Computerspiele im Fernsehen

Aus VDVC-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

(Hier entsteht eine Sammlung von Referenzen auf Computerspiele, die es im Fernsehen gab. Dabei soll zunächst sachlich über den Inhalt berichtet und nicht gewertet werden. Kommentare sind im Anschluss an eine Zusammenfassung aber ausdrücklich erwünscht, diese bitte als solche kenntlich machen.)

Dokumentationen

Elektrischer Reporter (Folge 98)

Neues vom Sport: Daddeln als Karriere: Diese Sendung, welche auf ZDF-Info ausgestrahlt wird, gibt einen kurzen Einblick in die eSport-Szene, beschreibt am Rande auch Counter-Strike, bzw. warum dieses Spiel am häufigsten gespielt wird und geht kurz auf den Kölner Aufruf ein.[1]

"good game" Die Welt des e-Sports

Peter Mrowiec berichtet in diesem 18 minütigen Film über Computerspiele, LAN-Parties und E-Sport allgemein.[2]

Kulturzeit

Läuft auf 3sat und übernimmt gerne einige der Frontal 21-Beiträge zum Thema Computerspiele. Zuletzt einen über Computersucht wo auch zur "Diskussion" im Forum aufgerufen wurde.

MTV Access All Areas - Games

Eine kurze Dokumentation von MTV über Computerspiele allgemein.[3]

MTV Digital Heros

Eine dreiteilige Dokumentation auf MTV über die verschiedenen Genres, Konventionen und Merkwürdigkeiten von Video- und Computerspielen.[4]

wissen aktuell: Leben im Netz

Diese Sendung die am Mittwoch den 03. Februar 2010 auf 3sat ausgestrahlt wurde, setzt sich mit dem digitalen Lebenswandel auseinander. Ein großes Themenfeld dieser Dokumentation stellt "Spielen ohne Grenzen" dar, welches die Risiken von der Nutzung von Video- und Computerspielen aufzeigt.

Nachrichten(-magazine) und Talkshows

Hart aber fair

Hart aber fair

Frontal 21

(Details zu den berüchtigten Episoden bitte ergänzen.)

RTL-Nachrichten (Nord)

4. Mai 2010: Während eines Berichtes über Glücksspiel und die damit verbundene Spielsucht, wird berichtet, dass Schleswig-Holstein die (Steuer-)Einnahmen aus dem Geschäft mit Glücksspiel erhöhen will, da dort Einnahmen in der Vergangenheit verloren gingen. Wähernd die Off-Stimme dem Zuschauer diesen Sachverhalt erklärt werden Bilder von Glücksspielautomaten, Pokerduellen, Roulette und einer LAN-Party gezeigt, obwohl diese (offensichtlich) nichts mit dem Glücksspiel an sich zu tun hat.

Tietjen und Hirschhausen

In der Sendung vom 05.03.2010 kam es zu folgendem Dialog: [1]

Susanne Fröhlich: “[...] Und die zweite Frage ist; Was, welche Rolle spielen Computerspiele? Das ist ja auch immer eine Riesendiskussion. Als wie in fern fördern sie dieses Verhalten?”

Dr. Jens Hoffmann: “Fangen wir mit den Computerspielen an, weil das recht einfach zu beantworten ist. Die Täter nutzen die Computerspiele anders. Die gehen in die Fantasie rein und sagen: “Ich gehe jetzt in die Schule und bring die Leute um!” Das heißt das ist keine Ursächlichkeit. Das ist wie so ein Brandbeschleuniger, den sie für sich psychologisch nehmen.”

Hirschhausen: “Aber ich lern’ da doch zum Beispiel besser zu zielen?”

Dr. Jens Hoffmann: “Ja, aber ich glaube, dass würde nicht den Effekt haben ob sie das machen oder nicht. Das hat… EIN Trainigseffekt auch tatsächlich…”

Hirschhausen: “Ja und sie lernen auch ihr Mitgefühl mit dem Bildschirm völlig abzuschalten.”

Susanne Fröhlich: “Und nicht jeder – es gibt da diese Studie das nicht jeder, der Computer spielt natürlich irgendwie zum Täter wird aber alle Täter haben diese Spiele/Ego-Shooter-Spiele …”

Dr. Jens Hoffmann: “Stimmt nicht!”

Susanne Fröhlich: “…gespielt. Doch nicht?”

[Stimmengewirr]

Tietjen: “Lass ihn doch mal einmal, würde mir interessieren; Stimmt das nicht, dass sie alle diese Spiele gespielt haben? Also ist das auch ein bisschen von der Presse wieder in die falsche Richtung gelenkt – oder wieso denken wir das alle?”

Dr. Jens Hoffmann: “Ich glaube es wird immer nach einfachen Antworten gesucht. Die Videospiel-Diskussion ist insofern wichtig, dass sie allgemein Hemmungen abbaut, offenbar. Also die werden immer realistischer, das ist furchtbares Zeug, also ich steh’ nicht dafür ein. Aber die Vorstellung, dass wenn wir Videospiele irgendwie aus dem Verkehr ziehen - was nicht möglich sein wird - dass es dann aufhört, ist absurd!”

ZDF heute-journal

21. April 2009: Anlässlich der Deutschen Gamestage wird ein Beitrag von Dr. Rainer Fromm im heute-journal ausgestrahlt, welcher garnicht näher auf die eigentliche Veranstaltung eingeht, sondern den Zuschauer über “üble Produkte“ informieren will. Innerhalb dieses Beitrages kommt der Schulpsychologe Werner Hopf zu Wort, welcher behauptet, dass solche Computerspiele der Grund sein, weshalb weltweit eine Militarisierung der Gesellschaft stattfinden würde.[5]

18. August 2010: Zur Eröffnung der Gamescom 2010 zeigt das heute-journal einen Beitrag über die Messe. Dieser Fasst die Weltgrößte Besuchermesse für Computer- und Videospiele jedoch in etwa 20 Sekunden zusammen um danach in einen minutenlangen Beitrag über das Thema Spielsucht überzugehen. In den folgenden Tagen wird jedoch nicht weiter über die Messe berichtet.[6] Es werden zwei Fallstudien gezeigt und auch wenn man zuvor erwähnt, dass"nicht jeder Spielfreak ein Fall für den Psychiater" sei, so gäbe es doch immer mehr "männliche Jugendliche", welche der Gesellschaft durch die hierdurch entstandenen Kosten zur Last fallen würden.[7]

Reality-TV

Mitten im Leben

Folge vom 10. Februar 2010: Sandrah, Mutter der siebenjährigen Sharon, hat wie so oft „gerade einen Lauf am Computer“ und will nicht mit ihrer Tochter spielen. (Im Hintergrund sieht man sie regungslos am Computer sitzen.) So kommt es, dass die Tochter keine Freunde hat und nur allein draußen spielt. Auch ihr Mann Stefan wirft ihr vor, „nur zu zocken“, statt im Haushalt zu helfen. Es wird oft daran erinnert, dass die Frau lieber spiele als sich um den Haushalt zu kümmern.

Die Super Nanny

Folge vom 21. April 2010: Senja und Thomas haben in einer vorhergegangenen Folge viel zu viel „World of Warcraft“ gespielt. Sie sind darauf übereingekommen, nur noch den Abend vor dem Computer zu verbringen. Die Super Nanny schloss damals sofort auf eine sucht und ging mit den Eltern in eine Suchtklinik. In der aktuellen Episode sollen die beiden nun „rückfällig geworden“ sein: Sie spielen auch morgens, wenn ein Kind aus dem Haus ist und das andere schläft.

Serien und Filme

Großstadtrevier (Folge 290: Annas Einsatz)

In dieser Folge der Polizisten-Soap werden illegal angefertigte Kopien von indizierten Kopien nach Deutschland importiert und auf Schulhöfen an Kinder verkauft.[8] In einer Stellungnahme bestätigten die Drehbuchautoren, dass die in dieser Folge dargestellten Sachverhalte nicht wirklich realitätsnah seien.[9]

Navy CIS

Die Figuren Abigail „Abby“ Sciuto und Timothy „Tim“ McGee, die Computer- und Technikspezialisten der Serie, sind leidenschaftliche Computerspieler. Ihre so gewonnenen Kontakte, die sich teilweise überragend mit Computersicherheit auskennen, können teilweise bei den Ermittlungen helfen.

In einer Folge NCIS wurde eine Schule für Kinder von Navyangehörigen gezeigt in denen die Kinder Taktiken der Einsatztruppen studieren und verbessern sollten und hierfür Ego-Shooter spielten.

Tatort: Todesengel

Der Auszubildende Sascha ist Außenseiter und wird auf seiner Arbeitsstelle gemobbt. Der Vater des Jungen hatte seine Ehefrau jahrelang mit einer Arbeitskollegin aus dem eigenen Schießstand betrogen. Mit dem Gewehr seines Vaters, eines begeisterten Sportschützen, startet er einen Rachefeldzug gegen die Gesellschaft. Den finalen Showdown, einen Suicide-Run auf dem Werksgelände des ausbildenden Stahlbetriebs, hatte der Junge zuvor ausgiebig in einem fiktiven Computerspiel namens „Death Message“ geübt. Den ganzen Film über werden immer wieder Szenen aus diesem Spiel gezeigt. Das dafür verwendete Filmmaterial zeigt verfremdete Aufnahmen realer Schauspieler – kein Computerspiel.

CSI Miami

Folge 9 der 4. Staffel "Spiel mit uns"

In dieser Folge wurden "Killerspiele" thematisiert, welche dann als Vorlage für echte Verbrechen dienten. Das Spiel hat Ähnlichkeit miit der bekannten Grand Theft Auto-Reihe, da man die Spielfiguren beim Autofahren beobachten konnte bevor sie eine Bank stürmten. Als diese Spielszene umgesetzt wurde griff sich ein Spieler in die Hose und brüllt Extrapunkte als er eine Frau auf den Boden liegend sah, dies sollte vermutlich auf die Vergewaltigungs-Anschuldigungen bzw das Sex-Minispiel von GTA San Andreas hindeuten. Des weiteren sollte es bei dieser Bank, da ein Wagen der Polizei, bzw Eric „Delko“ einer Polizistenfigur, vor der Tür stand es auch Extrapunkte geben. Ein Labortechniker gibt an, dass er genau an dieser Stellte das Spiel abgebrochen hat er nicht den Polizisten töten wollte. Nach dem sie unter mühen dieses Level überwunden haben um zu erfahren was das nächste Ziel ist erkennen sie, dass ein Anschlag auf einen Helikopter bei der Gefangenenüberführung geplant ist. Am Ende wird sogar das Labor des CSI ein Anschlagsziel.

Einzelnachweise

  1. Elektrischer Reporter: Neues vom Sport: Daddeln als Karriere
  2. "good game" bei doku.cc
  3. Games-Teil 1
  4. Alle drei Filme auf MTV.de
  5. Eurogamer.de: Dr. Rainer Fromm und die Killerspiele im Heute Journal: 'Sadismus pur'
  6. Gamestar.de: ZDF-Beitrag - »Gamecom« gleich Spielesucht
  7. GamersGlobal.de: ZDF-Beitrag zur Gamescom: "Suchtfaktor Computerspiele"
  8. Stigma-Videospiele: NDR deckt auf: “Killerspiele – Das organisierte Verbrechen”
  9. Stigma-Videospiele: Stellungnahme zum Großstadtrevier