Länder erwägen Killerspielverbot*

*Die anderen, Geländespiele wie Paintball.

(focus) Es ist eigentlich nicht neu, dass neben gewalthaltigen Videospielen auch Geländespiele wie Paintball verboten werden sollen. Der Begriff “Killerspiel” wurde sogar ursprünglich nur im Zusammenhang mit solchen Spielen verwendet. Auch der bayrische Gesetzentwurf sah mit dem § 118 a StGB ein Verbot “Menschenverachtender Spiele” vor:

“Spiele […], die geeignet sind, die Mitspieler in ihrer Menschenwürde herabzusetzen, indem ihre Tötung oder Verletzung unter Einsatz von Schusswaffen oder diesen nachgebildeten Gegenständen als Haupt- oder Nebeninhalt simuliert wird […].”

Die Innenministerkonferenz fordert nun ein Verbot von Paintball, da es “insbesondere Jugendlichen das Schießen als anregendes Spiel” näher bringen würde.

(Danke an amegas.)

38 Gedanken zu “Länder erwägen Killerspielverbot*

  1. Also nicht dass man mich falsch versteht, Paintball und v.a. Computerspiele sind da deutlich harmloser. Was ich damit meine: Die Politik hat sich im Moment gewaltig darauf eingeschossen, am Problem vorbeizusteuern…

  2. “insbesondere Jugendlichen das Schießen als anregendes Spiel” nahebringen. Ich frage mich wo da der Unterschied zum Schießsport ist.

  3. “Spiele […], die geeignet sind, die Mitspieler in ihrer Menschenwürde herabzusetzen, indem ihre Tötung oder Verletzung unter Einsatz von Schusswaffen oder diesen nachgebildeten Gegenständen als Haupt- oder Nebeninhalt simuliert wird […].”

    Aha… also werden dann auch kinder von der polizei verhaftet wenn selbige cowboy und indianer mit plastik-knarren spielen?

    Das wird immer lächerlicher o_O

  4. Verbietet endlich Boxen denn damit wird der Waffenlose Nahkampf trainiert…
    Verbietet endlich Momopoly denn damit wird ein falsches Geldverständniss geprägt…
    Verbietet endlich Hollywood denn dort werden Killer-Action-Filme produziert…

    *lol (traurig über so viel BLÖDSINN)*

    Der Vorteil von Paintball gegenüber Games ist ja der Freilauf und die frich Luft,
    dies ist ja was bei Gamern immer beanstandet wird…
    Wieso also jetzt auch Paintball verbieten?

    Happy Coding

  5. “[…] da sie „insbesondere Jugendlichen das Schießen als anregendes Spiel“ näher brächten.”
    .
    Erstmal mag ich mich irren, aber beim Paintball gibt es meines Wissens nach Altersvoraussetzungen.
    Desweiteren zeugen derlei Aussagen mal wieder vom Missverstehen eines Spiels aufgrund seiner Darstellung. Eine Mechanik wird auch hier nicht erkannt. Densor zeigt schon, wohin einen dieser Argumentationsweg führt (wenn man konsequent wäre, aber ach, Politiker müssen/dürfen das ja nicht sein).
    .
    Das Zitat in Bezug auf die Menschenwürde wäre in meinen Augen die einzig legitime Grundlage für ein Verbot, wir leben ja (angeblich) in einer freiheitlichen Demokratie. Dumm nur für die Verbotsforderer, dass die Menschen, die diesem Sport nachgehen, das freiwillig tun. Ihre Menschenwürde wird also, wenn das überhaupt möglich sein sollte, von ihnen selbst und absolut freiwillig verletzt.

  6. Ich finde es erschreckend, dass die Politiker sich jetzt auf sämtliche Sportarten einschießen, die mit Schießen zu tun haben, aber nur nicht auf diejenigen, die es schon lange gibt (Schützenverein/etc.).
    Das zeigt mal wieder, dass Politiker nur das verbieten wollen, was sie nicht kennen, weil sie Angst davor haben, dass die Welt sich verändern könnte.

    Damit muss ich jetzt schon (fast) um 2 meiner Freizeitbeschäftigungen bangen: Zocken und Airsoft (vom Paintball zum Airsoft zu kommen ist doch wirklich kein weiter schritt mehr, zudem ich eher gedacht hätte, dass die Politiker zuerst aufs Airsoften losgehen, weil gerade dort Waffenimitationen verwendet werden). Fehlt nur noch, dass sie Alkohol verbieten, wenn sie das überhaupt durchkriegen, und wir haben millionen von jugendlichen Zombies, die nichts mit ihrer Zeit anfangen können, weil die Alten ihnen ihre Hobbies verboten haben.

  7. Sehe ich jetzt nicht als so schlimm an, selbst wenn die diesen Gesetzentwurf so durchsetzen würde, dann kann man bei solchen Spielen, im Gegensatz zu Videospielen, bevor man Anfängt eben ne Erklärung unterschreiben, dass man dadurch seine Menschenwürde nicht als herabgesetzt sieht.
    Spätestens wenn diese Erklärung nicht anerkannt wird, kann man damit Problemlos vor Gericht gehen und ne gute Chance auf Erfolgt haben, denn der Staat darf niemanden vorschreiben, wie seine Menschenwürde auszusehen hat.

  8. Vielleicht sollte gleich alles Verboten werden was Spass macht. o0

    Aufstehen, Arbeiten, Essen, Arbeiten, schlafen. Und Steuern zahlen.

  9. Warum höre ich in den letzten Wochen immer nur noch Verbot Verbot Verbot.
    Statt sich mal mit den Ursachen auseinanderzusetzen, schießt man jetzt einen Sündenbock nach dem anderen… naja was will man von Hobby Jägern auch anderes erwarten.

    Im übrigen verstehe ich nicht was das gegenseitige beschießen mit Farbkugeln mit verletzung der Menschenwürde zu tun hat, dann können wir ja auch gleich Schneeballschlachten verbieten.
    Was ist eigentlich mit Polizisten oder Soldaten die schon auf echte Menschen geschossen haben, sollen die jetzt alle wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagt werden?

  10. Die Mitspieler beim Paintball entscheiden sich doch dazu mitzuspielen.
    Somit lassen sie doch eigendlich freiwillig zu dass ihre “Menschenwürde herabgesetzt” wird.

    @kraid: Guter Vergleich mit der Schneeballschlacht.

    @Sonic: Auch nicht schlecht. Bei dem was einige Politiker so von sich geben könnte man manchmal denken die kommen genau da gerade her.

  11. Es darf doch echt nicht wahr sein. Das man nach so einer schlimmen Tat in dieser Gesellschaft einfach nach allem fordern darf ohne das die Menschen mal aufwachen. Alleine wie der Schünemann fordert “solche Sachen auch für Erwachsene zu verbieten” (bei Illner zum Thema Killerspiele, diesmal die virtuellen) und keiner der Anwesenden, Künast immerhin eine Grünen-Politikerin, sich mal ans Grundgesetz errinnert…

    armes Deutschland,

    hopfen

  12. @Guido
    “Na, ich bin ja sowieso schon lange dafür, das Militär weltweit abzuschaffen. Ist ja das grösste Killerspiel überhaupt.”
    Ja, erzähl das am besten den Mädchen in Afghanistan die inzwischen endlich so etwas wie eine Schulbildung bekommen können.
    Warum nochmal? Ach ja: weil “das Militär” dort stationiert ist, das marodierende Taliban davon abhält ihnen am Weg in die Schule Säure ins Gesicht zu spritzen!
    Wie man als jemand der so eine billige Kahlschlag-Rhetorik verwendet überhaupt gegen ein Verbot der “Killerspiele” sein kann, ist mir ein Rätsel…

  13. Also das komische ist ja, gestern Abend lief auf N-TV die Welt der Wunder Sendung über Genau das Thema : Waffen.
    Also mal Zahl ausgedrückt wie viele Menschen es ca mit einer Waffenbesitzkarte gibt : 1,5 Millionen.
    Mindestens 5 mal so viele Personen spielen Computerspiele und oder Paintball.
    Verdächtig ist aber, dass von den 1,5 Millionen die eine Waffenbestitzkarte besitzen mehr Menschen ums Leben kamen als durch Personen durch Computerspiele.
    Es gab ja mal eine Phase wo z.B. einige Polizisten durchdrehten und mit ihren Dienstwaffen Frau / Freundin und Kind umbrachten, auch mit Jägern gab da so Fälle.
    Aber das jemand mal durch ein COmputerspiel oder Paintball erschlagen wurde ist nicht bekannt.

  14. Also wenn ich mir ansehe, wie viele Spieler in der ESL organisiert sind, wünsche ich mir manchmal, dass diese dummen Politiker und die Medien Recht haben – und ALLE “Killerspiel”-Spieler laufen gleichzeitig Amok :).

    Naja, einen Sündenbock brauchen die ja. Und da KInder noch nicht wählen gehen, kann man denen verbieten, was man will. Würde man den eltern vorwerfen, doch bitte auf ihre Kinder aufzupassen, dann könnte man ja Wählerstimmen verlieren. Und indem man sagt, “dass man ja alles tut um die Kinder vor Gewalt zu schützen” (Universalargument 32a des Politikerhandbuchs), gewinnt man die Wählerstimmen hinzu.

  15. ich habe heute gehört das die bundeswehr alle wehrdienstphlichtigen einziehen will da die jungen leute im osten die zur BW wollen sich halbiert haben.

    bedeutet die bundeswehr(die die krieg gegen al kaida führen es aber friedenseinsatz nennen) will mehr leute an der waffe ausbilden welche “killerspiele” spielen man kann ja davon ausgehen das sehr viele 18j. egoshooter spielen.

    da hat die PR-Abteilung der BW aber mal mist gebaut.

  16. @Malexmave
    Ja sowas habe ich auch beim lesen der Nachricht gemacht.
    .
    Da schreien (abseits von Killerspielverboten) reichlich Leute danach, dass die Jugend zu wenig Sport macht und nur noch vor Rechner / Konsole sitzt und dann wollen die doch glatt eine Sportart verbieten, die nicht nur dafür sorgt, dass die Menschen an die frische Luft kommen und trotzdem Spaß haben, nein sie wollen auch etwas verbieten das zu einem hohen Kallorienverbrauch führt. Damit betreiben die Politiker eine Prävention der Prävention von vielen Folgeerkrankungen von Übergewicht und Bewegungsmangel. Sind die Verbote also nur ein subtiles Mittel, die Krankenkassenbeiträge wieder erhöhen zu können und Arbeitsplätze bei Ärzten zu sichern?

  17. naja deutschland darf eigentlich keinen krieg führen :) deswegen nennen sie es friedenseinsatz. bundeswehr als wort sagt schon alles über die zuständigkeiten aus. :) die sind nicht für die “befriedung” anderer länder zuständig.

  18. Ein Staat in dem arabische Terroristen ohne Einschränkung operieren können ist also keine potenzielle Gefahr für den Rest der Welt (inkl. Deutschland)?

  19. du übertreibst, das eigene volk wird irgendwann dagegen vorgehen und das problem lösen, auf die eine oder andere art.
    ausenseiter die als feindbild herhalten sollten sich da nicht einmischen, zumindest nicht militärisch ehr versorgungstechnisch

  20. Na ganz toll. Ich spiele Shooter meist nur im Multiplayer weil der sportliche Ehrgeiz einfach da ist. Vom Spass mit seinen Clanmemberm mal abgesehen. Und jetzt auf Paintball… den Sport den ich mir mal wirklich mal richtig ansehen wollte (Bin kein Fan Fussball und Co., ist mir zu blöd im Matsch zu “spielen”). Toll…wenn die Paintball/Gtoch und (Ego-)Shooter verbietne wollen…können sie gleich mal weiter machen mit Völkerball/2-Völkerball/2-Felderball, Schneeballschlacht, Räuber-und-Gendarm und Schach. Schon komisch…mit 17/18 zur Bundeswehr mit der G36 schießen lernen. Am PC darf ich aber keine Shooter mehr spielen und auf Paintballfeldern darf ich nicht mit Farbkugeln auf Mitspielern schießen die ja sowieso eine Schutzkleidung tragen. Ehm… wo leben wir? Ist das nun hier eine Diktatur oder eine Demokratie? Meine Meinung ist ja sowieso egal… Bin ja nur ein 18 Jähriger Autist den man nicht mal die Bescheinigung geben will, das er seine Schulplficht erfüllt hat und die Berufsschule gehen lassen will.

  21. Was ich an dieser Formulierung mit der “Menschenwürde” hier ja so wahnsinnig interessant und spannend finde, ist, dass hier nicht auf eine Sache oder Gegenstand dabei Bezug genommen wird wie im §131 StGB – weil das ja auch gar nicht möglich ist bei diesen Feldspielen und auf die Paintball-Gewehre womöglich noch unter Rücksichtnahme auf Biatholen oder Sportschießen nicht zurückgegriffen wird, sondern auf die TeilnehmerInnen selbst: die Menschenwürde der TeilnehmerInnen an einer solchen Veranstaltung selbst könnte durch die Teilnahme herabgesetzt werden.
    Ich bin kein Jurist, aber das erinnert mich wiederum schon an jene Fälle in denen kleinwüchsige Menschen auf das “Zwergenwerfen” für ihren Lebensunterhalt bestanden haben. Allerdings ist hier eine Diskriminierung eher gegenüber anderen Feldspielen als einzelnen TeilnehmerInnen der Veranstaltungen zu kritisieren

  22. Aus der Mainpost.de

    “Nach Winnenden fühlen sich viele Schützen am Pranger
    Bezirksschützentag in Marktheidenfeld
    Natürlich blieb der unterfränkische Bezirkschützentag des Bayerischen Sportschützenbunds am Sonntag in Marktheidenfeld nicht unberührt vom Amoklauf eines Jugendlichen in Winnenden.”

    http://tinyurl.com/dgfyqn

  23. @Pyri
    Das ist tatsächlich eine sehr seltsame Sache, weil die die Paintball-Spieler freiwillig an dem Spiel partizipieren. Wenn dabei ein ein Spieler dazu gezwungen würde, an dem sich die anderen dann “Warmschießen”, könnte ich den Vorwurf sogar noch verstehen, aber so lese ich ihn so, dass sich alle Spieler quasi selbst in ihrer Menschenwürde verletzen.

    @Gunnar
    Schon krass: 313 Schützenvereine allein in Unterfranken. Mag ja auch sein, dass die Vereine eine “verantwortungsvolle Jugendarbeit” bei sich erkennen, aber trotzdem muss auch da die Frage erlaubt sein, warum denn die Kinder von Schützenvereinsmitgliedern immer wieder deren Waffen herankommmen. Allein mit einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht in Einzelfällen zu argumentieren, halte ich da für zu billig. Waffen und Munition gehören nicht in Wohnungen, sondern in zentrale gesicherte Räume etwa im Schützenverein, wo sich der Zugang kontrollieren lässt. Zudem muss diese verschwiegene Kameradschaft, die meist in solchen Vereinen herrscht aufgebrochen werden, damit verhindert wird, dass sich die Mitglieder untereinander decken und Außenstehende nichts vom Fehlverhalten Einzelner oder Gruppen erfahren.

  24. Ich bin dagegen, Waffen zentral zu lagern.
    Denn selbst wenn man dann das Schützenhaus rund um die Uhr von zwei bewaffneten Wächtern bewachen lässt (was sich kaum ein Schützenverein leisten könnte), ist das immer noch ein gigantisches Waffenlager, meist außerhalb der Ortschaft im Wald.
    Das ist eine Einladung an organisierte Kriminelle, mit 12 Bewaffneten und 2 Lastwagen anzurücken und sich 1000 Waffen zu holen. Nicht gut.

    Ich bin der Meinung dass die Sorgfaltspflicht der Schützen gefordert ist. Und wenns nicht anders geht wird eben stichprobenartig kontrolliert. Letzteres halte ich aber für bedenklich, siehe Artikel 13 GG. Da müsste eine eindeutige rechtliche Grundlage geschaffen werden.

    Oder aber man verbietet den Privatbesitz von Waffen, die nicht für eine Schießdisziplin gebraucht werden. Wer muss denn bitte eine 15-schüssige, großkalibrige Beretta im Haus haben? Beschränkung der Magazine auf max. 5 Schuss wäre auch ne Idee. Kurzwaffen nur wenn man Bedarf nachweist (z.B. weil man eben diese Disziplin schießt), und dann auch nicht 10 Stück. Sind alles Ideen die diskutiert werden.

    Und dann ist noch zu beachten: Die meisten Schützen machen das ja richtig!
    Nur weil jetzt ein so ein Idiot Amok gelaufen ist, in den letzten JAHREN heisst das noch lange nicht dass alles übel ist und geändert werden muss.

    Gruß
    Aginor

  25. Auch interessant: Waffen dürfen vererbt werden ohen das vorher ein tauglichkeitstest des erben gemacht wird, gestern irgendwo gehört…

    ich würde es eigentlich nicht so toll finden, wenn das GG nochweiter zerlöchert wird, vorallem wenn es keine verdachtsmomente gibt, kontrolle ja, aber nicht stichprobenartig, es würde schon reichen wenn man vor einer kontrolle sich schriftl. anmeldet, die meisten werden schon alleine aufgrund eines solchen schreibens sicherstellen das alle waffen sorgfälltich verstaut sind.

    Amok ungleich die sogenannten Amokläufe ( ich habe nicht den ganzen text durchgelesen)
    siehe http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html

  26. Ob das stimmt?
    Das müsste man schnell prüfen. Soweit ich weiß muss man nämlich geerbte Waffen abgeben, wenn man nicht selbst Waffen besitzen darf (also eine Waffenbesitzkarte hat)

    Gruß
    Aginor

  27. Sry, Doppelpost.
    Angaben ohne Gewähr, aber es scheint so zu sein:

    Wer Waffen erbt, kann diese noch für eine Übergangszeit unter erleichterten Voraussetzungen besitzen (Erbenprivileg). In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Personen, die erlaubnispflichtige Waffen im Wege der Erbfolge übernehmen, innerhalb eines Monats nach dem Erbfall eine Waffenbesitzkarte bei der für sie zuständigen Kreispolizeibehörde zu beantragen haben, sofern die Waffen nicht einem Berechtigten überlassen werden. Wird die Übernahme innerhalb dieser Frist nicht angezeigt, so besteht nach dem Gesetz der Straftatbestand des illegalen Waffenbesitzes.

    Quelle ist eine Frage bei Wer-weiss-was, wo jemand genau dieses Problem hat.
    http://www.wer-weiss-was.de/theme64/article2594307.html

    Gruß
    Aginor

  28. §20 Erwerb und Besitz von Schusswaffen durch Erwerber infolge eines Erbfalls

    Der Erbe hat binnen eines Monats nach der Annahme der Erbschaft oder dem Ablauf der für die Ausschlagung der Erbschaft vorgeschriebenen Frist die Ausstellung einer Waffenbesitzkarte für die zum Nachlass gehörenden erlaubnispflichtigen Schusswaffen oder ihre Eintragung in eine bereits ausgestellte Waffenbesitzkarte zu beantragen; für den Vermächtnisnehmer oder durch Auflage Begünstigten beginnt diese Frist mit dem Erwerb der Schusswaffen. Dem Erwerber infolge eines Erbfalls ist die gemäß Satz 1 beantragte Erlaubnis abweichend von § 4 Abs. 1 zu erteilen, wenn der Erblasser berechtigter Besitzer war und der Antragsteller zuverlässig und persönlich geeignet ist.

  29. Ok, also wird die Eignung geprüft. Das beruhigt mich dann doch.
    Man erbt zwar, aber man hat nur vier Wochen Zeit, entweder ne WBK zu beantragen, oder die Waffen jemand zu verkaufen, oder sie jemandem zur Aufbewahrung zu übergeben der eine WBK hat.
    Klingt fair.

    Gruß
    Aginor

  30. LoL die Schützenvereine fühlen sich an den Pranger gestellt… sorry, da muss ich als Gamer der von Politikern öffentlich in allen Medien als potentieller Amokläufer,Massenmörder und Pädophiler bezeichnet wurde wirklich lachen.
    Vielleicht sollten wir uns auch mal zusammenrotten, zu einer Zeitung gehen und denen auch sagen “hey, wir fühlen uns an den Pranger gestellt, es gibt allein in Deutschland über 1000 verschiedene Clans zu vielen verschiedenen Games”.

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