Regine Pfeiffer bekräftigt Kritik

(KSS) Regine Pfeiffer, Schwester des Kriminologen Christian Pfeiffer, bekräftigt ihre Kritik an EA in drei Dokumenten. In ihren Ausführungen untersucht sie kritisch die Inhalte von GTA und „Der Pate“. Sie stellt abschließend fest:

– „Es ist geradezu makaber, wie weitgehend die dargestellten Eigenschaften denen von Josef Süß in dem Nazi Propagandafilm „Jud Süß“ entsprechen […].“
– „Er [Fromm] hatte gesagt, vor dem Hintergrund der Shoah könnte es nicht angehen, dass in bestimmten Kriegsspielen die Anwendung von Giftgas möglich ist. Aus dem gleichen Grund geht es nicht an, dass Der Pate die Option anbietet, Menschen lebendig ins Feuer zu werfen.“

Der einleitende Beitrag von Frau Pfeiffer:

Hallo ,
kein einziges Forum hat den Hintergrund für meine Äußerung über EA (Schweinefirma) erfahren.
Ich habe deshalb auf regine-pfeiffer.de 3 Texte dazu veröffentlicht:
1. Hintergrund Schweinefirma
2. Offener Brief an Martin Lorber (der mir äußerst freundliche EMails geschickt hatte)
3. Gewalt und Antisemitismus in den Spielen Der Pate und GTA

Ich bitte Euch das zur Kenntnis zu nehmen.
Wenn Ihr mir dazu schreiben wollt, werde ich antworten.
Mfg
Regine Pfeiffer

48 Gedanken zu “Regine Pfeiffer bekräftigt Kritik

  1. @Shane_Fenton
    Maybe, but I wonder which GTA she played since I can’t remember that I was supposed to kill jews or use gas against any charakter in the game at all in part IV and I’m at the final story mission. It’s true that there are quite a few NPCs who look like orthodox jews in some parts of Libety City and they -like any other NPCs- can be killed too but only through the available weapons like fists, small arms or cars. There ain’t any „gas weapons“. I think I’ll sign on to that forum and have a discussion with Ms. Pfeiffer.

  2. @Mark Bitte Immer Freundlich bleiben. Auch wenn ich die Frau selbst nicht mag, und nach ihrer Unterschrift unterm dem Kölner Aufruf sie sich eigentlich selbst als Diskussionspartnerin disqualifiziert hat, muss man sie dennoch ernst nehmen. Sie steckt eine enorme Energie in ihren Kreuzzug. Also, nicht die Nerven verlieren und sachlich bleiben, wenn es auch sehr schwer fällt.
    Das Kuschel/ Freundliche entgegenkommen im verlinkten Forum allerdings finde ich zum Teil daneben(auch die unverschämten Beleidigungen). Eine gewisse, „freundliche härte“ muss ihr schon entgegen wehen. Sonst sagt Sie am Ende:“nett, das wir geredet haben, weiter zum verbot“. Sie hat kein Interesse an einer Diskussion. Ich erinnere an die Legendäre Panorama Diskussionen mit Ihr. Sie hat ein klares Ziel: Wegen dem Haar in der Suppe, den Topf auszuschütten. Und das Haar sucht Sie akribisch in jedem Topf.

  3. Regine Pfeiffer hat in erster Linie ein finanzielles Interesse und daher wird sie alles Versuchen, um ihre Interessen durchzusetzen. Solche Leute kann man nicht mit Fakten überzeugen. Die dreistigkeit, ihres Briefs an Herrn Lober ist bemerkenswert, denn sie entschuldigt sich mit keinem Wort sondern greift weiter an doch ich bin der Überzeugung, dass diese, als unglaubwürdig einzustufende Person, nur ihre Kräfte verbraucht, die sie lieber auf konstruktive Dinge verwenden sollte denn ich glaube kaum, dass ihre Propaganda wirklich Erfolg haben wird.

  4. ich bin auch nachwievor begeistert, dass spielegegner wie auch frau pfeiffer zwar meinen sie würden „gerne“ mit uns reden, aber dies beinhaltet doch zu 93%, dass wir uns bei ihnen melden. wir also ihren standpunkt anzweifeln müssen, und somit eigendlich auf wackeligeren füßen stehen.

    frau pfeiffer, wenn sie mit uns reden wollen, dann sprechen sie uns doch mal richtig an und diskutieren auf augenhöhe und nicht: „wer mal was loswerden will…“.

    ich würde es auch wünschenswert finden per Sie angesprochen zu werden, ist vllt etwas ungewöhnlich, aber ich fühle mich nicht ernst genommen wenn ich in einer „offiziellen“ diskussion von vorn herein mit nem du/ihr angesprochen werde.

    mfg hejoba

    PS: rechtschreibfehler sind selbstverständlich beabsichtigt und dienen der allgemeinen belustigung

  5. @mars keine Ahnung, ich hab das verloren. ich hatte mal alles kopiert und finde es nimmer. Allerdings sollte es doch Jemand geben der das noch hat, oder? Herr Admin^^?

  6. Frau Pfeiffer versteht offenbar nicht, dass es sich bei GTA Um eine Satire handelt, und Karikaturen/Stereotype darin eine gänzlich andere Bedeutung haben als in einem ernsthaften Film, oder gar in politischer Propaganda… So finden sich die verschiedensten Figuren in diesem Spiel (etwa bei „GTA 4“). In einem persönlichen Schreiben an meine Person sprach Sie letztes Jahr sogar von „Parallelen“ zum Holocaust in Videospielen, welche sie mir „zu Hauf“ nennen könnte. Damals verstand ich darin etwa ihre Interpretation bestimmter Szenen die in „Half-Life 2“ möglich sind. Auch meinte sie etwa neben furchtbarer moralischer Empörung die bloße Existenz von „Atombomben“ in manchen Computerspielen betreffend (von „Civilization“ angefangen?), dass in „Battlefield: Vietnam“ zu Musik der „Rolling Stones“ Gewalthandlungen möglich seien – was meines Wissens nach schon allein deshalb völlig falsch ist, da keine Musik der Stones im besagten Spiel enthalten ist. Unklar blieb mir ebenfalls, ob sie sich damit nun auch gegen deren Musik wenden wollte, oder das wiederum doch nicht…

  7. Was mich etwas irritiert: Gegenüber Fr. Pfeifer wird das „starke“ Sie verwendet, gleichzeig nutzt sich das „plumpe“ Du gegenüber den Usern, obwohl sich einige als 30+ zu erkennen geben, also deutlich über dem Alter, wo das Du gegenüber einer fremden Person angebracht ist. Das zeugt von fehlendem Respekt gegenüber uns Spielern.

  8. Schon nach kurzer Durchsicht dieser drei jetzt veröffentlichten Pamphlete möchte ich auch als Historiker doch schwer hoffen, dass Take 2 Und Electronic Arts Deutschland Verleumdungsklagen, oder solche wegen übler Nachrede – keine Ahnung was da in Deutschland jetzt geht, vorbereiten, wenn auch diese Firmen Frau Pfeiffer tatsächlich „ernst nehmen“ sollten.

    Daedalic Entertainment hat das letztes Jahr mal so machen wollen, als sich eine Wiener U-Bahn-Zeitung erdreistet hat deren Spiel „Edna bricht aus“ mit einem konkreten Gewaltverbrechen hier in Österreich in Verbindung zu bringen…

    Zumindest der freundliche Herr Lorber machte zuletzt auf mich aber nicht den Eindruck, dass er das in diesem Fall auch tut – also Frau Pfeiffer ernst nehmen…
    Ich hab bislang davon jedenfalls abgesehen, den einen Brief von ihr vollständig zu veröffentlichen und sie damit bloß zu stellen – was ich hier bei mir glaub ich schon machen könnte – aus menschlichen Gründen nicht, und weil ihr Eifer doch einen guten Kern haben sollte – selbst wenn mir dieser mitunter persönlich auch äußerst weh tut.
    Den Paten von EA Halte ich ebenfalls für „gewaltverherrlichend“ und würde ich niemals verteidigen wollen – was auf viele beschlagnahmte Spiele aber schon wieder keineswegs zutrifft.
    Entgegnungen, aus ihrer Sicht übrigens anscheinend alles schnell „Beschimpfungen“,
    wonach ihre Vorstellungen darüber was in Videospielen möglich ist zu thematisieren – in welcher Form auch immer – sich selbst den Vorwurf kultureller Sauberkeit mit einer sehr problematischen Vergangenheit, dem so beliebten Nazi-Hinweis mit dem Holzhammer eben, einhandelt, wollte sie gleich gar nicht gelten lassen: „Und wissen Sie von Nationalsozialismus kann ich mir nichts erzählen lassen. Ich bin Jahrgang 41 und die Nazis haben mir meine Kindheit ziemlich vermasselt. Gerade das ist ja der Grund, warum ich es entsetzlich finde, dass – bei uns – 16 Jährige in einem Vietnamkriegsspiel zu Musik
    der Rolling Stones auf Menschen ballern…“

    Besonders perfid und konkret auch menschenverachtend find ich es noch, dass sie offenbar meint sich bei den „Schweinen“ für ihre Wortwahl mittels Spende entschuldigen zu müssen, anstatt bei den Leuten von EA…

  9. Hm, was Der Pate angeht, hat sie ja durchaus Recht, allerdings liegt ihr „Hauptproblem“ darin, dass sie nicht erkennt, dass diese Spiele für Erwachsene programmiert wurden und auch nur für diese. Es ist daher Aufgabe der Eltern (und zum Teil des Einzelhandels) dafür zu sorgen, dass Kinder solche Spiele nicht in die Finger kriegen.
    Ich persönlich mag die GTA Serie auch nicht, sie mag zwar eine Satire sein, aber dann ist sie mir nicht satirisch genug. Mir gefällt Satire a la Dungeon Keeper oder Overlord einfach besser. Ich bekomme auch leichte Bauchschmerzen, wenn man im Spiel absolut unbeteiligte ohne schlimmere Konsequenzen töten kann…

  10. @Crusader: Das Giftgas bezog sich nicht auf GTA, sondern auf ein anderes Spiel, auf das Hr. Fromm während seines Vortrages bezug genommen hatte.
    Was ich auch für Schwachsinn halte. Wenn ein Spiel im 1. oder 2. WK spielt, ist es doch einfach der historischen Korrektheit geschuldet, dass Giftgas Teil des Waffenarsenals sein sollte.

  11. @Crusader: Ich weiß welche Mission gemeint ist aber die einzige Aussage von denen die Frau Pfeiffer aufzählt die ich gehört habe ist die über den „curly imp“ (genaugenommen sagt er „curly haired leech“ Achtung Spoiler: http://de.youtube.com/watch?v=GfZWdLwXXJY&hl=de ). Das sagt Ray im Missionsintro. An die auf den Bildern gezeigten Szenen kann ich mich absolut nicht erinnern. OK ich bin direkt am Anfang mit dem Fensterputzaufzug nach oben und es kann sein dass ich sie so übergangen habe aber sie sind auch in diesem Video nicht enthalten.

    „Mit ihm wurde nicht nur die Vorstellung transportiert, dass Juden auf Kosten anderer lebten, sondern auch die, dass sie deutsche Mädchen verführten oder vergewaltigten und damit das Blut der arischen Rasse „schändeten“.
    In meiner Version des Spiels wird einer der beiden Männer (wenn auch nur dezent) in entsprechender Rolle gezeigt: Während der Protagonist sich seinem Hotelzimmer nähert, stürzt ein Mädchen heraus und ruft „leave me alone!““
    So ein aus dem Zusammenhang gerissener Quatsch (außerdem wo ist da bitte ein Anspielung auf DEUTSCHE Mädchen wenn sie englisch spricht?). Das sagt sie nicht zu „einem der Männer“ sondern zu Nico weil er gerade einige gegnerische Figuren erledigt hat die vor dem Hotelzimmer standen und ihm ans Leder wollten und sie Angst hat dass sie die nächste ist (was aber nicht zum Missionsziel gehört und zumindest von mir vermieden werden würde). Weil der Spieler in dem Video nicht direkt vor der Tür rumballert läuft sie natürlich nicht raus.

    Ich glaube nicht dass das wirklich Anspielungen sein sollen. Soetwas würde sich glaube ich kein Entwickler trauen und das würden auch glaube ich die Spieler nicht wirklich gutheißen. Entgegen der Behauptungen vieler Spielegegner sind wir schließlich keine Nazis!

  12. @SkycladGuardian:
    Sehe ich ähnlich. Würde man die Verwendung von Giftgas in Computerspielen (ich glaube, es geht um C&C Generals, der SCUD-Launcher war damals eines der Elemente, die für die deutsche Version geändert wurden) mit historischem Hintergrund verbieten, so ließe sich das als Kriegsverharmlosung auslegen.

    Zwar kommt man damit an den Streitpunkt, ob solche historischen Inhalte überhaupt Thema von Unterhaltungsmedien sein dürfen, komischerweise scheint dies aber bei Filmen wie Private James Ryan oder Gladiator akzeptiert zu werden. Frau Pfeiffer spricht sich dagegen aus, dass man in einem Spiel eine virtuelle Figur in’s Feuer stoßen soll (muss?), jedoch sehe ich weder den Flammenwerfer aus Private James Ryan noch die Katapulte mit brennenden Pech(?)krügen aus Gladiator von ihr kritisiert.

    Insgesamt klingt das ganze für mich ziemlich nach Godwin’s Law: die „Diskussion“ ging so lange, dass einer Seite die Argumente ausgehen und sie den Holzhammer auspackt (erinnert mich in dieser Hinsicht auch an Beckstein: man setzt Computerspiele mit einem „großen Bösen“ gleich – Kinderpornographie oder hier Antisemitismus – und versucht damit, die Haltung der Gegenposition (Spielebefürworter) moralisch zu untergraben). Hierzu trägt auch Frau Pfeiffers Schreibstil bei, der mehr an eine Debatte erinnert als an schriftliche Formulierungen – rhethorisch nicht ungeschickt, aber definitiv nicht hilfreich, zu einem anderen Ergebnis zu kommen, als dem, das sie sich wünscht.

  13. In dem verlinkten Forum schrieb ein Administrator, Frau Pfeiffers -von vielen Diskussionsteilnehmern kritisierte- Äußerung „Shweinefirma“ hätte sie wegen der Spiele GTA IV und Der Pate verwendet. Das is meiner Meinung nach kaum zulässig, weil dadurch die selbst vom Admin geforderte Sachlichkeit nicht eingehalten wird.


    Weiterhin möchte ich ausführen, dass eine Kritik an diesen Spielen aufgrund ihrer Gewalt, oder ihren gewaltverherrlichenden/verharmlosenden Inhalten, sinnlos ist, da sie nur an Volljährige (also Erwachsene!) verkauft werden dürfen.


    Bei der Kritik von Gewalt sollte man sich zunächst an Spiele wie „Doom 3“ oder Filme wie „Saw“ wenden, da diese eine -meines Erachtens- weitaus höhere Brutalität besitzen, und außerdem, wie GTA IV und Der Pate, nur für Erwachsene geeignet sind.


    Zur Gewaltverherrlichung: Darunter verstehe ich zum Beispiel, dass in einem Film/Spiel/Buch tätliche Gewalt angewendet wird, und der Ausübende das lustig findet und zum Ausdruck bringt.
    +
    Zur Gewaltverharmlosung: Darunter verstehe ich, wenn zum Beispiel bei einem Spiel/Film eben KEIN Blut spritzt, wenn jemand etwa direkt in den Bauch getroffen wird, da die nicht dargestellte Auswirkung der Gewalttat diese verharmlost. Es müsste also verboten sein, ein Spiel ohne realistische Tode und Wunden härter zu bewerten, das Gegenteil ist der Fall.

    Mystical13

  14. @hejoba: sry, habe deinen beitrag überlesen ;)
    warum schreibt fr. pfeifer eigentlich im „power-play“-forum (oder halt dem dazugehörigen verlag…), und nicht im pcgames/pcaction = der verlag, der kritik am kölner-aufruf übte, oder gar gamestar mit dem „sie, sie ego-shooter“-reakteur?[@ admin: nehme mal an, ich darf die namen der zeitschriften nennen?]

  15. @SkycladGuardian: ich finde den Humor bei „Dungeon Keeper“ oder in „Overlord“ auch ansprechender als bei der GTA-Reihe. Mit diesen Giftgas-Vorwürfen ist meiner Erfahrung nach eigentlich immer die indizierte (!) Version von „Command & Conquer: Generals“ gemeint, aber ich denke es ist oft schon wirklich ein großes Problem, dass man gar nicht weiß gegen welche Spiele genau sich die Kritik eigentlich richtet…

  16. @Pyri
    Das ist in der Tat ein gewaltiges Problem, denn von diversen Spielen gibt’s Fortsetzungen, die z.T. über ein Jahrzehnt und darüber hinaus entstanden sind. Deshalb entzieht die bloße Nennung des Titels einer Diskussion eine wichtige Sachlage, weil die Teilnehmer nicht wissen, worauf sich letztlich bezogen wird. Klassisches Beispiel dafür ist Final Fantasy: Neben den vielen Spielen (bald Teil 13) gibts noch zwei Filme (FF7: Advent Children & FF: The Spirits Within), die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, so dass es extrem irreführend ist zu sagen „Final Fantasy ist Pfui“.

    Bei der genannten C&C Reihe ist’s ähnlich schwierig, weil’s zwei gänzlich unterschiedliche Rahmenhandlungen gibt: Die Tiberium-Kriege und die USA vs. China / Russland / Terroristen /…

  17. Die Diskussion im Cynamite Forum ist ja eine Schwere Nullnummer. Eigentlich sollten wir uns ins Getümmel Stürzen, aber die merkwürdige Besorgtheit/Arroganz der Mods dort schreckt mich schon ab. Außerdem wüsste ich nicht, wie ich mit jemanden Diskutieren kann / sollte, der was von Nazi Propaganda stammelt und gleichzeitig einen Aufruf unterschreibt(Kölner Aufruf) der den Kulturstatus von Computerspielen verhindern möchte. ABSURD! Ich denke man Sollte Sie in jedem Fall auf den Kölner Aufruf festnageln.

  18. EA muss unbedingt auf den Vorwurf von Antisemitismus in den Spielen reagieren…das kann EA als multi-nationaler Konzern doch nicht auf sich sitzen lassen. Und die Variante von „Sex sells“, deutlich unterhalb der Gürtellinie.

    Außerdem weder Gamestar noch PCGames hat zu dieser Entwicklung irgendetwas in ihren News…etwas seltsam, oder?

  19. @Tarath
    Das mit der teilweise mangelhaften Berichterstattung liegt wohl leider am Konkurrenzdenken zwischen den Verlagen: als etwa die PC Games ihre Anti-CSU-Aktion am laufen hatte, war bei IDG Meiner Erinnerung nach auch nie was davon zu lesen… Es fehlt da aus meiner Sicht einfach eine übergeordnete Konsumentenorganisation in Deutschland – als Ergänzung zu den Branchenverbänden. Aber ohne die Mithilfe dieser Industrieverbände wird soetwas auch nicht gelingen aufzubauen – solange der Pressesprecher von Electronic Arts noch einer Frau Pfeiffer so nette Briefe schreibt meine ich :-)

  20. Die Diskussion nimmt gegen Ende doch noch etwas an Fahrt auf. aber wie ich vermutet hatte: Frau Pfeiffer hat an einem echten Dialog kein Interesse. Am besten selbst durch die Seiten hangeln und lesen.

  21. Rugby statt GTA? Ja klar. Lieber richtig die Knochen brechen als virtuell. Da freuen sich die Ärzte. Nehmts mich nicht übel aber der Typ hat nen Knall.

    Da ist es doch viel besser man setzt sich zum Abreagieren an den Rechner oder die Konsole. Da wird niemand verletzt weder man selbst noch die mit denen man vielleicht zockt.

  22. Wer weiß denn bitte nicht das Gewalt dem Lebewesen dem sie angetan wird Schmerzen zufügt? Da bleib ich wirklich lieber bei virtueller Gewalt. Ich weiß dass reale weh tut. Also warum sollte ich sie ausüben?

    Wenn schon an der frischen Luft betätigen dann doch in einer Form die nicht zwangsläufig zu Verletzungen führt. Da dreh ich lieber ne Runde mit dem Fahrrad als mich zum Beispiel beim Fußball mit 19 anderen um einen Ball zu kloppen.

  23. Wenn man es genau nimmt, erzählt auch eine Partie Counterstrike – ebenso wie Fußball – eine Geschichte. Bei Pfeiffer wie Grossmann scheint gerade das aber überhaupt keine Rolle zu spielen: sie sehen Gewalt mit Täter und Opfer vorhanden selbst wenn es sich nur um Schauspieler handeln sollte. Sie bringen diese nicht in Zusammenhang, schon gar nicht wenn ein böses Fantasy-Wesen (WoW) oder ein Großstadt-Verbrecher (GTA) Gemimt wird und diese etwa dementsprechend fürchterlich ausfällt. Bei Grossmann mag diese Nähe zur Körperlichkeit aus meiner Sicht nicht weiter verwunderlich sein, weil er als Psychologe an der Militärakademie West Point letztendlich auch eine Agenda zu mehr Körperlichkeit haben mag. Im übrigen ist Grossmann für die US-Waffenlobby immer ein Glücksfall gewesen, aber Pfeiffer… Da muss ich passen

  24. Hallo Leute,
    ich habe mich entschlossen, mich doch noch ins Cynamite Getümmel zustürzen. Ich schreibe unter „Pweitmann“ Die ganze Sache ist dennoch recht interessant.

    Einige unserer guten Schreiber wären mir als Schützenhilfe sehr willkommen.

    Der link zum Neustart der Diskussion, ich bin etwa ab Seite 12 oder so dazu gestoßen:

    http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt.html

    Gegen später trennt sich die Spreu vom Weizen und die Schreikinder sind weg. Es war zum Teil dennoch recht ruppig bis jetzt. Ich habe mich mal wieder auf meinen Lieblingspunkt „versteift“ Ihre unterschrift unterm „Kölner Aufruf“

  25. @amegus
    sehr geil.
    mir jucken die finger aber ich fürchte, dass meine recht freie interpretation der deutschen rechtschreibung nicht unbedingt dem auftrehten der spielerschaft zuträglich ist… zwar immer noch besser als „WOW ist das lolig, rofl ich hab lol gesagt XD <3“ aber dennoch.

    außederdem glaube ich nicht, dass man darauf hoffen darf frau pfeiffer würde viel energie in diesen thread stecken… zu groß und fundiert ist die gegenwehr. darüber hinaus sind ihre wenigen aussagen die ich gefunden habe, meines erachtens nur wiederhohlungen ihrer üblichen mantras. sie hält an ihren standpunkt fest, diskutirt nicht und alle ansätze von rechtvertigung sind gelinde gesagt: hirnrissig.
    „rockstar hat schlampig gearbeitet“…
    DAS aus dem mund einer frau die ihren namen unter den „kölner aufschlag“ gesetzt hat, einem machwerk, dass von einer schlampigen recherche, einer engstirnigkeit und einer naivität zuegt, wie man sie wirklich nicht so häufig zu gesicht bekommt. zumindest nicht in einem rahmen, der über ein stammtisch gespräch hinaus geht.

    ähnlich amüsant fand ich auch ihren metapher mit dem begriff „blutsauger“…
    vortan werde ich „van helsing“ und „der kleine vampier“ mit ganz anderen augen sehn.

    dir aber noch viel spaß beim pfeiffen (ver)putzen, und sollte sie sich wider erwarten dennoch mal zu einer diskussion einlassen, oder solltest du untergebuttert werden, bis jetzt machst du dich ja mehr als gut, werde ich dir, sofern gerade am rechner, „schützenhilfe“ (hach klingt das wunderbar patriotisch-militärisch)leisten.
    …trotz rechtschreib-inpotenz…

  26. Hallo,
    danke für die netten Worte hejoba. Ich denke das wird bei cynamite nix werden. Frau Pfeiffer ist nur in diesem Forum Ihre Kritik bezüglich Antisemitismus in den Spielen darzulegen und von uns Spielern absegnen zu lasse. Desweiteren wollte sie ihren Sicht des Streits mit EA darlegen. D.h. Sie wird alles Andere weitgehend ignorieren. Ich erwarte keine Antwort auf meine Kernfrage, oder sie (die Antwort)wird mir, wie es ein User auf cynamtie so schön gesagt hat „nicht gefallen“

    Noch einige Zitat von Frau Pfeiffer bezüglich der Klage gegen EA wegen Der Pate:

    „Die Initiative für eine Klage gegen das Spiel ging aber von mir aus“

    „Ausschlaggebend dafür waren vor allem die Holocaust Parallelen im Spiel und die Tatsache, dass man hier für die Steigerung von Gewalt Punkte kriegt. “

    „In der öffentlichen Auseinandersetzung über diese Frage hatte Gunnar Lott, Chef- Redakteur bei Gamestar – gesagt: „Es gibt in ganz Deutschland kein Spiel, in dem man für den Grad der Gewalt belohnt wird.“ Er musste später zugeben, dass er sich getäuscht hatte und dass Der Pate so ein Spiel ist. Die Aussage zeigt, dass er dieses Feature genauso anstößig fand wie wir.“
    Wie sie ihre Aussage zu Herrn Lotts letztliche Meinung rechtfertigt ist mir schleierhaft.

    „Das Ganze hat gezeigt, dass Paragraph 131 für Spiele nicht funktioniert: Man kann sie erst auf Gewaltverherrlichung untersuchen, wenn sie schon auf dem Markt sind, aber durch die Freigabe, die sie dann haben, sind sie gegen eine Klage geschützt. “

    „. Es ging dabei nicht um Zensur. Was meine Motivation betrifft ging es in allererster Linie um die Holocaust Parallelen. Ich könnte euch auch schreiben, um welche, aber das tue ich nicht. “

    Diese Frau Legt eine unerträgliche Arroganz hien. Besonders das Duzen der Offensicthlich schon längst erwachsenen Usern im Forum nimmt ihr das letzt bischen Glaubwürdigkeit.

    Mehr im Thread auf Cynamtie.

  27. Ich kann eigentlich allen nur raten mit diesen Leuten (also den Pfeiffers und anderen…) erst gar nicht eine Diskussion anfangen zu wollen, auch wenn das hier jetzt (wieder) nicht gut ankommen sollte von mir.
    Für mich kann ich das schon mit sehr vielen in Deutschland – bis hin zu Journalisten bei SPIEGEL Online und deren nur oberflächlicher Aufgeschlossenheit Computerspielen gegenüber, meiner Ansicht nach – nicht mehr verantworten. Das lässt mein Gewissen einfach nicht mehr zu.

    Von mir müsste sie sich erstmal die Frage gefallen lassen, welche jüdischen Stereotype und „Parallelen zum Holocaust“ sie in diesen Videospielen WIE Erkenne – und ob es sich dabei nicht ihrerseits um sekundären Antisemitismus handle. Ob sie die Shoah damit nicht gar verharmlose? Ob es nicht eigentlich selbst faschistisches-rassistisches Gedankengut ist die Kultur anderer Menschen als „Gefahr“ zu begreifen? Den Geschmack, das Empfinden Andersdenkender? Ob sie überhaupt zur Kenntnis nehme, dass es sich bei Computerspielen um Fiktionen handelt, welche nunmal gewisse Freiheiten haben und welche Vorstellungen kultureller Sauberkeit davon, dagegen nicht weit eher „Parallelen zum Holocaust“ aufweisen…

    Zum 131er: da solle sie mir mal grundsätzlich erklären, wann denn der je gegen den Faschismus in ihrem Sinne, oder sonstwie, zum Einsatz gekommen wäre. Aus meiner Sicht hat sich dieser in der Vergangenheit nämlich ausschließlich gegen die Moderne gerichtet, oder welche faschistische Kunst – tatsächliche Gewaltverherrlichung – wäre dadurch je verboten worden in Deutschland. Genausogut könnte ich behaupten, dass dieses Gesetz eine Verlängerung von gegen die Moderne gerichteter und von menschenverachtenden Maßnahmen begleiteter Regelungen ist. Dass sich der deutsche Staat hier, wo es in der sogenannten Hochkultur nach 1945 Unmöglich wurde – wegen dessen internationalen Ansehens in der Welt, halt seitdem in vornehmlich populärkulturellen Bereichen, ausgetobt hat. Aber sich nunmal nach wie vor mittels Interpretation anmaßt darüber zu entscheiden, was (hochwertige) Kunst ist, und was „minderwertig“ in Asservatenkammern landet. Darüber hinaus gibt es so ein Gesetz gegen Gewaltdarstellungen nirgendwo sonst auf der Welt, aber das wird auch schon viel mit §130 Strafgesetzbuch Verwechselt tät ich mal sagen.
    Und mit dem 131er werden in Deutschland auch Sachen vernichtet, welche in meinem Land etwa Kulturgüter wie alle anderen sind. Wie sieht das überhaupt aus? Und außer Vorwürfe kultureller Sauberkeit zurückweisen gibt es in ihren Anschuldigungen überhaupt welche Substanz? Welchen Sinn macht es die Beschreibung von Verbrechen in Videospielen sanktionieren zu wollen – niemand zweifelt an einer negativen Wirkungsvermutung auf Kinder und Jugendliche, ansonsten gebe es gar keine Alterskennzeichen zum Beispiel.
    Doch was ist mit Erwachsenen? Welche eindeutig die Mehrheit der Konsumenten (auch) dieser Form mittlerweile darstellen. Ich finds schon schlimm, dass im von ihr unterzeichneten „Kölner Aufruf“ dahingehend auch von „jungen Männern“ gesprochen wird…
    Darüber hinaus gibt es noch das Problem, dass sie sich doch generell gegen einen Wert von Videospielen die sich mit Gewalt auseinander setzen, zu wenden scheint. Sämtliche negative Dinge darin sieht sie scheinbar als positiv gemeint an – von „Atombomben“ angefangen. Also auch „Civilization“ verbieten? Hier schwingt beständig – noch dazu in Zusammenhang mit einem auf Bewegung ausgerichteten Normdenken – eine Einordnung von Videospielen als etwas „minderwertiges“ mit, in ihren Reden. Etwas, dass überhaupt nicht in der Lage Krieg oder Gewalt zu behandeln. Und woher stammt dieses Denken?

    Allein schon die Energie welche dort bei Cynamite gegen jene wenigen, unverschämten Äußerungen von Frau Pfeiffer – einer ehemaligen Gymnasialdirektoren, und wahrscheinlich meint sie auch einen Haufen Schulkinder vor sich zu haben die zum maßregelen dort wären – aufgewendet wird, sorgt bei mir für Fragezeichen. Aber das war schon beim Fromm in dem anderen Forum da so: allein die Tatsache, dass sie sich registriet hat und ein paar Postings gemacht, finde ich jedenfalls überhaupt nicht bemerkenswert – im Gegenteil…

    Ihren Bruder, dem sie ihre Bekanntheit doch mitverdankt, möchte ich dabei noch etwas in Schutz nehmen, dem wurde wie mir scheint in der Vergangenheit mitunter auch Unrecht getan: etwa als es in einer Zeitschrift des Computec-Verlages glaub ich mal hieß, er hielte Action-Spieler für „emotional behindert“… Das war wohl wirklich völliger Unsinn. So Nazi-Vergleiche hab ich von ihm auch noch nicht gehört – bis auf dem was dazu halt im „Kölner Aufruf“, den er ja mitunterschrieben hat, so drinsteht.

  28. Ich kann auch nur jedem raten keine Diskussion mit Frau und Herr Pfeiffer anzufangen.
    Frau Pfeiffer läßt keinen vergleich aus (Gta 4 Antisemitismus)um die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen.Vor allem bei der dreißtigkeit der Aussagen und der Wortwahl die sie an den tag bringt sollte es nur logisch sein auf diese Person nicht wirklich
    einzugehen geschweige denn sie ernst zu nehmen.Je mehr echo sie erfährt desto mehr freut sie sich.Mich sorgt am meisten dass sie und ihr bruder von der Politik ernst genommen wird.
    Da beide so freudig der Sache hinterher sind frage ich mich ob da wirklich nicht finanzielle Interessen bei den zwei eine Rolle spielen oder im hintergrund noch irgendeine Politsche Kraft die von der derzeitigen schlechten gesellschflichen Lage in der wir sind ablenken will.Klingt zwar nach Verschwörungstheorie aber sollte man mal ernsthaft drüber Nachdenken.

  29. Sodala,
    hier ein Auszug der Antwort von frau Pfeiffer wei sie indirekt auch auf meine Fragen eingeht. Am besten im sitzen lesen:

    3)Den Kölner Aufruf habe ich vor allem aus drei Gründen unterschrieben: erstens weil ich die Meinung teile, dass Computerspiele Krieg in die Köpfe tragen, zweitens weil die Rolle der Bundeszentrale für Politische Bildung hier zum Thema gemacht wird. Das war überfällig. Und dann finde ich es super, dass sich gerade dort, in dieser EA dominierten Stadt, Widerstand regt. (Was sagt ihr denn dazu, dass die jetzt Leipzig kaputt gemacht haben?) Ihr tut immer so, als ob ihr die verfolgte Minderheit seid. Das ist absurd und paranoid. Lest doch mal in Google News, was über Computerspiele als Nachricht kommt: 9 positive Stimmen gegen eine kritische. Jetzt gibt es doch wenigstens eine Diskussion.Also habe ich unterschrieben, obwohl ich eigentlich nur zwei Forderungen teile und obwohl ich die Beschreibung des Spielens sehr problematisch fand: Sie erweckt den Eindruck, als würden die Spieler vor allem sadistische Gelüste ausleben.
    Aber ich teile voll und ganz die Einschätzung, dass Computerspiele Jugendliche psychisch kriegstauglich machen..Ich habe euch ja erklärt, warum dieses Thema für mich, Jahrgang 41, so wichtig ist. Menschen töten wird als solches überhaupt nicht mehr wahrgenommen. In WoW zum Beispiel wird es oft zur monotonen Schwerarbeit: Köpfe von Bauern sammeln? Kein Problem, knüpple ich vierzig Bauern bzw. Bäuerinnen zusammen, die sind nicht mal meine Feinde, sondern bestellen friedlich ihre Felder. (Eigentlich brauch ich nur dreißig Köpfe, aber nicht jede Leiche rückt ihren raus. Übrigens, diese ganze respektlose Leichenfledderei, über die müsste man auch mal reden.) Ich finde diese Gewöhnung an Krieg sogar noch schlimmer, als es der Aufruf darstellt. Dort wird ja nicht thematisiert, wie die Spiele Massenvernichtungswaffen verharmlosen, zum Beispiel Giftgas und sogar Atombomben. Ich beobachte seit langem die Ent-Tabuisierung von Atombomben. Als ein Vorabvideo von Crysis erschien, waren die Spieler begeistert über die Leistung der Engine oder des „Level Editor“ (Was das ist, weiß ich allerdings nicht. Ihr könnte mich ja aufklären.) „Neues Video zeigt Nuklearen Einschlag einer Atombombe. … Viel Spaß damit!“ Um ein Spiel der Command & Conquer Reihe trotz Atombomben „ab 16“ rauszubringen, wurde diese kurzerhand in Aurorabomben umbenannt. (Sogar Schnittberichte hat sich darüber mokiert.) Und jetzt in Fallout 3 sind dem Spieler sogar Mini-Atomwaffen in die Hand gegeben. Das finde ich ganz und gar schrecklich (Ich kenne das Spiel aber noch nicht gut. Kommt noch.) Liebe Cynamite User, ich muss jetzt nicht alles schreiben. D. Eskofier will ja ein Interview mit mir machen.

  30. hmmm… ich muss sagen, ich find den auszug eig fast akzeptabel. damit, dass die spieler gegner eher die minderheit darstellt stimmt… leider erwehnt sie nicht, dass diese minderheit zum teil am längerin hebel sitzt. natürlich verrennt sie sich etwas mit WoW und die EA sache ist auch etwas banane, ok, aber ich verstehe ihre einstellung soweit, dass sie als kriegsgeneration natürlich probleme mit den atombombenregen aus einigen spielen hat und sieht, dass dinge nun als spass angesehn werden, die in der realität unsagbar schrecklich waren. auch habe ich den eindruck, dass sie anscheindend wirklich versucht sich in die „computer welt“ einzufinden, etwa die frage nach dem level editor (die könnten ihr vllt sogar gefalln, die sind so legomäßig^^).

    vllt mache ich mir nun feinde, aber ich finde, dass dies doch mal ein schritt auf einem weg zu einem dialog zwischen gamerschaft und den gamegegnern.
    vllt hab ich aber gerade auch nur gute laune und änder meine meinung noch wieder…

    –rechtschreibung wird allgemein überbewertet–

  31. Once Upon a Time in America (Italian title C’era una volta in America) is a 1984 epic crime film directed by Sergio Leone, starring Robert De Niro and James Woods. The story chronicles the lives of Jewish ghetto youths who rise to prominence in New York City’s world of organized crime. The film explores themes of childhood friendships, love, loss, greed, violence, the passage of time, broken relationships, and the appearance of mobsters in American society.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Once_Upon_a_Time_in_America

    Michael also deals with his sister Connie, who, although recently divorced, is planning to marry a man with no obvious means of support, and of whom Michael disapproves. He also talks with Johnny Ola, the right hand man of Jewish gangster Hyman Roth,
    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Godfather_Part_II

  32. So,
    noch ein etwas älteres Fundstück aus der cynamite Diskussion.
    http://www.wetterauer-zeitung.de/Home/Nachrichten/Politik/Keine-Dusche-und-Essen-von-der-Tankstelle-_arid,71829_costart,1_regid,3_puid,1_pageid,10.html

    Zitat aus dem Blatt:

    An Grausamkeit sind die virtuellen Spiele nicht zu übertreffen: »Demletzt kam GTA 4 raus, da muss man Juden vernichten«, sagte Pfeiffer. Zwar unterliege dieses heillose Gemetzel einer Altersfreigabe von 18 Jahren, de facto kenne Sie aber Lehrer, deren Sechstklässler das Spiel in Scharen spielten.

    Man beachte das Wort „vernichten“. Ich hoffe das Frau Pfeiffer nur falsch zitiert wurde.
    Der Bericht selbst ist wirklich spektakulär.

  33. I did not say „Juden vernichten“, I said „kill two Jews“
    I presented the videoclip in my talk.

    The mission is called „Late Check out“.

    Two Jews appear in another mission before: They want to buy the Jewels. But someone- I don’t remember the name – kills the person who has the jewels and also one of the Jews.

    Now the character wants to silence two other Jews, he is afraid the publish details about the deal. So he sends Niko Bellic to kill two Jews.

    And then things happen in a way that very much riminds of the main Character in this anti-semite propaganda movie, which was initiated by Goebbels.

    I first did not know this, but a movie expert pointed the similarities out to me.

    I never said that GTA IV is an antisemite game. Just this one mission very strongly is.

    There is another one, where a homosexual is killed.
    The same is true with this mission: it draws on and it increases homophobic ideology. So what I think: the game offers actions to very different sorts of people.

    I defititely know that GTA IV criticises American Society and did laugh a lot about what is said on the ingame radio. But on the other hand I can’t see why certain acts of violence can be put under the headline of criticism: knocking down people with your car and then collecting their money, killing a very old man who begs for mercy, killing a man who had an affair with your friend’s girlfriend ALTHOUGH the friend says: Don’t do it. I will be able to deal with this.

  34. I published the above text accidentally before it was finished.

    To sum it all up: I think criticising American society is one side of the medal, but the other side this type of violence. It does not convey any criticism, it is just violence for its own sake.

    What I said about the Godfather game is this: It offers some acts of violence that very much draw on what the Nazis did to Jews. What I found particularly cynical was the option to burn people alive. And the game guide describes this act as amusing and satisfying.

    I am 68 years old, and I had Hitler and Stalin on my back as a child. So I am more sensitive to these things, that maybe you young people are.

    Also the oven that is used looks just like those in Auschwitz, that was used to burn the corpses.

    To me this is Glorification of Violence. We have a law against this, and with what happened during Nazi times, we rightly have this.

    The Godfather game definitely violates this law.

    This is what I said. And this is the reason, why I called the firm a pig of a company.
    I did regret the expression afterwards, and, as a form of apology, I sent a donation to an organisation that fights against the cruel conditions of animal transports.

    I did not apooligize to EA, however, and I don’t intend to.

    This is my explanation. I am quite ready to discuss details and answer questions.

  35. Ich habe hier ein bisschen gelesen, was Sie schreiben. – Danke für den Hinweis, dass sich das Duzen nicht gehört – Die Leute im Cynamite Forum haben sich untereinander geduzt, das habe ich ohne Nachdenken mitgemacht.

    Ich möchte gerne ein paar Sachen richtig stellen.

    Es gibt keine mächtige Organisation, die mich bezahlt. Meine Aktivitäten in Sachen Videospiele sind so entstanden: Ich war während meiner Schulzeit – also bis vor vier Jahren – in Sachen ADHS aktiv. Zum Beispiel hatte ich hier in Dortmund einen Lehrerarbeitskreis zu dem Thema oraganisiert. (AHDS – Hyperaktivität).
    WEil ich – über meinen Bruder, aber auch aus anderen Quellen – viel über PC Spiele wusste, schreib ich 2005 (oder 06?) einer ADHS Zeitschrift einen Artikel über AHDS und Computespielesucht. (DAs war noch ziemlich spekulativ. Ich wusste aus englischen Medien einiges über Spielesucht.)
    Dann wollte es der Zufall, dass auf einer ADHS Tagung eine Referentin ausfiel und ich – aufgrund des erwähnten Artikels – gebeten wurde, einzuspringen. Ich habe dann dort einen Vortrag gehalten. Die Leute waren sehr angetan und ich erhielt weitere Einladungen, das wurde eine richtige Kettenreaktion. Es war für mich ärgerlich, wenn bei den Einladungen auf meinen Bruder hingewiesen wurde. Ich habe – soweit es mir bekannt wurde- immer interveniert und darauf bestanden, dass entsprechende Hinweise gelöscht wurden.
    Mein Honorar ist sehr niedrig und oft habe ich dir Vorträge auch ohne Honorar gemacht.
    Ich bin sehr fit mit dem PC und weiß, wie man mit Fraps Videos aus Spielen macht. Davon habe ich einen großen Vorrat.Ich zeige das dann und die Eltern sind froh, dass sie mal sehen, was in den Spielen vorkommt. Es passiert immer wieder , dass die gleichen Organisationen mich ein zweites Mal einladen.
    In letzter Zeit habe ich mich immer mehr auf WoW spezialisiert. Mein Hauptinteresse ist das Thema Spielesucht. In dem Zusammenahang bin ich auch nach Korea geflogen – Auf eigenen Kosten – – und habe dort mit Experten gesprochen. Alle, mit denen ich vorher darüber sprach,waren skeptisch, dass eine solche Privatreise Ergebnisse haben könnte. Hatte sie aber.
    Trotzdem sind meine Aktivitäten kein Kreuzzug. Ich war schon immer ein hartnäckiger Mensch und das Thema interessiert mich sehr. WoW ist ein unglaubliches Spiel: Einerseits faszinierend, poetisch, unterhaltsam, kommunikativ, kooperativ andererseits sehr destruktiv, ich kenne schlimme Schicksale von Spielesüchtigen. Diesen Widerspruch aufzudröseln finde ich sehr interessant. Es gibt ja genug Schriftsteller, die eine Sachverhalt erst einmal recherchieren und dann schreiben sie einen Roman. Die Vermessung der Welt zum Beispiel. Natürlich hat dieser Autor erst einmal alles studiert, was er über Humboldt und Gauss finden konnte, und dann hat er dieses Buch geschrieben. Es wurde ein einhalb Milionen mal verkauft. Der Autor ist pausenlos unterwegs mit Lesungen und Auftritten. Keiner würde auf die Idee kommen zu sagen, er macht einen Kreuzzug. Für mich ist es ein interessantes Leben: WoW direkt erforschen, Clips erstellen, bearbeiten präsentabel machen und das dann den Leuten zu zeigen.
    Aber es ist wirklich Unsinn, dass es mir primär darum geht, Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Die Geschichte mit EA hatte ihre Eigendynamik: Erst kam das ERschrecken über das Lösungsbuch zu Der Pate – wie amüsant es ist, menschen über dem Feuer zu braten – dann der Versuch, das durch Anwendung von § 131 als Gewaltverherrlichung definieren zu lassen. Die Verbotsfrage war dabei nicht im Mittelpunkt. Dann kam das Scheitern dieser Aktion. In München habe ich meinem Ärger darüber Luft gemacht. Ich verlor dabei keineswegs die Fassung ,wie Herr Lorber meinte, sondern habe dass cool und zornig formuliert. Dann kam der Ärger darüber, dass kein einziges Medium, das darüber berichtete, den Kern meiner Aussage – wie amüsant es ist, Menschen zu braten etc. – brachte. Dadruch entstand ein falscher Eindruck von mir, den wollte ich korrigieren und habe das auf meiner Homepage getan. Damit es auch wahrgenommen wird, habe ich in ein paar Foren gepostet. Die Flut von Reaktionen hatte ich nicht erwartet, aber ich fand es interessant mit den Spielern in Kontakt zu kommen, auch wenn ich manchmal schlucken musste über die Heftigkeit der Aggression und der Verachtung dir mir da begegnete. So war das. In Cynamite habe ich nur sporadisch gepostet, weil Herr Eskofier ja ein Interview mit mir machen wollte. Offensichtlich will er es nicht mehr. Ich bin darüber aber eher froh.Schauen Sie, ich habe jahrzehntelang Literatur unterrichtet: Schriftsteller schildern konkret Menschen und Situationen und vertrauen darauf, dass ihre Texte ohne Erklärungen wirken. Zumindest in der Gewaltfrage gehe ich so vor. Es reicht, wenn die Eltern die entsprechenden Szenen sehen.
    In der Frage der Sucht ist das etwas anders. ABer diese Einzelheiten gehen jetzt wohl zu weit.

    Dieser Bericht hier ist natürlich lückenhaft. Aber grundsätzlich ist das meine Geschichte. Sie (!) können ja weiter fragen oder mir eine mir eine E-Mail schreiben. Soweit ich es schaffe, antworte ich . (mail@regine-pfeiffer.de)

    Regine Pfeiffer

  36. Hallo Frau Pfeiffer,

    ich konnte die Empörung über das Duzen nicht ganz verstehen. In jedem Forum, in dem ich bisher war, hat man sich geduzt. Sofern man aber von der Identität seines Gegenübers weiß und wenn es sich dabei um eine Person handelt, die ich real auch nicht per „Du“ ansprechen würde, würde ich diese – wie in Ihrem Fall – auch im Internet aus Gründen der Höflichkeit und des Respekts Siezen.

    Bei der Suchtproblematik brauchen Sie mich (und viele andere Spieler) nicht zu überzeugen. Auch abseits von manchen Ihrer extremeren Beispiele ist die „verschwendete“ Zeit ein ernstzunehmendes Problem, das bei der Freigabe von Videospielen in der Vergangenheit vielleicht nicht genügend berücksichtigt wurde.

    Wegen der Lösungsbücher. In der Diskussion mit Herrn Fromm bei der CCC wurden ebenfalls Handbuchzitate und Werbeplakate kritisiert. Einer der Spieler brachte es gut auf den Punkt und sagte in etwa, dass man sich darüber einigen könne, dass die Verfasser bestimmter Slogans nicht die Hellsten seien. Ich selbst habe mich noch nie von beispielsweise den Text auf Verpackungenen angesprochen gefühlt. Meistens kann ich mich über diese nur amüsieren und für manche schäme mich beinahe. Bei der Werbung zum Spiel Kingpin, die in einer GameStar abgedruckt war, gab es in der nächsten Ausgabe sogar empörte Leserbriefe über deren Geschmacklosigkeit zu lesen.

    Ich denke allein durch das Zeigen von Szenen kann man jemanden kaum näherbringen, warum ein Videospiel genutzt wird. Ich hatte ein kleines „Aha-Erlebnis“, als vor einiger Zeit Fälle von virtueller Kinderpornographie in „Second Life“ aufgetaucht sind. Ich war angewidert und habe – wie wohl jeder andere Mensch auch – angenommen, dass es sich bei den dort involvierten Personen um Pädophile handelt. Mir kam dann der Gedanke, dass Außenstehende bei Videospielen wohl den selben Gedankengang haben werden. Also dass angenommen wird, dass Nutzer von „Gewaltspielen“ diese der Gewalt wegen nutzen und auch an realer Gewalt gefallen finden. Dies ist aber, so hoffe ich zumindest, bei der Mehrheit der Spieler nicht der Fall. Grade diesen Punkt werden Sie durch das bloße Zeigen von Szenen jedoch nicht vermitteln. Mit allen Folgen, die sich daraus ergeben. Es ist eine „virtuelle Schneeballschlacht“, ein sportlicher Wettkampf oder eine Art interaktiver Film oder interaktives Buch.

    Matthias Dittmayer

  37. „… ich habe jahrzehntelang Literatur unterrichtet“ – dann finde ich es nur umso erschreckender wie wenig Respekt anders denkenden Menschen in der Welt von Computer- und Videospielen entgegengebracht wird, und sich scheinbar nicht einmal im Ansatz die Mühe gemacht wird versuchen zu verstehen, dass Gewalt darin auch noch ganz andere Bedeutungen haben könnte als die offensichtlichsten. Und das betrifft auch das bloße Vorhandensein von Waffen, wie auch die Abwesenheit von verbrecherischen Ökonomien.
    Der §131 StGB War in dieser Form kaum jemals auch nur irgendwie ein Instrument gegen (proto-)faschistische Gewaltverherrlichung in Deutschland. Oder wo sind damit je entsprechende Texte und Bilder, aus dem deutschen und italienischen Futurismus, oder anderes – von Ernst Jünger angefangen, je verboten worden – eine rein rhetorische Frage, ebenso wie was alles verboten wurde damit: (Post-)Moderne nämlich, vom letzten Film von Pasolini, der noch abgerungen werden konnte, über Romero bis Lewis. Sauberkeit ist erwünscht, Leid und Schrecken werden verdrängt.
    Als Mensch mit Behinderung der, wäre er vierzig Jahre früher auf die Welt gekommen selbst industrieller Vernichtung anheim gefallen wäre, eine glatte Verhöhnung für mich diese ständigen moralischen Überlegenheitsdünkel – noch verbunden mit dem Verweis auf einen angeblich antifaschistischen Charakter von Gesetzen die fiktionale Darstellungen verbieten, die anderswo, in New York und Washington etwa, in berühmten Museen oder anerkannten Sammlungen zu finden sind.
    Scheinbar ernsthaft alles mögliche was einem in den Sinn kommt mit dem Holocaust in Verbindung bringen zu müssen – von einfachen Krematorien angefangen. Welche Pietätlosigkeit und ja, einmal spreche ich es auch aus – selbst wenn es das letzte ist was ich hier schreibe – Relativierung von Geschehenem. Selbstgerechtigkeit kann man jedem vorwerfen.
    Jürgen

  38. @admin
    Was die Verpackungstexte betrifft, so kann ich dem nur voll und ganz zustimmen. Aber es ist auch bekannt, dass dafür kaum Geld aufgewendet wird diese ansprechend zu gestalten. IDG Brachte in der Zeitschrift Gamestar vor einiger Zeit darüber eine Reportage.
    So peinlich manches was in Lösungsbüchern von vermeintlich inkompetenten Autoren, oder auf Verpackungstexten halt stehen mag auch ist, ist das wirklich ein Grund die gesamte Form dermaßen anzugreifen? Das allein frage ich mich.
    Ich meine, mit vieler Werbung für Spielfilme bin ich auch keineswegs einverstanden.

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