Computerspiele in Printmedien

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Neue Züricher Zeitung

Am 15. März 2010 erschien ein Interview mit dem Kinderarzt Remo Largo unter dem Titel «Eltern haben nicht zu viel, sondern zu wenig Zeit für ihre Kinder» [1], der Spiele nicht als Ursache für Gewalt ansieht, aber dennoch ein Verbot fordert.

Largo: „Gewalt hat andere Ursachen, zum Beispiel Gewalt und Vernachlässigung in der Familie oder auch soziale Ausgrenzung durch Peers und durch die Gesellschaft.“

(…)

NZZ: „Und deshalb überlassen sie sie auch den Killerspielen, worin Psychologe Guggenbühl allerdings kein Risiko sieht.“

Largo: „Hier stimmt die Logik nicht. Videogames, in denen Menschen umgebracht werden müssen, damit man gewinnt, gehören verboten. Und zwar nicht, weil sie die Gewalt bei den Jugendlichen schüren – das ist bis jetzt nicht nachgewiesen –, sondern weil es gegen mein ethisches Empfinden und hoffentlich auch gegen das der Gesellschaft geht, dass Jugendliche sich auf diese Art unterhalten.“