23 Gedanken zu “Killerspiele – Braucht Deutschland ein Verbot?

  1. Hab ihn schon Gestern (oder so) gehört. Man kann sich das ganze auch runterladen. Ist ansich ne ganz vernüpftige Diskussion. Wallies wirkt hier etwas kompetenter als bei der Phoenix-Runde, wennauch er bei einigen seiner Thesen ein Beweis dafür schuldig bleibt.

  2. Naja, der Deef ist ja der, mit dem offenen Brief, der sich komplett vernüpftig anhört… und das Wallis, naja… hör es dir einfach an.

  3. Schade, dass ich ausgerechnet an dem Tag nicht nach 21:00 da sein konnte!
    Ich hätte mich gefragt, was sie wohl sagen würden, wenn Tim K. kaum Killerspiele gespielt hat.

  4. ich hab jetzt zwar nicht fertig gehört, aber ich denke, dass das eine Diskussion ist, wie sie eigentlich gefürt werden müsste.
    Leider wird das erste Argument, man müsse nur für eine bessere Einhaltung der Gesetze sorgen, nicht so wirklich gut gekontert, außer mit der Aussage, dass man über die Eltern immer rankommt, was ja leider auch bei indizierten Spielen der Fall ist.

  5. deef hatte sehr gute argumente, bis auf die frage warum es solche spiele überhaupt gibt. da redet er von geschmack, was natürlich stimmt aber als argument wirkt es nicht wirklich überzeugend. joa michael war etwas seltsam. er hat zwar schon recht wenn er sagt dass es in sims auch irgendwie eine art von gewalt gibt, aber man kanne s auch übertreiben.. außerdem hat er gesagt dass seine mutter ihm früher ein spiel gekauft, und dann behaupten eltern seien nicht schuld?
    @alea hat tim k. kaum killerspiele gespielt? ich würds gerne wissen weil ich ein referat drüber halte. am besten wär es wenn ich wüsste welche der bekannten amokläufer viel gespielt haben und welche nicht.

  6. Eric Harris und Dylan Klebold, die Columbine-Schützen haben meines Wissens nach mit Vorliebe Doom gespielt, Eric Harris erstellte auch einige Maps für das Spiel(keine von ihnen stellte seine Schule dar). Man sollte aber auch nicht übersehen, dass sie extrem gemobbt wurden und Harris Medikamente nahm.

  7. tim k., sebastian und co. ..? von columbine wusste ich. zuletzt kam was über die bei pro 7 und spiele allgemein wurrden erstaunlicher weise nur in einem satz erwähnt, so weit ich mich erinnern kann, außer doom natürlich. übrigens sollte das ein absatz werden und nicht fett
    ..

  8. @Egocide:
    Aufklärungsarbeit? Spitzenidee! Ein wenig zur Unterstützung:
    .
    “Für etliche Fälle konnte schließlich der Konsum von “Killerspielen” explizit ausgeschlossen werden: Steinhäuser konnte “Counterstrike” gar nicht gespielt haben, weil er keinen Internetanschluß hatte. Bastian B., der Amokläufer von Emsdetten, konnte “Doom 3″ gar nicht gespielt haben, weil seine Graphikkarte da nicht mitmachte.”
    – Quelle: http://daserste.ndr.de/de-forum/thread.jspa?threadID=105&tstart=0&start=45
    Gefunden durch: http://stigma-videospiele.de/wordpress/?page_id=53
    Link ganz unten

    Würde dir allgemein Empfehlen, dich auf der Homepage hier genauer umzuschauen und dir die Links näher anzusehen.
    .
    Bezüglich Tim K.:
    “Laut der Polizei Waiblingen gibt es keine Beweise dafür, dass Tim K. den First Person Shooter “Far Cry 2? am Vorabend des Amoklaufs gespielt hatte.”
    – Quelle: http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=1374
    In den Kommentaren wird auch auf den Steam-Account verwiesen, da Tim K. laut diesem in den 2 Wochen vor seiner Tat nur 0,1h Counter Strike: Condition Zero gespielt hat.

  9. Dieser Michael ging mir schon bei der Phoenix Runde total auf den Keks mit seinen plumpen Argumenten. Er meint, das er sich selber von den Spielen geschädigt fühlt (ein Schaden hat er ja … kann man nicht abstreiten, aber wohl kaum von den Spielen), müsste er jetzt alle anderen davor schützen.

    Weiter so Junge, rette uns alle … als nächstes dann ein Alkohol und Tabakverbot!!!

  10. @mortipher + alea: danke. das referat ist zwar eig nicht so wichtig (ich weiß nicht mal ob es benotet wird) und die lehrerin war am anfang gegen das thema, einfach weil es so komplex ist, kann ich ja nachvollziehen. das ganze ist eig nur zur übung gedacht, aber mir persönlich ist das referat wichtig, in meiner klasse sind leider nur 12 schüler. bei den infos hab ich mich sowieso hauptsächlich an der seite hier orientiert. ich könnte allerdings schwierigkeiten damit bekommen mich mit meiner eigenen meinung zurückzuhalten.

  11. Immerhin: Wenn die Frage oder ein Kommentar aufgerufen wird: “Er hat WoW gespielt, er hat Far Cry 2 gespielt…” etc. hat man etwas in der Hand.

    Und solche Fragen kommen bestimmt. Bei mir war es genauso, und da war das Thema eigentlich “Computer-/Internetsucht” .

    Da kann man sehen, auf wie vielen Wege man zu Killerspielen kommt.

  12. Wichtig sollte die Studie des Secret Sevices sein: Findings of the Safe School Initiative: Implications for the Prevention of School Attacks.

    Dort heißt es, dass nur ein Achtel überhaupt gewalthaltige Computerspiele gespielt hat, fast 40% aber jedoch über Gewaltfantasien in Aufsätzen und Tagenbüchern schrieb.

    Zudem währe da noch die Gutenbergkommision, welche sich mit Erfurt beschäftigt. Bericht der Kommision Gutenberg-Gymnasium.

    Über Google sollten diese PDFs leicht zu finden sein.

  13. @Mortipher: Ein kleinen sachlichen Fehler möchte ich anmerken: Das Robert Steinhäuser keinen Internetanschluss hatte mag sein, aber das hindert ihn nicht daran, CS zu spielen, das geht nämlich auch offline. Ist zwar eher langweilig, da man ja mit und gegen dümmliche Bots spielt, aber es ist möglich.

    Zur Radiosendung: Ich halte sie für einen positiven Lichtblick in der Berichterstattung rund um gewalthaltige Videospiele. Besonders Deef Pirmasens gefiel mir gut, er deckte sich auch mit meiner Meinung. So sollte die Debatte ablaufen, nicht a là “Kölner Aufruf” etc.!

  14. @Onkel Dagobert:
    Stimmt, da hätte ich nach dem Zitat noch eine Einschränkung machen müssen.
    Ändert aber nichts am Polizeibericht über die Bluttat von Erfurt, in dem es heißt, dass “Counterstrike auch kein Dauerbrenner von Robert Steinhäuser gewesen ist.”
    http://www.thueringen.de/imperia/md/content/text/justiz/bericht_der_kommission_gutenberg_gymnasium.pdf

    Zwar gibt es freilich einen Unterschied zwischen “kein Dauerbrenner” und “konnte “Counterstrike” gar nicht gespielt haben”, aber beides widerspricht doch deutlich dem Bild, das von der Politik gezeichnet wird, in dem sich die Täter vor ihrer Tat am PC durch exzessives Spielen auf selbige “vorbereitet” haben.

  15. Anmerkung dazu: Ja, man kann CS auch offline gegen Bots spielen. Was bracuth man aber dazu, um sich diese Bots runterzuladen… man staune, einen Internetanschluss.

  16. @modgamers,

    das problem bei amerikanischen studien ist leider, dass man den amis lobbyarbeit bezüglich der gamesindustrie vorwirft.
    somit werden alle studien aus den usa als “lobbyarbeit” deklariert.

  17. @Modgamers:
    Bei Steinhäuser geht es um Counter Strike: Condition Zero. Keine Ahnung, ob du das gemeint hast. CS hat mich persönlich nie so wirklich gereizt, insofern weiß ich nicht sicher, ob Steinhäuser CS ohne Internetanschluss hätte spielen können.

  18. @Boomboy: Einer Studie des SECRET SERVICES bzw. des FBI, welche zu ähnlichen Schlüssen kommt kann man wohl alles vorwerfen, jedoch nicht “Lobbyarbeit”, bzw. “parteiisch” zu sein indem sie zB. von der Gamesindustrie gekauft worden seien.

    Noch mehr zur Studie des Sec.Serv.: Sie ist meines Wissens nach die umfangreichste Studie zum Thema Amokläufe, die es gibt. Sie untersucht 37 Fälle von 1974 an (2004 wurde die Studie veröffentlicht). Zu bedenken ist hier, dass wie wir ja aus dem Video vom Admin wissen, es den ersten Egoshooter aus dem selben Jahr stammt.

    @Mortipher: Ich bezog das eher auf so Bots wie den Pod-Bot, der ja ansich ganz bekannt ist. Diesen gibts aber nur im Internet. Bei CS:CZ sind wohl schon Bots dabei, jedoch aus dem fehlenden Internetanschluss, plus der Aussage der Gutenbergkommision lässt sich stark bezweifeln, dass er es wirklich ausgibig gespielt hat.

  19. bei steinhäuser haben die medien es auch auf Heavy Metal abgesehen gehabt, so soll Steinhäuser auch die bitterböse Band Slipknot gehört haben. die Presse behauptete, Slipknot hätten einen Song namens “School Wars”.
    PS: Slipknot hatten NIE einen song geschrieben der “School Wars” hieß.

    Zitat aus Wikipedia:

    Nach dem Amoklauf von Erfurt im April 2002 wurde von der britischen Zeitung „The Sun“ berichtet, der Attentäter Robert Steinhäuser sei durch einen Slipknot-Song namens „School Wars“ zu seinem Amoklauf inspiriert worden. Eine vermeintlich daraus zitierte Textzeile des Songs lautete „Shoot your naughty teachers with a pump gun“. Ein solcher Song der Band existiert jedoch nicht.

    Ebenso strahlten Fernsehsender Ausschnitte aus dem Lied „Eyeless“ aus und bezogen die Textstelle „how many times have you wanted to kill“ auf Lehrer, obwohl das Lied keinen schulischen Kontext hat. In einer offiziellen Stellungnahme der Band heißt es[3]:

    „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen, die unter diesem sinnlosen Gewaltakt leiden müssen. Es ist jedoch grotesk, einer Band oder einem bestimmten Musikstil die Schuld für diese Tat zu geben. Slipknot schrieben keinen Song mit dem Titel „School Wars“, und würden niemals Menschen dazu aufrufen, andere zu töten. Wir sind ein Hoffnungsschimmer für die Jugendlichen, kein Sündenbock für Massaker dieser Art. Indem wir denjenigen, die unter der Tat und deren Folgen leiden, unser aufrichtiges Beileid aussprechen, übernehmen wir dennoch keine Verantwortung dafür. Um es noch einmal zu betonen: Wir beten für die Familien der Opfer. Danke.“

    – Stellungnahme der Band

  20. @Asterion hab so was in der tat mal mitbekommen aber dann meinten sie noch iwas von wegen: ja es wären wahrscheinlich eher computerspiele gewesen oO

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