Chat mit Politikern

(KSS) Am 11.11.2008 stellen sich Politker im Chat des Jugendportals „mitmischen.de“ Fragen zum Thema Computerspiele. Dorothee Bär (CDU/CSU), Christoph Pries (SPD) und Hans-Joachim-Otto (FDP) werden ab 17 Uhr über die Gefahren des neuen Mediums diskutieren. Erstere hatte ursprünglich ein Verbot befürwortet;

Ich befürworte diese Initiative (Verbot) weil Killerspiele kein Spielzeug wie ein Puzzle oder ein Kartenspiel sind.“

 änderte dann aber ihre Meinung.

11 Gedanken zu “Chat mit Politikern

  1. Meinungsänderungen sind immer irgendwie komisch in der Politik, da ein Politiker seiner Ansicht sicher sein sollte aber in dem Fall war es wenigstens eine Änderung ins Positive. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich da mitmache, zumal ich nicht finden konnte, in welchem Zeitraum der Chat stattfindet.

  2. eine meinungs änderung der politik kann ich da nicht rauslesen?. das isn chat wo politiker mit gamern reden wollen. weil sie keine ahnung haben von spielen. also müssen spieler den politikern erklären wieso spiele „killerspiele“ nicht teufelszeug sind ^^ ob es was bringt bezweifel ich. aber wer weiss hoffen kann man ja das sich was ändert.ansonsten hat man ja eine stimme um eine veränderung herbeizuführen^^ (erst wenn games ab 18 net mehr geschnitten werden dann glaub ich es) …

  3. Danke für die neuerliche Zuordnung von Dorothee Bär!
    Ich vergesse die Namen von Unionspolitikern nämlich immer – Asche auf mein Haupt :-)
    Dass jedoch so über die „Gefahren“ von Computerspielen gesprochen werden soll, sehe ich aber nicht, eher über deren grundsätzlihe „Gefährlichkeit“, und das finde ich auch nach Durchsicht sonstiger Darstellungen zu Computerspielen auf diesem Portal doch äußerst kritisch – eine Rede über Gefahren als Risiken sollte letztlich auch positive Chancen durch Computerspiele nicht ausschließen, aber gerade das kann ich dort leider nicht erkennen. Im Gegenteil – etwas das für viele Menschen, noch dazu keineswegs bloß Jugendliche, halt doch auch einen positiven Aspekt ihrer Lebenswirklichkeit ausmacht, nämlich so keineswegs gesundheitsschädliche Computerspiele(!) – sind Initiativen zur Assoziation mit Suchtgiften überdeutlich präsent dort aus meiner Sicht. Computerspiele vielfach mit Pornographie auf eine Stufe zu stellen, wogegen sich in Amerika weiterhin ganze Verbände wehren, ist ja in Deutschland teilweise seit jeher Usus, die Patholologisierung als Gift da schon der nächste Schritt…

  4. „Meinungsänderungen sind immer irgendwie komisch in der Politik“…
    nee neimals die Dorothee Bär wird sicher stur darauf beharren, dass KILLERSPIELE arme unschuldige Kinder zu BRUTALEN, DICKEN, PC SÜCHTIGE, KINDER UND TIERQUÄLENDE, REALITÄTSENTFREMDETE, RECHTSRADIKALE, KINDERSCHÄNDENDE AMOKLÄUFER machen.
    (Anmerkung: ja ich sammle alle Anschuldigungen die gegen uns Zocker ausgesprochen wurden, irgend wie klingt es gesammelt schon hart oder? Muss man sich das bietenlasen? NEIN!)

    Ich persönlich sehe schon wie von der CDU/CSU gemeckert wird und die anderen vermutlich auf dem Punk „mehr medienkompetenz“ landen. Und die meinungsänderung war nur gegen das Verbot aber so ganz von harten Grenzen zb das USK logo ganzflächig anzubingen oder so lassen sich solche politiker auch nicht abbringen…

    ich hoffe das chatprotokoll wird hier dann verlinkt interessiert mich schon und bis dahin Happy Coding an alle.

  5. @The_Real_Black
    Gut gesprochen!

    Dieser Vergleich von Computerspieln mit Puzzlen und Kartenspielen zeigt einmal mehr, dass die Dame, wie auch die anderen üblichen Verdächtigen, weiter keine Ahnung haben, worüber sie eigendlich reden. Die beiden Dinge kann man genau so vergleichen wie Bücher und Filme – beide unterhalten dich, aber trotzdem bestehen gravierende Unterschiede. Darum liebe Politiker: vergleicht Dinge, die sich an Hand ihrer Eigenschaften vergleichen lassen, wie etwa ein Actionspiel mit einem anderen. Wie in so vielen anderen Bereichen auch, sollte endlich mal ein Verhaltenscodex für Politiker eingeführt werden: Regel 1: Wenn man keine Ahnung hat, Klappe halten! Regel 2: Wenn man Ahnung hat, sachlich bleiben! To be continued…(?)

  6. hab das protokol bereits gepostet, der kommentar muss aber noch freigeschaltet werden (vermutlich wegen den links (musste das protokol erst hochladen, war zu lange für einen beitrag))

    war recht interessant, ich hatte allerdings das gefühl das einige kritische fragen garnicht erst veröffentlicht wurden, hab ca. 5 oder 6 nachrichten abgeschickt, davon wurden etwa die hälfte veröffentlicht und die meisten davon auch beantwortet

  7. „Ich befürworte diese Initiative (Verbot) weil Killerspiele kein Spielzeug wie ein Puzzle oder ein Kartenspiel sind.“

    Deswegen gibt es ja auch schon lange Altersbeschränkungen und die bestehenden reichen vollkommen aus.

    /facepalm

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