WoW ist Killerspiel

(GS) Nachdem die Bild bereits Final Fantasy in den Rang eines Killerspieles erhoben hat kommt nun auch World of Warcraft zu dieser zweifelhaften Ehre. Der Titel eines Artikel lautet:

World of Warcraft: Haderthauer will das Killerspiel verbieten.”

(Danke an amegas.)

21 Gedanken zu “WoW ist Killerspiel

  1. naja…da hat mal wieder jmd sich nicht mit dem thema beschäftigt und anderen nach dem mund geredet…oder die bild ist nicht wahrheitsgetreu..so blö..ähm…verblendet kann eigentlich niemand sein.

  2. OMG ich sag ja Ihrgendwann wird man noch versuchen Siedler zu verbieten weil es da Bogenschützen gibt XD
    Ich denk auch mal das , das sich mit den Thema nicht richtig beschäftigt :D

  3. Don´t worry, alles nur purer Aktionismus. Die Bild ist ja bekannt für solche Aktionen, die drehen gerne mal etwas zu weit auf, getreu dem Motto: Bild sprach als erste mit den Toten. Habt ihr auch die Hintergründe zu diesem Bericht gelesen. Es geht um einen Verbotsvorstoß nach Art von Christian Pfeiffer, auch eine ordentliche USK-Kritik ist dabei. Ihr kennt ja das allbekannte Geseiere: die USK wäre nicht objektiv, wird von den Spielefirmen gekauft etc.
    Verantwortlich dafür ist Christine Haderthauer von der CSU, die mir schon häufiger durch unsachliche Äußerungen aufgefallen ist. Sie vermutet ein hohes Suchtpotenzial bei WOW, was ja auch stimmt, wenn man nicht genug Selbstdisziplin mitbringt, dann kann es ja auch süchtig machen. Aber Haderthauer nimmt das zum Anlass, um es zu verbieten.
    Also, wieder ein Fall von unnötigem Aktionismus eines Parteimitglieds, das auf Stimmenfang geht…na dann, Waldmanns Heil :)

  4. Also über WoW=Killerspiel muss ich auch (grimmig) lachen.
    Über die Suchtgefährdung: Ja, es kann süchtig machen, es gibt hunderte Beispiele. Das Spiel ist nicht harmlos in der Hinsicht. Aber es deswegen zu den Killerspielen zu stellen und verbieten zu wollen….
    Nä…

    Gruß
    Aginor

  5. Tja, so siehts aus wenn eine populistische Partei auf der Jagd nach Wählerstimmen ist.
    Aktionismus, ja sicher. Der Artikel wäre ja auch unbedenklich, wenn nicht so viele Leute dieses Schundblatt lesen würden. Aber so wird einfach nur die Botschaft “Wow=Killerspiel=verbieten” unreflektiert übernommen.
    Wow und Sucht ist auch ein leidiges Thema. Ich meine, wenn man über 18 ist kann man selbst entscheiden wie lange man spielt oder nicht spielt.
    Aber was ich wirklich nicht verstehe ist, dass hier nicht die Medienkompetenz der Eltern gefragt ist. Sie müssen den Account einrichten und eigentlich zwangsweise auf das hier stoßen http://www.wow-europe.com/de/info/faq/parentalcontrols.html.
    Naja, bald ists soweit und Blizzard/Activision darf sich zu EA in die Reihe der Schweinefirmen gesellen.

  6. Typisch CSU Politiker, statt sich für die Aufklärung der Eltern und Suchtprävention stark zu machen, wird wieder nach einem Verbot geschrien.
    Selbst über das Thema informieren, nöö das brauchen wir nicht, wir orientieren uns lieber an dem was die Kolegen gesagt haben.
    Der CSU-Wähler merkt den Unterschied eh nicht, da im Altersheim so selten Videospiele gespielt werden.

    Das die BILD da natürlich gleich drauf anspringt und mit ner reiserischen Überschrift daherkommt, ist ja wohl selbstverständlich, bei dem Kloakenjournalismus die die betreiben.

    Wenn diese Zeitung auf weichem Klopapier gedruckt wäre hätte man wenigstens eine sinnvolle Verwendung dafür.

  7. Was ich nicht verstehe ist doch, dass Springer eine eigene Spielezeitschrift vertreibt. Die Kollegen dort müssten doch gegen das Mutterschiff längst geschossen haben. Das habe ich auch bezüglich dern anderen Plattform, Focus, Stern nie verstanden. Die haben doch halbwegs kompetente Schreiber in den Medien Sektionen, also warum machen die nicht mal Druck??? Oder bekommen die Druck, um sich zu ducken und mit zu trommeln???

  8. hmm yo bei wow müssen eigentlich die eltern das konto einrichten..da gibts doch so ein gesetzt das mit der geschäftsfähigkeit von jugentlichen zusammenhängt…also wo man monatsraten zahlen muss und sich derbe verschulden kann müssen eigentlich die eltern hinter stehen.

  9. Ach mein Gott, die BILD nimmt niemand ernst, am wenigsten die BILD-Zeitungsleser.
    Sorgen muß man sich mehr über Spiegel oder FAZ machen.

    Die FAZ hat damals zum Amoklauf in Erfurt die Meldung gebracht das es bei Counterstrike darum geht Schulmädchen zu erschießen.
    Aber hey, vieleicht sollte man Revolverblätter die mehrfach mit Falschmeldungen auffallen verbieten ? ;)

  10. Stimmt das so? Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
    “Haderthauser fügt hinzu: »Da findet eine Vorauswahl des Materials statt. Die schlimmsten Gewaltszenen bekommen die Gutachter oft gar nicht vorgelegt. Das Ergebnis sind Alters-Freigaben, über die die Gutachter selbst entsetzt sind, wenn sie das Spiel dann ganz sehen.«”

    Die Spiele werden doch alle ungeschnitten und komplett durchgespielt. In der Gee vom Februar/März las ich einen Artikel über die USK.

  11. @ Gunnar
    Da hast du Recht. Auf Wunsch von einzelnen Gremiumsmitgliedern, können sogar einzelne Szenen von ihnen persönlich gespielt werden. Haderthauers Aussagen sind reißerisch und entsprechen nicht der Wahrheit.

  12. Soll man so einen lächerlichen und uninformierten Schrei um Aufmerksamkeit denn wirklich ernst nehmen?
    Die gute Frau soll sich einen Job suchen indem sie kein totaler Versager ist.

  13. WoW = Killerspiel!

    Zum Glück ist der Witz alt – aber schlimm.

    Mein Geschichtslehrer nahm sogar Warcraft als ein “Killerspiel” war!

  14. Hm, wie kinder ohne Eltern an den dafür benötigtigen Online anschluss kommen?

    Denn Kinder natürlich von ihren “hilflosen” Eltern bezahlt bekommen wogegen die “gar nichts” tun können.^^

  15. “»Das verfehlt seinen Zweck, Eltern sollten sich darauf nicht verlassen. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Die freiwillige Selbstkontrolle wird von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt.«”
    Wie oft kann man denen noch Fakten um die Ohren hauen?
    Die müssen doch mal auch dazulernen…
    Coding…

  16. Wir reden hier von DER Geldquelle (weil zuverlässig) von ActivisionBlizzard, dem größten Publisher weltweit. Da interessiert es nicht einmal, dass die Argumentation mit “Killerspiel” endlos weit hergeholt ist, da interessiert auch kein potenzieller Suchtfaktor sowie die damit verbundene Verantwortung der Eltern für ihre spielenden Kinder / erwachsenen Spieler für sich selbst.

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