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Plattformen

Personal Computer (PC)

Als ‘Personal Computer’ oder kurz PCs bezeichnet man Rechner, die von einer Person alleine bedient werden. Im Kontrast dazu stehen Mainframes, also Großrechner, die über relativ leistungsschache Terminals bedient werden.

Der erste PC solcher Art wurde 1973 vorgestellt und alle weiteren PCs sind schrittweise Weiterentwicklungen dieses Designs, die die rasante Verbesserungen der eingesetzten Technik forderten. An der Art der Komponenten hat sich jedoch bisher nichts Wesentliches verändert.

Als Plattform für Computerspiele ist der PC deswegen interessant, weil der Initator IBM bewusst eine erweiterbares und auf offenen Standards basierdes System geschaffen hat. Daher decken PCs ein weitgehendes Anforderungsspektrum vom billigen Bürorechner, über effiziente Server bis hin zu perfomanten Spielemaschinen, was die die große Verbreitung dieser Geräte erklärt. Durch die große Offenheit gibt es für alle Komponenten  mindestens zwei Anbieter und entsprechend gibt es einen lebendigen Preiskampf. PCs bieten Konsolen gegenüber den Vorteil auch zur täglichen Arbeit verwendet werden zu können.Der PC bietet Benutzern aller Art und Alterklasse etwas, da es für diese Plattform die größte Auswahl an Spielen aus allen Genres gibt.

Jede Spielekonsole besteht im Prinzip aus denselben Komponenten wie ein PC. Was den PC jedoch von einer Spielekonsole unterscheidet, ist seine Anpassbarkeit. So ist es leicht möglich seine einzelnen Komponenten durch andere zu ersetzen, etwa zu Zwecken der Reparatur, der Leistungssteigerung oder der Energieeffizienz. Die verschiedene Zusammensetzung von PCs bringt somit teils starke Unterschiede in Bezug auf deren Leistung mit sich. Dies kann dazu führen, dass moderne Spiele auf älteren PCs nicht ohne Einschränkungen oder sogar gar nicht mehr gespielt werden können. Auch variieren PCs verschiedener Leistungsklassen in den Anschaffungskosten.

Zur Steuerung werden meist die klassischen Geräte, Maus und Tastatur, verwendet. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Gamepads, Joysticks, Lenkrädern (teilweise mit zusätzlichen Pedalen) und anderen Steuergeräten, die einfach mit dem PC verbunden werden können und so eine optimale Steuerung für Spiele verschiedener Art ermöglichen. Spiele, die zur Steuerung Druckmatten, Beschleunigungssensoren oder Kameras nutzen, wie sie neuere Konsolen anbieten, sind eher Exoten.

Die Erfindung und Verbreitung des Internets sorgte vor allem beim PC für eine große Vielzahl an Onlinespielen. Das gilt sowohl für Spiele, für die das Spielen über das Internet mit Freunden und Unbekannten gespielt eine Ergänzung zum Einzelspielermodus ist, als auch für solche, die ausschließlich über das Internet laufen und gar keinen Einzelspielermodus mehr haben. Häufig integrieren Spiele mit starker Online-Ausrichtung Mechanismen zur Kommunikation während des Spielens und darüber hinaus, sowie zur Organisation von Ligen, Ranglisten und anderem.

Microsoft Xbox:

Die Xbox ist eine stationäre Spielekonsole der 6. Konsolen-Generation aus dem Hause Microsoft und wurde am 14. März 2002 in Europa veröffentlicht. Die Technik besteht größtenteils aus leicht modifizierten PC-Komponenten, mit denen die Xbox für damalige Verhältnisse eine sehr gute Grafik auf den Fernseher zauberte.

Das Design des Geräts und der Menüs lässt erahnen, an welche Zielgruppe die Xbox gerichtet ist, und zwar an Spieler, die gerne actionreiche Spiele mögen. Das spiegelt sich auch in der Auswahl der Spiele wider: Spiele für Gelegenheitsspieler und Familien („Casual Games”), sucht man meistens vergebens, man findet überwiegend Action- und Renntitel: So gibt es z.B. eine Umsetzung des berühmten Shooters „Counter Strike”. Doch das erfolgreichste Spiel für die Xbox war Halo 2 von Microsoft Games. Weiterhin fällt auf, dass das Steuergerät/Gamepad nicht für Kinderhände konzipiert war, es war wie die Konsole sehr schwer und klobig. Darauf reagierte Microsoft jedoch und brachte ein neues, kleineres Gamepad auf den Markt, welcher ab da an zum Lieferumfang jeder neuen Xbox gehörte.

Was die Xbox so beliebt machte, und das ist der Grund, warum sie es bei vielen Spielern immer noch ist, ist das Onlineangebot “Xbox Live”, in dem sich Spieler aus aller Welt zu gemeinsamen Runden verabreden können. Während des Spielens kann man per Headset miteinander sprechen.

Die Xbox der ersten Generation ist immer noch eine wunderbare Konsole für Leute, die nicht viel Wert auf neuste und beste Grafik legen und eine günstige Konsole suchen, mit der man gesellige, actiongeladene Abende mit Freunden verbringen kann, denn die Xbox bietet Anschlüsse für bis zu 4 Steuergeräte (Gamepads). Ist man aber auf der Suche nach einer Konsole, für die viele Casual Games erhältlich sind, ist dagegen von der Xbox abzuraten.

Am 2. Dezember 2005 veröffentlichte Microsoft den Nachfolger der Xbox, die Xbox 360, die wesentlich leistungsfähiger, und vor allem nicht so auf Vielspieler fokussiert ist wie ihre Vorgängerin.

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