Eindeutig!?

(Zeit) In der 41. Ausgabe der Geo-Wissen würde eine Studie angeführt, die für einiges Aufsehen gesorgt hat. Demnach würden Videospiele nicht nur gewalttätig machen sondern seien sogar der stärkste Faktor, der Jugendgewalt hervorrufen würde. Der Autor des Artikels, Jochen Paulus, gibt an, dass er von der Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Befunde überrascht war. Nun ja, wenn man Studien mit gegenteiligen Ergebnissen unterschlägt ist dies auch nicht weiter verwunderlich. So berichtet beispielsweise die Zeit heute:

“dass bei den 8- bis 12-Jährigen keine Wirkung durch gewalthaltige Spiele nachgewiesen werden konnte.”

Also nicht nur nicht der der stärkste, sondern überhaupt kein Faktor. Zu solchen oder ähnlichen Ergebnissen sind auch andere Studien gekommen (Funk et al. (2002), Krahé & Möller (2004), Williams & Skoric (2005), die Freie Universität Berlin (2006)).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.