Stochern im Nebel

Bei Maybrit Illner wurde die Existenz von einem Spiel mit doch recht fragwürdigen Inhalt postuliert, bei dem es sich um den Paten oder GT: San Andreas handeln soll. Leider konnte die Existenz der angesprochenen Modifikation bisher nicht bestätigt werden.
Darüber hinaus wurden von Dagobert Lindlau besorgniserregende “Fakten” über Shooter präsentiert. Auf Nachfrage verwies er auf die Bücher von Grossmann. In diesen konnte man jedoch keine Bestätigung für Lindlaus Aussagen finden. Könnte jemand beim ZDF nach den Quellen für die Aussagen fragen? Wir können deren Wahrheitsgehalt nicht verifizieren.

11 Gedanken zu “Stochern im Nebel

  1. Kleines Lobsternchen meinerseits für den Newstitel :D
    Ich bezweifle das die Quellen verraten werden in Anbetracht der bodenlosen Aussagen.

  2. Den Link sollte man dem Herrn Lindlau um die Ohren hauen.
    Leider wird er nicht zuhören. Er ist schon so alt dass er eine feste Meinung hat. Die ändert sich nicht mehr.

    Gruß
    Aginor

  3. Ich denke, dass die Diskussion über Modifikationen überflüssig und irreführend ist. Schließlich kann man man nahezu jedes Spiel – so auch Karten- und Brettspiele – verändern. Wenn eine Person sein MÄDN-Brett mit rechtsradikaler Symbolik versieht, so käme auch niemand auf die Idee das Gesellschaftsspiel selbst zu verbieten.

    Bzgl. der Trainingswirkung von Ego-Shootern würde mich interessieren, warum das amerikanische Militär kostenlos vermeintliche “Simulationen” wie “Americas Army” anbieten sollte. Müßte es dann nicht ernsthaft befürchten, dass sich ggf. auch Terroristen usw. diese Wirkung zu Nutze machen? Wenn man in militärischen Kreisen wirklich daran glauben würde, käme man wohl nicht auf die Idee weltweit ein derart “mächtiges Werkzeug” zu verschenken.

  4. Ne, die Quellen werden die wohl nicht nennen, weil sie sich damit fachlich angreifbar machen würden. Habe den berühmt-berüchtigten Herrn Herrmann vor kurzem mal neutral und freundlich nach seinen Quellen bezüglich der US-Armee – Killerspiel Verbindung gefragt, aber bislang auch noch nichts gehört.
    .
    Vielleicht könnte man das beim ZDF etwas erreichen, wenn man mit einem “Projekt” an einer Hochschule ankommt, da sind die nach meiner Erfahrung mitteilungsfreudiger, wobei es allerdings auch passieren kann, dass die versuchen, das zu verifizieren, was natürlich bei einem Fake-Projekt problematisch sein könnte.

  5. was traurig ist das diese schlecht informirten leuten (oder einfach: lügner) auch noch glauben geschenkt wird.

    einen patch der von privatpersonen also nicht von herrausgeber angeboten wird kann man nicht als grundlage für ein verbot heranziehen.

    das nimmt schon langsam demokratiefeindliche formen an obwohl es in zwischen auch leute gibt die sich auch tatsächlich mit dem problem amoklauf auseinandersetzen und nicht nur so tun als ob.

  6. Da ich’s grad selber spiele, denke ich, dass es auch Fallout 3 sein könnte. Bei Headshots gibt es mitunter nen XP-Bonus. Wenn man dann noch den Gorepatch einbezieht…
    Ohje, sogar in die Terrorismus-Ecke könnte man Fallout drängen, schließlich besteht die Möglichkeit ein ganzes Dorf per Atombombe dem Erdboden gleichzumachen.

  7. @inode bezüglich der Trainigswirkung. Die ist erwiesen und wird auch in “Militärkreisen” nicht bestritten. Es geht aber da um etwas anderes, als es nun im Zusammenhang mit diesen Spieln immer dargestellt wird. Das anhaltende Training beim Schießen auf menschenähnliche Formen dient dazu im Ernstfall, also wirklich einem Einsatz mit Waffen, jene Hemmung abzubauen, welche normalerweise einen Menschen hindert auf einen Menschen zu schießen. Es wurde im ersten Weltkrieg tatsächlich untersucht, auf beiden Seiten, dass die meisten Opfer nicht auf direkten Feindkontakt zurückgehen, sondern indirekt durch Gas und Fernwaffen ums Leben kamen, ja sogar viele Soldaten sich im Falle, dass sie auf einen Feind mit dem Gewehr anlegen sollten, absichtlich daneben schossen.
    Seit dem zwooten WK und besonders danach hat man andere Trainingsmethoden eingeführt und neue Zielscheiben benutzt, mit menschenähnlicher Form und siehe da, nun stieg auch die wirkliche Trefferquote. Es ist also erwiesen, dass man diese letzte Hemmung durch das Training ausschalten kann, jenes kleine Zögern im Ernstfall.

    Was man allerdings nicht kann, bzw. wofür bislang jeder Beweis fehlt, Menschen durch diese Art Training zu mehr Gewalt zu animieren, ja im Grunde jeder der auf diese Art trainiert wird danach los rennen und morden. Aber genau das wird immer von den Politköppen behauptet. Aber wenn es so wäre, müsste jeder Soldat, jeder Polizist, jeder Wehrdienstleistende, oder zumindest ein signifikanter Anteil dieser Berufsgruppen seit dem 2. WK los rennen und wild Menschen töten.

  8. im grunde dient training mit gewalt, also auch/gerade im kampfsport, zum besseren umgang mit eben dieser sprich zur besseren selbstdisziplin

  9. @admin
    Ist nicht der einzige Sinn und Zweck von Aussagen wie der Lindlaus eine moralische Verwerflichkeit von Videospielen dadurch zu belegen? Ich denke jedenfalls nicht, dass es dabei wirklich um Sachargumente geht.

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