Mousesports im Interview

(KSS) Auch die Süddeutsche Zeitung hat sich an den eSport gewagt und mit Manuel Makohl (Spieler bei Mousesports) ein Gespräch geführt. Ist es wirklich so, dass sich in der deutschen Version von CounterStrike (Source) getroffende Gegner hinsetzen? Wurde das nachträglich eingeführt? Wie auch immer, den Artikel findet ihr hier.

17 Gedanken zu “Mousesports im Interview

  1. Also das ist scheinbar echt so. o.0…Ob das so eine gute Idee ist. Eigentlich vermittelt es doch, dass Menschen wieder aufstehen, nachdem sie durch Schüsse schwer verletzt wurden.

    Aber das interview ist denke ich mal ein Schritt in die richtige Richtung.

    mfg, hopfen

  2. gute fragen und gute antworten, so stellt man sich journalismus vor.
    schade das es die sender und blätter die am meisten gesehen und gelesen werden immer nur hitler-journalismus betreiben, sprich : uns deutschen geht es schlecht, weil es die killerspiele gibt, killerspiele sind schuld an tragödien, killerspiele sind schuld an allem schlechten in unserer gesellschaft, vernichtet killerspiele und morgen ist alles anders….

  3. @booomboy
    naja, du musst aber zugeben, dass das Interview, im Vergleich zu der Diskussion vor einigen Jahren, doch ein Fortschritt ist und die Süddeutsche ist nicht irgendein Revolverblatt. Aber du hast recht: richtig ernsthaft wird die Diskussion erst, wenn die Zeit oder das ZDF ebenso vorgehen.

  4. naja, aber ein bissel palt sind die fragen zum teil schon XD:
    hast du es toll gefunden weil du virtuell töten kontest?
    hast du realität und fiktion schonmal verwächselt?

    ohman

    aber ansonsten sehr gut! zumal endlich mal auf einen dieser dummen kommentare zum ende verzichtet wurde, der die aussage des interviewten als schwachsinn und dumm aussehen lassen soll.

  5. mir gefällt der Artikel gut.
    Besonders hat man die anfängliche Richtung des Interviewers gemerkt.
    Hat Counterstrike dich faziniert, “weil du virtuelle Menschen töten konntest?”
    Man hat gesehen, die Vorurteile waren da, aber das Verhalten war insgesamt sehr gut und es gab auch kein, Schämst du dich nicht, soetwas nach dem Amoklauf zu Spielen?!

  6. genau das meinte ich @ mystical13.
    auch wenn die fragen die meisten gleich aggro machen, sind sie dennoch notwendig.
    und im gegensatz zu sendungen mit bosbach usw als gäste, wo solche fragen meist keine antwort der gamer zulassen, konnte hier in diesem artikel ein gamer ohne negativen abschlusskommentar antworten.

  7. Manchmal sollte man einfach mal den leuten die Antworten ins Gesicht geben die sie anscheindend brauchen…
    @Hejoba: der Artikel ist gut, aber es stimmt manche Fragen sind mal wieder wirklich sinnfrei…
    – Jetzt was manche sich erwartet haben…
    sueddeutsche.de: “Weil du auf virtuelle Menschen schießen konntest?”
    Killerspieler: “JAAAA!!!!!1111 Elf 111 eins 1111 JAAA! UND ERST ALS DER ERSTE KOPF ZERPLATZT IST…. DASS WAR SO RICHTIG LOL MAN EHY!!! ÜBER ALL BLUT UND FLEICH KLUMPEN…”
    sueddeutsche.de: “Gab es eine Phase, in der du den Bezug zur Realität verloren hast?”
    Killerspieler: “F6, F6, F6, Qicksave die Frage will ich erst mal testen welche Antwort besser ist… gibt es da unterschiede?? … was solls F7 … nein niemals…”
    *grins*

    Happy Coding.

  8. @Hejoba: Wenn solche Fragen fehlen würden die Leser das Interview wohl weniger ernst nehmen. Man kann keine Wunder von Heute auf Morgen erwarten, aber es ist ein schritt in die richtige Richtung.

  9. “…warum ist Fußball für dich so Interessant? Weil Spieler die Rote karte bekommen?”

    ..ne..wegen der tore…wer gewinnt und so…klar is es schade wenn einer vom platz geht aber pech gehabt…

  10. In der deutschen version von counter-strike ist es schon seit ewigkeiten (2000-2002 rum irgendwann) so das getroffene gegner sich einfach hinsetzen und schmollen. Die änderung wurde eingeführt als counter-strike als standalone spiel auf den markt kam und es somit eine eigenständige deutsche version gab.

    Finde ich aber erstaunlich das nichtmal die leute hier das wissen? Das ist es ja gerade warum mich die berichterstattung auf den öffentlich rechtlichen so unglaublich wütend macht.

    Da werden videos von der US version gezeigt mit gore-patch (bei dem die spielfiguren dann richtig zerplatzen) und als nächstes dann behauptet: Dieses spiel ist ab 16 jahren in deutschland erhältlich.

    Diese darstellung ist schlicht und einfach eine lüge. Die US version hat eine ab 18 freigabe und selbst in der US version fliegen keine körperteile rum. In der deutschen version die ab 16 jahren ist spritzt kein tropfen blut, es sterben nichtmal “menschen”. Wird ein spieler erschossen so setzt sich seine figur einfach hin und schmollt.

    Allerdings muss man hier auch zwischen Counter Strike und Counter Strike Source unterscheiden. Bei source spritzt wieder blut ob sich die gegner immernoch hinsetzen weiss ich nicht da ich immernur die US versionen gespielt habe. Ist mir dann doch ein bischen zu lächerlich wenn sich leute einfach hinsetzen bzw. ich nicht erkennen kann ob jemand einen helm trägt bzw. ich einen headshot gemacht habe nach nem treffer.

  11. @densor
    in welcher Version?
    also in Source (da spritzt bei mir rotes Blud, also wahrscheinlich amerikanisch) fallen die Gegner sehr realistisch,
    bei 1.6 (gelber Matsch statt Blut, also wahrscheinlich deutsche Version) fallen die Gegner in einer sehr unrealistischen Bewegung.
    Condition Zero hab ich zwar auch (Valve Complete Pack) habs aber nie gespielt.

  12. Die deutsche standalone 1.6er version da haben sich zumindest damals getroffene gegner einfach hingesetzt und geschmollt. Ob es inzwischen anders ist weiss ich nicht.

    Das gelbe blut kommt zustande wenn man auf ein deutsches half-life den counter strike mod installiert so hab ich das zumindest noch in erinnerung. Habe aber auch schon gute 5 jahre kein CS mehr gespielt.

  13. @densor

    Liegt daran, dass ich CS nur um 6.5 rum gespielt habe (dt. Version ohne hinsetzen). Danach ging es über TFC und DoD schnell zu RtCW und W:ET^^.

  14. “Mama schießt scharf: Eltern probieren Games aus”
    “Ob es für sie ein Problem war, während der Counter-Strike-Partie auf Menschen zu zielen und abzudrücken? „Das war für mich nie ein Mensch“, meint die rüstige 66-Jährige. Und sie fügt hinzu: „Ich muss aber sagen, das hat mich selbst überrascht.“”
    GENAU DASS SAGEN WIR SEIT JAHREN!!!
    LOL #
    HAPPY Coding. ^^

  15. toll :D

    ich habs scho ein paarmal gesagt: die “gegner” der games sind menschen die realität und fiktion nicht auseinander halten können, ansonsten kämme doch kein normaler mensch auf die idee die vorgänge in einem compterspiel mit der realität zu vergleichen, das zeugt von getrübter wahrnehmung, wenn wirklich jmd durch computerspiele derartig negativ beeinflusst würde dann kämmen diese leute dennen am nähsten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.