Schweizer wollen besseren Jugendschutz

(KSS) Deutschland hat bekanntlich mit den Siegeln der USK verbindliche Altersfreigaben, die vom Handel auch beachtet werden müssen. Im europäischen Ausland gilt größtenteils die PEGI, die nur eine reine Empfehlung darstellt. In der Schweiz fordert “pro juventute” nun mit einer Petition, dass eine mit der USK vergleichbare Stelle eingerichtet wird um den notwendigen Jugendschutz zu gewährleisten.

17 Gedanken zu “Schweizer wollen besseren Jugendschutz

  1. Halte ich dann für gut, wenn man mit soetwas im Sinne eines Jugendschutzes arbeiten will. Nicht gut würde ich es finden, wenn man den JS als Deckmantel nimmt, um so ungeliebte Computerspiele aus den Regalen verschwinden lassen zu wollen.

  2. Das würde ich mir auch für Österreich wünschen. Bislang gelten verbindliche Regelungen nur in Wien – auch kann ich mir saftige Bußgeldstrafen für den Einzelhandel vorstellen

  3. @modgamers,

    was wohl der wahre Sinn dahinter ist.
    Denn bei uns heisst es ja schon das die USK nutzlos ist, warum sollten nun also die Schweizer sowas vergleichbares einrichten?
    da werden sich personen wie näf hinter befinden, die dann ego-shooter gleich vor der grenztür stehen lassen.

  4. Klingt erstmal fair.
    Wenn es nur darum geht den Spielen eine verbindliche Freigabe zu erteilen und sie nicht komplett zu verbieten ist das vollkommen in Ordnung.

    “Forderungen unserer Petition
    Wir wollen erreichen, dass eine nationale Zertifizierungsstelle geschaffen wird, die Computerspiele und Videos auf ihre Altersfreigabe prüft.
    Wir wollen erreichen, dass diese Altersfreigaben verbindlich erklärt werden.
    Wir wollen erreichen, dass Bund und Kantone endlich eine einheitliche Regelung im Jugendmedienschutz schafft.
    Und wir wollen erreichen, dass Bund und Kantone bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Kompetenz im Umgang mit Unterhaltungsmedien fördern. Was heute getan wird, genügt nicht.”
    1 bis 3 haben wir ja schon. Nur 4. würde ich auch für Deutschland noch empfehlen.

  5. Klingt an sich nicht schlecht. Vom Prinzip her ist die USK ja eigentlich auch perfekt. Blos eben duch die manglenden Kontrollen und manche Eltern, scheint sie etwas untergraben zu sein.

  6. versteh das ganz hier nicht.. das einzige was man machen muss, ist wie z.B auf konsolen, den elternschutz aktivieren.. dann kann man erst gar nicht mehr solche spiele spielen! Darum müssen, wie immer, die eltern dafür sorgen das ihr kind nur das spielt was es auch spielen sollte. Nicht immer so weit denken..

  7. intressant die USK sei doch “mangelhaft” offensichtlich sieht man dass ausserhalb von deutschland anders.
    Was auch angesiehts der Realität der tatsächlichen Zensur hierzulanden im Gegensatzt den Wahnvorstellung mancher sogenannten “Experten” auch nicht verwunderlich ist.

  8. Die USK klingt vom Prinzip her gut und logisch, allerdings ist sie in der Praxis kompletter Unsinn, weil sie auch nur funktioniert wenn die Eltern und der Handel da mitmachen.
    Aber wenn die Eltern und Verkäufer genug Medienkompetenz dafür haben, können sie auch selber dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche nicht an Produkte kommen, welche für sie nicht bestimmt sind und brauchen keine USK mehr.

    Ganz nebenbei ist die USK auch ein Zensurorgan, da sie schon einigen Games mit recht bescheidenen Argumenten, die 18ner Plakette verweigert hat und sie damit zum Abschuss, durch die BPjM frei gab, während vergleichbare Games diese Plakette problemlos bekommen haben.
    Zudem ist die USK auch dafür mitverantwortlich, dass es diese scheusliche “Selbstzensur” bei Videospielentwicklnern gibt, welche ziemlich häufig die deutsche Version eines Game versaut und zu unspielbaren Datenmüll verkommen lässt.
    Denn natürlich macht die USK die Firmen auch sogenannte “Vorschläge”, welche Spielinhalte geändert werden müssten, damit das Game die und die Plakette bekommt.

  9. naja gut, dass mit den vorschlägen geben ist eine natürliche sache.
    ist ja beim tüv auch nicht anders, der gibt sein siegel auch erst wenn bestimmte mängel behoben worden sind.

  10. Ja nur geht es hier nicht um Mängel, sondern um Spielinhalte, welche entweder das Game erst spielenswert machen oder welche für die Atmosphäre und Story zuständig sind und so dem Game erst die Anreize oder den Sinn ausmachen.
    Das ist in etwa damit vergleichbar, als wenn der Tüv hingeht und sagt, dass man erst die Tüv Plakette bekommt, wenn man sein Rücklicht kaputt schlägt, das Lenkrad weglässt und die Bremskabel durchschneidet.

  11. schon aber du musst bedenken, dass die usk nicht nach storyinhalte geht, sondern nach gewaltinhalte und so weiter.
    das hat mal einer der tester gesagt, wo ich ich vor knapp 2 jahren irgendwo eine interview zu gesehen habe.
    die haben ihren katalog und kreuzen halt verschiedene dinge an, wo sie meinen “das muss geändert werden um plakette XYZ” zu bekommen.
    es ist schon traurig das man dann sich die spiele aus dem ausland bzw bei okaysoft bestellen muss, um sie in originalfassung spielen zu können, aber zumindest darf man sie dann legal online bestellen.
    wer sich die spiele ohne vorinfo bei mediamarkt kauft hat dann selber schuld, wenn er eine geschnittene fassung hat.
    informieren kann man sich auf schnittberichte.de oder wie der link ist oder eben googlen und verschiedene foren durchsuchen.
    zumindest hat okaysoft meistens die info ob eine DV geschnitten ist oder nicht, wenn sie es nicht wissen bestelle ich halt die englische version.

  12. ich halte das für idiotisch, es gibt bereits die PEGI, warum deren bewertung nicht einfach in alle europäischen ländern verbindlich machen? auch in deutschland anstelle der USK, würde enorm viel geld sparen und für eltern wäre es auch einfacher da nur mehr eine bewertung auf der pakung ist.

  13. Eine Kombie aus beiden wird von einigen deutschen Politikern gefordert, wie die Kombi aber aussehen soll ka.
    Gefordert hatte das meine ich die SPD Frau von Medien und Kultur, kenne jetzt den Namen nicht, und ich glaube Laschet hätte auch nichts dagegen.

  14. Ich hielte auch eine Kombination aus beiden irgendwie für sinnvoll. Denn auch das PEGI-System hat seine Stärken und Schwächen.

    Gruß
    Aginor

  15. Das finde ich jetzt eigneltich ganz ok, sofern mit “mit der USK vergleichbar” nur die Grundidee der Einrichtung gemeint ist.

    Ich glaube trotzdem, dass es in Sachen Jugendschutz reicht, PEGI-18+-Spiele nicht an minderjährige zu verkaufen.

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