Brasilien verbietet CounterStrike

(4players) Ein brasilianisches Gericht hat den Ego-Shooter CounterStrike und das online Rollenspiel EverQuest verboten. Seit letzten Freitag ist durch das weitreichende Verbot nicht nur der Verkauf sondern auch der Besitz dieser Spiele verboten.
Der Richter führte zur Begründung aus, dass CounterStrike dem Spieler “Kriegsstrategien” lehren würde. In EverQuest würden einem sowohl gute als auch schlechte Handlungen abverlangt, was zu psychologischen Problemen führen könne. Die Spiele würden somit “die Gesundheit der Konsumenten beeinträchtigen”, Spieler zum “Unterwandern der öffentlichen Ordnung animieren” und “ein Angriff auf den demokratischen Staat, die Gesetzgebung sowie die öffentliche Sicherheit sein”.
Spiele wie Carmagedon und GTA sind in Brasilien ebenfalls verboten worden, wohingegen z.B. das in Deutschland verbotene Manhunt erhältlich ist. In Deutschland wurde die Indizierung von CounterStrike beantragt, die die BPjS jedoch am 16.05.2002 ablehnte.

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Meldung bei kotaku
Indizierungsentscheidung CounterStrike

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