30 Gedanken zu “"Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt wird sie wahr."

  1. Sicher… ein Spiel namens „Ego-Shooter“. Und Waffen sind ja auch vieeeellll ungefährlicher als ein Stück Software.
    Ach ja, Onanieren macht blind und führt zu Rückenmarkschwund.

  2. Dies „Spiel“ ? dachte immer es heißt: Diese Spiele.
    Das einige Leute mit freude immer wieder Benzin ins Feuer grießen ist ja klar, aber das man immer derartige Aussagen tätigen muß und sich somit als total Ahnungslos outet ist schon irgendwie belustigend.
    Schade nur das das die Allgemeinheit nicht genauso schnell enttarnen kann wie wir Gamer.

    Ich habe ja kein Problem damit das Leute ihre Meinung kund tun, aber dann sollte man sich wenigstens erstmal ordentlich informieren und auch nur seine Meinung schildern, statt unwahre Behauptungen die man irgendwo aufgeschnappt hat zum Besten zu geben.

  3. @Raknar / Jan
    Sehr treffend geschrieben. ;)
    .
    Auch immer wieder schön: Lucas Arts Hit „Adventure“ mit diesem Piraten, auch wenn das natürlich nachgewiesener Maßen die Piraterie als solche romantisiert. Ich glaube ich werd‘ im nächsten Urlaub nach Somalia fahren, beim örtlichen Warlord vorständig werden und mit meinen virtuell erworbenen Fähigkeiten werben. Damit müsste ich dann ja sogar gleich als Käpt’n meines eigenen Schiffs anfangen können – vorrausgesetzt, ein gewisser „Stan“ verkauft dort wieder welche und keine Immobilien, Särge oder Versicherungen. ;) :D

  4. Nun, ich finde das schon interessant – zeigt es für mich doch wieder sehr schön wie hier ein „Spiel“ begriffen wird, nämlich offenbar ohne Handlung und als austauschbare Abfolge von Vorgängen – hier eher nur von Gewalt, als dass darin überhaupt regeln gesehen würden.

  5. Komisch…
    ich hatte gerade Personen im künstlerischen Umfeld mehr Verständnis zugetraut…
    und gerade von Personen mit eigener Homepage erwarte ich wenigstens, dass Sie sich im Internet informieren, über was sie Leserbriefe schreiben…aber ist ja wohl nicht der Fall….

    der Kommentar gilt natürlich nur, wenn ich nicht total falsch liege und das hier seine Homepage ist:
    http://www.heinzkornemann.de

    P.S.: es gibt ein Gästebuch ;-)

  6. Wundert es dich, Pyri?
    Bei der Berichterstattung, die man von den Massenmedien inzwischen gewohnt ist, werden doch immer nur ein paar kurze blutige (deutsche Version? Bringt weniger Quoten…) Schießereien gezeigt, die meist spielmechanisch reichlich sinnfrei sind (halbes Magazin in bereits erledigten Gegner entleeren etc.).
    Umso höher meine Hoffnungen für den Spieleabend der CSU. Wenn sich die Leute da tatsächlich aufraffen können und mal selbst einige Zeit spielen, so dass sie eben die Mechanik erkennen können (was in der Medienberichterstattung weder möglich noch gewollt ist), dann könnten manche Menschen ihre Ansichten ändern. Viele Konjunktive, bleibt abzuwarten, was dabei herauskommt.
    Sollte es tatsächlich einen positiven Nutzen haben, so würde ich hoffen, dass sich das Konzept weiter durchsetzt.

  7. An diesem Leserbrief bemerkt man, wie sehr falsch informiert die Leute sind.
    Und dann behauptet man auch noch, diese Spiele seien für jeden zugänglich.
    Sofern man volljährig ist, ist das dohc auch kein Problem, und auch jemand, der 17 ist, kann sich ein solches Spiel gut kaufen, was ich nicht weiter schlimm finde.

    Aber man sehe es mal so:
    Es gibt auch siebenjährige, die z.B. Halo 3 Spielen, und ja, das ist schlecht!
    Aber warum werden solche Amokläufe nur von siebzehn bis zweiundzwanzigjährigen begangen?
    Und nicht von Grundschulkindern, für die diese Spiele am allerwenigsten geeignet sind?
    Weil die Kleinen keine Waffe tragen können!!! Außerdem hat jeder der Amokläufer schonmal eine Waffe benutzt, bevor er in der Schule um sich geballert hat!
    Aber nein, er muss den Amoklauf ja am PC mit einer MAUS trainiert haben!!!
    Allein diese Bahauptung, die übrigens immer wieder auftaucht, ist absurd.

  8. @Pyri
    so denken wohl viele.
    Dass der Sinn des Spiels das Töten an sich ist.
    Dabei vergessen viele, dass jeder Ego-Shooter eine Story besitzt, mal besser, mla schlechter, aber sinnloses Töten ist nie das Spielziel

  9. hat er da oben unterstellt, dass spiele von der regierung an die kinder verteilt werden um sie zu guten soldaten zu machen? ein hauch von „brave new world“… und absolut haltlos.
    und obwohl ich eine große affinität gegen follgendes habe, dennoch:
    LOL wie GEIL!!! XDXXDDD meine fresse! OHHH letztes Jahr wurden 23 spiele auf den INDEX gesetzt und es sind diesen Monat 42 neue gta4 mods erschienen! VERSCHWÖHRUNG!!!

    ich hoffe ich werde trotz dieses textes noch weiterhin (sofern ich es vorher wurde) halbwegs ernst genommen

    –wer lol und rofl schreibt, der ist auf rechtschreibung nicht angewiesen–

  10. Folgende Email habe ich verfasst und an Herrn Kornemann geschickt, ich hoffe doch, dass er nicht gleich die Email wieder löscht^^

    Sehr geehrter Herr Kornemann,
    mit großen Interesse las ich ihren Leser-Brief bezüglich der „Ballerspiele“ im Weser Kurier.
    Nach dieser aufschlussreichen Lektüre konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ihnen
    einige Dinge zu den sogenannten „Killerspielen“ zu erklären. Ich bitte sie, die als konstruktive
    Kritik aufzunehmen und sich diese E-Mail bis zum Ende durchzulesen.

    Als erstes muss ich ihnen wirklich zu stimmen, dass in hohem Maße gefährliche Schuss-
    waffen nicht privat und erst recht nicht mit Munition zusammen gelagert werden sollte, wobei
    man auch diskutieren muss, ob eine Beretta, die nach meinem Wissen verwendet wurde,
    zu Sportschusswaffen gehören.

    Allerdings schreiben sie in der zweiten Hälfte ihres Briefes, dass das, ich zitiere, „[…] Ballerspiele
    wie Ego-Shooter für jedermann zugänglich sind. Dieses „Spiel“ wurde von amerikanischen
    Militärpsychologen entwickelt, um die Tötungshemmung von Soldaten herabzusetzen.“ Zitat Ende.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass es sogenannte „Ballerspiele“ nicht gibt, dieser Begriff wurde
    von den Medien aus Propagandazwecken geschaffen. Desweiteren gibt es kein Spiel namens
    „Ego-Shooter“, die Bezeichnung „Ego-Shooter“ ist die Genrebeschreibung für Spiele wie „Counter-
    strike“ oder „Battlefield 2“. Außerdem sagen sie, dass dieses Spiel von den Militärs zur Tötungs-
    hemmung entwickelt wurde, dies wurde durch die Medien so dargestellt, hat aber einen anderen
    Hintergrund: Das Spiel „Americas Army“ wurde von den Amerikanischen Militärs entwickelt, um
    Rekruten für die Armee zu werben, es gab auch kurzweilig Untersuchungen auf dem Gebiet des
    gezielten Schießens und der Tötungshemmung durch das Trainieren am Computer, wurde jedoch
    eingestellt, da die Test ergeben haben, dass dies keineswegs zutrifft (das soll nicht heißen, dass
    Computerspiele keinerlei Wirkung auf Menschen haben).

    Auch haben sie geschrieben, dass diese Spiele für „jedermann zugänglich sind“, auch hier muss ich
    widersprechen. Es gibt Altersbegrenzungen bei Spielen, die durch die USK festgesetzt werden.
    Das Spiel „Counterstrike“ zum Beispiel ist ab 16, auch wenn es viele unter diesem Alter spielen,
    aber das liegt daran, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzen und sich nicht genug um ihr
    Kind kümmern.

    Ich hoffe, dass ich mit dieser konstruktiv gemeinten Kritik bei ihnen nicht auf taube Ohren stoße.

    Mit freundlichen Grüßen,
    (Name)

  11. Doppelpost muss jetzt sein:

    Antwort auf die Mail:
    Danke für den Hinweis
    Heinz Kornemann

    ôO Also ich glaube kaum, dass der sich das Ding innerhalb von einer Minute durchgelesen hat und darüber nachgedacht hat.

  12. Netter Brief.
    Leider fürchte ich dass der Leser etwa bei der Hälfte auf Durchzug schaltet, nämlich da wo Du ein bisschen klingst als würdest Du eine Verschwörung der Medien gegen Computerspiele anprangern.

    Naja, aber vielleicht auch nicht. Man hofft ja immer.

    Gruß
    Aginor

  13. Möglicherweise „sehen“ manche Leute einfach keine Informationen, die sie nicht wahrhaben wollen. Und auf eine leere Mail kann man doch schnell antworten^^.

  14. bin mal auf eine antwort gespannt^^
    klingt aber freundlich genug um mehr als mit einem „tl,dr“ abgespeißt zu werden.
    du hättest ihm vllt noch mal nen link hierher geben können. (und admin meinen vorhergegangenen eintrag löschen müssen^^).
    aber sehr, sehr gute aktion.

  15. Mein erster Gedanke nach diesem geistigen Dünnschiss ab der Mitte der fünften Zeile:
    Kein Plan von nix aber erstmal labern.

    Die Games sind genau genommen für jeden zugänglich der einen Laden betritt der welche führt. Wenn man es so sieht hat der Herr Recht. ABER: Damit den Laden zu verlassen und sie dann zocken zu können bedarf einer kleinen grün-braunen Karte mit Lichtbild (vorzugsweise desjenigen der sie vorzeigt sonst könnte es zu rechtlichen Konsequenzen kommen) auf der ein Geburtsdatum vermerkt ist welches zum Zeitpunkt des Erwerbsversuchs 16 (oder bei einigen Games auch 18) Jahre oder länger zurück liegt.
    Kann es sein dass der Satz gegen Ende etwas geschwollen klingt?^^

    Die Leute sollten sich erst selbst ein Bild von dem machen was sie verteufeln wollen sonst kommt sowas dabei raus. Die hören nur von irgendwelchen Leuten mit extremem Realitätsverlust „Ego-Shooter sind böse! Da übt man das Zielen mit Handfeuerwaffen bringt Menschen um!“ und schon laufen sie mit und haben eigendlich nicht wirklich eine Ahnung warum.

    @Mystical13: Das wird ja leider immer von denen verschwiegen die negativ darüber berichten wollen. Wenn sie die wirklichen Storys schreiben würden würde ihnen das mit dem sinnlosen Geballer doch keiner mehr abnehmen und das ist es doch was sie den Leuten als die Wahrheit verkaufen wollen.

  16. Bei sowas fehlen einen einfach die Worte…
    Waffen lieb,
    Spiele böse,
    Welt in Ordnung…
    zumindest für die Waffenlobby!
    Happy Coding.

  17. Weiß jetzt nicht ob der Zusammenhang wem schon aufgefallen ist oder der Artikel bereits (im Forum) gepostet wurde: zum Amokläufer Tim K. Aktuell im Tagesspiegel – http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Winnenden-Amoklauf;art1117,2754274
    Die Morde sollen laut dem Artikel damit begründet worden sein, dass sie „Spaß“ gemacht hätten – eine Verbindung zu Computerspielen ist da natürlich nicht mehr weit. Ein User names Berggeist schließt: „Spaß am Töten, den bekommt man, wenn man ständig Tötungsspiele betreibt und schon ein ganz übeler Charakter ist. Dieser Spieledreck muss weg, denn er ist für labile und schlechte Charaktere enthemmendes Gift! Sinnvolle Spiele mit nützlichen Inhalten müssen her, die können auch den schlechtesten Charakter nicht noch schlechter machen, sondern nur bessern.“

  18. was heisst denn hier „spaß am töten“? töten ist der beruf von vielen leute, die werden dafür noch bezahlt…. zb. metzger. und die ham bestimmt spaß an ihrem job

    nee, jetz ma ehrlich, wenn ich nen ego-shooter zocke, dann knall ich die pixelhaufen und polygonstrukturen, die zufälligerweise eine humanoide form haben, doch nur weg, damit das spiel nicht so schnell vorbei ist. das ist doch auch das ziel: bleib so lange wie möglich im spiel. klar, bei GTA oder so, knallt man ainfach mal ne hure oder nen rapper weg, aber das macht man doch nur deshalb dort bei GTA und nicht in der realen welt, weil man kein echtes leben zerstört. ich hab sicherlich schon üder ein paar hunderttausend humanoide poygone ausgelöscht. fakt ist: das interessiert in der realen welt niemanden.

  19. Klar. Gegen WoW argumentieren aber in der Guil Wars als Familienspiel empfehlen. Tsssssss

    http://www.mediengewalt.de/empfehlungen/empfehlungen-computerspiele-familie.shtml

    „Michael Wallies ist 25 und studiert Medizin in München. Nachdem er sieben Jahr lang exzessiv Computerspiele gespielt hatte, wechselte er die Seite. Er hat den Verein „Mediengewalt“ mitbegründet und ist Erstunterzeichner des „Kölner Aufrufs gegen Computergewalt“ vom Dezember 2008. Außerdem hält er Vorträge zum Thema Gewalt in Computerspielen und hat an einem Buch mit dem Titel „Da spiel ich nicht mit“ mitgeschrieben.“

  20. Ich glaube er meint das selbe wie ich.
    Das ist absurd!

    Aus eigener Erfahrung (ich spiele WoW und Guild Wars regelmäßig) ist Guild Wars zwar aus verschiedenen Gründen (über die ich auch gerne mit Spielern beider Spiele diskutiere, denn die Meinungen gehen ein bisschen auseinander) zwar weniger suchtgefährdend als WoW (habs glaub irgendwo mal angesprochen hier auf der Seite, evtl. wars im FORUM), aber es hat das gleiche Potential, macht Spaß, ist herausfordernd, und man kann ENDLOS „Zeit verdaddeln“ dabei. Schönes Spiel. Aber meiner Meinung nach nichts für 12-jährige. Weil wirklich suchtgefährlich. Und ein Familienspiel…. Naja, mein Vater (über 50) und ich (25) spielen tatsächlich gerne zusammen, meine Mutter schaut gerne zu. Aber Familienspiel ist was anderes.

    Gruß
    Aginor

  21. Danke für den Hinweis.
    Mich hat es nur gewundert, das Einerseits vor der Suchtgefährdung durch MMOPRGs gewarnt wird, aber andererseits Guild Wars als familientaugliches Spiel vorgestellt wird. Ich möchte mich zu Guild Wars nicht weiter ausslassen, da ich es noch nie gespielt habe.

  22. „Guild Wars“ wurde Ende 2005 In Deutschland sogar mit dem pädagogischen Interaktiv-Preis „Pädi“ in Silber ausgezeichnet: http://www.spieleflut.de/news/16275/
    Ich kenne auch „Guild Wars“ und es hat tatsächlich manche Eigenschaften von anderen, meinetwegen „richtigeren“ MMOs nicht, aber grundsätzlich ist es ebenfalls doch diesem Genre angehörig. Mit einem zumindest ähnlichen Sucht- und damit Gefährdungspotential
    Absurd das auf der unsäglichen Domain „mediengewalt.de“ zu nennen also für mich schon eine Untertreibung – eher einfach Ausdruck der mangelhaften Kompetenz dieser Ressentiment-beladenen Seite über Computerspiele überhaupt Auskunft zu geben.

  23. Also manche Sachen sind echt absurd…
    Manche dieser widersprüche werden wir wohl nie aufklären können.
    Als positiv möchte ich übrigens nennen dass die Killerspiel-Diskussion inzwischen auf die zweite bis dritte Seite der Zeitungen gerutscht ist.

    Gruß
    Aginor

  24. Es gibt nur ein einziges Spiel, das vom Militär entwickelt wurde: America’s Army. Und das ist ein Taktik- kein Ego-Shooter :ugly:.

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