Killerspielverbot in der Schweiz?

(Tagesanzeiger) Der Kanton Bern hat eine Initiative gestartet um “gewalttätige Computer- und Videospiele” zu verbieten. Spiele, bei denen der Spielende für die Anwendung von brutalster Gewalt mit Spielerfolg belohnt wird, seien abscheulich. Man hat zwar Zweifel, ob ein solches Verbot praktisch durchsetzbar ist, möchte aber ein Zeichen setzen. Das Kantonsparlament stimmte mit 119 zu 24 Stimmen (5 Enthaltungen) für die Forderung nach einem Verbot.
Der Initiator, Roland Näf (SP), hatte zuvor bereits Media-Markt angezeigt, weil sich im Sortiment auch gewalthaltige Videospiele befinden. Das Strafmandat wurde umgehend angefochten, so dass es zu einer Gerichtsverhandlung kommen wird. Es ist zu klären ob der Artikel 135, der die Darstellung grausamer Gewalttätigkeiten verbietet, auch auf Videospiele anwendbar ist.

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