CSU gespalten

(KSS) Buffed.de hat ein Gespräch mit Dorothee Bär über die Forderung nach einem Verbot des “Killerspiels” “World of Warcraft” geführt. Die bayrische Sozialministerin Haderthauer hatte sich dafür ausgesprochen, da man dem Suchtpotential des Spieles nicht anders beikommen könne. Bär spricht sich, anders als ihre Parteikollegin, gegen Verbote aus:

Das ist immer noch die Meinung der Kulturpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.”

Dorothee Bär selbst nutzt übrigens Spiele wie “Zak McKracken” und “Edna bricht aus”. Es bleibt abzuwarten welchen Erfolg Haderthauers Vorstoß bei der Konferenz der Jugendminister im Juni haben wird.

9 Gedanken zu “CSU gespalten

  1. lol wieso nicht?
    Die CSU hat doch hauptsächlich hinbekommen, dass bei dem Computerpreis quasi nur “Casual-Games” gewinnen konnten.

  2. www feibel de/index.php?id=7&catId=175&prodId=2084&cHash=69ec4fb655

    “…„You Don’t Know Jack“…” 3
    Schnickschnackfrage: “Kessle! Brich!”
    Antwort: “Fessle mich!”

    Sie haben ihren Urlaub nicht bei Neckermann Reisen sondern bei Nekromantie Reisen gebucht was erwartet sie am Urlaubsort?
    > Sex mit Toten
    > Sex mit Geisterbeschwörern
    > Sex mit überdimensionale Steinköpfen
    > Sex mit Finanzberatern
    .
    (RPG Wissen: Nekro? Tot -> Antwort eins!)
    .
    Sex mit Toten! FALSCH!
    Jack:” Leider falsch, dass wäre die richtige Antwort gewesen” Sex mit Geisterbeschwörern “Und Spieler eins bitte hören sie auf immer das widerlichste zu tippen…”

    KillerQuiz! Und sowas spielen Politikerinen? Cool *grins*
    Der Jauch ist gegen Jack viel zu soft… *zwinker*
    Ok ob die gute Frau jetzt den dritten Teil gespielt hat ist fragwürdig, aber als idee doch lustig, oder?

    Happy Coding.

  3. Also für mich hört sich das nach einem Paradebeispiel für Opportunismus an. Wenn sich die CSU-KulturpolitkerInnen einig sind, weshalb wird diese Einigkeit dann nicht auch nach außen transportiert, über ein Interview mit Frau Bär hinaus?

    Noch dazu wird in der Kulturpolitik dieser Partei doch Traditionspflege großgeschrieben, da wird sich mitunter auch über Opern-Inszenierungen oder ähnliches schon aufgeregt – kann diese Darstellung demnach gar nicht nachvollziehen: wie Gunnar Lott in der Gamestar auch hinwies, ist die positive Etablierung und Unterstützung der Preisverleihung eher auf Wirtschaftspolitik zurückzuführen – zwecks Standortstärkung Bayerns.

    Ich sehe es vielmehr so, dass diese Fragen zu Computerspielen, oder besser gesagt die Forderungen nach Verboten, gar nicht als kulturpolitische Maßnahmen verstanden werden und im Gegenteil damit nach wie vor gegebene Standpunkte vertreten, wonach das überhaupt keine Kultur ist – Computer- und Videospiele.
    Selbst auf europäischer Ebene haben solche Denkweisen aus Deutschland schließlich mit keinem größeren Aufschrei zu rechnen wenn es um eine Rede von “Killerspielen” geht. Was dazu zu zählen ist und was nicht, ist doch nach diesen jüngsten Äußerungen Haderthauers unklarer denn je gworden? http://www.kupoge.de/pdf/kumi117/kumi117_17-18.pdf

  4. CSU spalten ist einfach.
    Bald sind Europawahlen.
    Auf Wahlveranstaltungen gehen, kritische Fragen stellen wie:
    “Unser Innenminister vergleicht die schädlichen Auswirkungen von Drogen mit denen von Kinderpornos – wir in Bayern jetzt der Alkohol verboten ?”
    Und einfach nicht CSU wählen.
    Wenn sie dann bei der Wahl auf die Schnautze fallen werden sie schon einen Schuldigen suchen – und da ist es dann gut, wenn die Ortsvereine wissen, welcher Politiker mit dummen Sprüchen bei den Jungwählern die CSU ins schlecht Licht gerückt hat.

  5. In Bayern ist die CSU ja erst kürzlich massiv auf die Schnauze gefallen. Ich bilde mir gerne ein, dass es zumindest teilweise an den jüngeren Wählern Bayerns lag.

    Ich gehe auch davon aus, dass die Raucher da so langsam die Schnauze voll haben ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.