Christian Wulff will Killerspielverbot

(KGN) Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen Wahl-O-Mat für die kommende Wahl in Niedersachen erstellt. Bei Frage 7 findet sich folgender Satz:

“Das Land soll sich dafür einsetzen, dass der Vertrieb von extrem gewalthaltigen Computerspielen (”Killerspiele”) verboten wird.”


Die CDU ist die einzige Partei, die diese Position vertritt. Im Regierungsprogramm wird auf Seite 82 ausgeführt, dass es nicht ausreiche Videospiele zu verbieten, die “die Verherrlichung von angewendeter Gewalt” zum Gegenstand haben. Man müsse “das strafrechtliche Verbot auch auf solche Video- und Computerspiele” ausdehnen, die “massive Gewaltanwendung“ beinhalten. Darüber hinaus sollen die Vorschriften zur Indizierung und der Altersfreigabe überprüft werden.
Bei den Wahlen zur Bremer Bürgerschaft sprach sich nach dem Wahl-O-Mat neben der CDU auch die SPD für ein Verbot aus. Auf eine Nachfrage hin wurde mir von der SPD-Bürgerschaftsfraktion aber mitgeteilt:

“Unserer Auffassung nach ist ein über die aktuelle Rechtslage hinausgehendes Verbot von Gewalt beinhaltenden Computerspielen nicht zielführend.”

Links:

Regierungsprogramm

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