Christian Pfeiffer fordert “keine Jugendfreigabe” für WoW

(PC Games) Aktuell muss sich World of Warcraft Kritik von dem Kriminologen Christian Pfeiffer gefallen lassen. Die Forderung nach einer Freigabe nur für Volljährige anstatt der bestehenden “ab 12” begründet er so:

 “[…] in der aktuellen Version werden Menschen getötet, und dann kommt die Aufforderung, Ratten zu fangen, damit diese die Körper abnagen. Es gibt Folterszenen, es werden Splitterbomben eingesetzt”.

(Danke an Pyri)

28 Gedanken zu “Christian Pfeiffer fordert “keine Jugendfreigabe” für WoW

  1. World of WarCraft ist ein Strategiespiel, wo man in verschiedene Rollen schlüpft. Es geht nicht primär ums töten, sondern um die richtige Strategie. ;)

  2. Hatte er nicht vor einiger Zeit mal gefordert das “suchterzeugende Spielmechanismen” einen Indizierungsgrund darstellen sollten um WoW auf den Index setzen zu können? Da daraus wohl nix wurde versucht er es jetzt über die “Killerspiel” Herangehensweise oder was? ;)

  3. @J4N: Ich glaub die ist schon irgendwo verloren gegangen.

    Als nächstes sollen warscheinlich noch Spiele wie die “The Legend of Zelda”-Reihe wegen brutaler Waffen wie Schwerter, Pfeile und Bomben ab 18 sein.

    Solche dämlichen Aussagen sollte man endlich mal indizieren^^

  4. Ich glaub ich bin der einzige der das einigermaßen in ordnung findt…. Denn das Suchtpotential von WOW ist vergleichbar mit Drogen, Zigaretten und Alkohol. Aber die Gewalt im spiel ist eigentlich für FSK 12 geeignet.

  5. Das wegen dem suchtdings find ich schon gut. 12-jährige sind da halt anfälliger als erwachsene. erwachsene denken halt anders. find ich eigentlich gar nbicht so schkecht diese idee. aber usk 16 würd imo auch reichen, weil zigaretten und alk sin ja auch ab 16.

  6. @S.T.A.L.K.E.R: Die Geschichte mit dem Suchtpotenzial ist nicht ausreichend erforscht, um zu einem so klaren Ergebnis zu kommen, wie du das hier schreibst.
    Hinzu kommt, dass anders als bei realen Rauschmitteln keine physischen Stoffe in den Körper aufgenommen werden, die dann in Folge längeren Konsums die Sucht auslösen.
    Und schließlich ist es wesentlich praktikabler auf dem Schulhof eine zu rauchen oder sich abends bei Freunden zu betrinken. Dafür benötigt man keinen PC und mehrere Stunden Zeitaufwand, während dem die Eltern eingreifen könnten (man beachte den Konjunktiv, der Verantwortung unterstellt, wo viele sie nicht haben wollen).

    Und zu guter Letzt: selbst wenn WoW ähnlich gefährdend wäre wie Tabak oder Alkohol, so sehe ich keinen Grund, WoW ab 18 einzustufen, da Tabak und Alkohol in Deutschland auch – zumindest rechtlich – ab 16 zugänglich sind (wobei das Einstiegsalter im Schnitt immer noch deutlich geringer liegen dürfte, hab da seit einiger Zeit keine offiziellen Zahlen mehr gelesen).

    @Topic: die Gewaltdarstellung im zweiten Addon von WoW (also derzeit aktuell) ist schon deutlich höher als früher, eine Einstufung ab 16 hätte micht nicht gewundert. Das bezieht sich jedoch hauptsächlich auf eine Aufgabe, in der man einem Riesenwurm eine Ladung Dynamit in’s Maul wirft, und dieser dann relativ blutig, jedoch immer noch im WoW-typischen Comiclook, von innen heraus explodiert und man die liegengebliebenen Fleischstücke einsammeln muss (ist nicht wiederholbar außer mit einem anderen Charakter und in ca 5 sec vorbei).

    Besagte Folterszene besteht aus aus dem fünfmaligen Rechtsklicken auf einen Gegenstand im Inventar sowie Sprechblasen des “Opfers” – keinerlei graphische oder akustische Untermalung, die hier Schmerzen ausdrücken würde, ein Buch von Stephen King beinhaltet da wesentlich mehr Gewalt.

    Das Zernagen der Leichen durch Ratten besteht (wenn ich’s recht im Kopf hab) darin, dass aus der Leiche Blut spritzt, sie sich 2 mal bis zum Skelett verändert und verschwindet, weitab jedweder Realität.

    Splitterbomben, naja, Sprengsätze gibt es seit Anfang von WoW darin, irgendwie gewalthaltiger als zB The Legend of Zelda ist das (außer obiger Wurmszene) nicht.

    Auch fällt wie immer eine Formulierung wie “Menschen werden getötet”. Also, wenn da jemand Pixel und Polygone am Bildschirm mit einem realen Menschen gleichsetzt und möglicherweise noch die Menschenrechte auf diese Figur anwenden möchte, dann frag’ ich mich ernsthaft, wer da den Bezug zur Realität verloren hat (wie uns ja gerne unterstellt wird)…

  7. Also wenn man WoW als “suchtgefährdend” einstuft, was meiner Meinung auch okay wäre, ist eine Freigabe ab 16 Jahren gerechtfertigt doch Pfeiffer hat in diesem Gebiet totale Inkompetenz öffentlich zur Schau gestellt und es ist lächerlich, ein solches Spiel aus Gründen der Gewaltdarstellung erst ab 18 Jahren freizugeben

  8. Merke: Ein Studium in der Kriminalistik schützt nicht vor zunehmender geistiger Umnachtung…

    Hat er eigentlich schon mal gesagt, welche Art von Gewalt für ihn akzeptabel ist? Schusswaffen sind’s nicht, Klingenwaffe sind’s offenbar auch nicht und Sprengstoff ebenso wenig wie körperliche Gewalt. Wahrscheinlich ist es auch verwerflich, wenn Mario auf Schildkröten springt oder Lara Croft auf Spinnen tritt (Tierquälerei!).

    Die Gleichsetzung von Comicfiguren mit realen Menschen müsste demnach doch auch zu einer Indizierung so ziemlich aller Comics füren, denn auch Asterix & Obelix verhauen Römer bzw. erschlagen diese sogar mit großen (Hinkel)Steinen (Mensch vs. Mensch).

    Wenn ich bedenke, dass ich in der “Total War” Reihe regelmäßig brennende Pechgeschosse in die Reihen meiner virtuellen Feinde schleudern oder sie mit Brandpfeilen beschießen lasse, muss ich wohl bald befürchten mich in Den Haag wieder zu finden.

  9. WoW ab 12 ist doch ok. Selbst wenn es Suchtpontential hätte.
    Wenn dann müssten ALLE MMO Spiele ab 16 sein. Nicht nur WoW.

    Zudem ist der Großteil der “Süchtigen” eh 16+

    Mich wundert es auch. Warum er Virtuelle Figuren mit realen Menschen gleichsetzt. Das ist doch eine Beleidiegung allen Menschen gegenüber.

  10. Man kann auch in The Elder Scrolls Oblivion foltern !!!

    Wobei man auch da auf die Darstellung eingehen sollte: Nur weil man auf den Knopf folter drockt und ein NPC mittels eines Textes mitteilt, das er nichts sagen wird, egal was man mit ihm machen würde… naja… xD

    Ich finde diese Personen, die sich wissenschaftler nennen, aber wohl schon seit Jahrzehnten nicht mehr wissenschaftlich korrekt gearbeitet haben, die sollten sich ersteinmal mit dem kritisierten Produkt befassen.

    Diese Äußerung von Pfeiffer könnte nun auch zu Oblivion zustande kommen, wenn er einfach nur den ersten Satz meines Kommentares lesen würde.

  11. Herr Pfeiffer sollte sich die Informationen die ihm seine Quellen zuspielen (wie sollte er sonst als Nichtspieler von einer Folterszene von WoW wissen, die erst im hochleveligen Spielgeschehen vorkommt?) lieber mal besser durchlesen und überprüfen. Er sollte sich nicht so Hals über Kopf in Anschuldigungen stürzen, sondern mal die Relationen betrachten.

    Was die WoW Sucht angeht, bin ich auch der Meinung dass die Eltern mal was machen sollten. Ich meine, danebenstehen und sagen: “Das Spiel ist schuld” ist zwar leicht, aber den Router ausmachen is auch nicht so schwer. Eltern haben einfach keine Lust auf Stress mit ihren Kindern. Die Kinder sind ruhig und der Deutsche hat was zu meckern. Dann ist das Schema ja erfüllt.
    Ich meine ich bin WoW Spieler und wir haben auch schon mal nen Spieler in der Gruppe der sagt: “Ich bin erst 15 und muss gleich ins Bett” und dann bleibt er doch bis um eins und dann heißt es: “ach meine Mutter kontrolliert das eh nicht”.

    PS: Warum fragt eigentlich keiner weshalb die, in Herrn Pfeiffers Studie aufgelisteten, Minderjährigen an Gewaltspiele kommen?

  12. Also mir gefiel die Folterszene ehrlich gesagt auch nicht, ich finde das muss nicht sein. Foltern seitens des Spielers sollte auch meiner Meinung nach in einem PC-Spiel niemals möglich sein, und schon gar nicht belohnt werden, egal in welcher Form es stattfindet (auch wenn es von der Darstellung nicht schlimm war, und dazu gegen einen Untoten oder Dämon gerichtet wenn ich mich recht erinnere).

    Was die “Wurmszene” in der Drachenöde angeht: Ja, die fand ich auch nicht besonders, genau wie die Szene wo man das Mammut in den Sturmgipfeln sprengen muss. Ich finde das einfach unnötig.

    Splitterbomben….
    Ich weiss nicht was er meint. Meint er eine der Bombardierungsmissionen zB im Schergrat gegen die Dämonen?

    Als nächstes kommt er uns noch mit “Landminen werden benutzt, wie grausam!!!” (das war auch in den Sturmgipfeln, ich glaube das ist sogar ein wiederholbarer Quest.)

    Aber was die Sucht angeht: Ja, da stimme ich teilweise zu. Es kann süchtig machen, das habe ich schon an mehreren Leuten, die ich im RL kenne, erlebt, und auch die Folgen die das haben kann. und ich finde auch nicht, dass zwölfjährige WoW spielen sollten, genau deswegen (und deswegen weil die meisten nicht erwachsten genug sind, um ordentlich mit ihnen spielen zu können, aber das ist ne andere Sache und hat damit nichts zu tun).

    Das Spiel ab 18 zu machen würde mich persönlich zwar nicht stören, genau aus den genannten Gründen, aber ich fände die Einstufung als ab 16 deutlich sinnvoller.
    WoW plötzlich wie ein “Killerspiel” zu behandeln, und wieder mal mit zweierlei Maß zu messen (siehe andere Medien zum Vergleich, die nicht angegriffen werden) ist lächerlich und unwissenschaftlich.

    Gruß
    Aginor

  13. Zitat: Aginor —
    Das Spiel ab 18 zu machen würde mich persönlich zwar nicht stören, genau aus den genannten Gründen, aber ich fände die Einstufung als ab 16 deutlich sinnvoller.
    WoW plötzlich wie ein “Killerspiel” zu behandeln, und wieder mal mit zweierlei Maß zu messen (siehe andere Medien zum Vergleich, die nicht angegriffen werden) ist lächerlich und unwissenschaftlich. —

    Ich finde solch eine Einstufung als falsch.
    Denn um bei Wow eben sowenig mit zweierlei Maß zu messen, muss man dann, wie ich schon sagte, ALLE Online-Spiele ab 16/18 machen. Selbst Spiele die eigens für Kinder gemacht sind. Das Suchtpotential wäre bei den meisten Spielen ähnlich.
    Nur weil WoW Marktführer ist, heißt das nicht, dass andere Spiele keine Spieler haben die süchtig sind.

  14. Ich finde wir sollten’s uns bei dem Thema Sucht nicht so leicht machen. Ein offline-Spiel kann ich speichern und nach ner Woche wieder dort weiterspielen. Bei online-Dingen geht’s nicht, denn die anderen spielen ja weiter. Deshalb ist, zumindest nachdem was ich bei mir selbst erlebt habe, das Suchtpotenzial von Onlinespielen größer, es ist auch schwieriger mal ne Woche auszusetzen, weil man zumindest bei manchen Browser-games dann schon tot sein könnte :-) Deshalb fände ich hier ab 16 auch wirklich angebracht. Die Argumentation gegen WoW wegen Gewalt find ich allerdings auch lächerlich.

  15. Die Sache mit der Sucht bei Onlinegames ist zT wieder der Gruppenzwang.
    Dabei kann ich nur das Beispiel nennen, als ich mit WoW angefangen habe.
    Ein Kumpel von mir hat zeitgleich mit mir angefangen (wir haben zusammen gequestet et cetera), dann musste er eine Woche in den Urlaub mit seinen Eltern – ergo: kein WoW).
    Als er zurückkam war ich bereits knapp 50 während er noch bei 30 rumgurkte.
    Später hatte ich irgendwann keine Lust mehr auf WoW, wollte aber nich aufhören, weil meine InGame Freunde dann, wenn ich wieder weiterspiele, wesentlich höher sein würden.

    Eben das ist das Suchtpotential – mal völlig von den leicht gewonnenen Glückmomenten abgesehen. Von daher würde ab 16 – oder eine zwischenstufung ab 14 wesentlich besser sein.

  16. zum Interview: auch wenn ich nicht alles hier so stehen lassen würde, dennoch sagt Herr Pfeiffer einiges, was sehr gut ist. Außerdem scheint er inzwischen so halbwegs zwischen übler Gewalt und “normaler” Gewalt zu trennen. Wenn er das wirklich so meint, scheint das Interview ein Fortschritt gegenüber früheren Aussagen zu sein. Das sei nur mal der Vollständigkeit halber hier erwähnt.
    Mars (der nicht in allem Pfeiffer’s Meinung ist)

  17. @Mars
    Bei Endlosspielen hätte ich gegen einen zusätzlichen Warnhinweis wirklich nichts einzuwenden. Die Altersfreigabe kann ein solcher aus meiner Sicht aber nicht betreffen – ebenso hielt ich es für verantwortungslos diese mit krebserregenden Substanzen (Zigaretten) auch nur irgendwie in einer Beziehung zu sehen. Es gibt genügend Leute, die mit MMOs doch so umgehen können wie andere mit dem vielzitierten guten Buch oder einer schönen Symphonie.
    Ich sehe in dem Interview was Gewaltdarstellungen betrifft auch erstmals eine differenziertere Herangehensweise bei Herrn Pfeiffer – was mich jedoch regelrecht erschrocken hat, ist, wie zunehmend biologistischer “argumentiert” wird. Da wird ein Menschenbild offenbar, vor der es Leuten wie mir – die auf Grund von Krankheit oder Behinderung keiner Norm entsprechen – eigentlich nur grauen kann.
    Ich finde es sehr schade, dass bei bestimmten Aussagen niemals nachgefragt wird und diese scheinbar einfach so hingenommen werden. Des weiteren wurde in diesem Interview mit Bezug auf Brettspiele besonders deutlich, dass er Computerspiele nicht als Fiktionen wahrnimmt – sondern nur das Regelwerk sieht oder halt das was jeweils dargestellt wird.
    Das bedeutet dann wohl auch, dass er homogen von einer “amerikanischen Kultur” spricht und Videospiele gar nicht als kulturelle Ausdrucksform versteht.

  18. Ich weiß wirklich nicht, wie lange es noch dauern wird bis auch in Deutschland virtueller Gewalt zugestanden wird, dass diese durchaus auch Spaß machen kann und es dennoch zu keiner Glorifzierung dieser kommen muss. Gerade was explizite Gewaltdarstellungen betrifft: in der Vergangenheit war diese jedenfalls kaum mit Gewaltverherrlichung verbunden, da waren gesunde, kräftige, unversehrte Körper gefragt. Eben etwa im Faschismus, und dass auch Herr Pfeiffer selbst – wie seine Schwester – jüdische Stereotype in GTA4 Auf einen antisemitischen NS-Film bezieht, ist ja wohl nur daneben.
    Moralische Überlegenheitsdünkel in dieser Hinsicht sowieso.

  19. Zitat Pfeiffer:(Der Einstieg ist gemacht, die Länder interessieren sich und wir rechnen damit, dass wir parallel zur Kampagne „Keine Bildschirmgeräte im Kinderzimmer“ eine parallel laufende Unterstützungskampagne bekommen.)

    Leute,Leute jetzt geht erst richtig los diese Jahr.Wahrscheinlich gibt es den dazugehörigen Fackelzug mit anschließender WOW verbrennung.

    Kann man dieses Thema nicht irgendwie vernünftig angehen ?????

  20. @Mars – falls das Cynamite-Forum mit Frau Pfeiffer gemeint gewesen sein sollte: danke für den Hinweis. Hab mich jetzt doch dazu entschlossen auch dort etwas zu veröffentlichen, zu dreist schienen mir manche Erklärungen von der Schwester gewesen zu sein…

  21. @Pyri
    sehr gut geschrieben. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Ich war dort Pweitmann und habe kläglich probiert was aus ihr raus zu bekommen, in übertrieben bedachter und freundlicher art…. Pyri, du hast dort wieder erwähnt dass du behindert bist, darf ich dich fragen worum es sich bei deiner Behinderung handelt. Nur wenn du magst. Hier liest ja die welt mit ;-) Ich selber leide an einer Erbkrankheit, einer Neurofibromatose NF1. Sprich, die Nazis hätten mich damals unter umständen ebenfalls unter die Erde gebracht(glauber aber nicht dass der Fokus damals auf die NF oder andere Genetische Sachen soweit überhaupt bekannt ausgerichtet gewesen war)…Allerdings habe ich noch Glück, da mein Verlauf das Gesicht kaum betrifft. Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Neurofibromatose_Typ_1

  22. In dieser kurzen Aussage stecken inhaltliche und logische Fehler;

    Zuersteinmal gibt es in WoW keine Splitterbomben (nach meinem Wissensstand).

    Außerdem ist das beschriebene wahrscheinlich nicht möglich, da WoW aber mehrere 100.000 Quests besitzt, ist das schwer nachzuprüfen, ich denke aber, diese Quest ist nicht existent.

    Zweitens kann man aufgrund von Suchtpotential keine “nicht für Jugendliche geeignet”-Bewertung erfordern, da die USK nur den Inhalt bewertet (gewalt, sex, usw.).

    Zudem ist die Formulierung sehr ungelungen.

    Man sollte zwar auf die Suchtgefahr hinweisen, allerdings besitzen auch Kaufhäuser, und zum Beispiel LEGO ein Suchtpotenzial, wenn auch ein geringeres.
    Um dieses Suchtpotenzial zu bewerten, müsste man wohl eine neue Abteilung in der USK gründen, oder beim PEGI ein zusätzliches Zeichen für Suchtpotenzial einführen.

  23. @Mystical3
    Interessante Anmerkungen, die PEGI Stuft wie die USK Aber auch nur den Inhalt ein – bloß detaillierter halt.
    In der Zeitschrift GEE War Anfang letzten Jahres glaub ich ein interessanter Artikel über die Computerspielesucht-Ambulanz, glaub ich, an der Uniklinik in Mainz. Als ich mir mal den Arm gebrochen hab waren die da sehr nett in Mainz zu mir, und der Artikel über diese Ambulanz zeugte auch gar nicht von den üblichen Schreckensbildern, oder von Leuten wie Frau Pfeiffer jetzt her bekannt (über Südkorea…) :-) Der verantwortliche Arzt dort schien sogar sehr zu differenzieren und Computerspiele überhaupt nicht als “überflüssig” oder gar per se gefährlich zu betrachten, obwohl man es sich wohl nicht so einfach machen kann und diese psychischen Abhängigkeiten als soziales Problem abtun – dafür sollen die Entzugserscheinungen jenen von stofflichen Drogen doch zu ähnlich sein…

  24. @KIRK:
    Sag das besser nicht, sonst sagen sie “Die Spieler selbst sehen diese grausamen Tätigkeiten nicht als “jagen”, sondern als STRATEGISCHES VERNICHTEN von Lebewesen.”
    .
    .
    .
    Woooow, ich musste einmal dumm denken schon kam sowas bei mir in die gedanken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.