Projekte über die Wahrnehmung von Studien

(idw) Forschungsergebnisse über die Wirkung gewalthaltiger Videospiele werden in den Medien oft recht unterschiedlich und nur selektiv dargestellt. Zum Teil soll dies an den einseitigen Erwartungen von Öffentlichkeit und Politik liegen. Nun wurden zwei Forschungsprojekte ins Leben gerufen, die mit Unterstützung der Volkswagenstiftung das Verhältnis von Wissenschaft zu Journalismus näher untersuchen sollen. Beteiligte sind u.a. Klimmt und Bushman.

22 Gedanken zu “Projekte über die Wahrnehmung von Studien

  1. Eine Studie über Studien über Medien… *darauf.wart.das.mein.Gehirn.explodiert*

    Warum kommt mir der Name „Bushman“ so bekannt und dennoch unangenehm vor?

  2. „Eine Studie über Studien über Medien… *darauf.wart.das.mein.Gehirn.explodiert*“

    Irgendwie kann selbst ich zurzeit nicht richtig darüber nachdenken. *Tablette hol*

    Aber dennoch ist es schon interresant zu wissen, welche Ergebnisse die „Studie über die Studien der Medien“ bringt.

    Es kommt wirklich einem so vor, als ob die Medien nur die „negativen Studien über Computerspiele“ (KFN) veröffentlicht, statt die neutralen oder positiven Studien.

  3. sehr interessant, vor allem das projekt 2, über das verhältnis von wissenschaft und öffentlichkeit/journalismua. ich würde gerne wissen, ob wissenschaftler anders denken und arbeiten, wenn sie und ihre forschungen auf breites öffentliches interesse stoßen, sprich ob ihnen der ruhm zu kopf steigt.

  4. Nun, Studien sind schon oft Produkte von Forschungsprojekten, also in dem Sinne dass sie Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit sind.
    Ich bin auf jeden Fall mal gespannt.

    Gruß
    Aginor

  5. Ist doch gut, dass der Einfluss von Medien auf Wissenschaft mal untersucht wird. Die Beispiele, bei den mediale Hetze gründliche Wissenschaft unmöglich macht, häuft sich leider in letzter Zeit. Beispiel Biodiesel. Jeder vernünftige Wissenschaftler wusste genau was für ein Mist das geben wird, aber die auf grün, grüner, am grünsten geeichten Medien haben jede Gegenstimme als Lobby der Ölindustrie abgestempelt. Jetzt weiß man was fürn Schwachsinn das ganze ist und man fährt es heimlich wieder zurück. Aber bitte nicht öffentlich. Die Killerspieledebatte läuft ähnlich ab. Hier kann es auch auf Grund der medialen einseitigen Berichterstattung zu unwissenschaftlichen Reaktionen und Gesetzen kommen.
    Wird Zeit das dies mal untersucht wird, allerdings wird eine solche Studie / Arbeit sicher kein großes mediales Echo bekommen. Wenigstens nicht im Fernsehen / Printmedien.

  6. stand in allen autozeitschriften zu der zeit das biosprit schwachsin ist und von vielen älteren autos nicht vertragen wird und auch für die neuen nicht unbedingt gut sind wenn sie nicht darauf ausgelegt sind…ich glaube letztens gehört zu haben das die ersten lkw jetzt auseinanderfliegen wegen biodiesel XD

  7. Wenns nur das wäre, aber das bissl was an CO2 über Biodiesel eingespaart wird, wird tausendfach durch die Brandrodungen von Regenwald, um Ölpalmen anzubauen, wieder aufgebraucht. Zusätzlich sterben zahlreiche Arten aus und Großgrundbesitzer, vorallem in Südostasien, verdienen sich ne goldene Nase damit, weil es noch subventioniert wird wegen der „Umweltfreundlichkeit“. Zusätzlich klaut man so den Bauern die Agrarflächen für Nahrung. Der gestorbene Regenwald kann natürlich auch kein CO2 mehr aufnehmen. Monokulturen entziehen riesigen Gebieten auf Jahre die Fruchtbarkeit. Das ist der Supergau in jeder Hinsicht. Wer das ausgebrütet und in der Politik durchgewunken hat, sollte von morgens bis abends geohrfeigt werden. ( Jaja Gewalt ist böse aber ich spiel doch Killerspiele) :)
    So etwas konnte nur geschehen, weil alles was nur den Verdacht des CO2-Spaarens hat als das Nonplusultra in den Medien und Politik gefeiert wird, ohne mal nachzudenken und die Gegenseite neutral zu bewerten.

  8. …nicht zu vergessen dass es wegen Biodiesel inzwischen sogar in manchen Ländern schon zu Nahrungsengpässen gekommen ist, weil die lieber das subventionierte Zeug anbauen anstatt Lebensmittel…

    Ähmm…
    Nicht dass das hier das Thema wäre. Aber egal… :D

    Gruß
    Aginor

  9. also ist dieser wissenschaftlich-mediale-politische Komplex (ganz nach Kölner-Aufruf-Art :D) indirekt für Hunger,Not und die hohen CO2-Werte verantwortlich ?

  10. Anderes Thema aber selber Mechanismus. Es wird so lange in den Mainstreammedien einseitig berichtet, bis sich eine Mehrheit im Volk, das eigendlich mehrheitlich keine Ahnung von dem Thema hat, bildet und dann springen die Politiker mit auf und nutzen es um Pluspunkte mit irgendwelchen Gesetzen zu bekommen. Wenn dann rauskommt, dass es Schwachsinn war, wars die andere Partei und man selbst wollte es eigendlich nicht, aber man muss ja immer Kompromisse schließen. Immer das gleiche Spiel.
    Zusätzlich zur Managerverantwortung vielleicht gleich Politikerverantwortung mit ins neue Gesetz aufnehmen.

    Soll ruhig mal rausgefunden werden, wieviele durch Medien gehypte schlechte Entscheidungen pseudowissenschaftlich bewiesen wurden.

  11. hab gerade bei kss reingeschaut und einen asuzug aus der emma von alice schwartzer gelesen. sie monierte, weshalb bei winnenden die geschlechterfrage nicht aufgegriffen würde. ein großteil der opfer von tim k. sind ja mädchen. ich dachte erst: „na toll, jetzt schwingt sich alice schartzer auch au das ross. sind wir spieler nun auch noch frauenfeindlich? ´´ aber nachdem ich unter
    http://www.emma.de/editorial_2009_3.html
    ihren artikel gelesen hatte, wirde mir klar, dass ich vorschnell geurteilt hatte.
    frau schwartzer schreibt über die zustände der ermittlungen, dass viele tatsachen einfach ignoriert und nicht bei der ermittlung berücksichtigt werden, besonderes augenmerk legt sie bei der geschlechterfrage. aber sie schiebt den schwarzen peter nicht den videospielen zu, sondern vermutet das familiäre konflikte, vor allem beim thema der, wie schwartzer es nennt, „Mannwerdung´´. da war ich positiv überrascht. und frau schwartzer ist eine, der auch in etablierten medien bzw. sendungen gehör geschenkt wird.

  12. yo das mit dem palmenöl habe ich auch gesehen, war ne reportage..von einem öffentl. rechtl.

    b2t
    wenn ein gerücht lange genug im umlauf bleibt wird es als wahr hingenommen, egal ob es das ist oder nicht.

  13. ach ich weiß nicht… Nennt mich paranoid, aber mir gefällt es nicht, dass das Forschungsprojekt von der Volkswagenstiftung gesponsort wird. An Volkswagen ist der Staat Niedersachen beteiligt und der wiederum ist mit dem KFN ziemlich verbandelt. Naja ok, ist echt paranoid …

  14. Allerdings :D

    Zumal das KFN in seinen letzten Studien eine sehr neutrale Haltung hat.
    (wer FB107 und FB108 gelesen hat weiß was ich meine, beide als PDF verlinkt im Forum)

    Gruß
    Aginor

  15. Pingback: Stigma Videospiele » Blog Archive » Forschung korrekt vermitteln…

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