„Kölner Aufruf gegen Computergewalt“

Mit kompromisslosen Thesen wirbt eine Petition für ein Verbot von Gewaltspielen, wobei nur noch die Wortwahl radikaler als der Inhalt ist. So fürchtet man dass „die Köpfe und Herzen unserer Kinder weiterhin durch Killerspiele mit Krieg und Gewalt vergiftet werden„. Ein nicht unerwünschter Nebeneffekt, weil diese ja dem „professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee“ entstammen würden. Interessant ist die Petition insbesondere wegen der Unterzeichner. Unter diesen befinden sich: Renate Hänsel, Rudolf Hänsel, Werner H. Hopf, Christian Pfeiffer, Regine Pfeiffer, Manfred Spitzer und Rudolf H. Weiss.

(Danke an Shane_Fenton für den Hinweis)

22 Gedanken zu “„Kölner Aufruf gegen Computergewalt“

  1. Propaganda, wie im dritten Reich, würde ich mal sagen… Ich glaube allerdings nicht, dass diese Petition wirklich nennenswerte Erfolge erzielen wird… Da war das dritte Reich nämlich einflussreicher, als diese üblichen Verdächtigen.

  2. Mit der Unterschrift haben sich Pfeiffer und Spitzer selbst ins Aus gekegelt. Ich hocke etwa (5Km Luftlinie vom Spitzer weg btw.) Wer so etwas unterschreibt, tut dies ja, weil er mit dem Inhalt einverstanden ist, und den Aufruf unterstützt.

    UND NOCHMALS:

    Wir fordern,
    • dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen für Kinder und Erwachsene verboten werden, denn Krieg ist nicht nur schlecht für Kinder, sondern auch für Erwachsene;
    • dass die «Bundeszentrale für politische Bildung» verharmlosende Schriften zurückzieht und gemäss ihrem Auftrag über den tatsächlichen Stand der Forschung informiert;
    • dass Wissenschaftler ihre Finanzierung durch die Games-Industrie offenlegen;
    • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen;
    • dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstützung erhält;
    • dass Medienbildung über die tatsächliche Wirkung von Gewaltdarstellungen aufklärt und zum Frieden erzieht;
    • dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst müssen sie abtreten.

    Die obigen Forderungen haben Pfeiffer und Spitzer mit Ihrer Unterschrift abgesegnet…Das gibt zu denken. Ich habe diese Leute immer als Diskussionspartner betrachtet, auch wenn es Kraft gekostet hat diese Leute ernst zu nehmen. Pfeiffer und Spitzer haben damit das letzt Quäntchen Glaubwürdigkeit eingebüßt.

    Nochmals der für mich der aller Schlimmste Punkt der Forderungen: dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen
    (Ich arbeite als 3D-Artist in der Industrie)

  3. die petition is doch lachhaft.
    im großen und ganzen steht doch da: alle sollen nur das denken was wir denken und wer anderer meinung ist soll den mund halten.
    warum nicht gleich herr pfeifer als neuer diktator einsetzen. alle politiker einsperren und nur wer zu allem ja sagt was er anordnet wird freigelassen.

  4. komisch ist nur die seite auf der es steht.
    „Wochenzeitung für freie Meinungsbildung, Ethik und Verantwortung für die Bekräftigung und erhaltung der Völkerrechts,der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts“

    Leider haben die das Wort „unsere“ vergessen. Unsere Meinung (keine Andere) Unsere Ethik (die einzig richtige) und Unsere Interpretation der Menschen und Völkerrechte (nicht die Tatsächliche)

  5. MAN SOLLTE EINE PETITION GEGEN DIE DISKRIMINIERUNG VON GAMERN STARTEN !!!!!!
    DIESE MÖCHTEGERN WELTVERBESSERER SIND DEMAGOGEN!!!!! SONST NIX!!!!!!!

  6. Thanks for the credit. About „Zeit-Fragen“, I must precise that this weekly newspaper is member of the Réseau Voltaire : http://en.wikipedia.org/wiki/Voltaire_Network . This organization was founded and lead by French ultra-controversial personality Thierry Meyssan, the guy who claimed that September 11th 2001’s terrorist attacks were a plot made by US neoconservatives, and that „no plane crashed on the Pentagon“ that day. See here : http://en.wikipedia.org/wiki/Thierry_Meyssan

    Note, however, that it doesn’t mean Maria Mies, Elke Ostbomk-Fischer or any person who signed their petition, have anything to do with Thierry Meyssan and the Réseau Voltaire. This petition was reproduced in „Zeit-Fragen“ mainly because this journal shares the same ideas on video games.

  7. Keine Propaganda ohne den „militärisch-industriellen Komplex“ (in diesem Fall noch erweitern um „medial“) mindestens einmal zu erwähnen … *rolleyes* Dann noch eine willkürlich gewählte Zahl an „empirischen Studien“ einwerfen und im nächsten Satz alle Wissenschaftler, die es tatsächlich gewagt haben, gegenteilige Thesen aufzustellen und zu beweisen als Kriegsprofiteure darstellen.

    Aber die Initiatoren dieser Petition scheinen nicht gerade hochintelligent zu sein … dem Leser auf so offensichtliche Art und Weise einen direkten Zusammenhang zwischen Computerspielen und den Kriegen im Irak und Afghanistan zu suggerieren ist schon mehr als lächerlich …

  8. Die Petition durchzulesen bereitet mir seltsamerweise größtes Vergnügen. Besonders wenn die Initiatoren behaupten dass Computerspiele geringe Investitionen (die 56 Millionen Dollar die in „Enter the Matrix“ geflossen sind, sind anscheinend nur Peanuts) erfordern, oder mit Überschriften wie „Komplizen, Kollaborateure und Profiteure der Killer-Industrie“ seeehr Unvoreingenommen wirken, kann ich mir ein Lachen kaum verkneifen.

  9. Zitat:
    Belegt ist: Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen.

    Ich finde den Satz mehr als lachhaft. Es ist ansich schon logisch, das die Schulleistungen sinken, wenn man mehr Computer spielt/etc., weil man weniger lernt. Ist irgendwie logisch, oder?
    Und daran Schuld sind nicht die Spiele sondern die Spieler selber, die sollten es selber kontrollieren können, wieviel sie spielen. Ich selber bin Gymnasiast im 11. Jahrgang, werde vorraussichtlich mein Abi mit 2,0 oder besser abschließen und mein Studium der Informatik steht bereits fest. Trotzdem spiele ich sehr gerne und auch sehr aktiv sogenannte „Killerspiele“.

    Außerdem steckt in dem Satz auch ein Widerspruch. Nämlich „Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden“. Kinder werden ganz sicher nicht brutale Spiele wie Doom3, GTA:SA/4, oder FEAR spielen.
    Bei Doom3 werden „Kinder“ spätestens ab dem ersten Hunter das Spiel beenden, bei FEAR ab der ersten Begegnung mit Alma. Bei GTA SA/4 werden sie unter Garantie auch keinen Gefallen daran finden, Menschen umzunieten (zumindest hatte ich das nie und auch nie einer meiner Bekannten).

    Weiter geht es mit diesem Satz:
    „Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschiessen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.“
    In welchem Spiel kann man eine Person „demütigen, folten, verstümmeln, zerstückeln und zersägen“? Ich kenne nur ein Spiel, in der ich eine Person „verstümmeln“ kann, nämlich Fallout3 und das auch nur, weil ich mir eine Uncut-Version aus Amerika bestellt habe.
    Ein Spiel, in dem man die restlichen oben genannten Tätigkeiten praktizieren darf/kann fällt mir nicht ein.

    Meiner Meinung nach ist ein Spiel nur dann brutal, wenn man es brutal spielt. In GTA SA zB kann man jeden Menschen erschießen, flambieren oder weiß der Himmel was machen, muss es aber nicht. Counterstrike ist ein reines TEAMspiel, nur Personen wie Frau Pfeiffer wollen da grausames sehen, wo es grausames nicht gibt.

    In dieser Art und Weise kann man jetzt die gesamte Petition zerreißen, aber meine zentrale Frage bleibt: An wen soll die Petition mit den Unterschriften anschließend gerichtet sein?

  10. Ich habe auf der Seite viel gelesen und ALLES hört sich sehr nach rechtsradikalen Gedanken gut an.

    Zitate: „Verantwortlich sind also nicht Eltern“ … ein da gehört sich eine staatliche Obhut hin die unsere Kinder gut erzieht oder was? Hört sich sehr nach den Brauen und Brauner Gehirnwäsche an…

    „militärisch-industriell-medialen Komplexes“ Verschwörungstheorien kann jeder aufbringen. Cola beeinflusst das Gehirn und macht uns allen zu Zombies… Also verbietet Cola! (so noch eine Theorie in die welt gesetzt! ;-P )

    „Global player“ Die universelle Bedrohung… klappt immer leider nicht wenn man sie beim Namen nennt denn AUSLÄNDER klingt einfach nicht gut oder? Was die verbreiten ist ein klarer Fall von Ausländerhass!

    „Fünf-, 15- und 25jährige sitzen heute Stunden, Tage und Nächte vor Computern und Spielekonsolen. In «Spielen» wie Counter-Strike, Doom 3, Call of Duty, Halo 3, ­Crysis, Grand Theft Auto IV und anderen üben sie systematisches und exzessives Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge. Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschiessen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.“
    Wieso darf ein 25 Jähriger nicht machen was er will? ZENSUR und GEHIRNWÄSCHE wollen sie haben! Ab 18 Jahren ist jeder für sich selbst verantwortlich! Und jeder kann ab 18 machen was er lustig ist, solange er niemanden schadet!
    <> in keinen der Spielen kann man jemanden demütigen…
    CS: keine Folter (LÜGE)
    Doom 3: Da sind keine Menschen nur Monster Zombies und Geister! (LÜGE)
    Call of Duty: Wieso dann „Soldat James Rayen“ um 20:15 Uhr zeigen? Beim Film sieht man mehr Gewalt.
    Halo 3: 3 kenne ich jetzt nicht aber beim ersten waren es Aliengegner
    GTA: Man muss nie Zivilisten töten!

    „Wir lassen nicht zu,• dass Menschenrechte, Grundgesetz und Völkerrecht durch Gewaltspiele unterminiert werden.“
    Zensur ist ein Verbrechen gegen dass Grundgesetz… also kann man (Gewalt)Spiele nicht so einfach verbieten.

    „Wir fordern, • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen; “
    Ja denn Spiele als Kulturgut würde es erschweren die Spiele auf einen Haufen zu werden und anzuzünden… Mit Musik im Stechschritt darum maschieren und die Kinder der Staatserziehung anzuvertrauen!

    „Wir fordern,• dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst müssen sie abtreten.“
    .
    Ja dass fordern wir auch:
    Herr Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    treten sie SOFORT zurück! Wenn sie sowas unterschreiben dann halten sie sich auch daran! Dem Grundgesetz nach ist Zensur und staatliche Bevormundung verboten dazu das Grundgesetz Artikel 5:
    .
    Von: http://www.gesetze-im-internet.de/
    GG Art 5 :
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
    .
    Dass Kinder keine Gewaltspiele bekommen sollen ist klar und durch die aktuellen Gesetze bereits überreglementiert, aber ab 18 nennt es sich nunmal ZENSUR!

    Bitte liebe Leute hier und auch überall behaltet diese Petition im Auge denn wenn diese Petition durchkommt landne wir bald in einen neuen Reich. So viel Zensur und Propaganda ist abartig und lässt auf die Gesinnung der Unterschreiber schließen… Hier war mal ein Posting: „und solche Menschen haben früher 19** von Negermusik geredet“ … genau so weit sind wir wieder!
    Echt traurig für unser Land.
    Happy Coding.

  11. @The_Real_Black
    Ich finde, dass diese Petition bloß zu Ende denkt was bei vielen ihrer UnterzeichnerInnen halt auch schon alles angeklungen ist.
    Kulturfaschismus kann man ihr übrigens nach wie vor nicht wirklich vorwerfen, weil auf der Seite nur steht was sie alles nicht haben wollen, und nicht konkret was sie haben wollen… Sie meinen bloß, dass Videospiele(rInnen?) für Krieg/Gewalt stünden, aber nicht für den Frieden, und so weiter… Aus der Schweiz erreichte mich vor einiger Zeit übrigens eine Mail der Redaktion „Zeit-Fragen“, in der es hieß, dass sich ihre Artikel niemals gegen die NutzerInnen „gewaltverherrlichender Erzeugnisse“ richten würde, „im Gegenteil“ wie sich ein Herr Müller dort mir gegenüber auszudrücken pflegte.

  12. @Pyri:
    “Wir fordern, • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen; ”

  13. @Pyri: Für mich sieht die „Petition“ sehr nach einer Hetzschrift aus.

    „Mit Nebelbegriffen wie «Medienkompetenz» und «Rahmungskompetenz» wird pseudo-wissenschaftlich suggeriert, dass Kinder und Jugendliche mit Killerspielen sinnvoll «umgehen» könnten, ohne seelischen und körperlichen Schaden zu nehmen. Die Spiele sind aber gerade so angelegt, dass dies nicht möglich ist.“
    Sowas würde schon über „Negermusik“ und „Kino/Horrorfilme“ gesagt eben so waren Zinnsoldaten auch schon eine Gefahr für unsere Jugend…
    Und die Anschuldigung „Medienkompetenz“ usw als Nebelbegriffe abzustempeln aber auch immer wieder von Killerspielen zu reden ist schon eine Schande.

    Mich regt nunmal auf, dass man so einseitig, stur, eingeschnappt und auch beleidigend man gegen Computerspiele vorgeht. Wenn sie neutral eine Petition in umlauf gebracht hätten, sprich also nicht Worte und Phrasen wie… (siehe Liste) …verwenden würden hätte ich nichts gegen sie, aber weil sie solche Engstrinigkeit gezeigt haben alle Wissenschaftler die gegen sie als unwissenschaftlich ab tun dürfen sie nicht mit sowas durchkommen!
    „Killerspiele“ (der Klassiker)
    Spiele sind „professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee“
    „militärisch-industriell-medialen Komplexes“ „Killer-Industrie“
    „Verantwortlich sind also nicht Eltern“ (wer dann?)
    „Computerspiele[n] für Kinder und Erwachsene verboten werden“ (nennt man Zensur denn selbst in Spiel zum Film Shrek wir „Gewalt“ gezeigt… Mario usw müsste nach ihnen auch verboten werden, wenn sie genaue grenzen ziehen würden könnte man sich damit abfinden so ist es aber ein Generalverbot von Spielen. Vorallem weil sie auch ein Verbot für Erwachsene fordern ist es ein Aufruf zur Zensur und Staatlichen Bevormundung…
    Und dies ist ein eindeutiges Zeichen für Faschisten… )

    Diese Leute nehmen nur ihre Statistiken für ernst und sagen alle anderen würden von der Spiele Industrie bestochen. Dies kann man als Rufmord sehen.

    Auch wird von diesen Leuten auch nicht zugegeben, dass andere Gründe wie „wachsender Leistungsstress“ durch Stunden ausfällen, Kürzungen und wachsenem Stoff in der Schule sowie Verschärfungen von Prüfungsbedingungen im Studium verursacht wird…
    Dank Bacherlor und einigen weiteren Stolpersteinen macht studium keinen Spaß mehr (kurze umrandung: 10 Semester Maximal, Bei Nichtbestandener Prüfung muss man jetzt im nächsten Semester die Prüfung ablegen. nur 3 mal einen 2ten versuch von Prüfungen, früher waren es mal 5 oder mehr.)
    Das „Turbo Abi“ macht den Schülern das Leben auch nicht einfacher… genau dies sind die Gründe warum viele keinen Weg mehr sehen. Auf der Hauptschule wird den Kindern beigebracht sie sind nichts Wert, dies wird durch härtere Ausbindungsanforderungen noch verstärkt. Viele Firmen schreiben, dass sie nur Realschüler mehr einstellen…
    Ende vom Lied ist, dass etliche Schüler keine Zukunft sehen können. Dadurch werden sie Agressiv, ein Tier (und der Mensch ist ja nichts besseres) dass man in eine Ecke drängt schnappt zu. Und viele werden durch wachsenden Leistungsdruck und Anforderungen ohne Ausgleiche dazu in Ecken drängt. Da haben Computerspiele, Filme und Musik nichts damit zu tun.
    Und wenn jemand dies nicht versteht und [b]nur[/b] Spiele in die Verantwortung ziehen will ist dies eindeutig ein Fehler. Und diese Petition in dieser Form ist genauso ein Fehler.
    Gewalt in den Medien wie Oper und Theater usw ist akzeptabel, aber Spiele sind an allem Schuld?
    Diese Leute sollten dringend mal Nachdenken bevor sie Schrott in die Welt setzen. Und nicht immer von ihrem Standpunkt aus argumentieren wir Spieler sehen ja auch ein, dass Gewaltspiele nicht in Kinderhände gehört, wir sehen aber auch den mündigen Bürger der ab 18 seine Rechte hat. Wer dies nicht akzeptiert und dagegen vorgehen will ist gegen die Demokratie und dies sind immer Faschisten…
    Und in der Petition wird nunmal genau dies gefordert.
    Happy Coding.

    ps nur damit ich nicht nur meckere, sondern auch konstruktiv bin.
    Meine Forderung:
    – bessere Umsetzung des aktuellen Jugendschutzes
    – keine Beschlagnahme und Index mehr
    – bessere Kenzeichnungen (ab x, Gewalt Drogen usw wie bei peigi)
    – eine einheitliche Organisation die Überprüfungen vornimmt (FSK und USK zusammenlegen mit einem einheitlichen Einteilungskatalog zB“ Körperteil fliegen umher“ -> ab 18)
    – ab 18 darf es keine Schnitte geben, dies verlagert die Beschaffung ins Ausland bzw führt zu Uncut Patches und illegalen Downloads.
    – Spiele als Kulturgut anerkennen.
    – Ausbau und Förderung von Medienkompetenz der Eltern

  14. solch Leute phantasieren und projektieren ihre kranken geheimen Mordphantasien auf Spiele.
    Sie könnten ja auch die Entwickler verklagen müssten dann aber mangenls Beweise eine Niederlage kassieren, oder was denkt ihr?

    Der Vorwurf das Kinder an Medien ab 18 gelangen und dass diese deshalb verboten werden schließlich ist der Erziehungberichtig verantwortlich genauso das seine Kinder kein Bierflaschen bekommen.

    Entgegegen der Behauptung sind die Steuerung am PC oder Konsole auch nicht als Training für Soldaten geigent, es wird höchsten versucht damit Jugendliche für die US Army zu werben. Aber diesen Schwachsinn wollte man auch kurz nach verbreitet 911 wo die Terroristen durch den MS Flightsimulatur fliegen gelernt hätte.

    Was wiederum die Frage aufbringt ob sie damit sagen das Folter und Morden teil der sonst von den konservativen unterstützte Kriege sind?

  15. Erschreckend, dass sich gerade unter den Akademikern so viele Leute gefunden haben, die das unterstützen. Ob ich nun beruhigt sein soll, dass keiner von meiner Uni dabei ist, weiß ich allerdings nicht, wahrscheinlich gibt es auch bei uns genügend mit einem entsprechenden Sendungsbewußtsein…

    Diese Petition ist in der Tat eine Hetzschrift. Gerade Eltern und Schulen, die einen enorm wichtigen Beitrag zur Erziehung von Kindern und Heranwachsenden leisten sollen jetzt nicht mehr in der Verantwortung stehen??? Geht’s noch? In der Erziehung DARF sich niemand um seine Pflichten drücken, eine Pseudoentbindung wäre ein weiteres Desaster für künfitge Generationen.

    Dazu kommt – neben der Hetze – noch weitere gravierende Fehler in der Petition. Hier die mir spontan aufgefallen sind):
    1. Fünf Jahre alte Kinder spielen tagelang GTA & Co.? Wohl kaum!
    2. Nichts ist ‚eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen‘!
    3. „Killerspiele“ sind weder militärische Trainingssimulationen noch
    4. vermitteln sie ein realistisches Gefühl von Krieg!
    5. Gewinne werden nur bei einem geringen Teil der Spiele überhaupt gemacht und dienen u.a. dazu Verluste anderer Projekte auszugleichen.
    6. Spiele greifen weder Völkerrecht, Menschenrechte noch das Grundgesetz an, weil sie eine Kunstform sind.
    7. Kritiker von Pfeiffer und den andere Unterzeichnern als Kollaborateure zu beschimpfen schlägt dem Fass den Boden aus. Wer nicht mit uns ist ist gegen uns oder was soll das bedeuten??

    Diese schwarz-weiße Sicht erinnert mich an das, was viele ultra-linke Gruppen und Autonome publizieren. Alles, was der eigenen Meinung zu wider läuft, wird aufs extremste diffamiert und mit Halbwahrheiten oder kompletten Lügen so verfremdet, dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung nahezu unmöglich wird. Jene würde allerdings zudem ohnehin von den betreffenden Personen für nichtig erklährt, weil die ja dem eigenen Weltbild widerspricht.

  16. Absurd!
    man kann sich jeden eigentlich einen beliebigen Abschnitt heraus suchen und ihn in der Luft auseinander nehmen:

    Beispiel: Zudem arbeiten Computerspielindustrie und Militär in Forschung, Entwicklung und Anwendung eng zusammen: Spielentwicklung und Forschungen über militärische Simulationen ergänzen einander. Die US-Armee setzt Computerspiele zur Anwerbung von Soldaten ein (z. B. http://www.americasarmy.com). Games-Konzerne dienen somit als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes dazu, mit «Spielen» die künftigen Soldaten heranzuziehen. Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und künftigen Kriege zu schaffen.
    Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz. Warum also wird hiergegen nichts unternommen?

    Würde also bedeuten: da „Top Gun“ (jetzt nur als Beispiel) mit der US Navy zusammengearbeitet hat und der Film nicht gerade Navy-feindlich war sollte man – wenn man der Argumentation der Herren und Damen auch hier folgt – Kriegsfilme verbieten???

  17. @Alex
    Ja natürlich, diese Argumentationslinie gibt es zwar vielleicht nicht so krass in Richtung „Verbot“ – wie auch immer ein solches im konkreten Fall durchgesetzt werden soll, aber hier hat etwa ein interessantes Buch den Bertha-von-Suttner-Friedenspreis erhalten: „Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood“ von Peter Bürger, http://www.friedensbilder.de/kriegsfilme/

    In der Werbung für das Buch heißt es etwa: „Politiker und gesellschaftliche Institutionen werden ermutigt, den massenkulturellen Krieg im Film nicht einfach als unvermeidliches Produkt des freien Marktes zu betrachten. Jenseits der zumeist wirkungslosen Verbotspraxis gibt es durchaus erfolgversprechende Strategien, die das Diktat der Kriegsbilder durchbrechen könnten.“

    Da wird auch auf ein neues Buch von Bürger hingewiesen, welches das Thema Videospiele am Rande wahrscheinlich auch stärker erfasst: „Bildermaschine für den Krieg – Das Kino und die Militarisierung der Weltgesellschaft“: „… Peter Bürger beleuchtet das kriegsfreundliche Kulturdiktat ganz grundsätzlich als Angriff auf die freie Gesellschaft. Sein Plädoyer ist unmissverständlich: Ohne Abrüstung der Unterhaltungsindustrie und der Massenkultur gibt es für die Zivilisation keine Aussicht auf Frieden.“
    Zum Beispiel in einem Kapitel zum Rob-Cohen-Film „Stealth“ (2005) – „Ethischer Diskurs der Kampfpiloten in der Freizeit: Krieg als Videospiel?“

    Als Ergänzung gibt es von Bürger noch ein Buch (Napalm am Morgen) zu „Vietnam und der kritische Kriegsfilm aus Hollywood“, wobei etwa mit Vorliebe nur solche Filme noch positiv als „kritische Tradition“ gesehen werden, welche – gemäß dem Ideal eines „Johnny zieht in den Krieg“ von Dalton Trumbo – „Krieg“ als solches eigentlich gar nicht zeigen…

  18. Es wäre sehr schön wenn uns Menschen wie die Unterzeichner des „Kölner Aufrufs“ mit ihren offensichtlichen Lügengeschichten verschonen.Warum Lügengeschichten?Ganz einfach weil die längst bekannten Tatsachen genau das Gegenteil von dem belegen was diese Menschen so von sich geben.Fakt 1:Die Dwight-Hopeman Studie aus den USA hat bei einer Befragung unter 60000 Quake-Con Spielern{LAN-Party zum Spiel Quake4} herraus gefunden,das die reale Gewaltbereitschaft um 20% niedriger ist als bei gleichaltrigen Nicht-Computerspielern.Fakt 2:Im Jahr 2006 hat eine Erhebung bei regelmäßigen Amerikas Army Spielern herrausgestellt das die Bereitschaft bei den Spielenden sich für den Irak-Krieg rekrutieren zu lassen um 60% !!! niedriger ist als bei Nicht-Spielern.Interrersanterweise wurde Amerikas Army von der Bush-Administration entwickelt um die Zahl der Kriegsfreiwilligen für den Irak-Krieg zu erhöhen.Tja,hat wohl nicht geklappt. Fakt 3:Der Amok-Schütze aus Erfurt hat laut Staatsanwaltschaft Erfurt nach Sichtung seines PC`s zu keinem Zeitpunkt eine Internetverbindung und somit auch keinen STEAM-Account besessen,welcher notwendig ist um überhaut in der Lage zu sein Counter-Strike spielen zu können.Somit können wir festhalten Robert Häüser hat nie!!! Counter-Strike gespielt.Fakt 4: Eine Schlaf-Studie der Uni Oslo unter 800 Langzeit-Spielern hat festgestellt das diese bis zu 15% länger in der Tiefschlaf-Phase sind als ihre normalo Pendants und somit ausgeruhter und entspannter sind.So,das sind mal unumstößliche Fakten die man weder disskutieren kann geschweige denn für die eigene Buchverkaufs-Strategie ausnutzen kann.Schluss mit pseudo-wissenschaftlichen „Argumentations Ketten“ die nur auf zusammen gereimten persönlichen Meinungen beruhen.Deswegen Fakten!!!Fakten!!!Fakten!!!
    Ich hoffe ich konnte alle Interessierten etwas aufklären und möchte meinen Beitrag mit einem Zitat aus „Call of Duty 4″{meistverkaufter Ego-Shooter des Jahres 2008} beenden.Im Spiel werden mehr oder weniger berühmte Persönlichkeiten zitiert.“Wer nur am heimischen PC ballert und sich wünscht in einen Krieg zuziehen hat noch keinen echten Krieg erlebt.Interview mit General Schwarzkopf aus der New York Times.“

  19. Ich finds klasse, was sich da für Möglichkeiten sich durch diesen Aufruf ergeben, aber ich bin durch Medienkonsum auch ganz schön zynisch geworden :D

    Der Dr.Pfeiffer und der Fürther Oberbürgermeister unterschreiben einen Aufruf in dem vom völkerrechtswidrigen Kriegen, z. B. im Irak und in Afghanistan gesprochen wird.
    Die CSU dürfte das freuen, auch die anderen Parteien die im Bundestag das Afghanistanmandat mit erlassen haben.
    Wann sind eigentlich wieder Gemeinderatswahlen in Fürth, und kann jemand der CSU in Fürth Bescheid geben das der jetzige Oberbürgermeister der Bundeswehr in den Rücken fällt ?
    Und ob der Herr Doktor sich damit bei CDU und SPD beliebt gemacht hat ?

    Auch die generelle Unterstellung das alle Wissenschaftler die nicht der Meinung von Herrn Dr. Pfeiffer folgen vom militärisch-industriell-medialen Komplex geschmiert ist wirklich praktisch. Was sagen den die Hochschulen dazu ?

    Gerade die Studenten, Doktoranten und wissenschaftlichen Hilfskräfte sind jetzt gefordert – besetzt die Unis und fordert die Abberufung von Lehrkörpern welche Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes sind.
    Eine einmalige Gelegenheit um selber eine Stelle als Dozent oder sogar Professor zu erhalten, wenn die Hochschulen erstmal gereinigt sind.

    Nett finde ich auch die Tatsache das nicht die Eltern schuld sind, sondern die Hersteller wenn die Kiddies etwas konsumieren was ihnen laut Gesetzgeber verboten ist.
    Könnte man das auch auf die Amokdroge Alkohol anwenden ?

    Wenn sich die ersten Bierbrauer und Winzer im Knast nach der Seife bücken müssen weil irgendwelche 14 jährigen Papis Schnapsvorat geplündert und sich ins Koma gesoffen haben denken die Hersteller dieser Amokdroge hoffentlich darüber nach, was sie verbrochen haben.

    Wobei ich fürchte, der akademisch-wirtschaftliche Komplex wird sich weigern so einen Aufruf gegen die Amokdroge Alkohol zu unterschreiben.
    Schließlich sitzt der gemeine Student in seiner Freizeit gerne in der Wirtschaft und bei dem Aufruf frag ich mich echt, ob da Alkohol, Hasch, Rockmusik und Che-Bildern im Spiel gewesen sind…

  20. “Kölner Aufruf gegen Computergewalt”
    12. Dezember, 2008 | 21 Kommentare » RSS feed

    Mit kompromisslosen Thesen wirbt eine Petition für ein Verbot von Gewaltspielen, wobei nur noch die Wortwahl radikaler als der Inhalt ist. So fürchtet man dass “die Köpfe und Herzen unserer Kinder weiterhin durch Killerspiele mit Krieg und Gewalt vergiftet werden“. Ein nicht unerwünschter Nebeneffekt, weil diese ja dem “professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee” entstammen würden. Interessant ist die Petition insbesondere wegen der Unterzeichner. Unter diesen befinden sich: Renate Hänsel, Rudolf Hänsel, Werner H. Hopf, Christian Pfeiffer, Regine Pfeiffer, Manfred Spitzer und Rudolf H. Weiss.

    (Danke an Shane_Fenton für den Hinweis)

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    1. the_punish3r
    12. Dezember, 2008 – 16:24

    Propaganda, wie im dritten Reich, würde ich mal sagen… Ich glaube allerdings nicht, dass diese Petition wirklich nennenswerte Erfolge erzielen wird… Da war das dritte Reich nämlich einflussreicher, als diese üblichen Verdächtigen.
    2. amegas
    12. Dezember, 2008 – 16:37

    Mit der Unterschrift haben sich Pfeiffer und Spitzer selbst ins Aus gekegelt. Ich hocke etwa (5Km Luftlinie vom Spitzer weg btw.) Wer so etwas unterschreibt, tut dies ja, weil er mit dem Inhalt einverstanden ist, und den Aufruf unterstützt.

    UND NOCHMALS:

    Wir fordern,
    • dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen für Kinder und Erwachsene verboten werden, denn Krieg ist nicht nur schlecht für Kinder, sondern auch für Erwachsene;
    • dass die «Bundeszentrale für politische Bildung» verharmlosende Schriften zurückzieht und gemäss ihrem Auftrag über den tatsächlichen Stand der Forschung informiert;
    • dass Wissenschaftler ihre Finanzierung durch die Games-Industrie offenlegen;
    • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen;
    • dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstützung erhält;
    • dass Medienbildung über die tatsächliche Wirkung von Gewaltdarstellungen aufklärt und zum Frieden erzieht;
    • dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst müssen sie abtreten.

    Die obigen Forderungen haben Pfeiffer und Spitzer mit Ihrer Unterschrift abgesegnet…Das gibt zu denken. Ich habe diese Leute immer als Diskussionspartner betrachtet, auch wenn es Kraft gekostet hat diese Leute ernst zu nehmen. Pfeiffer und Spitzer haben damit das letzt Quäntchen Glaubwürdigkeit eingebüßt.

    Nochmals der für mich der aller Schlimmste Punkt der Forderungen: dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen
    (Ich arbeite als 3D-Artist in der Industrie)
    3. wirbel
    12. Dezember, 2008 – 17:07

    die petition is doch lachhaft.
    im großen und ganzen steht doch da: alle sollen nur das denken was wir denken und wer anderer meinung ist soll den mund halten.
    warum nicht gleich herr pfeifer als neuer diktator einsetzen. alle politiker einsperren und nur wer zu allem ja sagt was er anordnet wird freigelassen.
    4. wirbel
    12. Dezember, 2008 – 17:15

    komisch ist nur die seite auf der es steht.
    “Wochenzeitung für freie Meinungsbildung, Ethik und Verantwortung für die Bekräftigung und erhaltung der Völkerrechts,der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts”

    Leider haben die das Wort “unsere” vergessen. Unsere Meinung (keine Andere) Unsere Ethik (die einzig richtige) und Unsere Interpretation der Menschen und Völkerrechte (nicht die Tatsächliche)
    5. ALUCARD
    12. Dezember, 2008 – 18:00

    MAN SOLLTE EINE PETITION GEGEN DIE DISKRIMINIERUNG VON GAMERN STARTEN !!!!!!
    DIESE MÖCHTEGERN WELTVERBESSERER SIND DEMAGOGEN!!!!! SONST NIX!!!!!!!
    6. wirbel
    13. Dezember, 2008 – 00:12

    Captain Caps und seine Shift-Crew sind wieder im einsatz
    7. Shane_Fenton
    13. Dezember, 2008 – 01:34

    Thanks for the credit. About “Zeit-Fragen”, I must precise that this weekly newspaper is member of the Réseau Voltaire : http://en.wikipedia.org/wiki/Voltaire_Network . This organization was founded and lead by French ultra-controversial personality Thierry Meyssan, the guy who claimed that September 11th 2001’s terrorist attacks were a plot made by US neoconservatives, and that “no plane crashed on the Pentagon” that day. See here : http://en.wikipedia.org/wiki/Thierry_Meyssan

    Note, however, that it doesn’t mean Maria Mies, Elke Ostbomk-Fischer or any person who signed their petition, have anything to do with Thierry Meyssan and the Réseau Voltaire. This petition was reproduced in “Zeit-Fragen” mainly because this journal shares the same ideas on video games.
    8. MannMitZweiNasen
    13. Dezember, 2008 – 09:14

    Keine Propaganda ohne den “militärisch-industriellen Komplex” (in diesem Fall noch erweitern um “medial”) mindestens einmal zu erwähnen … *rolleyes* Dann noch eine willkürlich gewählte Zahl an “empirischen Studien” einwerfen und im nächsten Satz alle Wissenschaftler, die es tatsächlich gewagt haben, gegenteilige Thesen aufzustellen und zu beweisen als Kriegsprofiteure darstellen.

    Aber die Initiatoren dieser Petition scheinen nicht gerade hochintelligent zu sein … dem Leser auf so offensichtliche Art und Weise einen direkten Zusammenhang zwischen Computerspielen und den Kriegen im Irak und Afghanistan zu suggerieren ist schon mehr als lächerlich …
    9. Zaibot
    13. Dezember, 2008 – 15:38

    Die Petition durchzulesen bereitet mir seltsamerweise größtes Vergnügen. Besonders wenn die Initiatoren behaupten dass Computerspiele geringe Investitionen (die 56 Millionen Dollar die in “Enter the Matrix” geflossen sind, sind anscheinend nur Peanuts) erfordern, oder mit Überschriften wie “Komplizen, Kollaborateure und Profiteure der Killer-Industrie” seeehr Unvoreingenommen wirken, kann ich mir ein Lachen kaum verkneifen.
    10. Poddel
    13. Dezember, 2008 – 17:00

    Zitat:
    Belegt ist: Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen.

    Ich finde den Satz mehr als lachhaft. Es ist ansich schon logisch, das die Schulleistungen sinken, wenn man mehr Computer spielt/etc., weil man weniger lernt. Ist irgendwie logisch, oder?
    Und daran Schuld sind nicht die Spiele sondern die Spieler selber, die sollten es selber kontrollieren können, wieviel sie spielen. Ich selber bin Gymnasiast im 11. Jahrgang, werde vorraussichtlich mein Abi mit 2,0 oder besser abschließen und mein Studium der Informatik steht bereits fest. Trotzdem spiele ich sehr gerne und auch sehr aktiv sogenannte “Killerspiele”.

    Außerdem steckt in dem Satz auch ein Widerspruch. Nämlich “Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden”. Kinder werden ganz sicher nicht brutale Spiele wie Doom3, GTA:SA/4, oder FEAR spielen.
    Bei Doom3 werden “Kinder” spätestens ab dem ersten Hunter das Spiel beenden, bei FEAR ab der ersten Begegnung mit Alma. Bei GTA SA/4 werden sie unter Garantie auch keinen Gefallen daran finden, Menschen umzunieten (zumindest hatte ich das nie und auch nie einer meiner Bekannten).

    Weiter geht es mit diesem Satz:
    “Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschiessen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.”
    In welchem Spiel kann man eine Person “demütigen, folten, verstümmeln, zerstückeln und zersägen”? Ich kenne nur ein Spiel, in der ich eine Person “verstümmeln” kann, nämlich Fallout3 und das auch nur, weil ich mir eine Uncut-Version aus Amerika bestellt habe.
    Ein Spiel, in dem man die restlichen oben genannten Tätigkeiten praktizieren darf/kann fällt mir nicht ein.

    Meiner Meinung nach ist ein Spiel nur dann brutal, wenn man es brutal spielt. In GTA SA zB kann man jeden Menschen erschießen, flambieren oder weiß der Himmel was machen, muss es aber nicht. Counterstrike ist ein reines TEAMspiel, nur Personen wie Frau Pfeiffer wollen da grausames sehen, wo es grausames nicht gibt.

    In dieser Art und Weise kann man jetzt die gesamte Petition zerreißen, aber meine zentrale Frage bleibt: An wen soll die Petition mit den Unterschriften anschließend gerichtet sein?
    11. The_Real_Black
    13. Dezember, 2008 – 23:05

    Ich habe auf der Seite viel gelesen und ALLES hört sich sehr nach rechtsradikalen Gedanken gut an.

    Zitate: “Verantwortlich sind also nicht Eltern” … ein da gehört sich eine staatliche Obhut hin die unsere Kinder gut erzieht oder was? Hört sich sehr nach den Brauen und Brauner Gehirnwäsche an…

    “militärisch-industriell-medialen Komplexes” Verschwörungstheorien kann jeder aufbringen. Cola beeinflusst das Gehirn und macht uns allen zu Zombies… Also verbietet Cola! (so noch eine Theorie in die welt gesetzt! ;-P )

    “Global player” Die universelle Bedrohung… klappt immer leider nicht wenn man sie beim Namen nennt denn AUSLÄNDER klingt einfach nicht gut oder? Was die verbreiten ist ein klarer Fall von Ausländerhass!

    “Fünf-, 15- und 25jährige sitzen heute Stunden, Tage und Nächte vor Computern und Spielekonsolen. In «Spielen» wie Counter-Strike, Doom 3, Call of Duty, Halo 3, ­Crysis, Grand Theft Auto IV und anderen üben sie systematisches und exzessives Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge. Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschiessen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.”
    Wieso darf ein 25 Jähriger nicht machen was er will? ZENSUR und GEHIRNWÄSCHE wollen sie haben! Ab 18 Jahren ist jeder für sich selbst verantwortlich! Und jeder kann ab 18 machen was er lustig ist, solange er niemanden schadet!
    in keinen der Spielen kann man jemanden demütigen…
    CS: keine Folter (LÜGE)
    Doom 3: Da sind keine Menschen nur Monster Zombies und Geister! (LÜGE)
    Call of Duty: Wieso dann “Soldat James Rayen” um 20:15 Uhr zeigen? Beim Film sieht man mehr Gewalt.
    Halo 3: 3 kenne ich jetzt nicht aber beim ersten waren es Aliengegner
    GTA: Man muss nie Zivilisten töten!

    “Wir lassen nicht zu,• dass Menschenrechte, Grundgesetz und Völkerrecht durch Gewaltspiele unterminiert werden.”
    Zensur ist ein Verbrechen gegen dass Grundgesetz… also kann man (Gewalt)Spiele nicht so einfach verbieten.

    “Wir fordern, • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen; ”
    Ja denn Spiele als Kulturgut würde es erschweren die Spiele auf einen Haufen zu werden und anzuzünden… Mit Musik im Stechschritt darum maschieren und die Kinder der Staatserziehung anzuvertrauen!

    “Wir fordern,• dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst müssen sie abtreten.”
    .
    Ja dass fordern wir auch:
    Herr Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
    treten sie SOFORT zurück! Wenn sie sowas unterschreiben dann halten sie sich auch daran! Dem Grundgesetz nach ist Zensur und staatliche Bevormundung verboten dazu das Grundgesetz Artikel 5:
    .
    Von: http://www.gesetze-im-internet.de/
    GG Art 5 :
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
    .
    Dass Kinder keine Gewaltspiele bekommen sollen ist klar und durch die aktuellen Gesetze bereits überreglementiert, aber ab 18 nennt es sich nunmal ZENSUR!

    Bitte liebe Leute hier und auch überall behaltet diese Petition im Auge denn wenn diese Petition durchkommt landne wir bald in einen neuen Reich. So viel Zensur und Propaganda ist abartig und lässt auf die Gesinnung der Unterschreiber schließen… Hier war mal ein Posting: “und solche Menschen haben früher 19** von Negermusik geredet” … genau so weit sind wir wieder!
    Echt traurig für unser Land.
    Happy Coding.
    12. Pyri
    14. Dezember, 2008 – 00:51

    @The_Real_Black
    Ich finde, dass diese Petition bloß zu Ende denkt was bei vielen ihrer UnterzeichnerInnen halt auch schon alles angeklungen ist.
    Kulturfaschismus kann man ihr übrigens nach wie vor nicht wirklich vorwerfen, weil auf der Seite nur steht was sie alles nicht haben wollen, und nicht konkret was sie haben wollen… Sie meinen bloß, dass Videospiele(rInnen?) für Krieg/Gewalt stünden, aber nicht für den Frieden, und so weiter… Aus der Schweiz erreichte mich vor einiger Zeit übrigens eine Mail der Redaktion “Zeit-Fragen”, in der es hieß, dass sich ihre Artikel niemals gegen die NutzerInnen “gewaltverherrlichender Erzeugnisse” richten würde, “im Gegenteil” wie sich ein Herr Müller dort mir gegenüber auszudrücken pflegte.
    13. amegas
    14. Dezember, 2008 – 09:59

    @Pyri:
    “Wir fordern, • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen; ”
    14. Pyri
    14. Dezember, 2008 – 17:26

    @amegas
    Gibts solche Beschlussanträge überhaupt? Kann so etwas im Bundestag eigentlich beschlossen werden?
    Der Zeitungsartikel da behauptet ja, dass das überhaupt längst schon geschehen wäre: http://www.profil.at/articles/0847/560/226303/spiele-neue-studien-computerspiele
    “In Deutschland wurden Computerspiele jüngst vom Bundestag offiziell zum Kulturgut erklärt.”
    15. The_Real_Black
    14. Dezember, 2008 – 22:22

    @Pyri: Für mich sieht die “Petition” sehr nach einer Hetzschrift aus.

    “Mit Nebelbegriffen wie «Medienkompetenz» und «Rahmungskompetenz» wird pseudo-wissenschaftlich suggeriert, dass Kinder und Jugendliche mit Killerspielen sinnvoll «umgehen» könnten, ohne seelischen und körperlichen Schaden zu nehmen. Die Spiele sind aber gerade so angelegt, dass dies nicht möglich ist.”
    Sowas würde schon über “Negermusik” und “Kino/Horrorfilme” gesagt eben so waren Zinnsoldaten auch schon eine Gefahr für unsere Jugend…
    Und die Anschuldigung “Medienkompetenz” usw als Nebelbegriffe abzustempeln aber auch immer wieder von Killerspielen zu reden ist schon eine Schande.

    Mich regt nunmal auf, dass man so einseitig, stur, eingeschnappt und auch beleidigend man gegen Computerspiele vorgeht. Wenn sie neutral eine Petition in umlauf gebracht hätten, sprich also nicht Worte und Phrasen wie… (siehe Liste) …verwenden würden hätte ich nichts gegen sie, aber weil sie solche Engstrinigkeit gezeigt haben alle Wissenschaftler die gegen sie als unwissenschaftlich ab tun dürfen sie nicht mit sowas durchkommen!
    “Killerspiele” (der Klassiker)
    Spiele sind “professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee”
    “militärisch-industriell-medialen Komplexes” “Killer-Industrie”
    “Verantwortlich sind also nicht Eltern” (wer dann?)
    “Computerspiele[n] für Kinder und Erwachsene verboten werden” (nennt man Zensur denn selbst in Spiel zum Film Shrek wir “Gewalt” gezeigt… Mario usw müsste nach ihnen auch verboten werden, wenn sie genaue grenzen ziehen würden könnte man sich damit abfinden so ist es aber ein Generalverbot von Spielen. Vorallem weil sie auch ein Verbot für Erwachsene fordern ist es ein Aufruf zur Zensur und Staatlichen Bevormundung…
    Und dies ist ein eindeutiges Zeichen für Faschisten… )

    Diese Leute nehmen nur ihre Statistiken für ernst und sagen alle anderen würden von der Spiele Industrie bestochen. Dies kann man als Rufmord sehen.

    Auch wird von diesen Leuten auch nicht zugegeben, dass andere Gründe wie “wachsender Leistungsstress” durch Stunden ausfällen, Kürzungen und wachsenem Stoff in der Schule sowie Verschärfungen von Prüfungsbedingungen im Studium verursacht wird…
    Dank Bacherlor und einigen weiteren Stolpersteinen macht studium keinen Spaß mehr (kurze umrandung: 10 Semester Maximal, Bei Nichtbestandener Prüfung muss man jetzt im nächsten Semester die Prüfung ablegen. nur 3 mal einen 2ten versuch von Prüfungen, früher waren es mal 5 oder mehr.)
    Das “Turbo Abi” macht den Schülern das Leben auch nicht einfacher… genau dies sind die Gründe warum viele keinen Weg mehr sehen. Auf der Hauptschule wird den Kindern beigebracht sie sind nichts Wert, dies wird durch härtere Ausbindungsanforderungen noch verstärkt. Viele Firmen schreiben, dass sie nur Realschüler mehr einstellen…
    Ende vom Lied ist, dass etliche Schüler keine Zukunft sehen können. Dadurch werden sie Agressiv, ein Tier (und der Mensch ist ja nichts besseres) dass man in eine Ecke drängt schnappt zu. Und viele werden durch wachsenden Leistungsdruck und Anforderungen ohne Ausgleiche dazu in Ecken drängt. Da haben Computerspiele, Filme und Musik nichts damit zu tun.
    Und wenn jemand dies nicht versteht und [b]nur[/b] Spiele in die Verantwortung ziehen will ist dies eindeutig ein Fehler. Und diese Petition in dieser Form ist genauso ein Fehler.
    Gewalt in den Medien wie Oper und Theater usw ist akzeptabel, aber Spiele sind an allem Schuld?
    Diese Leute sollten dringend mal Nachdenken bevor sie Schrott in die Welt setzen. Und nicht immer von ihrem Standpunkt aus argumentieren wir Spieler sehen ja auch ein, dass Gewaltspiele nicht in Kinderhände gehört, wir sehen aber auch den mündigen Bürger der ab 18 seine Rechte hat. Wer dies nicht akzeptiert und dagegen vorgehen will ist gegen die Demokratie und dies sind immer Faschisten…
    Und in der Petition wird nunmal genau dies gefordert.
    Happy Coding.

    ps nur damit ich nicht nur meckere, sondern auch konstruktiv bin.
    Meine Forderung:
    – bessere Umsetzung des aktuellen Jugendschutzes
    – keine Beschlagnahme und Index mehr
    – bessere Kenzeichnungen (ab x, Gewalt Drogen usw wie bei peigi)
    – eine einheitliche Organisation die Überprüfungen vornimmt (FSK und USK zusammenlegen mit einem einheitlichen Einteilungskatalog zB” Körperteil fliegen umher” -> ab 18)
    – ab 18 darf es keine Schnitte geben, dies verlagert die Beschaffung ins Ausland bzw führt zu Uncut Patches und illegalen Downloads.
    – Spiele als Kulturgut anerkennen.
    – Ausbau und Förderung von Medienkompetenz der Eltern
    16. BuzzBuzz
    14. Dezember, 2008 – 22:37

    solch Leute phantasieren und projektieren ihre kranken geheimen Mordphantasien auf Spiele.
    Sie könnten ja auch die Entwickler verklagen müssten dann aber mangenls Beweise eine Niederlage kassieren, oder was denkt ihr?

    Der Vorwurf das Kinder an Medien ab 18 gelangen und dass diese deshalb verboten werden schließlich ist der Erziehungberichtig verantwortlich genauso das seine Kinder kein Bierflaschen bekommen.

    Entgegegen der Behauptung sind die Steuerung am PC oder Konsole auch nicht als Training für Soldaten geigent, es wird höchsten versucht damit Jugendliche für die US Army zu werben. Aber diesen Schwachsinn wollte man auch kurz nach verbreitet 911 wo die Terroristen durch den MS Flightsimulatur fliegen gelernt hätte.

    Was wiederum die Frage aufbringt ob sie damit sagen das Folter und Morden teil der sonst von den konservativen unterstützte Kriege sind?
    17. Crusader
    16. Dezember, 2008 – 13:23

    Erschreckend, dass sich gerade unter den Akademikern so viele Leute gefunden haben, die das unterstützen. Ob ich nun beruhigt sein soll, dass keiner von meiner Uni dabei ist, weiß ich allerdings nicht, wahrscheinlich gibt es auch bei uns genügend mit einem entsprechenden Sendungsbewußtsein…

    Diese Petition ist in der Tat eine Hetzschrift. Gerade Eltern und Schulen, die einen enorm wichtigen Beitrag zur Erziehung von Kindern und Heranwachsenden leisten sollen jetzt nicht mehr in der Verantwortung stehen??? Geht’s noch? In der Erziehung DARF sich niemand um seine Pflichten drücken, eine Pseudoentbindung wäre ein weiteres Desaster für künfitge Generationen.

    Dazu kommt – neben der Hetze – noch weitere gravierende Fehler in der Petition. Hier die mir spontan aufgefallen sind):
    1. Fünf Jahre alte Kinder spielen tagelang GTA & Co.? Wohl kaum!
    2. Nichts ist ‘eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen’!
    3. “Killerspiele” sind weder militärische Trainingssimulationen noch
    4. vermitteln sie ein realistisches Gefühl von Krieg!
    5. Gewinne werden nur bei einem geringen Teil der Spiele überhaupt gemacht und dienen u.a. dazu Verluste anderer Projekte auszugleichen.
    6. Spiele greifen weder Völkerrecht, Menschenrechte noch das Grundgesetz an, weil sie eine Kunstform sind.
    7. Kritiker von Pfeiffer und den andere Unterzeichnern als Kollaborateure zu beschimpfen schlägt dem Fass den Boden aus. Wer nicht mit uns ist ist gegen uns oder was soll das bedeuten??

    Diese schwarz-weiße Sicht erinnert mich an das, was viele ultra-linke Gruppen und Autonome publizieren. Alles, was der eigenen Meinung zu wider läuft, wird aufs extremste diffamiert und mit Halbwahrheiten oder kompletten Lügen so verfremdet, dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung nahezu unmöglich wird. Jene würde allerdings zudem ohnehin von den betreffenden Personen für nichtig erklährt, weil die ja dem eigenen Weltbild widerspricht.
    18. Alex
    17. Dezember, 2008 – 02:36

    Absurd!
    man kann sich jeden eigentlich einen beliebigen Abschnitt heraus suchen und ihn in der Luft auseinander nehmen:

    Beispiel: Zudem arbeiten Computerspielindustrie und Militär in Forschung, Entwicklung und Anwendung eng zusammen: Spielentwicklung und Forschungen über militärische Simulationen ergänzen einander. Die US-Armee setzt Computerspiele zur Anwerbung von Soldaten ein (z. B. http://www.americasarmy.com). Games-Konzerne dienen somit als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes dazu, mit «Spielen» die künftigen Soldaten heranzuziehen. Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und künftigen Kriege zu schaffen.
    Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz. Warum also wird hiergegen nichts unternommen?

    Würde also bedeuten: da “Top Gun” (jetzt nur als Beispiel) mit der US Navy zusammengearbeitet hat und der Film nicht gerade Navy-feindlich war sollte man – wenn man der Argumentation der Herren und Damen auch hier folgt – Kriegsfilme verbieten???
    19. Pyri
    17. Dezember, 2008 – 03:39

    @Alex
    Ja natürlich, diese Argumentationslinie gibt es zwar vielleicht nicht so krass in Richtung “Verbot” – wie auch immer ein solches im konkreten Fall durchgesetzt werden soll, aber hier hat etwa ein interessantes Buch den Bertha-von-Suttner-Friedenspreis erhalten: “Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood” von Peter Bürger, http://www.friedensbilder.de/kriegsfilme/

    In der Werbung für das Buch heißt es etwa: “Politiker und gesellschaftliche Institutionen werden ermutigt, den massenkulturellen Krieg im Film nicht einfach als unvermeidliches Produkt des freien Marktes zu betrachten. Jenseits der zumeist wirkungslosen Verbotspraxis gibt es durchaus erfolgversprechende Strategien, die das Diktat der Kriegsbilder durchbrechen könnten.”

    Da wird auch auf ein neues Buch von Bürger hingewiesen, welches das Thema Videospiele am Rande wahrscheinlich auch stärker erfasst: “Bildermaschine für den Krieg – Das Kino und die Militarisierung der Weltgesellschaft”: “… Peter Bürger beleuchtet das kriegsfreundliche Kulturdiktat ganz grundsätzlich als Angriff auf die freie Gesellschaft. Sein Plädoyer ist unmissverständlich: Ohne Abrüstung der Unterhaltungsindustrie und der Massenkultur gibt es für die Zivilisation keine Aussicht auf Frieden.”
    Zum Beispiel in einem Kapitel zum Rob-Cohen-Film “Stealth” (2005) – “Ethischer Diskurs der Kampfpiloten in der Freizeit: Krieg als Videospiel?”

    Als Ergänzung gibt es von Bürger noch ein Buch (Napalm am Morgen) zu “Vietnam und der kritische Kriegsfilm aus Hollywood”, wobei etwa mit Vorliebe nur solche Filme noch positiv als “kritische Tradition” gesehen werden, welche – gemäß dem Ideal eines “Johnny zieht in den Krieg” von Dalton Trumbo – “Krieg” als solches eigentlich gar nicht zeigen…
    20. Oleg
    23. Dezember, 2008 – 13:29

    Es wäre sehr schön wenn uns Menschen wie die Unterzeichner des “Kölner Aufrufs” mit ihren offensichtlichen Lügengeschichten verschonen.Warum Lügengeschichten?Ganz einfach weil die längst bekannten Tatsachen genau das Gegenteil von dem belegen was diese Menschen so von sich geben.Fakt 1:Die Dwight-Hopeman Studie aus den USA hat bei einer Befragung unter 60000 Quake-Con Spielern{LAN-Party zum Spiel Quake4} herraus gefunden,das die reale Gewaltbereitschaft um 20% niedriger ist als bei gleichaltrigen Nicht-Computerspielern.Fakt 2:Im Jahr 2006 hat eine Erhebung bei regelmäßigen Amerikas Army Spielern herrausgestellt das die Bereitschaft bei den Spielenden sich für den Irak-Krieg rekrutieren zu lassen um 60% !!! niedriger ist als bei Nicht-Spielern.Interrersanterweise wurde Amerikas Army von der Bush-Administration entwickelt um die Zahl der Kriegsfreiwilligen für den Irak-Krieg zu erhöhen.Tja,hat wohl nicht geklappt. Fakt 3:Der Amok-Schütze aus Erfurt hat laut Staatsanwaltschaft Erfurt nach Sichtung seines PC`s zu keinem Zeitpunkt eine Internetverbindung und somit auch keinen STEAM-Account besessen,welcher notwendig ist um überhaut in der Lage zu sein Counter-Strike spielen zu können.Somit können wir festhalten Robert Häüser hat nie!!! Counter-Strike gespielt.Fakt 4: Eine Schlaf-Studie der Uni Oslo unter 800 Langzeit-Spielern hat festgestellt das diese bis zu 15% länger in der Tiefschlaf-Phase sind als ihre normalo Pendants und somit ausgeruhter und entspannter sind.So,das sind mal unumstößliche Fakten die man weder disskutieren kann geschweige denn für die eigene Buchverkaufs-Strategie ausnutzen kann.Schluss mit pseudo-wissenschaftlichen “Argumentations Ketten” die nur auf zusammen gereimten persönlichen Meinungen beruhen.Deswegen Fakten!!!Fakten!!!Fakten!!!
    Ich hoffe ich konnte alle Interessierten etwas aufklären und möchte meinen Beitrag mit einem Zitat aus “Call of Duty 4?{meistverkaufter Ego-Shooter des Jahres 2008} beenden.Im Spiel werden mehr oder weniger berühmte Persönlichkeiten zitiert.”Wer nur am heimischen PC ballert und sich wünscht in einen Krieg zuziehen hat noch keinen echten Krieg erlebt.Interview mit General Schwarzkopf aus der New York Times.”
    21. Alrik
    7. Januar, 2009 – 20:27

    Ich finds klasse, was sich da für Möglichkeiten sich durch diesen Aufruf ergeben, aber ich bin durch Medienkonsum auch ganz schön zynisch geworden :D

    Der Dr.Pfeiffer und der Fürther Oberbürgermeister unterschreiben einen Aufruf in dem vom völkerrechtswidrigen Kriegen, z. B. im Irak und in Afghanistan gesprochen wird.
    Die CSU dürfte das freuen, auch die anderen Parteien die im Bundestag das Afghanistanmandat mit erlassen haben.
    Wann sind eigentlich wieder Gemeinderatswahlen in Fürth, und kann jemand der CSU in Fürth Bescheid geben das der jetzige Oberbürgermeister der Bundeswehr in den Rücken fällt ?
    Und ob der Herr Doktor sich damit bei CDU und SPD beliebt gemacht hat ?

    Auch die generelle Unterstellung das alle Wissenschaftler die nicht der Meinung von Herrn Dr. Pfeiffer folgen vom militärisch-industriell-medialen Komplex geschmiert ist wirklich praktisch. Was sagen den die Hochschulen dazu ?

    Gerade die Studenten, Doktoranten und wissenschaftlichen Hilfskräfte sind jetzt gefordert – besetzt die Unis und fordert die Abberufung von Lehrkörpern welche Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes sind.
    Eine einmalige Gelegenheit um selber eine Stelle als Dozent oder sogar Professor zu erhalten, wenn die Hochschulen erstmal gereinigt sind.

    Nett finde ich auch die Tatsache das nicht die Eltern schuld sind, sondern die Hersteller wenn die Kiddies etwas konsumieren was ihnen laut Gesetzgeber verboten ist.
    Könnte man das auch auf die Amokdroge Alkohol anwenden ?

    Wenn sich die ersten Bierbrauer und Winzer im Knast nach der Seife bücken müssen weil irgendwelche 14 jährigen Papis Schnapsvorat geplündert und sich ins Koma gesoffen haben denken die Hersteller dieser Amokdroge hoffentlich darüber nach, was sie verbrochen haben.

    Wobei ich fürchte, der akademisch-wirtschaftliche Komplex wird sich weigern so einen Aufruf gegen die Amokdroge Alkohol zu unterschreiben.
    Schließlich sitzt der gemeine Student in seiner Freizeit gerne in der Wirtschaft und bei dem Aufruf frag ich mich echt, ob da Alkohol, Hasch, Rockmusik und Che-Bildern im Spiel gewesen sind…

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