Programmhinweis

– ARD: HartaberFair – 11.03.2009, 22:20 – „Schule der Angst – was macht Kinder zu Amokläufern?“

Zu Gast sind auch Christian Pfeiffer und Tom Westerholt. Letzterer hatte die Spielszenenbeschreibungen aus der Sendung vom 22.11.2006 weitestgehend in ihrer Richtigkeit bestätigt (z.B. zerfetzte Körper in CounterStrike und Abtrennbarkeit der Gliedmaßen in der dt. Version von GTA.).

– ZDF: Maybrit Illner – 12.03.2009, 22:30 – „Was macht Jugendliche zu Mördern?“

(Danke an Tremayne.)

43 Gedanken zu “Programmhinweis

  1. Die Gäste bei Illner:

    Ursula von der Leyen (CDU), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Harald Dörig, Leiter des Fördervereins am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt
    Lothar Adler, der Psychologe und Psychiater betreute Opfer und Angehörige im Fall „Erfurt“
    Georg Krapp, Schulleiter des Albert Schweitzer Gymnasiums in Neukölln

    Eine Runde eine Meinung

  2. Dann wird wohl der Herr Westerholt nur immer in die Kerbe hauen dass es nur durch „Killerspiele“ (das Wort nervt) zu solchen Taten kommt und warscheinlich noch einige weitere ich sags mal vorsichtig „unwahre“ Behauptungen über diese aufstellen.

  3. Ich befürchte folgendes:

    Der Herr Westerholt und der Herr Struzek werden sich um Kopf und Kragen, Prof. Pfeiffer beide in Grund und Boden reden. Denn wie schnell rutscht einem Spieler was raus was ein guter Diskutierer gegen sie wenden kann. Und Prof. Pfeiffer ist gut darin.

    Ich drücke die Daumen und bin natürlich wie immer dabei wenn über das Thema diskutiert wird.

    Hoffnungsvolle Grüße
    Aginor

  4. Ohje, dass Tom Westerholt in der letzten Sendung solch einen Unfug von sich gegeben hat, wusste ich nicht. Aber vielleicht hat er sich in den zwei Jahren ein wenig mehr informiert. Wesentlich mehr bin ich auf den Auftritt des Schülers gespannt. Wobei man hier auch befürchten muss, dass ein Medien unerfahrener 19Jähriger Prof. Pfeiffer nur in die Hände spielt.

  5. @admin: Jemand der solche Behauptungen bestätigt soll FÜR die Gamer stehen? Bist du dir da sicher?

    @amegas: Scheint auf jeden Fall schonmal so als wenn das nur wieder eine riesen Hetzaktion wird.

  6. Ich denke das ganze fängt erst an, und es ist Wahljahr…
    Ich bin mal böse und sage: Die Leichen sind noch nicht kalt und Pfeiffer hockt im Studio. Es mag schlimm klingen, aber das schockt mich schon mehr als die tat selber.

  7. Ach du Schande. Jetzt hab ich mich selbst ertappt.
    Ich hab in „keine Meldung“ gelesen welche Fraktionen bei bei der Sendung vertreten sind und dachte wer sonen Quatsch bestätigt muss ja gegen die Gamer sein.
    Da Herrn Pfeiffer, ein Gamer, ein Experte vom WDR, ein Psychologin und dein Mitglied der CDU verteten sind war ich der Meinung dass Tom Westerholt der Herr von der CDU wäre (hatte mir nur die Namen nicht gemerkt). Von der Seite hätte ich das erwartet.

    Aber trotzdem scheint es mir etwas seltsam dass jemand der auf der Seite der Gamer ist solche Lügen als korrekt bezeichnet.

  8. Brenda Ann Spencer (* 3. April 1962 in San Diego, Kalifornien) erschoss am 29. Januar 1979 vor der Grover Cleveland Elementary School in San Diego zwei Personen und verletzte neun weitere.

    Während der Schießerei wurde sie von einem Journalisten angerufen, dem sie als Grund für die Tat angab: „I don’t like Mondays. This livens up the day.“ („Ich mag keine Montage. Das belebt den Tag.“) siehe rest
    wiki Brenda_Ann_Spencer

    Manche Menschen sind eine Gefahr das hauptsächlich „Killerspiele“ statt ein Waffenverbot diskuttiert wird.. -.-

  9. Endlich mal Vertreter verschiedener Meinungen!

    Bei den Diskussionen vom Kölner Aufruf oder älteren Talk Runden nach Emsdetten, oder Erfurt waren ja alle der gleichen Meinung und das Ergebniss der Diskussion stand schon von vorne rein fest.

  10. Ich fand dieses gute Zitat auf der Hart Aber Fair Seite
    „Heute Morgen um 9.33 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Heute Abend um 22.20 Uhr wird in „hart aber fair“ das Thema schon (politisch?) abgehandelt“

  11. Hart aber Fair fand ich eigentlich gar nicht mal so schlecht.Selbst der Pfeiffer
    war eher zurückhaltend.Es wurde auch nicht nur über Computerspiele unterhalten.
    Was mich trotzdem stört ist das das Thema Waffen gesetze überhaupt zu kurz bis garnicht besprochen wurde.Bin aber trotz allem erstaunt das die ganze diskussion und die berichterstattung von Hart aber Fair nicht so einseitig gegen Computerspiele war(zumindest für ARD verhältnisse).

  12. zitat:
    „verbote kosten nichts, psychologen schon.“
    sehr war.
    was pfeiffer im weiteren dazu sagte fand ich aber auch sehr gut.
    es ging darum, dass lehrer zeit brauchen persöhnliche beziehungen zu schülern aufzubauen.

    danach hätte ich ihn auffressen können… und ich sag da auch nichts mehr zu denn mich regt das ganze nur auf. der arme kerl der „auch seiten“ der spieler stand…

  13. So wie ich es verstanden habe will pfeiffer dass lehrer die neuen eltern sein sollen.
    Toll Ganztagsmobbingschule, vielen Dank für die neuen amokläufe.

  14. Zum Bosbach wollte ich noch was sagen:
    Anscheinend redete dort Pfeiffer sogar sachlicher.
    Ich meine, ich wette darum, dass sein angeprangertes Spiel (halbnackte Menschen etc.) sicherlich nicht exestiert und wieder nur diese “ unmenschliche Killerspiel-Gelüge ist.
    Oder sehe ich das falsch ? o.0

  15. Hab HaF weitgehend verfolgt und der Teil mit der Spielen lief genau wie befürchtet ab. Pfeiffer & Bosbach wirkten fast wie Kumpels und haben sich immer wieder ergänzt. Dazu fuhren sie den anderen immer schön ins Wort, wenn die was sagten, was ihnen nicht passte.
    An Peinlichkeit nicht zu überbieten war wiedermal Moderator Plassberg: Nachdem der frühere Beitrag über die Gefahren von Counterstrike von Gamern extrem kritisiert worden sei, so seine Aussage, könnten dieses mal wegen der späteren Sendezeit 22 Sekunden unkommentierte Spielszenen von CSS gezeigt werden.
    Die gezeigte Szene war zwar CS typisch (Kampf zwischen Terroristen / Antiterrors), nur wurde die wieder instrumentalisiert, um die frühere Aussage zu bestätigen und die Gamer zu diskreditieren. Für den Zuschauer, der das Spiel nicht kannte, war absolut nicht ersichtlich, worum es tatsächlich geht, weil eben nur geballere gezeigt wurde, nicht jedoch etwa Geiselbefreiung, Bombenentschärfung oder Teamarbeit.
    Die für mich beste Aussage kam von dem Gamer. Dieser sagte sinngemäß: „Wenn ein Spiel der Tropfen war, der das Faß zum überlaufen gebracht hat, wieso wird dann gegen den Tropfen vorgegangen und nicht gegen andere Dinge, wie etwa Stress in der Schule?“ Dafür wurde er dann (natürlich) erstmal niedergemacht…
    Bedrückend, was da auf uns im Wahlkampf noch zukommen wird.

  16. @Crusader

    Ich war beinahe enttäuscht, es gab gar keine zerfetzten Leichen zu sehen. Dafür wurde das Blut an der Wand, dass in der dt. Version von CS 1.6 immer noch nicht (rot) vorhanden ist, extra lange angestarrt. Ansonsten waren die Einspieler afaik gänzlich recycelt. Und das Spiel von Bosbach, ob das, sofern es existiert, eine Altersfreigabe hat? Der Videoausschnitt des Rappers wurde auch in einer etwas sinnentstellenden Weise gekürzt, aber ich glaube die wollten gar nicht, dass die Aussage ankommt.

  17. Also ich fand Pfeiffer teilweise ganz okay… bis er dann wohl den Schalter umlegte und nur noch Unsinn vom Stapel ließ.

    Zur Verbotsdebatte: wenn immer gesagt wird „sowas muss es doch nicht geben?!“ dann stelle ich die Gegenfrage: muss es Schützenvereine, Boxsport, Kampfsport allgemein, Jagen, Angeln geben? Nur weil Person XY das Hobby nicht ausübt wird es nicht unwichtig.

    Ein Armutszeugnis für alle erwachsenen, die meinen Videospiele wären „unnötig“.

    Und wenn Videospiele nur der Tropfen sind, der das Fass zum überlaufen bringt und sich erneut niemand ernsthaft darum kümmert warum das Fass mal wieder so voll geworden ist, dann ist auch eine geistige Armutsgrenze erreicht.

    Interessant: Pfeiffer und sein Altersgenosse haben Spiele wo es nur ging angegriffen, wenn mal gesagt wurde, das andere bereiche erstmal wichtiger wären, dann wurde so zugestimmt, das Pfeiffer den Punkt dennoch für sich beanspruchen konnte. Geschickt gemacht und nicht verwunderlich, das der Durchschnittliche ARD-Zuschauer nicht in der Lage ist das zu durchschauen -.-

  18. Ich fands für eine Diskussion über Killerspiele eigentlich sehr positiv, wenn man sich vergangene Sendungen (v.a. die von ZDF) angesehen hatte.
    Was mich irritierte war die Beschreibung dieses mysteriösen Games, bei dem man für das erschießen von Flüchtlingen Punkte bekommen würde. Ich weiß beim besten Willen nicht was gemeint war. Und sollte diese Beschreibung zutreffen, wäre dieses Spiel nicht ohnehin schon lange auf dem Index und die Erwähung damit eh hinfällig?

  19. Ich kanns nicht mehr hoeren,ich befeurchte imer mer das es bald wirkich ein verbot von Ego-Shootern gibt.Und dann?Wird es dann Videogame-Killerspiele-Dealer geben?mahcen wir uns strafbar wen wir es dann spielen?Aber mal im sozialen Umfeld von solchen leuten zu gucken kommt natuerlich keiner drauf.

  20. Ich habe wirklich keine Ahnung was der Bosbach gemeint haben könnte mit seinem Beispiel. Es erinnerte an eine fantasierte Mischung aus „Duke Nukem 3-D“ Und „Postal“ – beide doch zumindest indiziert, was von „halbnackten“ Figuren hörte ich ihn sagen, keinen blaßen Schimmer wo es das geben könnte, vielleicht hat er auch nur „God of War“ und antike Sagengestalten gemeint, aber er wollte den Titel ja auch par tout nicht nennen.

    Gegen die Diskussion an sich hatte ich aber echt nichts einzuwenden, bloß ganz furchtbar übel und eine einmalige Entgleisung fand ich wie der Disclaimer zum Kaas-Video übergangen wurde und dessen Inhalt dargestellt. Das stellte für mich alles in der Gewaltmedien-Debatte bisher dagewesene in den Schatten, weil es halt diesen Disclaimer mit dem glatten Gegenteil von „Gewaltverherrlichung“ dafür immer auch zu sehen gibt. Ein Ausdruck ganz schwerwiegender Ignoranz für mich

  21. Ich denke das Spiel das Herr Bosbach beschrieb war „Der Pate“.
    Da gibt es eine Mission mit einer Prostituierten die (ungewollt) zuviel wusste.
    Bin mir aber nicht 100%ig sicher. Ist schon ne Zeit lang her das ich das gespielt habe.
    Der Bringer war es wirklich nicht.

  22. ich möchte ein Argument das gefallen ist kontern:
    Muss ich denn ein Regenwaldbaum sein, um mich für den Regenwaldschutz einzusetzten?

    Nein, aber wenn sie sich für die Abholzung einsetzten, dann schon.

  23. Die Sendung lief einerseits besser als zu erwarten war:
    Es wurden immerhin 2 „Ursachen“ für Schul-Amokläufe identifiziert:
    Schul-Mobbing war das erste Thema, und was dort von allen Seiten gebracht wurde war recht okay.

    Die Sendung lief andererseits wesentlich schlechter, als man erwarten konnte:
    Natürlich waren die zweite Ursache die sog. „Killerspiele“ (und das Internet (Kaas-Video)). Die Darstellung war einseitig und grauenhaft. Schlechter Journalismus.
    Ich würde Plasberg unterstellen, er sei von der Mission getrieben „Killerspiele“ verbieten zu wollen. Die Wahrheit ist wahrscheinlich aber viel profaner: Die Mehrheit der unwissenden Zuschauer lässt sich mit Desinformation und Propaganda nicht nur an der Wahlurne beeinflussen sondern auch an der Fernbedienung. Eine gute Quote garantiert gutes Geld bei den nächsten Entgeld-Verhandlungen mit der ARD.

    Westerholt – wenn er denn der Advokat für Augenmaß und Sachlichkeit im Umgang mit Computerspielen, speziell Ego-Shootern sein sollte – war blass und größtenteils zuvorkommend gegenüber Bosbach und Pfeiffer. Lässt sich auf seine Frage an Bosbach „Haben Sie selbst schon gespielt?“ sinngemäß an den Kopf werfen “ … ich muss die Spiele doch nicht kennen um darüber zu reden.“

    Schwach, Herr Bosbach.
    Jemanden der einen Bavaria Blu (Schimmelkäse) nicht von einem Mozzarella unterscheiden kann, gestehe ich kein Urteil zu ob Käse als Lebensmittel allgemein verboten werden soll, weil er immer schimmelig, giftig und unhygienisch sei …

  24. @Mystical 13
    Ja genau, das hätte Herr Bosbach beim Thema Regenwald zu hören bekommen sollen, aber ich denke – über kurz oder lang – wird man dieses sich echauffieren über bloße Darstellungen auf der Seite von Nicht-SpielerInnen wohl als andere Meinungen zu akzeptieren haben.
    Schwerwiegender wog da bei mir schon der Eindruck von Herrn Westerholt, dass er sich nicht bewusst ist, dass die USK Kennzeichen verweigert, dass Titel nach BPJM Und Beschlüssen von Gerichten in Deutschland mehr oder weniger gar nicht „auf den Markt“ kommen. Dass das jetzt schon lang Realität ist.
    LG, Jürgen Mayer

  25. Was für ein Game meint der Kerl?

    Ein Spiel in dem flüchtrnde Personen auf einen zurennen und je mehr man von denen tötet umso höher steigt man im Level?

    Ich kenne keins das so ist.
    Muss ein ziehmlich mieses Games sein wenn die KI nicht nach spätestens 1 oder 2 Abschüssen merkt dass sie ins offene Messer läuft. Mir würde sowieso ein Game nicht unbedingt gefallen in dem das einzige Ziel ist auf wehrlose NPCs zu ballern. Das macht doch keinen Spaß.

    Zitat von Wolfgang Bosbach auf die Frage wieviele Games er schon gezockt hat: „Muss ich Baum im Regenwald sein um mich für die Rettung des Regenwaldes einzusetzen?“ Das ist die mieseste Metapher die ich seit langem gehört habe. Wenn man Gamer mit den Bäumen vergleicht dann sollte man dann nicht so tun als wäre man auf ihrer Seite. Er gleicht in dem Fall eher der Säge. Also wäre seine Frage so richtig gewesen: „Muss ich Baum im Regenwald sein um ihn abzuholzen?“

    Weiterführend behauptet er dass Tom Westerholt ihn damit dazu aufgefordert hat vor den Games die Augen zu verschließen aber genau dass macht er doch indem er keine zockt nicht wenn er welche zocken würde. Dann würde er auch nicht solche an den Harren herbei gezogenen Beispiele bringen.

    Einen logischen Satz hat er allerdings dann doch zusammen bekommen (sinngemäß): Solange die momentanen Gesetze nicht angewendet werden hat es auch keinen Sinn neue zu erlassen.

    Schade dass Kaas Video nich online zu sehen ist (auch das CS-Video wurde nicht gezeigt). Ich hätte gern gesehen ob sie das komplett gezeigt oder so zugeschnitten haben dass es wieder gegen „Killerspiele“ verwendbar ist.

    Keine schlechte Sendung. Eine Diskussion über die Gründe solcher Taten ist mir auf jeden Fall lieber als eine einstündige Debatte warum Games zu sowas führen.

  26. Beim CS-Video haben sie die ungeschnittene (mit Blut) gezeigt, nach 20 Sekunden wurde er jedoch schon abgeknallt. Von Taktik oder Teamplay kam nie die Rede.

    Beim KAAS Video haben sie nur die schlimmste Szene gezeigt:

    Nur die Szene nach „…nein es war nicht Resident Evil…“ und vor „guck mal Lehrer fällt auf, dass was nicht stimmt…“ wurde gezeigt. Also nur die Szene wo KAAS alle Schüler abknallt. – Ist klar, dass der jetzt so böse vorkommt.

  27. @Termayne

    Also der Faktencheck ist schon großartig, sogar bis ins Detail: Ballerspiele steht unter Anführungszeichen.

    Aber schon merkwürdig, erst lädt man die „Experten“ ein und nachher widerlegt man ihre Behauptungen. Wo bleibt die Konsequenz? Faktencheck am Beginn/Ende der jeweils nächsten Sendung, inklusive Rechtfertigung der Betroffenen!

  28. Also ich fand die Sendung auch gar nicht soo mies, also faktentechnisch. Es wurde nicht endlos auf PC-Spielen rumgeritten, und ich finde Herr Pfeiffer hat eine gute Figur gemacht, er hat nicht gebetsmühlenartig irgendwelchen Unsinn wiederholt sondern normal und sogar relativ neutral diskutiert.

    Herr Bosbach hingegen hat versucht (und leider auch geschafft), mit typischen Tricks, wie Politiker sie eben in Diskussionen einzusetzen lernen, Westerholt lächerlich zu machen. Zum Beispiel die Sache mit dem Regenwald. Nettes Zitat, aber voll daneben, und er hat damit abgewürgt dass Westerholt endlich diese Sache aus der Welt räumen wollte, dieses lächerliche Totschlagargument, mit dem die „dummen“ Zuschauer mittels einem ominösen bereits verbotenen oder nicht existierenden Spiel auf schlimme Spiele gehetzt werden.
    Wie als man in den 80ern gesagt hat: „Es gibt da dieses schlimme Gewaltvideo, da werden leute zerfetzt und nackte kleine Kinder verbrannt werden, ich sag gar nicht welches“

    Westerholt hätte sich nicht abwürgen lassen sollen.

    Und was Plassbeck angeht: Der Moderator einer Sendung sollte sich nicht auf eine Seite stellen, das ist schlechter Stil. Er hat versucht, Spieler lächerlich zu machen, er hat Szenen aus CSS gezeigt, die mit der reißerischen Art der Erzählung in der alten Folge, die so kritisiert wurde, kaum etwas gemein waren, nur um zu sagen: „Hey, die Kritik der Spieler an uns ist unfair, die wollen nur dass wir diese schlimmen Dinge verharmlosen“. Dass der Spielablauf in CS nicht in 20 sekunden rüberkommt, in der Trottel nur rumballern (und das noch ziemlich schlecht), verzerrt die Berichterstattung total.

    Also sowohl gut als auch schlecht, die Sendung. Ich sehe aber einen positiven Trend, und warte auf weitere Sendung dieser oder einer besseren Art.

    Gruß
    Aginor

  29. Wegen des Spiels das Herr Bosbach gemeint hat:
    Meine Vermutung war das es „Der Pate“ ist. Was ich aber mittlerweile nicht mehr denke.
    Die Beschreibung von Herrn Bosbach hielt ich für ein fantasievolles, aus diversen Studien zusammengereimtes „worst of“ von „Der Pate“.
    In seiner Aussage sprach er von halbnackten Menschen die um Hilfe rufen.
    Ich vermutete das damit eine Prostituierte gemeint war die den Spieler anfleht sie zu verschonen.
    Nachdem ich mir die Sendung von „Hart aber Fair“, speziell die Stelle an der Herr Bosbach ein Beispiel gibt wie brutal doch Videospiele sein können, noch einmal angesehen habe, muss ich Vermutung verneinen.

    Sein Wortlaut war in etwa:
    „Es gibt Spiele, keine Sorge den Namen will ich gar nicht nennen, da fliehen Menschen vor Foltermaschinen, rufen halbnackt um Hilfe, und jetzt ist es Aufgabe des Spielers zu töten. Aber nicht die angreifen sondern die ihn um Hilfe anflehen. Je mehr Hilfesuchende er töted, umso höher steigt er im Level, desto erfolgreicher ist er in Anführungszeichen.“

    Wenn das kein „worst of“ aus verschieden Spielen ist und ein spezielles beschreibt dann kenne ich dieses nicht. Vielleicht „Manhunt“ oder „The Punisher“? Das sind nun aber sehr vage Vermutung von mir, da ich keines der beiden gespielt habe.

  30. @Action Jackson
    In „Manhunt“ gibt es eigentlich überhaupt keine Frauen im Spiel. Es beschreibt im Gegenteil eine von Fremdenfeindlichkeit und niederen Instinkten geprägte, trostlose urbane Männerwelt.

  31. Habe mir gerade die zeite Sendung angeschaut: ZDF: Maybrit Illner – 12.03.2009, 22:30 – “Was macht Jugendliche zu Mördern?”, und kann zum Glück sagen, dass diese Sendung meiner Meinung nach ihren Anforderungen gerecht wird, und ernsthaft und sachlich über das Thema diskutiert wurde.

  32. Allein ein Spiel , in der man Foltermaschienen fahren kann, (Geht das überhaupt? Die stehen doch sonst fest verankert in den Ritterburgen, gleich im Keller damit keiner Zugucken muss.) wäre selbst vom Sinn her nicht möglich.
    Ich glaube, er hat wirklich nur ein „worst of“-Versucht mit Dingen, die schlimmer nicht sein können. Ich versuchs auch mal:

    „Es gibt ein Buch, in dem steht eine Geschichte, die von tollwütigen Werwolfen handelt, die jede Nacht Mädchen vergewaltigen, indem sie sie voher köpfen. Nun gibt es dort eine Person mit einem Laserschwert, der nun versucht möglichst viel Blut von Werwolfen trinken muss – also sie töten – sowie in 200 Tagen so 3000 Mädchenköpfe sammeln muss. Er muss also alle Werwolfe möglichst lange quälen und davon abhalten die Mädchen zuvor zu töten, wie er das macht wird übrigens auch in diesen Buch gerdetet.“

    Nun wie findet ihr’s klingt doch super, und es ist nur Ausgedacht!

  33. @Alea
    Ich habe das mit der Folter im übertragenen Sinn verstanden – Bosbach meinte damit doch einen Gewalttäter dessen Rolle in einem Spiel übernommen werden sollte?

    Ich habe jetzt lange über die Aussagen Bosbachs nachgedacht und bin zum Schluß gekommen, dass das eigentlich gar nicht irgendeinem Spiel das international verkauft wird entstammen kann – so wiedergegeben. Woanders waren ja noch ganz andere Beschreibungen von Spielen zu lesen, von Arcade-ähnlichen Punkteverteilungen für Amputationen an Menschen etc.
    Das trifft im Grunde nicht einmal auf ein „Soldier of Fortune: Payback“ zu. Kein ungeschnittenes „Brothers in Arms – Hell’s Highway“ etc. Von militärischen Zusammenhängen wurde auch gar nichts gesagt.
    Es macht einfach keinen Sinn, selbst bei „Manhunt 2“ das hier bei uns in Österreich jetzt überall verkauft wird, nicht, von sowas zu reden.
    Das Beispiel „Pate“ mit einer Prostituierten kann so auch nur eine maßlose Übertreibung darstellen, welche mit dem tatsächlichen Geschehen eigentlich nichts mehr zu tun hat, und bei „Dead Rising“ gibt es Gewalt nur gegen Zombies („menschenähnlicher Wesen“ im deutschen Strafrecht). Noch dazu ist das meiste ohnehin verboten in Deutschland.

    Situationen die in den „Postal“-Spielen schon allein von der Ausgangslage her möglich sind, sehen zudem grundsätzlich anders aus. Also tippe ich auf Modifikation oder (auch) Einbildung.

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