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ACTA

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ACTA bedeutet „Anti-Counterfeiting Trade Agreement” was auf deutsch soviel wie "Anti-Fälschungsabkommen" bedeutet. Dieser Name ist etwas irreführend, denn das Abkommen deckt ebenfalls Patent- und Urheberrechtsverletzungen ab.

Bereits im Rahmen des G8 Gipfels 2006 in Sankt Peterburg fanden erste Verhandlungen zum ACTA Abkommen zwischen den USA und Japan statt. Erst als das EU-Parlament, welches demnächst über das Abkommen abstimmen muss, konnte eine Veröffentlichung des Vertragstextes erreichen – die Verhandlungsprotokolle aber bleiben weiterhin geheim.


Inhaltsverzeichnis

Stand der Verhandlungen

Auf EU-Ebene wurde es bereits in einer nicht-öffentlichen Sitzung im Agrar- und Fischereirat[1](!) angenommen, nun müssen das Europaparlament und die Parlamente der EU-Staaten über das Abkommen abstimmen. Die ersten Staaten, unter anderem die USA, haben das Abkommen unterzeichnet. Polen hingegen hat seine Unterschrift verweigert. Momentan sieht es aber so aus, als würde ACTA noch in diesem Jahr in Kraft treten.


Argumente gegen ACTA mit Bezug auf Computerspiele

Referenzen

ACTA im Volltext (pdf)


Quellen

  1. Rat der Europäischen Union: 3137th Council meeting Agriculture and Fisheries Brussels, 15-16 December 2011, 15.12.2011
  2. Broschüre: Warum ist ACTA so umstritten? (pdf) der Digitalen Gesellschaft (aufgerufen am 05.02.2012)
  3. „ACTA is not limited to unauthorised distribution. ACTA also includes unauthorised use of copyrighted works. […] ACTA’s criminal measures do not contain exceptions.“ (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur, aufgerufen am 05.02.2012)
  4. „The Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA)’s criminal measures criminalise ordinary companies and individuals. […] Remixers and others sharing a file are included […]“ (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur, aufgerufen am 05.02.2012)
  5. „However, ACTA nowhere recognises that under European human rights law “fair use” and “fair comment” exemptions to IPR are required to meet the requirements of the ECHR and the CFR, at least as far as matters of legitimate public interest and matters such as satire or parody of, or artistic use of IP-protected items are concerned.“ (Studie zur Vereinbarkeit von ACTA mit der der Europäischen Menschenrechtskonvention und der EU-Charta der Grundrechte, pdf)
  6. Spiegel Online (aufgerufen am 05.02.2012)
  7. „However, we feel that ACTA once again too easily assumes that right holders’ rights always trump user and consumer rights.“(Studie zur Vereinbarkeit von ACTA mit der der Europäischen Menschenrechtskonvention und der EU-Charta der Grundrechte, pdf)
  8. „For the purpose of this Opinion, we should note that essentially all of the measures relating to (alleged or suspected) IPR infringements are aimed at protecting the property rights of IPR-rights-holders, but that those measures can also clearly affect (and seriously restrict) the property rights of users and consumers.“ (Studie zur Vereinbarkeit von ACTA mit der der Europäischen Menschenrechtskonvention und der EU-Charta der Grundrechte, pdf)
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