Reaktionen auf Sofortprogramm

(Heise) Der Schritt der Bundesregierung, gewaltbeherrschte Spiele zukünftig für Jugendliche zu verbieten, hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst:- So kritisiert die bayrische Familienministerin Christa Stewens (CSU) “dass gewaltbeherrschte Spiele in unserer Gesellschaft nichts verloren haben”, da sie “mit dem Wertesystem unseres Grundgesetzes unvereinbar” seien. Hier sei die Indizierung “völlig unzureichend”, es müsse “ein strafbewehrtes Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen” her.

– Bei Grünen und FDP wird der Vorstoß jedoch abgelehnt: Kai Gehring kritisiert, wie auch zuvor die Industrie, die Unbestimmtheit von Rechtsbegriffen wie “gewaltbeherrschte Spiele” sowie den Umstand, dass das durch die Maßnahmen das “Kontroll- und Vollzugsdefizit im Jugendschutz nicht angegangen” werde.
Miriam Gruss und Christoph Waitz bezeichneten den Gesetzentwurf als “Placebo” das nur “Scheinsicherheit” schaffe.

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