BPB organisiert Eltern-LAN

p7(Bild Pro 7 Newstime.)

(BPB) Die Bundeszentrale für politische Bildung organsiert „Eltern-LANs“ um den Erziehungsberechtigten einen Einblick in das Hobby ihrer Kinder zu ermöglichen und für Diskussionen mit dem Nachwuchs auch etwas Fachwissen zu vermitteln. So gibt ein Vater selbst an: „Ich möchte zumindest beurteilen können, was ich ihnen (meinen Kindern) verbiete.“ Hier gibt es eine Liste der nächsten Veranstaltungen.

27 Gedanken zu “BPB organisiert Eltern-LAN

  1. — Doppel post… @admin: echt schnell die news *G*
    hi gerade in Newstime auf pro7…
    Eltern sollen diese Killerspiele einmal sehen damit man sie wissen um was es geht…
    komisch nur, dass bei CS Blut spritzt!
    also spielen sie mindestens die 18 Version…

    in der Normalen ab 16 Verion die für Eltern von Jugendlichen also mehr Sinn gehabt hätte spritzt aber kein Blut und es bleibt auch kein Blut an den Wänden kleben…
    was soll man dazu nur sagen.

    Happy Coding

  2. Ich finde solche Informationsveranstaltungen gut. Aber was ich nicht verstehe…. Die jetzige Elterngeneration sollte doch in ihrer „Jugend“ mit Computer und Videospielen aufgewachsen sein. C64, Amiga, Atari, Nintendo usw.

    Muss man so vielen Eltern noch erklären, was Computerspiele und Videospiele sind?

  3. @gunnar: scheint so. ich wäre ja für eine senioren-LAN nur frag ich mich ob sie sich gegenseitig beschießen würden oder vor lauter abscheu nur virtuell anstarren.

  4. Ebenfalls auf ProSieben gesehen, warum da nicht die normale CS-Version gespielt wird, leuchtet mir beim besten Willen nicht ein. Immerhin soll die Veranstaltung ja aufklären, nicht noch weiter polarisieren.

    Grundsätzlich eine sehr gute Sache. Über die Umsetzung, zB wie lange gespielt wird, wird leider nichts ausgesagt, da es doch einige Zeit dauern dürfte, bis man die Mechanik hinter dem Spiel erkennt und nicht nur rumrennt und ballert.
    Generell aber ein Schritt in die richtige Richtung, da man Spiele nicht begreifen lernt, wenn man sich (möglichst reißerisch zusammengeschnittene) Videos in den Medien ansieht, man muss selbst spielen.

  5. Naja mein VAter ist mit Civ1 und Civ2 an den PC geraten. Das ist schon was „anderes“ als Doom3 oder so ;)

    Im Regelfall mangelt es nur am Willen der Eltern mal über den Tellerrand zu schauen. Manche Eltern verbieten eben lieber pauschal, als sich mit den Interessen des Kindes genauer auseinander zu setzen. Und da ist völlig egal ob die Eltern in ihrer Jugend PCs hatten oder nicht:
    solchen Eltern sind die Hobbies ihrer Kinder völlig Banane. Solche Eltern gehen aber auch nicht zu so einer Veranstaltung.

  6. Meine Eltern hatten nie irgendein Videospiel. So kann ich das schon verstehen, dass da Aufklärungsbedarf ist. Bei uns zu Hause übernehme natürlich ich das ^^

    Wegen der falschen Versionsangabe hab ich denen dann auch eine Mail geschrieben. Keine Angst, ich hab das ordentlich geschrieben und außerdem erklärt, dass ich voll hinter der Aktion stehe und mich freuen würde wenn weiter folgen würden. Das Volk (besser gesagt die Nicht-Gamer) muss aufgeklärt werden.

  7. @Gunnar:

    „Die jetzige Elterngeneration sollte doch in ihrer “Jugend” mit Computer und Videospielen aufgewachsen sein.“

    Naja, wahrscheinlich doch nur ein kleiner Teil. Ich schätze mal, das von meiner Generation, ich bin über 40, vielleicht 10 bis 20% Computerspiele gespielt haben. Der Riß, oder besser der Abgrund, zwischen Spielern und Nichtspielern geht quer durch alle Altersgruppen. Es wird also auch noch bei den heute 15 und 20 jährigen Nichtspieler und Spielegegner geben.

  8. @Arbol01:
    Bei dem Riß durch alle Altersgruppen kann ich dir nur zustimmen – Es gibt zumindest bei uns an der Schule jede Menge Schüler, die nie oder sehr selten Computerspielen und zumindest eine, die Computer hasst (sie hat den Informatik-Unterricht verweiger weil es nicht mit ihrer Religion vereinbar wäre – sie ist Kathollikin. Was im Katholizismus gegen Computer spricht weiß ich aber auch nicht).

    Dennoch ist dieser Prozentsatz an Nichtspieler und Spiele(-/Computer-)hasser sehr klein, denke ich.

    Was das mit das mit der Generation C64 angeht: Diejenigen haben eher Programmiert als gezockt. Mein Vater war früher so einer und hat viel am Rechner gemacht, aber selber ein Spiel gespielt hat er wohl nie, er hat auch noch Kontakt zu seinen damaligen Freunden, bei denen war es ganz ähnlich – viel mit Rechner zu tun gehabt aber selten oder nie ein Spiel gespielt (Zitat: „Ein Computer ist ein Rechner und Arbeitswerkzeug – aber kein Spielzeug.“).

    Frohes Zocken

  9. @inode: Leider wieder ein sehr reißerischer Artikel, danke für den Link, hab denen mal einen Kommentar geschrieben und darrauf hingewiesen dass das Bild oben nicht aus dem Original CS stammt. Sieht für mich eher nach einem Blood-Patch aus, vor allem weil der T garnicht richtig getroffen wird, bluten tut ja eigentlich nur der Kopf, nicht so sehr die Brust. Alleine die Wortwahl ist halt eigentlich für so eine Zeitung nicht angemessen, man stelle sihc das mal in anderen Bereichen vor.

  10. @hopfen
    Ich würde das dort jetzt nicht so sehen. Es ist eher ein Anfang. Langsam verstehe ich auch die Pressemitteilung des „Deutschen Kulturrates“, wo von einer anderen Berichterstattung schon ausgegangen wurde.
    Natürlich kann jetzt immer wer vom „Kölner Aufruf“ kommen und „Haltet den Dieb“ schreien – in dem Fall die BPB Gemeint, schon ein Feindbild bei denen, so traurig das auch immer sein mag.
    Mit Ressentiments und Vorurteilen von Seiten von JournalistInnen, das hat wohl auch die Berichterstattung auf 3sat vorgestern gezeigt, wird man wohl oder übel immer rechnen müssen. Wenn das aber so weitergeht sind das schon Ansätze eines echten Diskurses würde ich sagen, eines den ich vorher zumindest nicht so gesehen hätte.
    Wie bekannt wurde unterstützen aber immer mehr FriedensaktivistInnen den „Kölner Aufruf“ – also kann jewedes bemühen um Differenzierung, das ebenfalls angefeindet wird – denb wer meint den „Krieg im Bild“ immer und überall bekämpfen zu müssen wird wie eine Frau Schiffer aus Erlangen auch das -, weiterhin kippen, so aufgeschlossen manche auch immer sein mögen.

  11. @Poddel
    Diese Sichtweise auf den Computer scheint meinem Eindruck nach in Europa weiter verbreitet zu sein als in Amerika.
    Das sehe ich auch an der IT-Berichterstattung aus den USA, dort ist man Computerspielen gegenüber wesentlich aufgeschlossener. Ich nehme mal an, das hat aber auch mit einer gewissen Mentalität zu tun – Einstellungsweise an eine Sache mit dem vermeintlich nötigen „Ernst“ heranzugehen.
    Das kenne ich auch aus meiner Generation (Amiga und später). Da war ein „Worms“ zwischendruch das höchste der Gefühle, davon habe ich mich für meinen Teil aber auch schnell abgewendet. Mag sein, dass die Situation mit der „Killerspieldebatte“ in Deutschland zu einem Gutteil auch damit zu tun hat, dass ein eindeutiger Generationenkonflikt so nicht unbedingt herstellbar ist. Und eine Ablehnung gegen „Computergewalt“ umso größer – sorry fürn etwaigen Doppelpost

  12. „sie ist Kathollikin“
    Tja, für einige sind Computer eben die Wekzeuge des Teufels (verbrennt sie!!!).
    Fanatiker gibt’s leider überall.

    Ich will ja nichts gegen den Glauben sagen, auch wenn ich ihn in dieser Form nicht teile, aber wenn dabei derartige rückwärtsgerichtete, intollerante Menschen hervorgebracht werden ist das schon traurig.

    Mal ehrlich ohne diesen ganzen Religionskram wäre die Welt um einiges friedlicher.
    Ich erinnere nur an die Kreuzzüge, Hexenverbrennung, den Konflikt Christen Islam Judentum usw.
    Die einzig wirklich pazifistische Religion scheint mir der Buddhismus zu sein.

  13. @kraid:
    Leider hast du damit Recht. Obwohl alle Religionen den Frieden predigen ist der Buddhismus (gegründet vor ungefähr 2500 Jahren von Buddha Shakyamuni, als er die 4 Schulen des Buddhismus gründete), auch wenn es hier bereits zu Ausschreitungen durch den Hass gegen die Chinesen kommt (Einnahme Tibets et cetera).

    Frohes Zocken

  14. Wo will man denn heutzutage noch arbeiten ohne nur indirekt mit Computern arbeiten zu müssen? Selbst im Vatikan soll es Computer geben. ;)

    Gruss
    Gunnar

  15. Natürlich.
    Und Kindern nicht den Umgang mit dem PC zu zeigen, DAS gehört verboten!
    Damit müssen die den Rest ihres Lebens umgehen!

    Gruß
    Aginor

  16. @Seth:
    Ja darauf Spielt er einen Sims Klon namens RealLife…
    http://nobby007.files.wordpress.com/2007/08/der-liebe-gott-an-seinem-pc.jpg
    http://www.karikatur-cartoon.de/bilder/killerspiele.jpg

    Komisch ist leider immer wenn ein Rentner um sich Schießst, ist es kein Amoklauf, sind keine Killerspiele schuld und keiner will sofort Spiele oder Waffen verbieten…
    Manchmal machen einen die Nachrichten schon traurig…
    sinnlos, unfair und das auf allen Sendern…
    Unhappy Coding.

  17. Diese Aktion ist wirklich nötig, da die inkompetenz der meisten Erziehungsberechtigten in diesem Bereich äußerst groß ist und entweder übertrieben oder verantwortungslos gehandelt wird. In einigen Fällen auch beides gleichzeitig. Eine solche Veranstaltung sorgt für Medienkompetenz und sollte staatlich gefördert werden.

  18. Ich finde zwar grundsätzlich gut, dass soetwas gemacht wird, aber es müsste meiner Meinung nach „flächendeckender“ gemacht werden, da erstens wenige davon wissen und zweitens noch weniger Eltern hingehen.
    Und „Experten“ erst recht nicht.

  19. @Real-Black,

    das dachte ich mir auch.
    Laufen Polizisten Amok = Beziehungstat oder aus Geldsorgen
    Laufen Forstwirte Amok = das gleiche
    Laufen Rentner Amok = wieder das gleiche
    Laufen junge Menschen Amok = sind die Killerspiele die Ursache

    Ich glaube es ist schon Mode geworden, sobald ein junger Mensch sowas wie ein Amoklauf durchzieht, dass automatisch auf Killerspiele abgezielt wird.
    Das hat man bei Winnenden gut gesehen.
    Erst als Schäuble am Abend des 2.Tages nach dem Amoklauf die den „Killerspielen“ in die Schuhe geschoben hatte, ging der mediale Hype über dieses Thema von 0 auf 100 in wenigen Stunden.
    Und die Amokläufe älterer Menschen werden nur am Rande erwähnt und verharmlost, wärend School-Shootings mit Killerspielen aufgeheizt und Leute wie Bosbach in Sendungen eingeladen werden um ihren Senf dazu zu geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.