KJM: Neue Selbstkontrolle?

(Heise) Anders als beim Verkauf von Videospielen in Geschäften können Spiele online auch ohne Prüfung durch die USK an Kinder und Jugendliche weitergegeben werden. Eine der USK entsprechende Einrichtung, die über das Internet vertriebene Software prüft, existiert nicht – noch nicht. Die KJM fordert nun, dass dies nachgeholt werden sollte. Alternativ wäre es, wie von Martin Lorber (Electronic Arts) angemerkt, möglich die USK auch mit der Prüfung von Spielen zu betrauen, die online vertrieben werden.
Auch wenn ein solcher Schritt schon überfällig ist dürfte sich praktisch gewisse Probleme geben. Sollte eine Altersfreigabe notwendig für die Weitergabe an Jugendliche sein, wie es beim herkömmlichen Vertrieb der Fall ist, dürften Mods von Spielen nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Es sei denn die Ersteller können das nötige Kleingeld aufbringen um ihr Werk von der entsprechenden Stelle bewerten zu lassen.

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