23 Gedanken zu “GameStar klärt auf

  1. diese Videos hat Pyri bereits in „Bayerische Verbotsinitiative reaktiviert“ verlinkt.

    Sehr gut gemacht, auch die Tatsache, dass zwei der (endlich mal richtigen) Experten selbst Kinder haben, ist wichtig.

  2. sehr guter dialog, sehr sachlich und selbstreflektiert.
    leider wird diese diskussion nur von denen wahr genommen werden, die die sich sowiso gegen viedeospiel stigmatisierung aussprechen. die übrigen werden gamestar zum großenteil nichteinmal kennen und nie diesen film sehen. darum ist er leider ebenso gut wie leider wohl auch nutzlos. zdf/ard und HaF werden sich gewiss hüten dies auszustrahlen.

    ich finde es übrigens etwas schade, dass keine gegenstimme an der diskussion teilgenommen hat. so wäre es doch interessant gewehsen mal einen christian pfeiffer in der argumentativen bringschuld zu sehen. nicht als ritter in analog-glänzender rüstung, wie er den killer-spiele-moloch mit seiner zugegeben ausgezeichneten retorik enthauptet, sondern als mensch.

    so bleibt es leider beim alten: spiele gegner mieten sich nen großen balkon und verkünden dem volk die wahrheit und alle höhren mit extatischer begeisterung zu, während wir im kreis sitzen und uns darüber auslassen worüber wir uns halt auslassen.

    das soll natürlich nicht heißen, das ich die videos schlecht finde.

    –gute nacht jimm bob–

  3. Also das im Dritten Teil angesprochene lernen von „Lösungen durch Gewalt“ empfinde ich jetzt so nicht.
    Bei Splinter Cell 3 zum Beispiel ist es ja so das man keine 100%-Bewertung bekommt wenn man dort jemanden erschießt, zumindest wenn die getötete Person nicht zum Auftrag gehörte. Oder bei Rollenspielen gibt es oft auch Probleme, wo es sich meistens auch als hinderlich erweist sie mit Gewalt zu lösen, weil man dann weniger Informationen von anderen bekommt, oder keine Belohnung oder eine bösere Gesinnung.
    Klar wenn man nur Egoshooter anschaut, dann könnte man das so sehen, aber deswegen heißen die Shooter ja auch Shooter, weil man dort schießt.
    Und ich glaub im 2. Teil wurde das schneiden von Spielen angesprochen, wo gesagt wurde das sich die Spieler auch gefallen lassen müssen als „gewaltliebend“ zu gelten weil sie sich über das Schneiden aufregen und dadurch ja eigentlich die Gewalt haben möchten. Also ich rege mich eigentlich nur darüber auf das an Spielen die sowieso schon ab 18 sind, auch noch geschnitten wird. Das ist für mich als ob man an einem Porno herumschneidet der danach aber immer noch als Porno gilt aber jetzt ohne Sexszenen.
    Ich meine von den meisten Spielern werden solche Spiel irrelevante Sachen sowieso abgeschaltet, spätestens im Multiplayer, damit sie dort jeden möglichen Frame aus der Grafikkarte quetschen den sie bekommen können.

  4. Warum wird eigentlich immer gesagt das das Spielen von Videospielen ein aktiver Bestandteil der Freizeitgestaltung der Jungend sei?

    Wie schon mal erwähnt kenne ich selber genug Personen (25+,30+,…) darunter auch Lehrer und Familienväter/mütter bzw. ganze Familien zu deren Freizeitgestaltung das gehört.

    Es ist auch nicht selten das diese Familien auch mal Zeitgleich das selbe Spiel (z.B. WoW) spielen.

  5. Finde die Videos vom Gamestar gut, allerdings muss man natürlich sagen, dass Games längst nicht mehr nur von der Jugend gespielt werden, sondern auch von 18- bis 35-jährigen gespielt werden.

    Abgesehen davon lassen sich solche Amokläufe nicht verhindern.

  6. @Aregas
    trotzdem kannst du nicht leugnen, dass vor allem Jugenliche viel spielen.
    Das wurde auf dieser Seite im Bezug zum Amoklauf schonmal gesagt;
    (…)Jugendliche überdurchschnittlich häufig am Computer spielen.
    (siehe WeiterführendesAmokganz unten)

  7. @Shane_Fenton
    These four talk about how videogames are accused of being at least partly responsible for the events in Winnenden and earlier school shootings. First of all they talk about Counter Strike and how many journalists are telling false things about the game which are based on very limited knowledge and poor research. With these information they making parents and other people who don’t knwo this game believe that CS may be illegal or that there isn’t such a thing as protection of minors.
    Later on they talk about the scientific research in how videogames influence children and teenagers. Basicly they say that videogames and media in general do have an impact on the youth but it isn’t clear which in perticular, although some „experts“ such as Christian Pfeiffer claim that there is a very negative one. Finally they talk in the first clip about why school shootings happen and that people including gamers need to be open minded in the discussion since it there are no monocausally solutions.
    .
    In the second clip they talk about how the different media in general have an impact on the youth and the responsiblity of the parents who sould not leave their children unattended („a ten-year-old has already seen a five-digit-number of murders on screen“). Additionally the parents should inform themselves about the games their children play („Most parents know how to use a DVD but very few know something about games“). Another important aspect are school psychologists which are very rare in Germany, so many pupils are left alone with their problems and have no one to talk to. According to them in Swiss there is one psychologist for 700 pupils while in Germany there is only one psychologist for 12000 pupils which is extemely low in a european ranking.
    Later they criticize the responsibiliy of the society, politicians, economy and gamers. The society hasn’t enough information and criticizes things it usually doesn’t understand, the same with politicans except they hope to get more popular by calls for bans, the economy who often doesn’t check the age of the buyers although it is imperitive that they do and the gamers who mostly have some kind of „protective reflex“ when someone criticizes their hobby.
    .
    In the third clip the quartet talks about the claims of politicians and media that videogames train people in the use of firearms. Naturally they deny it and say that it’s way more likely that person who ran amok in Winnenden learned much more by going to the shooting range with his father or playing paint ball. Playing table tennis helped his physical fitness as well. In their opinion the media (and Prof. Pfeiffer) have learned from earlier shootings though since they distinguish more in the details and don’t claim so completely that videogames make people run amok as before.
    Later they criticize that videogames create scenarios in which there is often no alternative than a violent solution to a problem. This doesn’t influence most of the gamers but can create a pattern of behavior in mentally unstable players which make the use of violence seem like a solution to their own problems. But even if all games would be banned, you still couln’t prevent any school shootings.

    @All
    Wenn ich irgendwo was falsch übersetzt oder was wichtiges übersehen hab‘, korrigiert mich bitte, denn ich hab ewig nichts längeres mehr ins Englische übersetzt. ;)

  8. Im Großen und Ganzen eine sehr gute Auseinandersetzung mit dem Thema.
    Vielleicht schon etwas zu sehr um Objektivität und Seriösität bemüht, das werden die Games Gegner jedenfalls nicht sein.

    Nur mal ein kurzer Einwurf zur Zensur thematik:
    der Grund das ich gegen das Schneiden von Games und Filmen bin, hat hauptsächlich was damit zu tun, das ich mich damit ungleich und damit ungerecht behandelt fühle.
    Ich meine nur weil ich zufällig in D. lebe soll ich mit einer gekürzten Version vorlieb nehmen.
    Sind wir Deutschen den gefährdeter was virtuelle Gewalt angeht, so das man uns besser schützen muß als beispielsweise die Franzosen oder Engländer?

  9. Super Diskussion von der Gamestar. Was ich denke der wichtigtse Punkt ist, ist der richtige Umgang mit den Spielen.
    Jedem Spieler ist bewusst das ich keinen Menschen töte und das es eben ein riesiger Unterschied ist in einem Spiel mit einer Waffe zu schießen als in Wirklichkeit. Wenn ich jemanden auf der Bühne töte stirbt der ja auch nicht, es ist ein Schauspiel, der einzige unterschied in Videospielen ist das der „Zuschauer“ zum Mitspieler wird. Nach der Logik der Medien müsste ich also doppelt gefährdet sein Amok zu laufen da ich zum einen Videospiele spiele und beruflich Schauspieler bin und in Stücken mitspiele wo Menschen auf grausamste Art und Weise ermordet werden.

  10. Sehr kritisch besonders für eindeutige Spielebefürworter.
    So eine Reflektion über die Tat und die Hintergrunde sowie über die Gesellschaft sollten mal auch die Spielegegner machen, damit könnte en sie mal sehen, dass Spiele zu verbieten keinen Sinn hat…
    Happy Coding

  11. @The_Real_Black
    Ich finde es schon ein wenig schlimm, dass man da überhaupt so unterscheidet – zwischen Leuten die „für“ und „gegen“ Spiele sind, aber leider stimmt es schon auch :-(

  12. @pyri: naja, bei jeder diskusion in der für und wider geklärt wird gibt es befürworter und gegner.
    solange diese beiden pateien dann sachlich gegeneinander argumentieren ist das auch sehr löblich und führt bei zeiten zu einem ergebniss das für beide fraktionen akzeptabel ist.

    leider ist es bei des spielediskussion nicht der fall denn hier gehen die rationalen stimmen in der allgemeinen meinungsfreiheit unter. auf der einen seite stehen einige regine pfeiffers, übereifriege, ihren job falsch verstehende jornalisten und ebenso besorgte wie auch unzureichend informierte eltern. auf der anderen seite durch langsam angehäuften frust zynisch gewordene mitzwanziger, unreife, vorlaute kinder und nerds, bei denen selbst ich mich frage wann die endlich amok laufen.
    =
    darum wird die ganze diskussion langsam zu einer schlammschlacht, die echt pfui ist.
    aber prinzipiel ist eine für und wider von brutalen spielen in der tat gerechtfertigt. denn ebenso wie manche filme recht zweifelhafte inhalte haben, so sind auch viele spiele nicht unbedingt das nonplusultra einer gelungenen, geschmackvollen unterhaltungsindustrie.

    –solange sich selbst duden und langenscheid nich auf eine einheitliche rechtschreibung einiegen können muss ich das auch nicht!–

  13. ja ich bin 33 und zocke auch ncoh imer games,und denke nicht ans aufhoeren.Im gegenteil Ende April hol ich mir die 360.sehr schoene Diskussion,ja pfeiffer haette da sein muessen und hermann.Ob die dan ncoh was sinnnvolles haetten sagen koennen dazu?

  14. Sehr guter Bericht allerdings teilweise zu sachlich :) Mehr Kritik an der Berichterstattung der Medien ueber dieses Thema haette ich mir gewuenscht.
    Die dezente Nennung von Paintball allerdings find ich an der Stelle auch nicht angebracht. Genau sowas machen die Medien im Bezug auf Killerspiele.
    Mit einem Paintballmarkierer jemanden zu treffen ist definitiv anders wie mit einer scharfen Waffe!

  15. kurzer Nachtrag:

    ich habe keine Quellen gefunden die besagen, dass der Amoklaeufer Paintball gespielt haette. Er hatte Softairwaffen was etwas komplett anderes ist.

  16. Was genau der Amokläufer in seiner Freizeit getrieben hat, ob er in psychotherapeutischer
    Behandlung war (http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/7752738-Ermittler-raetseln-weiter-ueber-Tims-Motive,articleset=7751752,cc=000005507900077527381k4l0J.html),
    wieviel Schuld die Eltern trifft und ob „Killerspiele“ verboten werden müssen wird sich
    wohl erst in den nächsten Tagen zeigen.
    Im Moment widersprechen sich die Nachrichten leider sehr oft selbst und das macht es fast unmöglich, eine unvoreingenommene Ansicht über die gesamte Thematik zu bilden.

    Der Beitrag von Gamestar ist ziemlich gut gelungen, wird jedoch Gegner unserer Branche nicht beeindrucken / überzeugen können.
    Ein Herr Pfeiffer argumentiert mit seiner starken Rhetorik leider um einiges eindrucksvoller (nicht richtiger oder besser!), als unsere lieben Normalmenschen von der Gamestar und wird auch leichter beeinflussen können, da er die allgemeine Meinung wiedergibt und nicht die Meinung einer Minderheit.
    Trotzdem „Hut ab“. Schöner Beitrag, weiter so.

  17. @goTAN
    ich glaube allerdings, dass man mit Softairs und Paintball-Gewehren besser das zielen mit normalen Waffen trainieren kann, als mit einer Maus und einer Tastatur.

  18. @Mystical
    Etwas besser schon, das stimmt. Immerhin haben zumindest Softairs die Größe der Originale und meist auch ein gewisses Gewicht. Allerdings haben sie keinen nennenswerten Rückstoß, der das Zielen mit realen Waffen gerade schwierig macht. Je nach Qualität verziehen die Plastikwummen zudem ganz schön, so dass man zwar in die Richtung vom Ziel schießen kann, aber nicht automatisch etwas trifft, obwohl man exakt zielt.

  19. darüber lässt sich streiten … dennoch der Junge hat Softair gespielt und nicht Paintball so war es in den Medien. Bei gamestar ist das erste mal der Begriff Paintball gefallen.
    Das find ich sehr schade denn genau das wirft gamestar ja auch den Medien vor. Unsachliche, schlechte recherche.
    Paintball und Softair hat genausoviel gemeinsam wie Counterstrike und PES…

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