Killerspiele: Wahn und Wahrheit

(Bildblog) Auch wenn das Video “Killerspiele in ARD, ZDF und WDR” durchaus Reaktionen hervorgerufen hat scheint die Botschaft nicht überall angekommen zu sein. In einem neuen Artikel beschreibt die Bild-Zeitung “CounterStrike” wie folgt:

“Das Computerspiel ist an Brutalität kaum zu überbieten.[…] Blut fließt in Strömen. Ziel ist es so viele Gegner wie möglich zu töten.”


Die Gewaltdarstellung in CounterStrike ist eigentlich eher zurückhaltend, in der dt. Version fließt nicht einmal Blut. Auch ist es nicht das Ziel so viele Gegner wie möglich zu töten. Diese Unkenntnis beschränkt sich leider nicht auf die Bild. Auch der Bundestag ist nicht immer auf dem neusten Stand. So ist man immer noch in dem Glauben, dass der Amokläufer von Erfurt CounterStrike genutzt habe, obwohl die Gutenberg-Kommission unlängst festgestellt hat, dass dies nicht der Fall war.

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