GTA 4: Verkaufsstop in Thailand

(GameStar) Der neuste Teil der GTA-Reihe wird in Thailand auf Drängen des Distributors New Era Interactive Media nicht mehr zum Verkauf angeboten:

„Wir haben heute die Verkaufsstellen und Läden aufgefordert das Spiel von den Regalen zu holen so. […] Wir mahnen auch Spielhallen, den Titel aus dem Angebot zu entfernen.“

Grund dafür ist der Mord an einem Taxifahrer. Der 18-Jährige Täter gab an, er habe herausfinden wollen, „ob es im echten Leben genauso einfach ist ein Taxi auszurauben, wie im Spiel“ und darüber hinaus nicht genügend Taschengeld gehabt. Der Direktor der kulturellen Aufsichtszentrale äußerte sich Reuters gegenüber wie folgt:

„Diese Zeitbombe ist explodiert und die Situation könnte sich verschlimmern. Heute ist es ein Taxifahrer, morgen vielleicht ein Videospielladenbesitzer“.

6 Gedanken zu “GTA 4: Verkaufsstop in Thailand

  1. Wenn einer Mario gespielt hätte und zweimal auf eine Schildkröte gesprungen wäre um zu gucken ob der Panzer dann über den Boden rutscht würde man ihn in die Geschlossene sperren aber bei sowas wird das Game verboten.
    Wer zwischen Spiel und Wirklichkeit nicht unterscheiden kann ist in meinen Augen nicht durch die Spiele sondern allgemein eine Gefahr für die Gesellschaft.

  2. Schön, soviel zum „Generalverdacht“. Einer von zig tausenden Spielern ist ein Idiot und sofort sind a) alle Spieler so oder b) das Spiel ist böse.

    Wunderbar.

    Nächstes mal, wenn mich ein Autofahrer fast umfährt, werde ich alle Autofahrer verklagen oder was?

    Grossartig diese Logik.

  3. Ihr habt absolut recht-.-
    Es ist lächerlich durch Taten einzelner die gesammte Masse anzuklagen.
    Ich kann auch sagen, dass Hitler als Österreicher einen Weltkrieg angezettelt hat, als er in Deutschland an der Macht war, also alle Österreicher die nach Deutschland kommen unter Generalverdacht stellen? Ich bitte euch das ist nicht mehr lustig, das ist zum Heulen.

  4. Ich finde das auch nicht mehr schön.
    Das ist so ähnlich wie mit den Amoklöufern, bloß
    weil ein paar !angeblich! ein sogenanntes „Ballerspiel“
    (die ja bald per Gesetz verboten werden sollen, auch wenn
    noch lange keine direkte Definition vom Begriff „Baller-
    spiel angegeben wurde) gespielt haben sollen, werden
    gleich sämtliche Computerspiele schlecht gemacht.

    Ich bin dafür, dass man Schach verbietet, dort werden wehrlose
    Figuren für Strategien zum besiegen eines Gegners geopfert.

    So etwas könnte einer der aktuellen „Anti-Killerspiele/Ballerspiele“-
    Politiker wirklich sagen. Es ginge ja um die Humanität.

  5. Alle EgoShooterSpieler sind Amokläufer…
    Alle World of Warcraft Spieler sind Online Süchtig…
    und alle politiker sind geistig auf dem Niveau eines Kleinkindes wenn es um die neuen Medien geht…
    Im TV und Kino wird gemordet Menschen werden in kleine Würfel geschnitten, verstümmelt oder gequält oder lösen sich untereinfluss von Alienvieren oder Lösungsmuttel in ihre Bestanteile auf… und das war nur gestern Abend in der Glotze zu sehen… Die von Menschenähnlichen Wesen gefressenen Bergsteiger und die Morde und Verletzungen innerhalb der Gruppe sind vermutlich nicht viel besser als in Computerspielen.
    Ich wiederhole meine Forderung: Filme müssen bevor sie nach Deutschland kommen genau so „geschnitten“ werden wie Computerspiele! Grünes Blut! Sich auflösende Leichen! Und alle Figuren(Menschen) gegen Roboter erstzen! Und dann kann man mal weiterreden wenn die ersten Kinos Pleite machen!…
    Ersthaft: Ich will sehen wie ein Film ankommt bei dem man das alles mal macht… Ob der in den Kinocharts irgendwie mal nach oben kommt?
    Wieso kann sowas bei Computerspielen legal sein bei Filmen wird das aber zugelassen?

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