PC Games: Es reicht!

(PC Games) Die PC Games lässt sich die neusten populistischen Verbotsforderungen nicht mehr gefallen und hat die Aktion „Ich wähle keine Spielekiller“ ins Leben gerufen. Bayern hatte in einer „Expertenrunde“ die Notwendigkeit eines Verbotes „solch Ekel erregender Spiele“ festgestellt und die Umsetzung angekündigt. Die PC Games fordert nun die bayrischen Wähler auf ihren Unmut über die Verbotspläne kundzutun und der CSU bei der kommenden Wahl keine Stimme zu geben.

9 Gedanken zu “PC Games: Es reicht!

  1. Computec! Das hätte ich gerade einer Zeitschrift dieses Verlages wahrlich nicht zugetraut, und noch dazu von der Games, welche mir in den letzten Jahren bis auf andere vereinzelte Aktionen schon auffallend zurückhaltend war in der Berichterstattung, und worüber ich meinen Unmut auch mal wo zum Ausdruck gebracht habe – das tut mir jetzt schon wieder leid: hab mir schon lange so eine klare Aktion in Deutschland gewunschen, freut mich jetzt ungemein, dass die Herrmann-Aussagen endlich dazu geführt haben :-)

  2. Richtig ist es auf jeden Fall. Ich bin sowieso dafür diese schwarzgetarnten Braunen nicht zu wählen (und werde es auch wenn ich aus Brandenburg komme nicht tun). Ich hoffe nur das diese Aktion was bringt.

  3. Ich wähle auch aus anderen Gründen NICHT die CDU aber kann ebenfalls nicht an der Aktion teilnehmen, da ich aus Niedersachsen komme aber ich kann diese nur als richtig empfinden.

  4. In Österreich gibt es jetzt das Wahlrecht ab 16.
    Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, weshalb das Thema bei uns nicht derart stigamtisiert wird.
    Würde eine Partei vor diesem Hintergrund gegen Videospiele eintreten, wäre das gleichbedeutend mit der Ausage keine neuen Wähler haben zu wollen.

    Ich hoffe das es viele Bayern gibt (ich bin selber dort geboren) die es nicht dulden werden das etwas verboten werden soll, dass seit Mitte August offiziell zum Kulturgut gehört. Aber man darf leider auch nicht vergessen das wir hier von Bayern sprechen.
    Und der Relfex einfach alles strafbar zu machen ist in Bayern ja recht hoch.

  5. @ADD
    Es gibt bei uns keinen ausreichenden Rückhalt in der Wissenschaft dazu. Ein Jugendforscher Österreichs soll in Richtung KFN (das Pfeiffer-Institut) unlängst indirekt sogar von populärwissenschaftlichen Methoden gesprochen haben. Stand aber bloß in der Gamestar – überprüft hab ich das nicht, dennoch ein Ding der Unmöglichkeit in Deutschland, auch ohne konkret Namen zu nennen. Da würde der Pfeiffer auch sofort klagen vermute ich. Schon mir gegenüber meinte er mal wie international angesehen das Institut doch sei… in der einen und hoffentlich einzigen Antwort auf einen Protestbrief vor langer Zeit – hat mir nämlich schon gereicht.
    Zwar gibt es auf Landesebene (Jugendschutz ist in Österreich immer noch Ländersache) auch bei uns durchaus Chancen für solche Ansinnen, die Wiener ÖVP (das Unionspendant hierzulande) soll für einen entsprechenden Antrag mal breite Unterstützung erklärt bekommen haben, aber mit dem http://www.bupp.at/jart/prj3/bupp/main.jart wird schon lange eine Positivprädikatisierung – ähnlich wie sie der Kulturrat jetzt grundsätzlich gefordert hat – statt Verboten als Weg beschritten. Und diese BUPP-Stelle da wurde sogar von unserer rechtsrechten Regierungskoalition seinerzeit noch ins Leben gerufen – von starken konservativen Allüren in diese Richtung kann bei uns glücklicherweise also gar nicht die Rede sein. Indizierungen oder gar Beschlagnahmungen und Vernichtungen kommerzieller Videospiele gibt es hierzulande ja sowieso nicht, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nie wieder eingeführt – alles was in Deutschland so verboten ist ist mehr oder weniger überall erhältlich.

  6. Gute Aktion. Nur bringt das nichts.
    Die Wahlbeteiliegung der 40+ Jährigen ist nun mal am höchsten.
    Das sind auch Jene Menschen die diese „Killerspiele“ nicht wirklich kennen,
    und daher das glauben was ihnen die Politiker und Medien erzählen.

    Man müsste die ganze Aktion in Größere Medien unterbringen. Damit auch die mehrheit der Wählerschaft diesem nicht aus dem Weg gehen kann.

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