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	<title>VDVC &#187; games</title>
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	<description>Verbraucherverband der Computerspieler</description>
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		<title>Origin: Offener Brief an EA</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind leidenschaftliche Computerspieler und beschäftigen uns einen beachtlichen Teil unserer Freizeit mit digitalen Medien. Einige von uns haben es sogar geschafft, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sind große Fans Ihrer Spiele, insbesondere die Battlefield-Reihe hat es &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/11/02/origin-offener-brief-an-ea/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind leidenschaftliche Computerspieler und beschäftigen uns einen beachtlichen Teil unserer Freizeit mit digitalen Medien. Einige von uns haben es sogar geschafft, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p>Wir sind große Fans Ihrer Spiele, insbesondere die Battlefield-Reihe hat es vielen von uns angetan. Nicht wenige haben sich schon seit Monaten auf das Erscheinen gefreut und jedwedes bekanntgegebene Detail zu Technik und Spielmechanik geradezu aufgesogen. Aber auch andere Titel wie zum Beispiel Fifa, Mass Effect oder Command and Conquer besitzen bei uns großes Ansehen.</p>
<h2>Besorgnis über Datenschutz</h2>
<p>Immer mehr Clans und eSport-Vereine sind in Sorge über die Privatsphäre und den Jugendschutz. Es kann nicht sein, dass Spielehersteller immer mehr Kontrolle über den privaten Rechner verlangen, sei es durch den Einsatz von Anti Cheat Tools, die den Rechner wärend des Spielens komplett scannen oder das Aktivieren des gekauften Spiels über das Internet. Gerade für Kinder und Jugendliche sind diese Methoden sehr intransparent, da ihnen oftmals gar nicht bewusst ist, worauf sie sich sowohl in Bezug auf rechtliche Folgen als auch auf technischer Ebene einlassen.<br />
Durch die Installation der Software Origin ermöglicht man der Applikation einen freien Zugang auf die privaten Daten. Gerade in Zeiten großer Datenskandale sind immer mehr User verunsichert. Was wird genau gescannt mit der Software? Auf Portalen wie Youtube sind schon einige Belege aufgetaucht, dass Origin z.B. auch private Daten aufspührt. Unklar ist aber, was mit diesen Daten geschieht. Es wäre an dieser Stelle wichtig, dass die Software auch auf technischer Seite wirklich nur in dem Umfang Daten scannt und ggf. erfasst, in dem das für Betrieb, Wartung und Pflege Ihres Angebots unbedingt notwendig ist. Wir würden uns auch wünschen, dass dieses Vorgehen der Software offengelegt wird.</p>
<h2>„Verfallsdatum“ für Software</h2>
<p>Unter 7. erläutern Sie in der aktualisierten Fassung der EULA, dass Sie sich das Recht zugestehen, den Vertrag zu kündigen. Wir mussten bereits festellen, dass Sie von diesem auch Gebrauch machen, vom Nutzer erworbene Software somit unbrauchbar wird. So ist vor dem September 2009 im EA Store erworbene Software nicht mehr nutzbar. Dieses Vorgehen läuft Ihrem bisher kommunizierten Ziel, dass Origin in allen Punkten besser sein soll als die Plattformen der Konkurrenz, entgegen. Es ist üblich, der Community für den Fall einer Einstellung des Dienstes einen Patch in Aussicht zu stellen, der die Bindung der Spiele an die Plattform aufhebt. Damit stehen dem Kunden die Spiele auch weiterhin zur Verfügung.</p>
<h2>Schlusswort</h2>
<p>Wir haben mit Wohlwollen beobachtet, dass Sie bereits auf einige der Punkte eingegangen sind und an der Stelle nachgebessert haben. Diese Änderungen betreffen allerdings zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich die EULA. Es wäre wichtig, dass Sie sich ebenfalls der oben genannten Punke annehmen, damit wir Ihnen als Kunden wieder das nötige Vertrauen entgegenbringen können.</p>
<hr />
<ul>
<li><a href='http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/11/Offener-Brief-Origin.pdf'>Pressemitteilung</a> zum offenen Brief (PDF)</li>
<li>Offener Brief (<a href='http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/11/Origin_Offener-Brief-an-EA.pdf'>zugestelltes Layout</a>, PDF)</li>
<li>Offener Brief (<a href='http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/11/Origin_open-letter-to-EA.pdf'>englische Version</a>, PDF)</li>
</ul>

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		<title>EA ändert Origin-EULA–Nutzer werden nun gesiezt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darauf, dass die Änderungen in der EULA zu Origin für den Nutzer nicht unbedingt etwas Gutes sind, haben wir ja schon in unserem letzten Blogeintrag hingewiesen. Da nun aber diverse Nachrichtenportale (unter anderem WinFuture und Gamestar) überwiegend positiv von den &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/10/31/ea-andert-origin-eula%e2%80%93nutzer-werden-nun-gesiezt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf, dass die Änderungen in der EULA zu Origin für den Nutzer nicht unbedingt etwas Gutes sind, haben wir ja schon <a href="http://vdvc.de/2011/10/30/gamer-protestieren-gegen-ea-eula-anderung-nur-makulatur/">in unserem letzten Blogeintrag</a> hingewiesen. Da nun aber diverse Nachrichtenportale (unter anderem <a href="http://winfuture.de/news,66296.html">WinFuture</a> und <a href="http://www.gamestar.de/spiele/battlefield-3/news/origin,45612,2561664.html">Gamestar</a>) überwiegend positiv von den Änderungen in der EULA zu Origin berichten, sehe ich mich an dieser Stelle gezwungen, einmal gesondert auf die Einzelheiten einzugehen:</p>
<ul>
<li>Inhaltlich hat sich kaum etwas geändert. Vorwiegend wurde eine höflichere Formulierung gewählt. So wurde das „Du“ im kompletten Text durch ein „Sie“ ersetzt. (Durch diese Änderungen sind auch automatische Textvergleiche schwieriger geworden.)</li>
<li>EA gesteht sich nach EULA immer noch das Recht zu, den Computer des Nutzers nach beliebiger Software zu durchsuchen. Auch nach Peripherie (wie z.B. Drucker) will der Konzern weiterhin scannen.</li>
<li>Die Software macht genau das laut Aussage diverser Nutzer auch. Es existieren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6lGUOFjMuQA">diverse Videos auf Youtube</a>, die das zu belegen versuchen. Was genau an Daten übermittelt wird, lässt sich z.B. mit unserem <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Datei:Musterschreiben_BDSG-Abfrage-EA-Origin.pdf">Musterbrief zur Auskunft gemäß Bundesdatenschutzgesetz</a> erfragen.</li>
<li>Man nimmt sich nicht mehr heraus, die Kommunikation des Nutzers zu überwachen,</li>
<li>auf der anderen Seite will EA den Nutzer nun aber bei Streitigkeiten zu einem Schiedsgerichtsverfahren in Kalifornien zwingen.</li>
</ul>
<p><strong>[Update 16:49, via <a href="http://www.theorigin.de/wordpress/?p=367">theorigin.de</a>]</strong>Diese Einschätzung wird offenbar vom Rechtsanwalt Christian Solmecke geteilt. Dieser meint laut netzwelt.de: „<a href="http://www.netzwelt.de/news/89222-anwalt-fall-origin-spyware-klausel-noch-undurchsichtiger.html">Die Spyware-Klausel ist nun noch undurchsichtiger</a>. (…) Außerdem kann EA die Vereinbarungen so oft ändern wie es will, so lange die Software die gleiche bleibt, wird dies an den grundsätzlichen Voraussetzungen nichts ändern“.<strong>[/Update]</strong></p>
<p>Besonders deutlich wird die Lage, wenn man beide Versionen grafisch nebeneinander legt:<span id="more-1911"></span> In der Bearbeitung wurden die jeweiligen Absätze (jeweils von Leerzeile zu Leerzeile) entsprechend des Inhalts grafisch markiert. Eine rote Färbung bedeutet dabei wahrscheinlich rechtswidrigen Inhalt, gelbe Abschnitte scheinen darauf ausgelegt, den Benutzer zu verwirren. Für in der jeweiligen Farbe blass gefärbte Textpassagen gilt das Gleiche – jedoch mit weniger großer Sicherheit. (Es handelt sich hierbei nicht um eine juristische Prüfung, sondern nur um eine Einschätzung mit journalistischen Mitteln.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/10/EULA-2011-10-30-bunt.gif"><img class="aligncenter wp-image-1912" title="EULA-2011-10-30-bunt" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/10/EULA-2011-10-30-bunt.gif" alt="" width="1280" height="124" /></a></p>

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		<title>Gamer protestieren gegen EA,EULA-Änderung nur Makulatur</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/10/30/gamer-protestieren-gegen-ea-eula-anderung-nur-makulatur/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 22:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Morlok</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Erscheinen von Battlefield 3 mussten viele Benutzer feststellen, dass zum Starten des Spiels das Zusatzprogrammm „Orgin“ benötigt wird. Dieses Programm greift gemäß Endbenutzer-Lizenzvertrag (End User License Agreement, EULA) massiv in die Rechte des Verbrauchers ein. Letztenendes holt sich &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/10/30/gamer-protestieren-gegen-ea-eula-anderung-nur-makulatur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Erscheinen von Battlefield 3 mussten viele Benutzer feststellen, dass zum Starten des Spiels das Zusatzprogrammm „Orgin“ benötigt wird. Dieses Programm greift gemäß Endbenutzer-Lizenzvertrag (<em>End User License Agreement</em>, EULA) massiv in die Rechte des Verbrauchers ein. Letztenendes holt sich der Benutzer eine Spionagesoftware auf seinen PC, welche die unterschiedlichsten Daten sammelt und an EA zurücksendet. So wird z.B. der komplette Inhalt der Festplatten erfasst und es werden ungefragt Lizenzen von EA-Produkten geprüft. Zudem behält sich EA vor, die gesammelten Daten u.a. „für Marketingzwecke“ an „seine Partner“ weiter zu geben. Die <a href="http://www.gamestar.de/spiele/battlefield-3/artikel/analyse_zur_eula_von_ea_origin,45612,2561554.html">Datensammlung umfasst</a> etwa IP-Adressen, Nutzungsdaten, sämtliche auf dem Computer installierte Software sowie deren Nutzung und vorhandene Hardware inklusive Peripherie wie Drucker. Dies alles geschieht aber auch schon bevor der Benutzer irgend etwas zugestimmt hat, den Orgin spioniert bereits <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FDUgIibWwGg">während der Installation</a> den Rechner aus.</p>
<p>Danneben  hat das neue Verfahren auch einige Seiteneffekte. Nebst den <a href="http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/17593/2082002/Battlefield_3%7CStartprobleme_und_Hass_auf_Origin.html">üblichen Schwieigkeiten</a> sich bei den Aktivierungsservern anzumelden (wie <a href="http://vdvc.de/2010/03/08/ubisofts-kopierschutz-server-fallen-aus/">zuletzt bei Ubisoft</a>), melden Spieler, dass ältere EA-Produkte nichtmehr funktionieren, sofern sie online erworden wurden. Dies umfasst alle vor dem September 2009 gekauften Spiele. Sofern man also nicht über einen zuvor erworbenen  Datenträger verfügt, sind diese Spiele für den Kunden nichtmehr nutzbar. EA hat das <a href="http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=103568">inzwischen bestätigt</a>.</p>
<p>Als diese umfassenden Eingriffe seitens EA bekannt wurden, berichteten unter anderem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794600,00.html">Spiegel-Online</a> über den Sachverhalt. Das Thema schlug schnell größere Wellen. Dies veranlasste EA laut Informationen des Magazins Gamestar letztendlich die <a href="http://www.gamestar.de/spiele/battlefield-3/news/origin,45612,2561664.html">Orgin-EULA abzuändern</a>. Dieses Manöver scheint allerdings vor allem Makulatur zu sein, denn die wirklich brisanten Stellen sind auch weiterhin noch enthalten. So wurde der <a href="http://theorigin.de/EULA_vergleich2.png">Text insgesamt freundlicher formuliert</a> und die Anrede des Nutzers von „du“ auf „Sie“ korrigiert. Zudem findet der Kunde nun eine detaillierte Anleitung, wie er sich im Falle eines Streits nach Auffassung des Publisher zu verhalten hat. Einzig die Anmaßung die Kommunikation des Nutzers zu überwachen und jegliche Information zu veröffentlichen, wenn es „EA für nötig hält“, um die eigenen Interessen zu schützen, wurde fallen gelassen. Überwacht wird aber weiterhin.</p>
<p>Datenschützer und Verbraucher laufen gegen diese Eingriffe in das Nutzungsverhalten und die Privatsspähre der Spieler Sturm. So häufen sich <a href="http://www.amazon.de/EA-Battlefield-3-Limited-Edition/dp/B004M17DVM">negative Bewertungen</a> beim Onlineshop Amazon, eine Petition fordert gar das <a href="https://openpetition.de/petition/online/verkaufsstopp-fuer-battlefield-3-in-deutschland">komplette Verkaufsverbot</a> des Spiels – und zwar so lange bis sich der Publisher an geltendes Recht hält. Namenhafte Akteure des eSport arbeiten zur Zeit zusammen mit uns an einem offenen Brief, der die Meinung der Spieler auf den Punkt bringt, und EA endlich zu einer Stellungnahme bewegen soll. Da viele Nutzer nach dem Kauf eine negative Überraschung erleben mussten, sieht der VDVC zudem seine schon länger bestehende Forderung nach mehr <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Datei:Vertragstransparenz.pdf">Transparenz in Vertragstexten</a> bestätigt und wird nun mit neuem Elan für dessen Umsetzung arbeiten. Um auch denen zu helfen, die bereits von der Spionage-Offensive betroffen sind, haben wir ein Musterschrieben vorbereitet. Dieses lässt sich nutzen, um <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Datei:Musterschreiben_BDSG-Abfrage-EA-Origin.pdf">von EA Auskunft (gemäß Bundesdatenschutzgesetz)</a> verlangen, welche Daten sie über einen gespeichert haben.</p>

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		<title>LANge Nacht der Spielkultur</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/09/05/lange-nacht-der-spielkultur/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 08:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über zwei Jahre nach dem Verbot mehrerer eSport-Events im Raum Karlsruhe wird nun wieder die erste öffentliche Veranstaltung dieser Art direkt im Herzen der Stadt ausgetragen: Der VDVC lädt ein zur LANgen Nacht der Spielkultur. Update: Alle Fakten in einem &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/09/05/lange-nacht-der-spielkultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über zwei Jahre nach dem Verbot mehrerer eSport-Events im Raum Karlsruhe wird nun wieder die erste öffentliche Veranstaltung dieser Art direkt im Herzen der Stadt ausgetragen:</p>
<p>Der VDVC lädt ein zur <strong>LANgen Nacht der Spielkultur</strong>.</p>
<p><strong>Update:</strong> Alle Fakten in einem <a href="http://vdvc.de/2011/10/03/fakten-fur-die-lange-nacht-der-spielkultu/">separaten Eintrag</a>.</p>
<p>Los geht es am Freitag, den 07. Oktober 2011, um 19:00 in den Lichthöfen der <a title="staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe" href="http://hfg-karlsruhe.de">HfG</a> (Lorenzstr. 15, Karlsruhe). Dabei wird nicht nur gespielt: Workshops und Vorträge klären über die technischen Hintergründe sowie Themen rund um den Jugendschutz auf. Auch wer „nur mal gucken“ möchte, kann das gerne tun: Der Eintritt ist <del>(für Besucher)</del> frei, Fragen zu Technik, Spielen und Hintergründen werden gerne beantwortet. Plätze (zum mitspielen) können per <a title="Anmeldeformular LANge Nach der Spielkultur" href="http://vdvc.de/?page_id=1712">Ameldeformular</a> reserviert werden.</p>
<p>Im Anschluss, am Sonntag ab 14:30, wird der VDVC seine jährliche Mitgliederversammlung veranstalten. (Weitere Informationen tragen wir im <a title="LAN(ge) Nacht der Spielkultur im VDVC-Wiki" href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=LANge_Nacht_der_Spielkultur_2011">VDVC-Wiki</a> zusammen.)</p>
<p>(<a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/09/LAN-Spielkultur11.pdf">Pressemitteilung als pdf</a>)</p>

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		<title>Fachtag Medien. Spiele – Sucht?</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/08/05/fachtag-medien-spiele-%e2%80%93-sucht/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Juli fand in Stuttgart der Fachtag Medien statt. Die Idee dahinter bestand darin, „sich (…) zu informieren, Projekte kennenzulernen, Fragen zu stellen und einen eigenen Standpunkt zu finden“. Eine sehr objektive Herangehensweise offenbarte schon die Einladung. Sie weist unter &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/08/05/fachtag-medien-spiele-%e2%80%93-sucht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juli fand in Stuttgart der <a href="http://www.eva-stuttgart.de/fachtag-medien.html">Fachtag Medien</a> statt. Die Idee dahinter bestand darin, „sich (…) zu informieren, Projekte kennenzulernen, Fragen zu stellen und einen eigenen Standpunkt zu finden“. Eine sehr objektive Herangehensweise offenbarte schon die Einladung. Sie weist unter anderem von Beginn an darauf hin, dass keine „eindeutigen Bewertungs- und Diagnosekriterien [existieren], um eine Grenze zwischen problematischer und risikoarmer Mediennutzung ziehen zu können“. Entsprechend dieser Ausrichtung waren auch die einzelnen Programmpunkte bunt gemischt.</p>
<h3>Einleitende Erfahrungsberichte und Vorträge</h3>
<p><div id="attachment_1563" class="wp-caption alignright" style="width: 120px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/08/goetz1.png"><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/08/goetz1.png" alt="" title="goetz" width="110" height="160" class="size-full wp-image-1563" /></a><p class="wp-caption-text">Benjamin Götz</p></div>Eine – sehr lebendige – Einstimmung boten die einleitenden Erfahrungsberichte. Benjamin Götz kommentierte unter dem Titel „Ein Klempner in Azeroth &#8211; Die virtuelle Parallelwelt als elternfreie Zone“ seine Erfahrung, dass sich Eltern wenig bis gar nicht mit den Medieninhalten ihrer Sprösslinge befassen. Während Fußballer zum Beispiel meist sogar nach dem eher unwichtigen Training befragt werden, was passiert sei, wer wie gespielt habe, etc., wird sich selbst nach dem wichtigsten Clanwar des Jahres kaum ein Elternteil davon erzählen lassen. Der Lehrer Rüdiger Schillinger berichtete begeistert, dass es Kinder nicht verlernt haben, auch ohne Medien Spaß zu haben. So habe er auf einer Klassenfahrt Schüler erlebt, die Stunden lang in einen winzigen Pool sprangen, obwohl sie sich zuvor kaum eine Schulstunde von ihrem Handy abwenden konnten.</p>
<p><div id="attachment_1564" class="wp-caption alignleft" style="width: 120px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/08/quandt1.png"><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/08/quandt1.png" alt="" title="quandt" width="110" height="160" class="size-full wp-image-1564" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Quandt</p></div>Wissenschaftlich wurde es mit einem Vortrag Prof. Dr. Thorsten Quandt, der unter anderem eine Studie zum Thema Cybermobbing vorstellte. Hierzu wurden Freundschaftsnetzwerke der Schüler analysiert und so festgestellt, wer sich in einer Clique befand, wer allgemein beliebt war und wer als Außenseiter betrachtet werden musste. Festzustellen war, dass (wie vorauszusehen war) vor allem Außenseiter gemobbt wurden, und zwar von eben jenen Personenkreisen, die sie auch offline „auf dem Kieker“ hatten. Ein weiteres trauriges Resultat: Mobbing (jeglicher Form) scheint Alltag an deutschen Schulen und wird als Normalzustand akzeptiert. Anschließend – wahrscheinlich bewusst nach den anderen Vorträgen – sprach Prof. Dr. Marion Laging über verschiedene Diagnosekriterien. Dieser Vortrag führte vor allem vor Augen, wie man zu hohen Zahlen von „suchtgefährdeten“ Computerspielern kommen kann. Kriterium war unter anderem, dass man auch nach Beendigung des Spiels weiter an dessen Inhalt denke. (Nach diesem Schlüssel wären also solche Spiele unbedenklich, die nicht zum Nachdenken anregen. Gute Nacht, Kultur! Hallo Berieselung!) Bessere Tests und Kriterien scheinen allerdings bislang nicht entwickelt zu sein. Zur Beruhigung sei gesagt, dass auch die Probleme und Schwächen der Diagnosekriterien angesprochen wurden.</p>
<h3>Workshop „Exzessive Nutzung von Games“</h3>
<p>Die verschiedenen Workshops liefen parallel ab und behandelten die Themen Medienkompetenzvermittlung (zwei Workshops), Faschismus im Netz (ein Workshop) sowie Mediensucht (zwei Workshops). Mein Workshop zum exzessiven Spielverhalten war zu meiner Freude sehr gefragt – es besteht also Interesse an der Sichtweise eines Computerspielers zum Thema Mediensucht. Es wurde viel – und konstruktiv – miteinander diskutiert, etwas zu viel für die eingeplanten 45 Minuten: Für den Abschluss der Runde hatte ich einige Fallbeispiele dabei, die ich zusammen mit den übrigen Teilnehmern analysieren wollte. Dazu kam es dann nicht mehr, da wir schon zuvor (im geplanten Theorieteil) immer wieder Praxisbeispiele aufgriffen und zusammen erläuterten, was man in welcher Situation tun kann.</p>
<p>Besonders hoch war hier das Interesse, wie man Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien erziehen kann. Dabei bestand Einigkeit, dass man gemeinsam mit dem Kind Zeiten ausmachen sollte, die variabel zu gestalten sind: „Wenn du heute etwas länger spielst, musst du morgen früher aufhören.“ So lernt das Kind, seine Zeit einzuteilen und auf die Uhr zu achten. Vor allem eine feste Uhrzeit – spielen nach Stundenplan von exakt 17:00 bis 18:00 – wurde mehrfach als wenig zielführend und vor allem anstrengend benannt. Der Vorschlag einer Art „Computer-Sperrstunde“, in der Hausaufgaben in aller Ruhe erledigt werden können, war einigen Teilnehmern neu, wurde aber positiv aufgenommen. Die Formel „erst Hausaufgaben, dann spielen“ ist ja sehr verbreitet, bringt aber zuweilen mit sich, dass sich das Kind schon auf Mario freut, während es eigentlich noch an Mathe denken sollte. Auch aufgegriffen wurde der Vorschlag aus dem ersten Erfahrungsbericht: Eltern sollten sich anschauen, was ihre Kinder spielen. Zusätzliches gemeinsames Videospiel kann auf beiden Seiten Verständnis schaffen, selbst wenn es sich nicht unbedingt um das Lieblingsspiel des Kindes handelt oder wenn Mutter oder Vater eher schlecht als Recht mit der Steuerung zurechtkommen.</p>

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		<title>Die erste Bundestagslan</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 11:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gordon Creative</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 23.02.2011 fand im Bundestag die erste sogennante &#8220;Bundestagslan&#8221; statt. Diese ungewöhnliche Veranstaltung wurde von den Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz (FDP) und Manuel Höferlin (ebenfalls FDP) organisiert und unter der Glaskuppel auf der Fraktionsebene ausgerichtet, eingeladen waren alle &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/02/24/die-erste-bundestagslan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_7189.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1375" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_7189-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Am 23.02.2011 fand im Bundestag die erste sogennante &#8220;Bundestagslan&#8221; statt. Diese ungewöhnliche Veranstaltung wurde von den Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz (FDP) und Manuel Höferlin (ebenfalls FDP) organisiert und unter der Glaskuppel auf der Fraktionsebene ausgerichtet, eingeladen waren alle Politiker des Bundestages. Auch der VDVC war mit von der Partie, diesmal vertreten durch gordon-creAtive. Ziel der Veranstaltung war es, Politiker auf Tuchfühlung mit dem neuen Medium zu bringen, um ihnen die Berührungsängste zu nehmen.</p>
<p>Die Veranstaltung war schon länger geplant und sorgte auch für Kritik, in der jüngsten Zeit äußerte sich Hans-Peter Uhl von der CDU: &#8220;Wozu soll ich lernen, wie man ein Killerspiel wie Counter Strike (sic!) spielt?&#8221;.</p>
<p>In Räumlichkeiten im obersten Stockwerk des Bundestages warteten eine ganze Reihe von Konsolen, die mit verschiedenen Spielegenres bestückt waren. Neben den klassischen Familienspielen für Wii (Bowlen und Malen) und Kinect (Tanzen und Tennis), sowie Playstation Move (noch mehr Tennis), gab es mit Halo: Reach und einer Entwicklerversion von Homefront (beides auf der XBox) auch zwei Ego-Shooter, mit Siedler war ein klassisches Strategiespiel dabei. Im Vorraum hatte Turtle Entertainment eine Reihe Laptops aufgebaut, auf denen sich n!faculty und ESC ein Match lieferten. Neben der ESL war auch der Bundesverband Interaktive Unterhaltungsindustrie beteiligt, eine ganze Reihe weitere Institutionen waren zumindest anwesend, wie z.B. Gerald Jörns von computerspielberatung.de.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung wurde von Jimmy Schulz und seinem Team mit einer Ansprache eröffnet, in der man kurz das Konzept erklärte und die beteiligten Organisationen vorstellte. Anschließend hielt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (CDU) einen Vortrag, über ihre Ansichten zu suchtechnischen Gefahren. Nach einer sehr interessanten Übersicht und einer treffenden Definition von Computerspielsucht holte sie mit einem wenig repräsentativen Beispiel eines WoW-Süchtigen die emotionale Keule raus und beschrieb dessen Leben, welchen aus Pizza, einmal Duschen pro Woche und dem urinieren in eine Flasche bestand. Wissenschaftliche Erkenntnisse und quantitative Aussagen über das Problem, wie z.B. die aktuelle Studie des Bredow-Instituts, ließ sie außen vor.</p>
<p>Insgesamt nutzten die Politiker die Möglichkeit, die Spiele auszutesten nur recht spärlich, obwohl an jeder Station ein erfahrener Spieler Anleitung gab. Beliebt war die Konsole mit FIFA, Homefront und Halo:Reach wurden dagegen meistens gemieden. Brigitte Zypries schaute kurz vorbei und gab ein Interview, verschwand dann allerdings wieder, ohne zu spielen. Die wenigen Politiker, die vor Ort waren, wurden die meiste Zeit von der Presse belagert und gaben Interviews. Für die Presse waren vor allem die ein gefundenes Fressen, die sich an Counter-Strike versuchten. Eine Lanparty im klassischen Sinne fand nicht statt.</p>
<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_7199.jpg"><img class="size-large wp-image-1374 alignnone" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_7199-1024x682.jpg" alt="" width="620" /></a></p>
<p>Erstaunlich war die Ansprache, die Dorothee Bär vor der Presse hielt. Sie plädierte dafür, Computerspiele in ihrer Behandlung Filmen gleichzusetzen. Als Beispiel nannte sie Inglourious Basterds und fragte, warum ein solcher Film einen Oscar verdient, ähnliche Computerspiele dagegen verboten und indiziert werden.</p>
<p>Insgesamt war ich mit der Veranstaltung nur mäßig zufrieden. Die Idee und die Umsetzung ist lobenswert, allerdings vermisste ich relevante Politiker und deren Interesse, Spiele selbst auszuprobieren. Die Anwesenheit der Presse war der Atmosphäre eher hinderlich, dem Ziel des Aktion wäre es dienlicher gewesen, wenn weniger Öffentlichkeit geherrscht hätte.</p>
<p>Jimmy Schulz kündigte noch an, dass man durchaus die Durchführung einer weiteren &#8220;Bundestagslan&#8221; ins Auge gefasst hat.</p>
<p><strong>Update: </strong>Diversen Medienberichten entnehme ich, dass Brigitte Zypries wohl doch für die Presse eine Runde Playstation Move (also Tennis) ausprobiert hat.</p>
<p>Außerdem habe ich die Liveschnipsel zu einer <a href="http://gordon-creative.com/?Artikel:Eine_Videodokumentation_zur_ersten_Bundestagslan-43" target="_blank">kleinen Videodokumentation</a> zusammengeschnitten.</p>
<p><strong>Update 2:</strong> Martin Lorber, Jugendschutzbeauftragter von EA, hat <a href="http://spielkultur.ea.de/kategorien/politiker-lan">Tonmitschnitte der Reden</a> gepostet.</p>

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		<title>Petition für Übernahme der PEGI nach Deutschland</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/02/06/petition-fur-ubernahme-der-pegi-nach-deutschland/</link>
		<comments>http://vdvc.de/blog/2011/02/06/petition-fur-ubernahme-der-pegi-nach-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 16:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Server des Deutschen Bundestages läuft zur Zeit eine Petition, welche die Altersfreigaben der PEGI auch in Deutschland verbindlich machen will. So verständlich die Motivation des Initiators ist, übersieht er leider einige wichtige Zusammenhänge. Insgesamt scheinen Text und Forderung &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/02/06/petition-fur-ubernahme-der-pegi-nach-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1338" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/oblivion-goty-xbox1.jpg"><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/oblivion-goty-xbox1-211x300.jpg" alt="" title="oblivion-goty-xbox" width="211" height="300" class="size-medium wp-image-1338" /></a><p class="wp-caption-text">PEGI und USK erteilen Altersfreigaben (unten links im Bild)</p></div>Auf dem Server des Deutschen Bundestages läuft zur Zeit eine Petition, welche die Altersfreigaben der PEGI auch in Deutschland verbindlich machen will. So verständlich die Motivation des Initiators ist, übersieht er leider einige wichtige Zusammenhänge. Insgesamt scheinen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15885">Text und Forderung</a> leider wenig ausgereift.</p>
<p>Domenico Gentner, der die Petition eingereicht hat, wünscht sich offenbar vor allem, dass Videospiele für Erwachsene zukünftig nicht mehr zensiert werden müssen. Sein Text enthält unter anderem die Forderung, <em>„dass der Bundestag [die] Notwendigkeit der Zensur von Spielen in Deutschland aufheb[t]“</em>. Wie auch im Forum zur Petition schon oft angemerkt wurde, kann man dieses Problem allerdings nicht durch die Einführung der PEGI in Deutschland lösen. Zudem gibt es einige Problematische Forderungen. (Daher befürworten wir diese Petition ausdrücklich nicht.)</p>
<p>Die Petition sieht vor, dass die <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=USK">USK (Wiki)</a> nur noch <em>„als letzte Instanz auf Fälle prüfen [soll,] in denen die Gewaltdarstellung zu weit geht und gegen geltende Gesetze verstößt“</em>. Somit wird zum einen eine Abschaffung der Zensur gefordert, zum anderen aber eine Umwandelung der USK in eine <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Indizierung">Indizierungsbehörde (Wiki)</a>. Die USK soll also künftig Dinge zensieren, die <em>„zu weit gehen“</em>. Momentan macht das die BPjM, und das ist wohl auch der Grund, aus dem diese Petition überhaupt gestartet wurde. Denn in Wirklichkeit ist nicht die USK dafür verantwortlich, dass gewisse Medien nicht im Händlerregal stehen, sondern eben die BPjM. Hieran würde eine Einführung der <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Pan-European_Game_Information">PEGI (Wiki)</a> nichts ändern. Unter anderem sieht man das daran, dass in der Schweiz seit längerem (trotz des PEGI-Systems) an einem Verbot von „Killergames“ gearbeitet wird.</p>
<p>Weiterhin wird angeregt, Videospiele für Erwachsene in Schmuddelecken (<em>„Abgetrennte Bereiche (…) ähnlich wie bei pornographischem Inhalt“</em>) zu verbannen. Solche Bereiche in Geschäften einzurichten, wäre auch heute schon möglich, doch wird aus gutem Grund davon abgesehen. Damit ergäbe sich nämlich eine deutlich schlimmere Situation als momentan. Heute dürfen nur „jugendgefährdende Medien“ nicht in den Regalen liegen, womit sehr viele Titel (alle mit USK18-Symbol) weiterhin normal erhältlich sind. Eine Umsetzung dieses Vorschlags würde also den Druck auf Hersteller erhöhen, Titel für eine einer Freigabe ab 16 zu kürzen. Gleichzeitig würde der Reiz für Kinder erhöht, an die nun mit einem fast mystischen Prädikat versehenen Erwachsenenspiele zu gelangen.</p>
<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/PEGI.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1333" title="PEGI" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/PEGI.jpg" alt="" width="438" height="67" /></a></p>
<p>Die Petition möchte, dass eine (zentrale?) Stelle zur Altersprüfung im Internet angelegt wird. Das allerdings wäre eine Aufgabe für die Anbieter selbst, die schon jetzt zum Beispiel das Postident-Verfahren verwenden können. Selbst eine Identifikation mit dem (unsicheren) elektronischen Personalausweis wäre besser als eine zentrale Behörde, die womöglich über das Spielverhalten aller Erwachsenen informiert würde. Initiativen in diese Richtung gibt es bereits (auch an richtiger Stelle), so möchte zum Beispiel eine <a href="http://steamcommunity.com/groups/foruncut">Steamgruppe</a> (Diese hat unsere Unterstützung.) die eine Möglichkeit zum Altersnachweis erreichen.</p>
<p>Zuletzt ändert eine Einführung der PEGI in Deutschland nichts am Problem der Indizierung. Auch mit PEGI-Aufkleber würden jugendgefährdende Medien weiterhin von der BPjM aus dem Verkehr gezogen oder gar gerichtlich beschlagnahmt. Da niemand vor einem Urteil wissen kann, ob ein Spiel nach Ansicht eines Gerichts Gewalt verharmlost (und somit illegal ist) oder nicht, würden Händler zunehmend auch solche Spiele mit einem Logo aus dem Sortiment verbannen (müssen). Leider kann nur eine Freigabe durch die USK formal ausschließen, dass man für den Verkauf von Videospielen bestraft wird. Daran kann auch die PEGI nichts ändern.</p>
<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/USK.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1331" title="USK" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/02/USK.jpg" alt="" width="438" height="62" /></a></p>
<p>Nichtsdestotrotz hat das PEGI-System Vorteile, die nicht verschwiegen werden sollten. Erstens ist das PEGI-System in ganz Europa verbreitet. Somit wird das Risiko mehrfacher Schnitte (weniger Gewalt für Deutschland, weniger Schimpfwörter und Alkohol für den Rest Europas) reduziert. Zudem gibt es bei der PEGI einen klar definierten Kriterienkatalog, anhand dessen sich die Hersteller selber die Freigabe ausrechnen können. Somit kann ein Programm schon vor der Fertigstellung auf eine bestimmte Freigabe getrimmt werden. Für die Hersteller ist also das PEGI-System sicherlich von Vorteil. Zudem kann die Politik auf die PEGI weniger Einfluss nehmen. Ob die Bewertung des Gesamteindrucks oder aber ein Katalog mit Einzelkriterien für den Spieler sinnvoller ist, soll aber jeder für sich selbst entscheiden.</p>

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		<title>Politiker-LAN im Deutschen Bundestag</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/02/04/politiker-lan-im-deutschen-bundestag/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Netzpolitik.org berichtet, wird die zur letzten gamescom von den Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz, Manuel Höferlin (beide FDP) und Dorothee Bär (CSU) angekündigte „1. Politiker-LAN im Deutschen Bundestag“ in knapp drei Wochen durchgeführt. Aus der Einladung wird mit den folgenden Worten &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/02/04/politiker-lan-im-deutschen-bundestag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/1-politiker-politiker-lan-im-deutschen-bundestag/">Netzpolitik.org</a> berichtet, wird die zur letzten <em>gamescom</em> von den Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz, Manuel Höferlin (beide FDP) und Dorothee Bär (CSU) angekündigte „1. Politiker-LAN im Deutschen Bundestag“ in knapp drei Wochen durchgeführt. Aus der Einladung wird mit den folgenden Worten zitiert:</p>
<blockquote><p>Computer- und Konsolenspiele aller Art stehen immer wieder in der Diskussion. Wir möchten eine offene Debatte anregen, in der Positives verständlich gemacht aber auch Negatives nicht verschwiegen wird. Um die Abgeordneten des Deutschen Bundestages für dieses Thema zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, persönliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Spielarten und Konsolen zu machen, organisieren wir die 1. Politiker Politiker-LAN im Deutschen Bundestag auf der Fraktionsebene des Reichstages am 23. Februar 2011, von 18.00 – 21.15 Uhr. Wir werden unterstützt vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU e.V.) und der Electronic Sports League. Die Veranstaltung wird von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Professur für Medienpädagogik der Universität Leipzig und von Spielraum, dem Institut zur Förderung von Medienkompetenz an der FH Köln mit einem medienpädagogischen Vortragsprogramm begleitet.</p></blockquote>
<p>Der VDVC begrüßt, dass dieses Vorhaben nun definitiv umgesetzt wird, und fordert alle Abgeordneten auf, das Angebot intensiv zu nutzen.</p>

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		<title>eSports-Schulmeisterschaft erstmals mit Ego-Shooter</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/01/24/esports-schulmeisterschaft-erstmals-mit-ego-shooter/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 09:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die fünfte Saison der eSports-Schulmeisterschaft überrascht mit einer Premiere: Erstmals finden seit bestehen Wettbewerbe in einem Ego-Shooter statt. Es handelt sich dabei um das vor allem bei Linux-Nutzern beliebte World of Padman, welches auf den gleichnamigen Comic-Strips der Computerspiel-Zeitschrift Playstation &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/01/24/esports-schulmeisterschaft-erstmals-mit-ego-shooter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/01/sm-wallpaper-300x82.jpg" alt="" title="Logo der eSports-Schulmeisterschaft" width="300" height="82" class="alignright size-medium wp-image-1315" />Die fünfte Saison der eSports-Schulmeisterschaft überrascht mit einer Premiere: Erstmals finden seit bestehen Wettbewerbe in einem Ego-Shooter statt. Es handelt sich dabei um das vor allem bei Linux-Nutzern beliebte <a href="http://padworld.myexp.de/">World of Padman</a>, welches auf den gleichnamigen Comic-Strips der Computerspiel-Zeitschrift <em>Playstation Games</em> basiert und auch grafisch an diese erinnert. Spielerisch bietet der Neuling alle Anforderungen, die man von einem Vertreter seines Genres erwartet, Schauplätze, Spielmodi und Waffenfundus sind aber der quietschbunten Art des Comics angepasst.<a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/01/thumbnail.php_.jpeg"><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/01/thumbnail.php_-300x225.jpg" alt="" title="PiratePad in Action" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1313" /></a><br />
Als Levels dienen meist bekannte Umgebungen wie eine Küche, die der Spieler aber als Winzling durchquert. So ist es den Figuren z.b. nur möglich, über eine Treppe aus Büchern auf von einer Borte des Regals in die nächste zu gelangen. Im Modus <em>Spray your Color</em> muss das eigene Logo möglichst oft an dafür vorgesehene Plätze gesprüht werden, bei <em>Big Ballon</em> pumpt man im Level verteilte Luftballons auf und <em>Capture the Lolly</em> ersetzt das klassische Capture the Flag. Als Waffen dienen zum Beispiel die bissige Quietscheente Punchy oder eine Wasserpistole. Gespielt wird wie im eSport üblich in Teams, die Schulmeisterschaft legt die Mannschaftsgröße für <em>World of Padman</em> auf drei Teilnemer fest.<br />
Neben dem Genre-Neuling sind natürlich  auch wieder Vertreter anderer beliebter Genres dabei. Hier die Übersicht der Disziplinen:</p>
<ul>
<li>Fifa 11 (Fußball, Vollpreisspiel, ab 0)</li>
<li>League of Legends (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defense_of_the_Ancients">DotA</a>-artig, <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Basiswissen_f%C3%BCr_Eltern#Welche_Kosten_entstehen_bei_Spielen.2C_entstehen_.C3.BCberhaupt_welche.3F">Micropayment</a>, ab 12)</li>
<li>Starcraft 2 (Strategie, Vollpreisspiel, ab 12)</li>
<li>Trackmania Nations Forever (Rennspiel, werbefinanziert, ab 0)</li>
<li>World of Padman (FPS, freie Software, ab 12)</li>
</ul>
<p>Die Anmeldung zu den Schulmeisterschaften wird durch die Leiter eines Schulteams vorgenommen und kann noch bis zum 6. Februar unter <a href="http://www.schulmeisterschaft.de">schulmeisterschaft.de</a> erfolgen.</p>

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		<title>Pläne für 2011</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/01/17/plane-fur-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 18:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 ist ja nun schon ein paar Tage alt und die ersten Termine stehen bereits vor der Tür: Das erste „Spiele(nd) verstehen“ des Jahres soll an einem Karlsruher Gymnasium stattfinden, zu einer Diskussion über Medienkompetenz hat Bundesfamilienministerin Schröder &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/01/17/plane-fur-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/01/2011.jpg"><img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-300x168.jpg" alt="2011 in Minecraftblöcken geschrieben" title="2011" width="300" height="168" class="alignright size-medium wp-image-1289" /></a>Das Jahr 2011 ist ja nun schon ein paar Tage alt und die ersten Termine stehen bereits vor der Tür: Das erste „Spiele(nd) verstehen“ des Jahres soll an einem Karlsruher Gymnasium stattfinden, zu einer Diskussion über Medienkompetenz hat Bundesfamilienministerin Schröder geladen und auch Auftritte auf Messen und LANs sind wieder fest vorgesehen. Wie auf der letzten Mitgliederversammlung besprochen, besitzt die Arbeit an der Basis dieses Jahr einen besonderen Fokus.</p>
<p>Nach dem Ende der letzten Verbotsdebatte übersehen leider auch viele Computerspieler die Probleme der vorherrschenden Sicht vieler Menschen auf unser Hobby. Computerspiele gelten weiterhin viel zu oft als Kinderspielzeug: Eltern geben ihren Sprösslingen für Kinder ungeeignete Programme und Behörden möchten verhindern, dass Spiele für Erwachsene überhaupt öffentlich angeboten werden dürfen. So erzwang erst kürzlich das bayrische Familienministerium eine sechste(!) USK-Prüfung von Dead Space 2, das nach Urteil des Prüfgremiums bereits ab 18 Jahren freigegeben werden sollte. Weil eine weitreichende Zensur verhindert wurde, <a href="http://www.chip.de/news/Dead-Space-2-Freigabe-Bayern-stellt-USK-in-Frage_46706768.html">stellt nun das Ministerium die USK in Frage</a>.</p>
<p>Ein weiteres Feld falscher Gelassenheit hängt mit der vermeintliche <a href="http://www.pcgames.de/Ubisoft-Firma-15823/News/Ubisoft-Online-Kopierschutz-bei-Assassins-Creed-2-und-Splinter-Cell-Conviction-offiziell-verabschiedet-806218/">Aufweichung des Onlinezwangs Ubi-Launcher</a> zusammen: Ubisoft hat die Frequenz reduziert, mit der sich Spiele des Publishers beim Lizenzserver melden müssen. Statt alle paar Minuten muss sich z.B. Assassin&#8217;s Creed 2 nur noch beim Spielstart bei Ubisoft melden. Der Grund dafür dürfte aber wohl weniger Einsicht sein, dass ein Spielabbruch bei schwacher Internetverbindung den Spieler zur Installation eines Cracks bewegen könnte, als wirtschaftliche Überlegungen. Bedenkt man, dass das Spiel allein in der ersten Woche 1,6 Millionen Mal verkauft wurde, dürfte die Rückmeldung der Spieler im Minutentakt immer noch einiges an Ressourcen verbrauchen – und so Kosten verursachen. Nichtsdestotrotz greift der Publisher weiterhin unverhältnismäßig in die Rechte seiner Kunden zu, indem er sich die Möglichkeit offen hält, legal erworbene Programme aus der Ferne unbrauchbar zu machen.</p>
<p>PS: Wie es das Bild schon andeutet, wird das nächste <a href="http://vdvc.de/wiki/index.php?title=Gamestorming">Gamestorming</a> „User Generated Content“ und den kreativen Umgang mit Computerspielen zum inhalt haben. Terminwünsche können im Wiki (Diskussionsseite) oder einfach als Kommentar auf diesen Beitrag abgegeben werden.</p>

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