Standpunkte

(Gamezone) Die Haltung der CSU ist klar: “Solche Spiele sind unerträglich” und ein Verbot ist “dringend notwendig“. Welche Spiele betroffen sein werden ist unklar, aber zumindest profiliert man sich als Hardliner. Gamezone hat nun die Chance genutzt und SPD, Linke und Grüne zu “Killerspielen” befragt. Dabei erfährt der Leser unter anderem die Tatsache, dass in der SPD gezockt wird:

“Sogar unter den Mitgliedern und Mitarbeitern der SPD-Landtagsfraktion gibt es Spieler, die hin und wieder eine LAN-Party feiern, wo solche „grausamen“ Spiele wie CSS, UT, CoD4 oder sogar AoE2 gezockt werden.”

5 Gedanken zu “Standpunkte

  1. *Lol* AoE2 als das Grausamste in der Reihe zu titulieren hat schon was. Ob die wohl gegeneinander zocken? Ein PvP Match zwischen [SPD]Münte und [SPD]Steini vielleicht :D?

  2. Immerhin kann man (beinahe) wehrlose Dorfbewohner niedermetzeln und es gibt als Waffen Selbstmordattentäter, die sich mit Sprengstofffässern in die Luft jagen.

  3. Kennen sie Killerspiele? LINKE: Ja (Duke Nukem, Blood 1+2, Doom 1+2, Return to Castle Wolfenstein, Counter Strike, Kingpin, Soldier of Fortune, Half-Life, etc. etc. etc.).
    -.- ohne Worte CS und HL als Killerspiele zu bezeichnen naja…
    Eine kleine Internetlegende: “Return to Castle Wolfenstein wird in Amerika mit den worten: In diesem Spiel hast du Nazis zu erschießen, beachte dieses Spiel ist in Duetschland verboten” verkauft. Komisch, dass in der Serie ein “Käfig voller Helden” nazis veralbert werden dürfen, aber in Spielen kein hakenkreuz auftauchen darf… Komisch ist nur, dass siele verboten werden bei denen man gegen die “bösen deutschen” kämpfen muss… *g*
    Bei Spielen wie Manhunt, die von den Anderen Partien genannt wurden sehe ich die Indizirung und die Beschlagnahme ein, aber besser wäre es Erwachsene überhaupt nicht zu bevormunden, jeder muss mit sich selbst klar kommen.
    Happy Coding

  4. Ich sagts gern nochmal: Wenn die Typen von der CSU diese Spiele so ekelerregend und unerträglich finden brauchen sie selbige ja nicht zu zocken (es wird ja niemand gezwungen).
    Aber für ein Verbot besteht nach wie vor keine Notwendigkeit.
    “Solche Forderungen, die einzig und allein dazu dienen, die Meinungshoheit über ein Thema zu gewinnen, von dem die CSU offensichtlich keinerlei Ahnung hat, lehnen wir ab
    …Spiele, die Inhalte mit Gewalt zeigen, gehören nicht in die Hand von Kindern und Jugendlichen…Computerspiele sind heute ein fester Bestandteil der Alltagskultur von Jugendlichen und Erwachsenen.”
    Ich hätte nicht gedacht dass es Politiker gibt die die Problematik ähnlich sehen wie ich. Wenn das nicht einfach nur ist weil er das sagen will was die Gamer hören wollen (ich bin von Natur aus ein eher misstrauischer Mensch was Aussagen von Politikern angeht).
    Auf jeden Fall ist es gut dass diese unsinnigen Forderungen allein von der CSU kommen und scheinbar von keiner anderen Partei unterstützt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.