GameStar

gs_zensiert

Die neuste Ausgabe der GameStar hat es aus zwei Gründen in diese News geschafft. Einmal, weil etwas Interessantes enthalten ist, und einmal, weil etwas fehlt. Nicht enthalten ist ein Test zu dem Spiel “Shellshock 2”. Weil es keine Freigabe von der USK erhalten hat könnte es, wie auch der Vorgänger, indiziert werden. Auf einen Test wird somit verzichtet um das Heft im Fall der Indizierung nicht aus dem Handel nehmen zu müssen.
Ansonsten wird neben der Bevormundung deutscher Spieler bei Steam auf vier Seiten die internationale Rechtslage zu Spieleverboten dargestellt. Das Magazin wird ab kommenden Mittwoch erhältlich sein.

(KS) Auch Onlinemagazine bleiben vom Jugendschutz nicht verschont. So wurde PlanetPlaystation nahegelegt keine Reviews zu Spielen mit einer Freigabe “ab 18” zu veröffentlichen und den “ab 18-Store” zu schließen, da die Alterskontrollen nicht den gesetzlichen Bestimmungen genügen würden.

Update:

(KS) Auch die Seite Shooterplanet.de hat Post von Jugendschutz.net erhalten. Es wurden einige Bilder und Videos beanstandet sowie eine weitere Kontrolle angekündigt. Bereits im letzten Jahr reagierte das Playstation-Portal www.onpsx.de auf Post von Jugendschutz.net mit einem Umzug ins Ausland.

24 Gedanken zu “GameStar

  1. Zu PlanetPlaystation:

    Eigentlich dürfte die Firma das rechtlich nicht machen. Da daran anscheinend die Firma profitiert versuchen sie dennoch die Leute einzuschüchtern.

    Übrigens würde soetwas sowieso nichts bringen.

    Anderer Server => keine Probleme mehr.

    Siehe z.B. schnittberichte.com

    Einfach sinnlos die naheliegendste Tür zu schließen wenn 2 m weiter 10 weitere offene stehen.

  2. In den News der aktuellsten Ausgabe von GameStar (04/09) werden im Artikel “Keine Spiele für Deutschland” zudem 2 weitere interessante Themen aufgegriffen:
    zum einen die hier bereits behandelte Problematik bei Amazon.co.uk, allerdings wegen des Redaktionsschlusses nicht auf dem neuesten Stand. So heißt es, “die Firma [will] die Entscheidung (ab-18-Titel nicht mehr nach Deutschland zu liefern, Anmerkung von Mortipher) bis zu unserem Redaktionsschluss nicht begründen.”
    Danach heißt es ausführlicher über Saints Row 2, dass deutsche Käufer der internationalen Version diese nicht via Steam freischalten könnten. THQ fürchte, “auch Minderjährige könnten an das Spiel gelangen und es per Steam freischalten. Das könnte die Staatsanwaltschaft dann als ‘Zugänglichmachen eines jugendgefährdenden Mediums’ auslegen und THQ den Prozess machen. Dabei sollte der Nutzer indizierter Spiele bereits beim Kauf nachgewiesen haben, dass er volljährig ist. Doch THQ vertraut nicht darauf, dass die Gerichte das ebenfalls so sehen: Die Rechtsunsicherheit sei hier einfach zu groß.”
    .
    Wie der Teil über Amazon UK zeigt, ist der Artikel nicht mehr aktuell. Auf der GameStar-Homepage habe ich jedoch keine Richtigstellung zu Saints Row 2 gesehen (anders bei Amazon UK!), lediglich einen kurzen Bericht, dass es bei der deutschen Version Probleme mit einem Patch gab (http://www.gamestar.de/news/pc/action/adventure/1953201/saints_row_2.html).

  3. So langsam nervt es. In der Zeitschrift Game Pro dürfen sie in den Leser Charts nicht einmal den Titel Gears of War nennen obwohl es eins der besten Spiele ist die es auf XBOX 360 gibt.

  4. Ich nehme seit dem SPON-Artikel gestern auch wahr, dass über jugendschutz.net demnach jetzt verstärkt Druck ausgeübt wird. Bin ja kein Jurist, aber nehme mal an, dass zumindest dieses teure Postident-Verfahren von Amazon.de so nicht angreifbar ist – was allerdings eine (Online-)Berichterstattung von KJ-Titeln betrifft, nicht deren Verkauf, so kann ich nicht verstehen dass man sich dieser so einfach beugt…
    Bei Amazon.de hat es nach der Gesetzesänderung 2003 Ja auch einige Zeit gebraucht bis das Verfahren überhaupt eingeführt worden ist.

    Auch auf die Gefahr hin, dass sich das jetzt nach einer Verschwörungstheorie anhören sollte: die Rechtssicherheit, welche KJ-Titel von indizierten Spielen bislang unterschieden hat, wird so in Frage gestellt.
    Schließlich kann das auch die Berichterstattung in Printmedien betreffen…
    Und nochmal, unabhängig vom Verkauf – der womöglich wirklich nicht in Ordnung ist: dass man (zunächst) kleinere Online-Seiten ohne eigener Rechtsberatung einschüchtert, finde ich dermaßen schäbig, dass mir dafür schon die Worte fehlen. “Jugendmedienschutz” – ich nenne soetwas politische Verfolgung

  5. Den Verkaufszahlen von Zeitschriften über Games wird das auf dauer sicherlich nicht gut tun.Da sind ja auch zuletzt Arbeitsplätze gefährdet. Man Stelle sich nur vor die dürften
    über Spiele wie Gta oder Resident evil nicht berichten.Solche Artikel oder Tests zu TopSpielen wie Gta sind ja gerade der Hauptgrund weswegen solche Zeitschriften gekauft werden.Die sollten sich wehren wo ist da noch eine Pressefreiheit? Man sollte wenigstens die Namen solcher spiele nennen dürfen das ist ja das mindeste das ist ja keine
    großangelegte werbung.

  6. Ein Schlag in die Magengrube für die Pressefreiheit (wenn nicht sogar ein Tritt in die…naja ihr wisst wohin)

    Solange keine Bilder gezeigt werden die die Begründung der Einstufung zeigen sollte es doch kein Problem sein Reviews zu 18er Titeln zu machen. Da diese Spiele nicht indiziert (sondern eben nur USK 18) sind dürfen sie frei beworben werden. Was sollte also dagegen sprechen auch Tests und Reviews dazu zu veröffentlichen?

  7. Also ich würde da falls wirklich keine indizierten Titel besprochen wurden gar nicht weiter herumtun, sondern denen von jugendschutz.net zunächst einfach einen Brief mit dem Hinweis schreiben, dass es sich dabei wohl um einen Irrtum handeln muss, da Titel welche als “jugendgefährdend” gelten – also indiziert sind – eben so gar nicht vorkamen auf der Seite, und für bloß “jugendbeeinträchtigende” Spiele (also solche mit KJ-Siegel der USK) jedenfalls bislang keine Einschränkung der Pressefreiheit galt.

    Im übrigen: wie soll das Vorberichterstattung betreffen, über Titel welche noch gar keine Einstufung erhalten haben? Wie oft hab ich bei IDG Schon gelesen, dass “hier unsere Berichterstattung nun endet” – wenn etwa wieder ein Titel indiziert wurde…


  8. “Guten Tag liebe Jugendschutz.net Leute hiermit werden alle unsere Server sofort ins Ausland verlegt ab sofort laufen wir unter den namen bliblablu.com. Mit freudlichen Grüßen bliblablu.de
    Zur weiteren Kenntnisnahme da das Ausländische Recht anders ist, wird absofort alles ohne weitere Jugendschutzmaßnahmen oder ab 18 Abfragen auf unserer Seite zu verfügung gestellt, desweiteren werden sie auf der Dot Com Seite kein Impressum mehr finden.”

    Serverflucht, die einzige Reaktion wenn Deutsche Zensur mal wieder zuschlägt. Ab ins Ausland mit den Seiten, ohne Probleme kann man dann Zeigen was in Deutschland mal wieder gleich verboten ist…

    Ein Bericht über ein Spiel (zB ohne Wertungskasten bei GS) ist ja keine Werbung oder glorifizierung. Wenn man sagt das jeder Bericht sofort eine Werbung ist dann sind alle Kriegsfilme sofort Werbung für den Kireg. Jeder Bericht übers 3te Reich oder Film sofort Nazipropaganda (besonders wenn man da schon wieder Nazisymbole sieht, obwohl es in anderen Medien ja verboten ist! [Comics uns Spiele])
    IN DEUTSCHLAND HERRSCHT ZENSUR UND WILLKÜR!


    @All/Admin: gestern war mal wieder ein Interview mit dem Pfeiffer in BR Alpha zu sehen dabei hat mich ein Satz sehr irritiert, denn dieser Satz zeugt von einen sehr kleinen Geist:
    etwa so:”Frauen als Vorgesetzte verunsichern Männer dadurch müssten sie sich mit Gewaltspielen beweisen. … lieber Rugby und Fußball anstelle von Gewaltspielen…”

    Frauen als Vorgesetzte -> Männer verunsichert -> KILLERSPIELE
    Lösung für das Problem: (wenn man das Problem an der Wurzel angreift)
    Keine Frauen als Vorgesetzte… *LOL* wie klein muss man im Hirn nur sein….
    *fies grins*

    Rugby und Fusball, Sportarten die auch nicht gerade ohne Gewalt ablaufen sind besser als virtuelle Gewalt, bei der es keine Opfer gibt. Toll!?

    Happy Coding!

  9. @The_Real_Black
    so wie ich das mitbekommen habe, würden im konkreten Fall von “Planet Playstation” dann deren Werbekunden abspringen – bei einem Umzug ins Ausland. Warum auch immer – auch nicht toll

  10. http://www.jaginforum.de/taegliches-blah/47866-kostenlose-pornos-fuer-jugendschutz-net.html

    Jetzt ist klar, dass jugendschutz.net nichts darf. Solche Aktionen sollte man sofort zur Anzeige bringen da sich eine kleine Firma die nicht mal eine ordnungsgemäße Seite besitzt und sich als Behörde aufspielt… das ist Strafbar!
    Diese Abmahn-Abzocker sollte man einfach ignorieren und wenn sie weiter Ärger machen einfach ins Ausland abwandern.

    Zitat Shooterplanet :”Hier die Entwarnung an die Leser unserer Seite: Euer Shooterplanet wird weiterhin so fortbestehen, wie ihr ihn kennt. Wir prüfen zur Zeit unsere Möglichkeiten um sicherzustellen, dass ihr weiterhin die weltweit größte Seite rund um 3D-Shooter und Actionspiele besuchen könnt, ohne dass wir den deutschen Jugendschutz verletzen. Wir halten euch auf dem Laufenden.”
    So wirds gemacht nur nicht eifrich werden denn dann müssten sie ja nicht mehr aktiv werden…

    @Pyri: Bis jetzt habe ich nichts darüber gelesen, dass denen sie Werbekunden sofort abspringen würden. Wieso auch, denn es würden ja die gleichen Leute bleiben.

    Falls einer bei den Seiten angemeldet ist sollte man mal die Admins anschreiben, dass der aktuelle Sachverhalt an Akte geschickt wird. Denn Akte geht öfter gegen solche Abmahner vor.

    (Un)Happy Coding…

  11. Vielen vielen Dank für diesen Hinweis!
    Echt unfassbar was der Anwalt da schreibt. Gratis-Zugänge zwecks Überprüfung anzufordern… Das erinnert mich gleich an mehrere unschöne Dinge, Personen und Gruppen.
    An Abmahn-Abzocke habe ich auch gleich gedacht, aber ich fürchte so einfach ist das nicht: immerhin ist jugendschutz.net beratend für die “Kommision für Jugendmedienschutz”, schreibt auch der Anwalt, und Landesmedienbehörden tätig.

    Das mit den Werbekunden habe ich im extra für den Fall von Planet Playstation eingerichteten Thread auf nexgam.de aufgeschnappt – dabei kann es sich aber auch um ein Gerücht handeln, hätte ich angeben sollen, ja sorry – mein Fehler.
    Nach einem neuerlichen Besuch dort bin ich dem jetzt aber auch nicht mehr nachgegangen, da wie ich schon vermutet hatte mir gleich die Meldung eines Administrators aufgefallen ist: “Es geht darum, dass in diesen Artikel eventuell Bild/Videomaterial von für jugendliche bedenklicher Art und Weise sind. Man hat uns hier in dem ausführlichen Brief teilweise Beispiele mit kompletter URL genannt. Heißt im Grunde, dass natürlich nicht sofort alles 18er verboten ist, wir hier aber den gesamten Contend durcharbeiten müssen, um hier eventuell vorhandenes Material zu entfernen.”
    http://www.nexgam.de/forum/thread.php?threadid=66169&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&sid=8c1930f47aa78599971675bad0dc39df&page=2

    Das ist natürlich nicht so leicht einzuschätzen und für den Verein ein gefundenes Fressen tät ich mal sagen, welche Bilder da problematisch wären. Im Printbereich werden Cover-DVDs ja extra überprüft, aber zumindest für Screenshots in den Heften scheinen mir Leute in den Verlagen selbst verantwortlich.

    Das bei Shooterplanet habe ich auch gelesen.
    Beide Seiten, Planet Playstation und Shooterplanet, kannte ich vorgestern übrigens noch nicht.

  12. Des Pfeiffers Logik ist schon brilliant. Da werden Spieler beim Fußball umgebolzt und haben Bänderrisse, Knochenbrüche und andere schmerzhafte Blessuren und es ist ok, doch “Killerspiele” sind Pfui und werden gespielt, weil Männer sich von modernen emanzipierten Frauen verunsichert (vielleicht gar unterdrückt?) fühlen.
    .
    Ist es eigentlich nur mein empfinden oder haben diese ganzen Zensurmaßnahmen und die Hetze mit der aktuellen KanzlerIN Angie dermaßen verschärft?? Ergo, Angie verunsichert mich und deshalb spiele ich “Killerspiele”, nur warum hab bloß ich früher gespielt? Muss ich glatt mal nachforschen, welche Frauen mich da verunsichert haben könnten… *sarkastisch*
    .
    Der Mensche scheint mir seine eigenen psychischen Probleme auf andere zu projizieren und merkt es noch nicht mal. Mal sehen was als nächstes kommt: Vielleicht gespielt, weil grad keine Zigaretten da, das Auto in der Werkstatt ist oder weil Obama neuer US-Präsident ist? :D

  13. @Crusader
    Na ja, 1992 Saß Frau Merkel bei RTL Auf dem “Heißen Stuhl” in “Explosiv”. Damals ging es noch um Gewaltdarstellungen im Fernsehen und eine Kanzlerinnenschaft war höchstens Zukunftsmusik. Manfred Riepe schrieb darüber in ‘Maßnahmen gegen die Gewalt. Der “Tanz der Teufel” und die Würde des Menschen’ – aus “Splatter Movies”, ed. Köhne/Kuschke/Meteling (Berlin 2,2006) 171f.
    Darin heißt es etwa: ‘Trotz leidenschaftlicher Gegenrede des Jugendschüters Joachim von Gottberg, des Medienwissenschaftlers Dr. Jürgen Grimm, des Künstlers Christoph Schlingensief, des Oberstaatsanwaltes Dietrich Kuhlbrodt und des Schauspielers Wilfred Baasner stimmte am Ende der Sendung via TED Umfrage mit 74,1% die überwältigende Mehrheit der Anrufer für die Wiedereinführung der Zensur. Berühmt berüchtigt wurde das von Merkel zitierte “Gewaltprofil des deutschen Fernsehprogramms” durch die griffige Zahl von 70 Morden, die das Fernsehen tagtäglich zeige.’
    Damals bezog sich das auf eine Studie von Jo Groebl, später war ähnliches von Manfred Spitzer zu lesen (Vorsicht Bildschirm, immer noch Moderator auf BR Alpha?), und es gab offensichtlich auch von deutschen JugendschüterInnen damals noch Bedenken gegen Zensurmaßnahmen, welche medial deutlich vertreten wurden. Liberalere MedienpädagogInnen wurden zuletzt ja noch diffamiert und der Korruption bezichtigt.

  14. @Crusader
    Vor allen anderen Parteien ist die CDU spitzenreiter in der hetze gegen Games das war schon immer so.Die CDU hat ja auch den Pfeiffer auf die Gamergemeinde losgelassen
    deshalb übersehe ich diese Partei schon seit Jahren wenn ich meinen Wahlzettel ankreuze.
    Manche anderen Parteien haben gar keine konkrete Einstellung zu dem Thema die sind mal so mal so.Kenne auch keine Partei die den Gamern da auch direkt entgegenkommt.
    Wir gründen unsere eigene Partei , bei den Spaßparteien die es gibt wären wir sogar
    recht seriös.

  15. @Sonic:
    Ok dann lasst und mal ein vernünftiges Parteiprogramm das nicht nur “Computerspiele müssen legel bleiben” beinhalten. Innen/Außen Politik, Umgang mit Einwanderen…
    Wenn wir eine Ordentliche junge und vorwärts gerichtete Partei, die in die Zukunft plant anstelle immer über die Vergangenheit zu weinen, auf die Beine stellen würde ich dort gerne Eintreten. Die Aktuellen Parteien haben in letzter Zeit gezeigt, dass sie viel zu weit vom Volk entfernt sind und somit nicht regieren dürften.
    “Das Volk hungert und verlangt nach Brot, Herr”
    “Wieso wollen sie denn Brot warum essen sie keine Pasteten und Kuchen…”

    Happy Coding.

  16. Das mit der Wahlentscheidung in diesem “Superwahljahr” (ziemlich blöde Bez. imho) wird für mich echt hart werden. Nach Seiten, wie dem Wahl-O-Mat finden sich in so ziemlich jeder Partei irgendwelche Überschneidungen mit meinen Interessen. So stehe ich vor der Wahl gar nicht wählen zu gehen (irgendwie undemokratisch) oder das kleinste Übel zu wählen (auch nicht wirklich besser).
    .
    Tagesthemen Sprecher Tom Burow hatte vor kurzem eine sehr treffende Analyse zum deutschen Wahlrecht geliefert. Bei uns wähle man den Kanditaten seines Wahlkreises und die Partei, NICHT jedoch den Kanzler. So müsse sich dieser nicht, wie etwa in den USA beim Volk bekannt machen und dort um Unterstützung werben, sondern lediglich in der Parteihirarchie aufsteigen, um dann von dieser gewählt zu werden. Verlierer sind die Wähler, die vielfach nicht wüssten, wofür die Kandidaten stünden und worin sie sich unterscheiden. Zudem ließe sich so nicht zwischen der Unterstützung eines Kandidaten und einer Partei unterscheiden (was ja nicht das Gleiche sein muss!).

  17. @Tremayne
    Stimmt da hast du recht aber Herr Pfeiffer bezeichnet sich gern selber als “Überparteilich”. Hat er selbst in einem Interview behauptet.

  18. Quelle: http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1252

    Zitat: 23.02.2009 – 11:06 Uhr
    Kein schärferer Jugendschutz bei Spielen in den USA
    Kalifornisches Gesetz verstösst gegen Verfassung

    2005 verabschiedete das kalifornische Parlament unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger ein Gesetz nachdem gewalttätige Spiele einen “Ab 18”-Hinweis tragen müssen und nicht mehr an Minderjährige verkauft werden dürfen. Bei Verstössen droht eine Strafe von bis zu 1000 Dollar.
    Ein kalifornischer Richter hatte dieses Gesetz bereits 2006 blockiert und das Berufungsgericht hat letzten Freitag bestätigt, dass das Gesetz unverhältnismässig ist und sah es als nicht bewiesen an, dass Gewaltspiele psychologische oder Neurologische Schäden bei jugendlichen verursachen können. Das Gesetz verstösst ihrer Meinung nach gegen die Verfassung der USA.
    Es ist bereits das 13. Urteil in den USA, dass Computerspiele als eine Form von “freier Meinungsäußerung” ansieht und somit den gleichen Rechten einräumt wie Büchern, Musik und Filmen.
    Das Berufungsgericht sieht die ESRB-Ratings, Aufklärungskampagnen der Regierung und vor allem die Kontrolle der Eltern bereits als effektiven Jugendschutz.
    Der kalifornische Senator Leland Yee, Initiator des Gesetzes, möchte das Gesetz jetzt vor den Supreme Court der USA bringen:
    [The] law governor signed was a good one for protecting children from the harm from playing these ultra-violent video games. I’ve always felt it would end up in the Supreme Court.”
    Michael Gallagher (CEO der Entertainment Software Association) dazu:
    This is a clear signal that in California and across the country, the reckless pursuit of anti-video game legislation like this is an exercise in wasting taxpayer money, government time and state resources.
    Danke auch an Morte und Fleischi für Links
    Autor: Bob

    Nicht übel die News ;-)

    Happy Coding

  19. @The_Real_Black
    Ja, hier geht es aber vergleichsweise annähernd um die Einführung einer Gesetzgebung, welche in Deutschland 2003 Bereits stattgefunden hat.
    Die tanzende Richterin stellte auch wiederholt fest, dass Gewaltinhalte grundsätzlich nicht wie (mehr oder weniger) expliziter Sex als “obszön” betrachtet werden kann. Dieser wohl doch typisch amerikanisch zu nennenden Sichtweise will ich gar nicht zustimmen, und wenn man sich etwa diese “Rezension” von Christian Stöcker zu “Killzone 2” aktuell ansieht, kann eine öffentliche Meinung in Deutschland von dem kaum weiter entfernt sein: http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,609091,00.html

  20. “Falls einer bei den Seiten angemeldet ist sollte man mal die Admins anschreiben, dass der aktuelle Sachverhalt an Akte geschickt wird. Denn Akte geht öfter gegen solche Abmahner vor.”

    Haha. Akte ist ja nun auch bekannt dafür, gerne mal gegen “Killerspiele” zu hetzen… für die ist das eher ein gefundenes Fressen, auf den Zug aufzuspringen…

  21. Bei den Seiten muss eigentlich nur darauf hingewiesen werden, dass sie wegen Jugendgefährdender Inhalte nur ab 18 besucht werden dürfte, dann kann der Jugendschutz keine Videos beanstanden, da könnten sie Youtube auch gleich schließen, wenn das nich reichen würde.
    Bei der Gamestar verhällt es sich ähnlich, es gibt mehrere (Abo)Varianten; (12); 16; volljährig. ob die unterschiedlichen Varianten auch im Zeitschriftenhandel so angeboten werden, weiss ich nicht. Aber es müsste nur darauf geachtet werden, dass Leute, die nich volljährig sind, auch die entsprechende Version nicht bekommen.
    Ein Test dieses ist eigentlich auch okay, solange mit der Vorabversion getestet wurde, das Spiel nicht von einem Minderjährigen getestet wurde und das Heft vor Bekanntmachung der Indizierung veröffentlicht wurde. Nach der Bekanntmachung kann es allerdings noch vom Zeitschriftenmarkt entfernt werden.

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