Medienpädagogen für Medienkompetenz

(heise) Anlässlich einer Konferenz über Computerspiele haben Medienpädagogen ein Manifest veröffentlicht. Darin fordern sie auch eine medienpädagogische Grundausbildung für Erzieher und Lehrer um Kinder und Jugendliche einen verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien zu ermöglichen. Auch müsse die Mediennutzung weiter erforscht werden.

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8 Gedanken zu “Medienpädagogen für Medienkompetenz

  1. Tya was fordern wir Gamer schon immer… bessere Medienkompetenz!
    Lehrer und Eltern sollten Kinder darüber aufklären, dass man nicht Tollen sollte und keine Bilder von sich ins Netz pusten sollte, denn das Netz vergisst nichts.
    Leider scheint das noch lange hin zu sein wenn man immer wieder auf Party Bilder stöst auf denen sich alle Altersgruppen die “hohe Kante” geben und dies mit den Worten: “BOOOAAA fett krasse Party. So viel gessoffen wie tage nicht mehr” kommentieren…

    Ebenso sollte man nicht jeden über ICQ und Co mit seinen Privat Angelegenheiten voll quatschen, es sei denn man kennt diese Person im realen Umfeld.
    Ein “Internet Knigge” welches man in der Schule duchsprechen kann in den von den Gefahren des Netzes gewarnt wird ist schon seit Jahren überfällig…

    Happy Coding.

  2. @sonic: dito!

    Ergebnis das kfn:” Das Internet wird für Porno- und Killerspieleverbreitung verwendet, unserer Lösungsansatz… verbietet das Internet!”
    Danach: “Hiermit gibt die CDU bekannt einen Gesetzesentwurf zum Verbot des Internets vorzubereiten…”
    Umfrage: “41% Sehen eine Gefahr die von den Internet ausgehen…”
    usw usw bis plötzlich Deutschland das Internet abschaltet…

    Mal sehen ob es so kommt ;-)

    Happy Coding

  3. @ Manifest:
    Gute Sache.

    @The_Real_Black:
    Du spielst auf eine nicht existente Analogie an. Das KFN hat noch nie einen derartigen Schluss gezogen und auch noch nie Lösungsansätze angeboten. Das sind IMMER Einzelpersonen und/oder Politiker gewesen.

    Gruß
    Aginor

  4. Ich höre immer dieses Argument, das Filme ja nicht so schlimm seien, da man sie nur passiv konsumiert. Computerspiele seien schlimmer da man dort aktiv handelt. Ist das wirklich so? Gibt es da stichhaltige Erkenntnisse? Ich kann diese Argumentation für Filme wie die Saw Reihe und Hostel nicht gelten lassen.

    Gruss
    Gunnar

  5. Es gibt Studien, in deren Verlauf die Hirnströme von Probanden während verschiedener Aktivitäten beobachtet wurden. Tatsächlich verzeichnen diese Studien einen deutlichen Unterschied zwischen Spielen und Filmen mit ähnlichem Gewaltgrad.
    Ganz grob und unwissenschaftlich gesagt: Beim Film schaut man James Bond zu, und heißt evtl. das was er tut nicht einmal immer gut. Im Spiel IST man die Figur und handelt selbst. Der körperliche (durch Bewegung), der geistige (Reaktion und Vorausdenken) und emotionale (Sich-hineinversetzen) Stress ist messbar höher.
    Dadurch ist natürlich eine Identifikation mit der Spielfigur auch wahrscheinlicher, genauso wäre es mit der Wahrscheinlichkeit, Verhaltensweisen aus dem Spiel zu adaptieren. Dies wäre zumindest logisch. Das zu beweisen (oder zu widerlegen) ist im Moment Gegenstand der Forschung.

    Gruß
    Aginor

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