Kölner Aufruf

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Der „Kölner Aufruf gegen Computergewalt” ist ein von Spielekritikern oft zitiertes Dokument, welches Entwicklern von Computerspielen eine enge Verzahnung mit der „Kriegsindustrie“ vorwirft. Der Kölner Aufruf erklärt, ein „militärisch-industriell-medialer Komplex“ versuche die Gesellschaft zu unterwandern, er lehnt die Vermittlung von Medienkompetenz als „pseudo-wissenschaftlich“ ab und kommt zu dem Schluss, dass nur Verbote von Computerspielen die beschriebene Situation verbessern können.

Anstatt Belege für die aufgestellten Thesen anzugeben, wird im Anschluss an das Dokument durch eine Liste von Unterzeichnern versucht, dem Inhalt durch Autorität mehr Gewicht zu verleihen. Für den unkundigen Leser drängt sich so das Bild auf, die Argumentation sei stimmig und entspräche dem Stand der Wissenschaft. Der Text als solches allerdings vermengt Tatsachen mit Vorurteilen und Wahrheit mit Falschinformationen. Der „Kölner Aufruf gegen Computergewalt” enthält alle Elemente einer typischen Verschwörungstheorie.

Weblinks

Kölner Aufruf auf der Seite des Kinderbuchauthoren Christian Berg