Spiele(nd) verstehen

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Spiele(nd) verstehen ist der Titel der Jugendschutzkampagne des VDVC. Die Veranstaltung in ihrem Rahmen werden jeweils mit lokalen Partnern veranstaltet.

Ziel der Veranstaltung

Der VDVC möchte mit der Veranstaltung „Spiele(nd) verstehen“ Eltern für Risiken und Chancen von Videospielen sensibilisieren. Es sollen praxisnahe Lösungen vermittelt werden, die Kinder und Jugendliche dazu bringen können, in diesem Kontext Verbote und Vorschriften zu akzeptieren und zu befolgen. In diesem Zusammenhang werden auch verschiedene Motivationen, aus denen heraus gespielt wird, dargelegt. Die anschaulich anhand von typischen Beispielen gezeigten Spielertypen ermöglichen es den Eltern, ihr eigenes Kind individuell einzuschätzen. Mit dem so gewonnenen Verständnis können fördernswerte Potenziale entdeckt und mögliche Risiken effektiv abgewehrt werden.

Elemente der Veranstaltung

Das Konzept wird individuell auf die Anforderungen und Gegebenheiten angepasst, die wir bei der jeweiligen Veranstaltung vorfinden. Der folgende Text zeigt beispielhaft den Ablauf eines Elternabends, der besonderen Wert auf den Vortrag legt. Veranstaltungen auf LAN-Partys legen dagegen vor allem Wert auf den interaktiven Teil.

Als Einstieg geben wir in einem Vortrag einen Überblick über die Welt der Computerspiele. Hierbei zeigen wir anhand von Videobeispielen verschiedene Spielegenres vom Puzzlespiel bis hin zum umstrittenen Ego-Shooter und gehen auf die Motivation der Spieler ein, die sich aus der Beschäftigung mit eben diesem Genre erkennen lassen. Besondere Gefährdungen z.B. durch Gewaltinhalte oder mögliche Suchtwirkung werden direkt anhand dieser Beispiele aufgezeigt. Auch Chancen, die sich unter anderem in der kreativen Auseinandersetzung mit dem Medium oder durch nebenbei gewonnenes technisches Verständnis ergeben, verknüpfen wir mit den gezeigten Inhalten. Die direkte Verbindung von konkretem Spiel mit den Chancen und Risiken soll es den Eltern möglichst leicht machen, das für ihr eigenes Kind richtige zu tun. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich den Eltern eine möglichst frühe Auseinandersetzung mit der Thematik empfiehlt, da auf diese Weise das meiste für das Kind erreichen lässt.

Nach einer kurzen Pause gehen wir zunächst auf gesetzliche Bestimmungen zum Jugendschutz und Möglichkeiten ein, eigenen Regelungen umzusetzen. Im Anschluss zeigen wir einen Ausschnitt aus Counter-Strike. Anhand dieses Beispiels wird nochmals gezeigt, wie man auf den Medienkonsum seines Kindes angemessen reagieren sollte. Im Anschluss erhalten interessierte Eltern die Möglichkeit, die zuvor gezeigten Spiele an verschiedenen Stationen selbst auszuprobieren. Hierbei werden sie von erfahrenen Tutoren unterstützt. Die Praxis der Eltern-LAN der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt, wie hilfreich schon ein kurzes Ausprobieren für das Verständnis der Spiele ist und wie sehr es dabei helfen kann, die Spiele korrekt einzuschätzen. Auch der Effekt auf die eigenen Kinder ist nicht zu unterschätzen, wenn man eine beschlossene Regelung damit begründen kann, ein entsprechendes Spiel bereits selbst ausprobiert zu haben.

Bisherige Termine

Eine Übersicht der vergangenen Veranstaltungen gibt es hier.

29.Januar 2010 in Lindlar

Bei dieser Veranstaltung wurde das Konzept der Kampagne erprobt. Lokaler Partner war das Schülerportal Lindlar.

20. März 2010 in Brake

Auf der genial-verpLANt#8 standen wir interessierten Besuchern für Fragen und Auskünfte zum Thema Jugendschutz bei Computerspielen bereit.

27. März 2010 in Karlsruhe

Mit freundlicher Unterstützung des Landesmedienzentrum Baden-Württembergs und dem NetQuarter wurde die Veranstaltung mit rund 30 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt. Den Anfang machte Constantin Schnell, der für das LMZ als Referent für "medien - aber sicher!" auftritt.

26. Juni 2010 in Wiesloch

Auch auf der CXT14 standen wir interessierten Besuchern für Fragen und Auskünfte zum Thema Jugendschutz bei Computerspielen bereit. Vorstandsvorsitzender Patrik Schönfeldt wurde bei dieser Gelegenheit von GamesTrust TV interviewt.

Pressespiegel