Winnenden: Expertenrat eingerichtet

(StN) Die Landesregierung hat unter der Leitung von Udo Andriof ein Germium eingerichtet, dass über Konsequenzen aus Winnenden beraten soll. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten wird auch über ein „Killerspielverbot“ diskutiert. Andriof zur Debatte:

Dabei wird es keine Denkverbote geben.“

Zu den 11 Fachleuten gehören auch Jörg Fegert (Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Britta Bannenberg (Kriminologie-Professorin), Thomas Langheinrich (Landesanstalt für Kommunikation) und Friedemann Schindler (Jugendschutzeinrichtung der Bundesländer).

10 Gedanken zu “Winnenden: Expertenrat eingerichtet

  1. Weiter mit den (negativen) Nachrichten…
    „Die Arbeitsgruppe soll uns helfen, die richtigen Lehren aus dem Amoklauf zu ziehen“
    Weniger Leistungsdruck? Mehr Lehrer, kleinere Klassen, eine Mitfühlgesellschaft anstelle der Ellenbogenpolitik?
    Happy Coding…

  2. das der expertenrat über ein verbot nachdenkt, mahct mich ja wieder stutzig, aber vielleicht kommen die experten ja auch zu dem schluss, wie sinnlos ein solches verbot ist.

  3. Das interessante auf dieser Site ist die Umfrage zum Iran-Eklat weiter unten links.
    Die Antwort A gefällt mir dabei am besten : Solche Hetzer muss man boykotieren.

    Und wieder redet man nur über ein Killerspielverbot wärend das Waffengesetz nur verschärft werden soll.
    Wo das wieder hinauslaufen wird kann ich mir schon denken…

  4. Überschrift: Lehren aus Winnenden
    Expertengruppe berät Konsequenzen
    Artikel beginnt: Stuttgart – Müssen Killerspiele verboten werden? Brauchen wir mehr Medienpädagogik? Soll das Waffenrecht verschärft werden?
    Man beachte die Reihenfolge…
    Also das ist doch langsam nicht mehr normal. Was hat das noch mit Journalismus zu tun?

    Anmerkung:
    Jörg Fegert, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Ulm
    Spitzer ist von der Universität Ulm !!!

    Link zu einem Interview mit Fegert:
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0312/amoklaufinwinnenden/0010/index.html

    „Und Untersuchungen von Hirnforschern zeigen: Ballerspiele trainieren die kaltblütige Aggression, das schnelle Abknallen in Serie. Deshalb macht die US-Army ihre Nahkampfausbildung heute zu großen Teilen mit solchen Spielen.

    Je größer der Monitor ist, desto leichter fällt das Eintauchen in künstliche Welten. Dieser Zusammenhang ist klar nachgewiesen.

    langsam mag ich nimmer… :-(

  5. Soviel zu Britta Bannenberg

    http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/chatprotokoll162.html

    Gast91: Nur eine Frage bewegt mich: Gab es in vergleichbaren Amokläufen den Fall, dass der Täter NICHT mit „Ballerspielen“ a la Counter Strike in Kontakt gekommen ist?

    Bannenberg: Ich kenne keine. Das Problem bei diesen Jugendlichen liegt darin, dass Phantasie und Wirklichkeit verschwimmen. Und eine Identifikation mit Kämpferfiguren stattfindet.

  6. Setzen wir das Puzzle mal weiter zusammen:
    also als erste mal brauchen wir den oben gennanten link
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2005204_0_7720_lehren-aus-winnenden-expertengruppe-beraet-konsequenzen.html

    dann lesene wir da:
    „Es ist undenkbar, nach einem solchen schrecklichen Ereignis einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen. Die Arbeitsgruppe soll uns helfen, die richtigen Lehren aus dem Amoklauf zu ziehen“, sagten Ministerpräsident Günther Oettinger sowie die Minister für Kultus und Inneres, Helmut Rau und Heribert Rech (alle CDU).“

    Dann gehen wir auf diesen link:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1237206982731.shtml

    dort lesen wir:
    „Bei der Durchsuchung des Zimmers des 17-jährigen Todesschützen waren Gewaltfilme und Computer-Ballerspiele wie „Counter-Strike“ gefunden worden. „Da hat schon was stattgefunden und sich was angebahnt“, sagte Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) am Dienstag in Stuttgart.“
    weiter lesen wir dort:
    Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) sprach sich für strengere Maßnahmen gegen Gewalt in elektronischen Medien aus: „Ich bin da persönlich zu sehr restriktiven Maßnahmen bereit.“

    danach gehen wir auf diesen link:
    http://www.swp.de/Nachrichten/amoklauf/Rau+Verbot+von+Killerspielen+ueberfaellig;art4205324

    und lesen dieses:
    „Kultusminister Rau wendet sich dagegen, die Schulen nach dem Amoklauf zu Hochsicherheitstrakten auszubauen. Er fordert indes, Killerspiele zu verbieten.“

    und weiter:
    Was halten Sie von der Forderung, Killerspiele zu verbieten?
    RAU: Ich halte ein Verbot so genannter Killerspiele für überfällig. Die Politik muss sich überlegen, ob man sich international auf Restriktionen verständigen kann

  7. Ja, mit solche Puzzles kann man sich auch böse Verschwörungstheorien basteln.
    Danke für die Zusammenstellung der Links, Du bist halt unsere Link-Maschine hier! :D

    Ich bin auf jeden Fall gespannt. Man braucht hier bessere Nerven als in Resident Evil… :D

    Gruß
    Aginor

  8. Kleiner Auszug aus dem Link oben:
    „Die Mitglieder des Expertenkreises erhalten von externen Fachleuten im Rahmen von Anhörungen Unterstützung“

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