Bayern: Verbot am Ende?

Sowohl bei der niedersächsischen als auch bei der bayrischen Wahl sprach sich die FDP gegen und die Union für ein Killerspielverbot aus:

In diesem Zusammenhang lehnt die FDP ein Verbot so genannter “Killerspiele” grundsätzlich ab.” (FDP) „Gewaltverherrlichende Killerspiele wollen wir verbieten.“ (CSU)

Nun, wie wurde diese Meinungsverschiedenheit geregelt? Man bezieht im Koalitionsvertrag keine klare Stellung und führt zum Thema lediglich aus:

Wir wollen die Medienkompetenz […] stärken […].”

8 Gedanken zu “Bayern: Verbot am Ende?

  1. Wollten sie genau dies nicht tun? Naja Medienkompetenz ist wesentlich sinnvoller als ein Verbot und somit ein guter Fortschritt. Mal sehen, ob sich die FDP nun in diesem Punkt wirklich durchsetzt aber die Grundhaltung ist sehr positiv.

  2. ich kann mich errinern das ein CSU politiker (ich glaube es war beckstein) vor einiger zeit sagte das eine verbesserung der medienkompetenz auser frage steht..

    wie dem auch sei, ich hoffe dass das mitspracherecht der FDP ausreicht um den spies mal um zu drehn

  3. Ich dachte die könne man nach soooo seriösen Urteilen von Herrn Pfeiffer und Co. gar nicht stärken. Bleibt abzuwarten, ob die Liberalen nicht doch noch irgendwann auf die Behauptungen der CSU von pseudo-menschenverachtenden Darstellungen hereinfallen. *sarkastisch*

  4. Die FDP macht sowieso bei allem mit was die CDU/CSU vorschlägt und das schon seit Jahren.
    DIE FDP IST AUCH NUR EIN FÄHNLEIN IM WINDE!!!!

  5. Hi again,

    I don’t know if it’s the right place, but I couldn’t find the blog entry concerning the “Computer games and violence” conference that will be held in Munich on november 20. Well, this conference makes at least one person happy : Rudolf Hänsel, that you probably know. He co-authored the book “Da spiel ich nicht mit!” with Renate Hänsel (and Dave Grossman). And he repeatedly called for a total ban on “killer games” (thank goodness this infamous term didn’t spread outside Germany !).

    So, Herr Hänsel reviewed Werner Hopf’s and Gunther Hüber’s longitudinal study on violent computer games and used it to call, once again, for a ban on these games. You can find the article on the website of Swiss journal “Zeit Fragen” : http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr44-vom-27102008/das-spielen-mit-gewalthaltigen-elektronischen-spielen-ist-staerkster-risikofaktor-fuer-gewaltkriminalitaet/

    Note that “Zeit Fragen” regularly publishes contributions from ferocious opponents of violent computer games (if not computer games at all) : Maria Mies, Rudi and Renate Hänsel, Elke Ostbomk-Fischer, Anita Schächter… Just enter “computerspiele” in their search engine, and you’ll see.

  6. Ich denke es ist grundsätzlich für Computer- und Videospiele positiv zu bewerten, wenn Medienkompetenz gestärkt werden soll – so formuliert in dem Vertrag, und zwar eben auch für solche welche sich (explizit) mit Gewalt auseinander setzen. Ich erinnere mich dabei an die grundsätzliche Ablehnung eines solchen Begriffs durch den populären Hirnforscher Manfred Spitzer in München, der Computer- und Videospiele dahingehend noch mit Heroin verglich…

    @Shane_Fenton
    I always very appreciate your comments on this blog and actually didn’t know that Hänsel will be part of that conference too.
    I also never heard of this “Zeit Fragen” publication. Now I seem to better understand several developments in Switzerland regarding “killer games”. “Killergames” is actually a term often used in Switzerland against computer and video games dealing with violent issues. For some reason they are preferring this term to the more German “Killerspiele”.

  7. You’re welcome ;)

    In fact, I don’t know if Hänsel will be part of that conference. He commented it and used it to call for a ban on “killerspiele”. I suppose that he will attend it, but I’m not sure. However, he won’t speak at this conference. And that’s fortunate, because whereas I have respect for people like Douglas Gentile and even Rainer Fromm (at least, he has some knowledge on games and he’s willing to discuss with gamers), I have a hard time keeping cool when I read Hänsel’s hysteric articles.

  8. Ist ja schön und gut. Nur sagt dann der eine Typ von der FDP, der Barfuß, dass die Sharia dort, wo sie mit den Gesetzen kombatibel ist, auch verwendet werden darf. Tja… dumm nur, dass die Sharia absolut nicht mit den westlichen Werten und Gesetzen kombatibel ist. Also… die FDP ist genauso dämlich wie die CDU/CSU, SPD, SED (sorry, muss natürlich heissen “Die Linke”) oder die Grünen.

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