Zynismus

Bereits Deef Pirmasens hat in einem Interview bei jetzt.de festgestellt: “Derzeit ist es opportun, Computerspiele zu bashen.“. Tatsächlich ist es schwer einen gesellschaftlichen Missstand zu finden, für den Videospiele noch nicht verantwortlich gemacht werden. Schließlich würden Videospiele Fettleibigkeit sowie Diabetes, Infarkte und Lungenkrebs verursachen, die Augen ruinieren, zu Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Fahrigkeit im Denken führen, süchtig machen, die Schulnoten negativ beeinflussen, rechtsradikales Gedankengut wiederbeleben, fragwürdige Männlichkeitsideale propagieren, geistig militarisieren sowie ferner die Fähigkeiten von Elitesoldaten vermitteln und überhaupt den Grundkonsens unserer humanen Gesellschaft untergraben.

Ist das noch normal? Bis zu einem gewissen Punkt leider ja. Jedes neue Medium war anfangs abstrusen Vorwürfen ausgesetzt. Ob es jetzt Romane, Kino, Comics, Rockmusik, Videofilme oder eben Videospiele sind. Immer sahen die Kritiker “in ihnen den Auslöser für die Abgestumpftheit der Jugend, moralische Verfall und Sittenlosigkeit.” Nur macht man es den Kritikern nicht vielleicht etwas zu einfach? In Polit-Talk-Shows ist die Diskussion oft sehr einseitig, oft fehlt ein Vertreter der Videospieler sogar ganz. Aber kann man das den jeweiligen Formaten vorwerfen?

Wen, der die Seite der Videospiele(r) vertitt, könnte man einladen? Oder etwas allgemeiner, wer vertritt öffentlich überhaupt die Interessen der Gamer? In anderen Bereichen gibt es Verbände, die ihre Mitglieder nach außen repräsentieren. Bei Videospielern fehlen solche Organisationen. Zwar gibt es BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware), G.A.M.E. (Bundesverband der Entwickler von Computerspielen) und ESB (Deutscher eSport Bund), aber abgesehen von einzelnen begrüßenswerten Äußerungen hört man doch recht wenig von ihnen.

Was bleibt sind die Videospielmagazine. Speziell die GameStar und die PC-Games. Doch auch wenn man sich hier ernsthaft bemüht und auch kleine Erfolge verzeichnen kann, gibt es doch ein zentrales Problem. Als Konkurrenten gönnt man den jeweils anderen keinen Erfolg, so dass man ausschließlich vom eigenen Engagement berichtet. 2007 forderte die GameStar ihre Leser auf Briefe an bayrische Politiker zu schicken, die PC Games hat hierüber nicht berichtet. Auch die ähnliche Aktion der PC Games, die 2008 “Ich wähle keine Spielekiller” gestartet hat, fand bei der GameStar nicht statt. Auch wenn die Magazine die Berichterstattung der Medien begleiten, ist das eher passiv und kann Vorurteile nicht aus der Welt schaffen.

Die einzigen, die hier noch übrig bleiben, sind die Spieler selbst. Wir könnten durch besonnene Kommentare und durch Offenheit gegenüber Außenstehenden aufklären und ein anderes Bild liefern, als es in den Medien propagiert wird. Aber tun wir das wirklich? Mir wird andauernd ein gewisser Zynismus vorgeworfen. Von Kritikern, in Mails und auch vom ZDF. Das scheint aber nicht nur ein Problem von mir sondern von vielen Spielern zu sein. Anstatt sich gegen die Vorurteile zu wehren resigniert man nicht nur, sondern greift diese auf.

shirts

Das legen zumindest die T-Shirt-Motive in den einschlägigen Onlineshops nahe. 3D-supply und auch andere bieten Motive, die Vorurteile nicht entkräften sondern bewusst mit ihnen spielen. Während manche Sprüche für jeden erkennbar sind dürften Zitate von Jack Thompsen eher als Insider gelten. Einige Motive regen zwar tatsächlich etwas zum nachdenken an, aber nicht jeder Vergleich ist angemessen. Solange man sich selbst gegen Vorurteile nicht wehrt, sondern sie im Gegenteil sogar zelebriert, darf man sich über deren Vorhandensein eigentlich nicht ernsthaft beklagen. Ja, es ist opportun Videospiele zu bashen, selbst die Gamer machen scheinbar mit. Diese zynische Grundhaltung passt zu uns Gamern mehr, als er auf den ersten Blick scheint. Denn die Definition bei Wikipedia bringt zumindest die innere Einstellung von mir und anderen Gamern hinsichtlich der öffentlichen “Debatte” auf den Punkt.

Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber zu wissen glaubt, dass sie nicht realisierbar sind.

40 Gedanken zu “Zynismus

  1. Ich würde das Ganze mit den T-Shirt Sprüchen nicht als Zynismus abtun – eher gesellschaftliche Satire.
    “Satire ist […] ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt.”
    Nun sollte man nicht jedem Unwissendem gleich den Mittelfinger zeigen, aber da sich sonst kaum eine Möglichkeit findet, in der Öffentlichkeit Gehör zu finden, dann darf man auch mit so einem Shirt herumlaufen.

  2. vielleicht ist diese ganze killerspielmärchenstunde erfunden worden um wieder mehr mitglieder für schützenvereine zu finden.
    ich weiss nur eines : werden ego shooter oder sonstiges an games verboten, werde ich vor das bundesverfassungsgericht ziehen um entweder das verbot zu kippen oder die schützenvereine ebenfalls zu verbieten.
    schließlich lernten die amokläufer dort das zielen, dort den umgang mit der waffe und auch dort bekamen sie ihre mordwaffen.
    “Gamer töten keine Menschen, Schützen schon” XD

  3. @Danny

    Der Punkt ist doch folgender: Welchen Eindruck wird jemand, der ein Shirt mit “Ich spiel nur uncut” oder “Killerspielspieler – Lauf so schnell du kannst” trägt, bei dem Durchschnittsbürger hinterlassen?

  4. Ganz ehrlich, lieber bin ich zynisch als vor dem moralischen Absolutismus zu katzbuckeln den manche Spielekritiker an den Tag legen.
    In den Kommentaren zu Stefan Niggemeiers Blogeintrag zum neuen Video ist mir da heute ein besonders illustres Exemplar aufgefallen, für den sind selbst kompetitive Sportarten verwerflich. Die “befriedete Gesellschaft” (O-Ton) von der solche Leute träumen möchte ich nie erleben müssen.

  5. Welchen Eindruck soll er hinterlassen? Wenn man alle Naselang jemanden sieht, der sich als “Killerspiel”-Spieler outet, dann merkt man zumindest, dass es keine Randgruppe ist.
    Es sind nicht nur ein paar Irre, die Killerspiele spielen, sondern es sind viele … hunderte, tausende, hunderttausende. Und man kann ihnen überall begegnen.

    Also ich trag gerne Shirts, mit denen ich mich als Killerspiel-Spieler oute. Vor allem bei Leuten, die mich als ‘normal’ kennen. Ergebnis: ich bin auch danach noch ‘normal’ und wieder denkt einer mehr drüber nach, ob die Spiele wirklich so schlimm sind.

  6. Nun ja.
    Einerseits ist klar, dass durch solche Sprüche die Vorurteile erhalten werden, dafür braucht man noch nichtmal Satire, eine einfache Negation der Vorurteile reicht oft schon aus, um den zu Überzeugenden auf die Existenz des Gegenteils der eigenen Meinung aufmerksam zu machen.
    Ein richtiges Argument ist Satire leider auch nicht, wenn die absurden Schlüsse, die – laut der Satire – aus den kritisierten Haltungen folgen müssten, sich als Strohmann-Argument entpuppen.

    Andererseits – wie soll man der Gegenposition denn sonst schalgfertig entgegentreten, wenn diese teilweise selber unsachlich ist und sie die Wahrheit nicht interessiert?
    Eigentlich dürfte man dann gar nicht mit ihr diskutieren, weil sie die Regeln einer sachlichen Diskussion nicht anerkennt.

  7. Obwohl ich persöhnlich zwar ohne regelmäßige Sarkasmus Ausbrüche und eine zynische Weltsicht nicht durch die Woche kommen würde, hab ich zumindest beschlossen, dass wenn ich mich online zu dem Thema auslasse, das ganz etwas seriöser anzugehen. Nur für den Fall der Fälle ;)

    Was natürlich nicht heißt, dass ich solche Shirts und ähnliches nicht trotzdem saukomisch finde. Mit Ausnahme von “Killerspiel-Spieler”, dieses Wort sollten wir nicht so oft benutzen.

  8. Das Shirt mit: Das schlimmste an der Zensur ist ****** ********, find ich echt gut.
    Viele der andere Shirts sind wirklich nicht gerade förderlich für das Bild des Gamers in der Öffentlichkeit.
    Bei einigen Shirts kommt es aber auch drauf an wer sowas trägt, und wie die Person im allgemeinen auf Ihr Umfeld wirkt.
    Der seriös aussehende Durchschnittsbürger ist da vielleicht doch eher dazu geeignet als von sich aus schon Kontroverse Erscheinungen, denen auch oft mit Intolleranz begegnet wird.
    Das die Spielezeitschriften in dem Punkt nicht zusammenarbeiten, find ich auch schade, schließlich wären alle gleichermaßen von einem Verbot betroffen.

  9. Also ich bin kein grosser Fan der meisten Killerspiele T-Shirts. Ich unterstütze die Idee dahinter, aber die Aussagen lassen einen oft nicht in einem besseren Licht da stehen, obwohl man das doch eigentlich damit erreichen möchte, oder? Ich gebe zu mir fallen im Moment auch keine besseren Lösungen oder Sprüche ein. Sarkasmus oder Zynismus sind eine feine Sache, aber vor allem eine sarkastische Aussage kann auch ganz schnell nach hinten losgehen.
    Man muss und soll sich ja auch nicht gleich anpassen, aber ob Sprüche wie “Killer-Spiel Spieler (lauf so schnell Du kannst)” oder “Ich spiele Killerspiele und könnte gleich ausrasten” wirklich bei der Aufklärung der unwissenden Massen hilft? Eins sollte man nie vergessen: die Leute, die nur die Sprüche von Schünemann, Pfeiffer, Beckstein, und Co. kennen, sind, so würde ich die Lage zumindest einschätzen, in hohem Masse verunsichert. Sie kennen die Spieler nicht, die Spiele noch weniger und werden immer wieder von den Medien mit Aussagen wie “Amokläufer spielte Killerspiele” beschallt. Und letzten Endes glauben sie den Aussagen irgendwann, da sie es ja schliesslich von “Experten” hören und eben keine Ahnung haben.

    @equal
    Wieso kann man dann nicht schlagfertig UND sachlich zurückschlagen. Wieso sich auf deren Niveau herablassen? Sollten wir nicht darüber stehen? Wir sollten uns doch dann wenigstens so verhalten wie DIE es eben nicht tun.

  10. Sehr großartiger News-Beitrag. Erstmal vielen Dank.
    Die Konkurrenz in der Gaming-Presse in Deutschland, vor allem zwischen den beiden Verlagen Computec und IDG, welche noch dazu den beiden jeweils unterschiedlichen Branchen-Verbänden BIU Und G.A.M.E. Nahe stehen meinem Vernehmen nach, ist etwas, dass ich solange schon kritisiere, seit sich die Branche diesbezüglich in Deutschland leider gespalten hat.
    Das wichtigste wäre aus meiner Sicht eine (neuerliche) Vereinigung dieser beiden Verbände, sowie beide unter dem Dach des Deutschen Kulturrates befindlich, auch wenn dies weiterhin Wunschdenken von mir sein wird.

    Allerdings kann ich diesem News-Eintrag so nicht zustimmen, wenn ich etwa in die USA Blicke: dort wird der kanadische Fernseh-Journalist Geoff Keighley noch zu Fox News eingeladen, dem Herz der Finsternis für Videospiel-Anliegen dort sozusagen.
    Letztenendes liegt es also auch an Lobby-Arbeit der Industrie in Deutschland, welche fern jeglichen Appeasments auch in diesem Lande auftreten sollte meiner Überzeugung nach, und Rechte einfordern welche sie in den Nachbarstaaten eigentlich immer schon besessen hat.

    Ein solches T-Shirt würde ich darüber hinaus nie wirklich anziehen, allein da mir schon eine Etablierung einer Konsumentenorganisation wie der ECA In Amerika wesentlich wichtiger wäre, als ein solch schnödes Leiberl, das aus meiner Sicht doch noch eher die Hersteller derlei Gewandes finanzieren soll als die Anliegen von Gamern vertreten.

  11. @Green Ninja
    Genau das denke ich auch, dass dieses Wort bloß nicht zu oft verwendet werden sollte.
    @KosmoK
    Ebenfalls Zustimmung: solche Sprüche helfen niemandem, zumal bloß fragwürdige Begriffe damit (mit) übernommen werden.
    Sorry fürn etwaigen Doppelpost

  12. Die Frage ist doch, wie wir mit dem Problem umgehen wollen, dass sämtliche Argumente der Spieler, so sachlich diese auch zT sind (man siehe allein die Videos von Matthias), von der Gegenseite ignoriert werden.
    Die Frage ist doch: wie will man mit jemandem diskutieren, der zu einer Diskussion nicht bereit ist? Mit jemandem, der seine Meinung als das Maß aller Dinge nimmt und nicht bereit ist, sich von dieser durch noch so fundierte Kritik abbringen zu lassen?
    Die Frage ist doch: wie wollen wir dem religiös anmutenden Eifer entgegentreten, der uns von den Spielekillern entgegenweht?

    Eine universelle Antwort darauf gibt es nicht, zumindest scheint sie noch niemand gefunden zu haben.
    Dass man Flagge bekennt und zumindest schon einmal wissen lässt, dass man nicht mit der Meinung, die teilweise von Medien und Politik propagiert wird, konform geht, ist ein erster Schritt. Ob es der richtige ist, weiß ich ebensowenig, als dass ich weiß, ob es einen richtigen überhaupt gibt – mutet doch die ganze Situation schon in sich falsch an, indem sie eine Diskussion zu verhindern versucht.
    Aber es ist ein erster Schritt und den zu unternehmen ist besser, als nichts zu machen (sofern, meine übliche Einschränkung, dabei niemand zu Schaden kommt, was hierbei ja eindeutig nicht der Fall ist).

  13. Mir gehen zu dieser Thematik vor allem zwei Thesen durch den Kopf, eine kurze und eine lange.

    Die Kurze zu erst: führen Sprüche, wie die weiter oben von mir zitierten, nicht eher dazu, die gängigen Klischees und Vorurteile zu untermauern und zu validieren, als diese zu entkräften oder wenigstens zu entschärfen? Eine Frage die sich jeder hier stellen sollte.

    Nun zur Langen: ich stelle mir folgende Situation vor. Am Tag des Attentats von Winnenden (ich vermeide in diesem Zusammenhang das Wort Amoklauf, weil es schlichtweg falsch ist) setzt sich ein Vater oder eine Mutter eines sagen wir mal 13-jährigen Jungen abends vor den Fernseher und sieht sich nun von Herrn Plasberg (den ich auf jedem anderen Gebiet sehr schätze) und Herrn Pfeiffer (der Name ist wohl schicksalsbedingt Programm) der Frage ausgesetzt “Sind Videospiele schuld an Amokläufen?”. Nun wird also dieser, vielleicht sowieso schon durch die Pubertät des eigenen Kindes verunsicherte, arme Mensch mit Behauptungen und Thesen konfrontiert, die er durch eigenes Unwissen garnicht als falsch oder zumindest fragwürdig einstufen kann. Was soll also ein besorgter Elternteil dann davon halten, wenn er einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen begegnet, der (obwohl anders gemeint) eben das Klischee bedient, dass alle “Killerspiele” spielende Menschen trainierte Mörder sind? Ich kann gut verstehen, wenn sich so jemand dann für ein Verbot entsprechender Spiele ausspricht. Aber genau das ist, meiner Meinung nach, der Punkt an dem wir alle ansetzen sollten. Die Idee mit dem Zensur-Spruch finde ich z.B. grossartig.

    Mit jemandem versuchen eine Diskussion zu führen, der dazu nicht bereit ist, ist natürlich nutzlos. Genauso nutzlos ist aber auch, mit dem Dampfhammer dagegen vorgehen zu wollen. Aber eben solche Sprüche wie auf den T-Shirts sind eher schädlich als nützlich und dienen der Sache herzlich wenig, zumindest meiner Meinung nach. Natürlich steht es jedem frei, mit solchen Aussagen durch die Gegend zu laufen. Aber ob diese der Diskussion dienen, bleibt für mich fraglich.

  14. Schauen wir uns doch mal die Seite der Kritiker an, da haben wir:
    – renommierte Wissenschaftler
    – Politiker
    – Verbände von Hinterbliebenen
    da fällt es schwer, als Gamer etwas gegen ihre Argumente zu sagen, auch wenn sie noch so weit von der Wahrheit entfernt sind. Vielen Spielern ist es nicht möglich, sich öffentlich in einer Diskussion zu stellen und einem Prof. Dr. Christian Pfeiffer oder einem Manfred Spitzer die Stirn zu bieten. Bei Politikern verhält es sich ähnlich: das sind Menschen des Volkes (zumindest dem Anschein nach) gegen die man sich zu stellen hätte. Da wäre ein Absinken in die Außenseiterrolle praktisch vorprogrammiert. Und dann noch die Hinterbliebenen und Überlebenen, da spricht die nötige Pietät für sich.
    Die gemeine Masse schenkt diesen Menschen nunmal mehr glauben als uns Gamern, weil sie angesehen und/oder vertrauenserweckend sind oder weil sie sich besser mit diesen Personen identifizieren können. Wir Gamer aber, wir werden nur marginal wahrgenommen, daher kennen uns nur wenige außerhalb der Community und dadurch entsteht dann ein Gefühl von Misstrauen. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass nun alle Nichtspieler Angst vor uns hätten, aber zumindest vertrauen sie uns weniger als den Wissenschaftlern und Politikern, die gelernt haben, mit der Öffentlichkeit umzugehen, und den Hinterbliebenen, mit denen sie durch ihr Mitgefühl eine Verbundenheit haben.
    Wenn man als Gamer vor solch einer Situation steht, kann es schnell passieren, dass man resigniert oder zynisch wird. Und das der Zynismus auch nach hinten losgehen kann wurde weiter oben schon des Öfteren erwähnt.
    Es gäbe aber eine Alternative zum Zynismus: Aufhören auf die Kritiken zu reagieren. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich habe keine Lust mehr, mit den Kritikern darüber zu diskutieren, ob sie nun Recht haben oder nicht. Was kümmern uns ihre Argumente ? Ich denke, wir sollten den Menschen lieber zeigen, wie wir sind. Und in Ansätzen wird das bereits gemacht: Eltern-LANs, Gespräche mit Politikern (siehe Aginor) diese Seite hier und die Videos. Ja, sicher, es ist wenig und es stößt oft auf Widerstände, aber Aufklärung beginnt nun mal nicht mit einem Donnerknall. Und am meisten bewirkt die ganze Diskussion: die Leute denken nun anders über Videospiele, sie reden darüber, sie denken nach. Sicher, mitunter ist das Bild, das die Medien über Games erschafft, furchtbar, aber
    wenn die Diskussion länger anhält, dann hat dieses Bild keinen Bestand.
    Puh, ein bischen viel und bestimmt nicht alles richtig. Schließlich sind die von mir erwähnten Aktionen ja auch Reaktionen auf Kritik. Ich meine nur, wir sollten die Kritiken nicht zu schwer nehmen. Es gibt Leute, die auch unsere Argumente hören wollen und das haben wir Leuten zu verdanken, die sich einsetzen und stark machen.
    Danke an Aginor und an den Admin dieser Seite, Matthias Dittmayer.
    P.S. an alle die diese Seite besuchen natürlich auch :)

  15. Also ich habe nichts gegen die meisten dieser t-shirts, besonders der Zensur-Spruch ist wirklich gut.
    .
    Was anderes:
    http://portal gmx net/de/themen/nachrichten/panorama/8082576-Neue-Erkenntnisse-um-Winnenden-Amoklauf,cc=000000160300080825761cUDfY.html
    .
    Warum fängt der focus bzw. gmx jetzt SCHON WIEDER damit an?
    .
    Gruß
    DerMarc42

  16. …zynisch kann ich auch sein:

    wenn du durch die gegend rennen willst um leute zu töten tue dir noch eine gefallen und zerstöre deine festplatte(n) ansonten wird aus dem ach so coolen massenmörderimage ganz schnell ein kleiner kranker triebtäter -.-

  17. Ich hätte mal einen anderen Ansatz der mir gestern gekommen ist.

    Wie wäre es statt gegen die Gerüchte vorzugehen, damit selbst Gerüchte zu streuen. Ich denke da ein ein neues extremes Killerspiel. Ein Spiel dessen Grafik alle andere Spiele an Realistik übertrifft. Wo man auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen Menschen töten und foltern kann. Und dies mit dem Aufruf verbunden, dieses Spiel zu verbieten und versuchen da die Politiker hinter einen zu bekommen. Diesem Spiel geben wir den Namen Real Life und fordern wie gesagt Verbote dafür.

    Und wenn dieses Spiel dann eine gewisse Aufmerksamkeit erregt hat und genügend Politiker das Gehörte stumpf nachplappern, dann fängt man mit der Aufklärung an, dass es kein Spiel namens Real Life gibt und die Gamerszene mit Real Life eben das echte Leben meint und das da grade zig Politiker ein Verbot des Lebens fordern.

    Vielleicht kann man so dem ein oder anderen den Irrsinn, dieser Debatte klar machen und zeigen, wie wenig informiert die Leute sind, die darüber reden.

    Kann nur nach hinten losgehen, wenn die zweite Phase dann nicht klappt. Das Risiko könnte man allerdings verringern, wenn man da wirklich eine Experten-Organisation gründet, die in Phase 1 die Gerüchte verbreitet und deshalb auch als Experten geladen wird, wo man dann eben auch ein gewisses Gehör erreicht hat, wenn man den Fake dann lüftet.

    Mal so als Gedankenanstoß

  18. @Kraven

    Deine Idee finde ichs ehr gut, jedoch auch mit einem hohen Risiko behaftet. Kann hart “in die Buchse” gehen.

  19. @Kraven: mir ist zwar klar was du damit bezwecken willst, aber IMO würde das nur zu einer weiteren Verschärfung des ohnehin schon angespannten Verhältnisses zwischen Politik und Gamern füren.
    Keiner wird gern vorgeführt, erst recht nicht öffentlich.

    Wir müssen durch Seriösität und Wahrheit überzeugen, nicht mit den selben schmutzigen Tricks arbeiten wie die Herrn Politiker.
    Wenn wir jetzt mit anfangen mit unwahrheiten um uns zu werfen, dann glaubt uns bald gar keiner mehr.

  20. Ich finde ein gewisser Zynismus ist bei der derzeit stattfindenden Kriminalisierung durchaus angebracht. Es ist ja nicht so, dass da einige liebe Opas sagen würden:”Leute eure Spiele gefallen mir aber nicht so gut”, sondern Tatsache ist, dass man von Politikern z.T.in eine Ecke mit Pädophilen und Kinderpornokonsumenten gestellt wird. Das ist kein Spaß mehr, und da finde ich Zynismus noch eine eher harmlose Reaktion.

  21. Ein sehr guter Beitrag! Gamer haben keine Lobby, aber sie bemühen sich auch kaum darum eine aufzubauen. Das führt dann auch dazu, dass ein paar Sportschützen mehr zu sagen haben, als Millionen Gamer. Wir haben zum Beipiel hier in München einen “Verein für Videospielkultur. Das ist zwar schön, aber was politische Forderungen von Gamern anbelangt, machen die fast gar nichts. Anstatt gegen Killerspielverbote zu mobilisieren oder wenigsten eine Podiumsdiskussion oder so zu machen, veranstalten die lieber ihre Game-Lounges, als sein nichts geschehen. Eigentlich bräuchte man so eine Art ADAC für Gamer, der unsere Interessen gegenüber der Politik, aber auch gegenüber der Industrie, vertritt.

  22. @kraid:

    “Keiner wird gern vorgeführt, erst recht nicht öffentlich.”

    Führen die sich denn nicht schon selber öffentlich vor? Der Unterschied ist nur, dass derzeit ein gewisses Fachwissen benötigt wird, um das zu merken. Und da diese Politiker offensichtlich nicht auf die Experten hören, wäre es meiner Meinung nach an der Zeit, den Wählern das zu zeigen, was wir schon wissen und darauf zu hoffen, dass die Wähler die Lügen durchschauen und bei der nächsten Wahl berücksichtigen. Denn ich denke: Niemand wird gern angelogen, erst recht nicht öffentlich ;-)

    Wir müssen durch Seriösität und Wahrheit überzeugen, nicht mit den selben schmutzigen Tricks arbeiten wie die Herrn Politiker.

    Die Frage dabei ist nur wie? Wenn ich mir da zum Beispiel diese Videos angucke. Da wird es hier halbwegs gefeiert, dass da soviele Zugriffe gemacht wurden. Aber wieviele dieser Zugriffe kamen tatsächlich von der Zielgruppe des Videos? Wenn man den Link beispielsweise hier auf der Seite setzt, gucken sich das Video viele Gamer an, aber die müssen ja nun nicht mehr wirklich überzeugt werden.

    Die Frage die sich mir stellt ist, wie kriegt man die Wahrheit an die vielen Menschen, die von unseren Politikern “informiert” wurden? Und ich denke da bedarf es einer Aktion, die ein großes Medienecho hervorruft. Und da hat selbst eine aufgeflogene größere Fehlinformation, wie der Wilhelm der es über Wikipedia in mehrere Zeitungen gebracht hat, sicher mehr Echo bekommen als diese Videos. Die Videos sind nicht schlecht, aber die müssen halt auch gesehen werden.

    “Wir müssen durch Seriösität und Wahrheit überzeugen,”
    Ja, aber um zu überzeugen, müssen wir erstmal gehört werden. Und dazu müssen wir erstmal Aufmerksamkeit erregen.

  23. @KosmoK
    Sehr richtig. Hinzu kommt aus meiner Sicht noch, dass solche Sprüche die (außenstehenden) Leute auch massiv irritieren können, sogar noch zusätzlich verängstigen. Wenn man der Bilder und Berichterstattung aus dem Fernsehen oder von sonstwo folgt, dem Eindruck welcher dort vermittelt.
    Das gleiche gilt für manch vermeintlich wohlwollende Aufklärung: mein absolutes Negativ-Beispiel dazu ist dieser Spiegel-Artikel http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,385454,00.html
    Der darin vorgestellte deutsche Soziologe und die im Internet zu etwas zweifelhafter kleinerer Berühmtheit gelangte ältere Dame aus Florida haben offenbar größere Freude an Gewaltdarstellungen in Videospielen. Was der Autor dieses Textes jedoch damit macht, ich werde in Hinkunft bei sowas keine Namen mehr nennen, ist diese Freude kommentarlos zu beschreiben beziehungsweise zur Schau zu stellen ohne über die Oberfläche der Gewaltdarstellungen auch nur ansatzweise hinauszugehen. Das unterscheidet sich für mich keineswegs von der moralischen Empörung bei einem Herrn Plasberg, wo die Darstellungen ebenfalls so oberflächlich genommen werden – bloß halt mit der Folge einer Empörung direkt im Fernsehstudio.

    Jemand der diesen Text beim Spiegel liest und seine Vorbildung diesbezüglich aus negativen Fernsehsendungen darüber hat wird wohl nur den Kopf schütteln über den Geschmack dieses Soziologen, der ansonsten gerne Opern hört, oder der Dame aus Florida. Weil einem dieser Geschmack dort halt auch nicht erklärt wird. Näher gebracht ja, aber nicht erklärt – beim zu Videospielen negativen Plasberg, wie beim diesbezüglich vermeintlich aufgeschlossenen Spiegel.
    Und ähnliches kann ich mir auch vorstellen, wenn jemand mit so einem Shirt einen Mitmenschen auf der Straße begegnet, der nichts weiter über Videospiele weiß als was er am Vorabend und davor im Fernsehen gehört hat – das ist dann Zynismus und aus meiner Sicht auch unnötige Provokation, zumindest bei den meisten der Sprüche darauf.

    Einmal hörte ich, dass jemand mit so einem Shirt in Berlin nicht in ein öffentliches Gebäude, ein Denkmal glaub ich, gelassen worden sein sollte.
    Da kann man sich schon fragen, ob an einer solchen Diskriminierung nicht der Träger, die Trägerin, des Shirts auch einen kleinen Anteil Schuld hat.
    Schließlich ist das keine Aufklärung: wer gegen Atomkraft ist, oder allgemeiner gegen Rassismus etwas ausdrücken will, der wird es mit entsprechenden T-Shirts auch leichter haben, einfach weil die Botschaften schon weitgehend bekannt sind.
    Hier hingegen müssten aus meiner Sicht erstmal die Botschaften einem breiteren Publikum erklärt werden… Leider

  24. @Kraven: Guter Punkt. Ich arbeite selbst als Journalist und meine Erfahrung ist, dass die meisten älteren Kollegen von Web-Videos kaum Notiz nehmen. Allerdings: Wenn eine solche Aktion dann von der Presse aufgegriffen wird, nehmen sie es dann schon war. Insofern können solche Videos doch die Diskussion beeinflussen. Hinzu kommt, dass sie dabei helfen die eigene Argumentation zu schärfen, vor allem wenn sie so brilliant gemacht sind wie das letzte.
    Ich glaube aber, dass man den ganzen Video – und Internetprotest durch traditionelle Kampagnenformen ergänzen müsste. So ähnlich wie das bei den Internetzensurtheman ja auch der Fall ist. Da findet der Proterst im Internet z.B. Streik auf Spreeblick), aber auch traditionell über Organisationen, Demos, Flugblätter, Lobbyarbeit usw. statt. Und dieser zweite Teil, der fehlt bei den Gamern leider völlig (sieht man mal von kleinen Aktionen der Spielezeitschriften ab).

  25. Ich habe heute bitsundso gehöhrt, da ging es um Internetzensur in Frankreich.
    Es wurde gesagt, wenn man wirklich etwas gegen die Ausbreitung nach Deutschland unternehmen wolle, müsse man sich in die Sprechstunde eines Lokalpolitkikers/Lokalabgeordneten begeben, und mit ihm über dieses Thema diskutieren.

    Das ist wohl auch in unserer Situation.
    Aber ich habe das Problem, dass kein Politiker einen 14-Jährigen Jungen ernstnimmt.

    Und mal ganz ehrlich: über diese zynischen und satirschen Witze, die die Unwissenheit der deutschen Bevölkerung schamlos ausnutzen, können wir doch deshalb so gut lachen, weil sie andere nicht verstehen.

    Was haltet ihr von einer Statistik, in der Weltgeschichtliche Kriegsereignisse in einer Tabelle mit Videospielen verglichen werden?
    Das kommt auf den Rücken, auf die Brust kommt: Videospiele töten niemanden!
    Zugegeben, nicht kreativ, aber wenigstens argumententkräftigend, oder?

  26. @Mystical13: Es sind ja nicht alle Gamer 14 ;)

    Politiker zu nerven wäre natürlich ein Möglichkeit. Das Problem ist nur, dass die Ablehnung von Computerpielen ja auch die Medien und die Wissenschaft usw. betrifft. Ich glaube da muss man andere Wege gehen. Ich war zum Beispiel letztens auf einer Veranstaltung wo Dr. Pfeiffer einen Vortrag gehalten hat. Der war natürlich gespickt mit Halbwahrheiten usw., das war nicht überraschend. Das Problem war aber, dass ihm alle, d.h. vor allem Pressevertreter, Politiker und v.a. Lehrer (die Veranstaltung war vom BLLV organisiert), förmlich an den Lippen hingen und zwei Stunden indoktriniert wurden. Im Nachhinein dachte ich mir, ich hätte wenigstens vor der Veranstaltung Flugblätter verteilen können, in denen die Pfeiffer-Argumente auseinandergenommen werden. Dann hätten die 150 Leute die da waren wenigsten gewusst, dass es auch Gegenmeinungen gibt.
    Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber ich glaube, dass es wirklich sinnvoll wäre sich ein bisschen zu organisieren um dann zu schauen wo man sinnvoll etwas machen kann.

  27. man köntte auch einfach ein t-shirt mit der aufschrift “killerspieler haben auch tollwut” etwas eischnee und tada, einfach mal durchs nächstbeste kaufhaus XD

  28. Zynismus ist doch die einzige sinnvolle Reaktion auf diesen Kulturkrieg, der hier in Deutschland von einigen Politikern, Journalisten, Pseudo-Experten und Hinterbliebenen, zum verdrängen der wahren Ursachen und Misstände verwändet wird.

    Die meisten Vorwürfe, Unterstellungen, Beleidigungen und Kritikpunkte gegen Computer- und Videospiele, sind auch so an den Haaren herbeigezogen, dass sie es nichtmal wert sind kommentiert zu werden und das trifft auch auf die Personen zu, welche sie äußern.
    Also warum sollten wir uns “sinnvoll” mit dem Schwachsinn beschäftigen, welchen diese Personen da verzapfen und nicht mit Zynismus reagieren?

  29. @Kraven:
    Spielname: RL – Reality Leaker
    Übersetzt: Realität geheimer Informant

    Man spielt einen Koruppten Geheimagenten der sich durch mehere hundert Level mordet…
    .
    @Seth: “zerstöre deine festplatte” und schreibe einen Abschiedsbrief…
    dann haben die anderen Gamer was in er Hand um gegen Verbote vozugehen
    (wenn einer geschrieben wird bitte nichts über Killerspiele schreiben…)
    *fies*
    .
    kraid: “Keiner wird gern vorgeführt, erst recht nicht öffentlich.”
    “Politiker muss man behandeln wie rohe Eier, man schlägt sie in die Pfanne”
    – Dieter Hallervorden www zit at/personen/hallervorden.html
    .
    es ist wie eine Petition gegen DHMO www dhmo de/fakten.html
    Gibt es Beispiele für die von DHMO ausgehenden Gefahren?
    – Tod durch zufällig Inhalation von DHMO, auch in geringen Dosen.
    – DHMO ist eine Hauptkomponente des “Sauren Regens”.
    Wofür wird Dihydrogenmonoxid genutzt?
    – als ein industrielles Lösungs- und Kühlmittel,
    – in Atomkraftwerken
    – in Abtreibungskliniken,
    Es sollte schon verboten werden!
    >”Im März 2004 wurde in Aliso Viejo im Orange County (Kalifornien) beinahe der Einsatz von Schaumstoffverpackungen bei städtischen Veranstaltungen verboten, da DHMO dabei hauptsächlich zur Produktion eingesetzt wird. Es kam auf die Tagesordnung des Gemeinderates, da ein städtischer Justiziar den Begriff DHMO online im Netz gefunden hatte,…”

    Echt schlimm das Zeug…
    Verbietet es Verbietet es!
    .
    Happy Coding

  30. @LeChuck,
    aber kann man nicht in solchen Veranstaltungen zwischendurch Fragen stellen oder sowas in der Art?
    Wenn der Pfeiffer jetzt beispielsweise sagt : “durch Computerspiele sinken die Schulnoten” könnte man doch locker die Frage stellen “Sinken die Schulnoten, weil die Eltern dem Kind das Dauerdaddeln erlauben, sie es nicht interessiert oder weil das Spiel die Klausuren in der Schule schreibt?”
    Ich denke dann würde er einige Sekunden mit einem großen “HÄH?” auf dem Podium stehen^^

  31. @Boomboy

    Leider nein, er hat die entsprechenden Studien parat. Danach vergisst jemand, der nach (oder vor) dem Lernen Videospiele daddelt, mehr als derjenige, der nen Actionfilm sieht.

  32. Wieso werden wir denn Zynisch?
    Weil kein Politiker kein Fuzzy von der Presse und niemand Älteres an einer Diskussion interesse hat! Die klagen uns immer an und dann sollten wir uns rechtfertigen wieso wir KILLERSPIELE spielen!
    Das ist das Problem dadurch wird man halt Zynisch…

    Das Zensur Shirt ist nicht übel…
    .
    Idee Front: “Das RL ist ein Killerspiel” von hinten sieht man mehere Blutspritzer …

    Happy Coding

  33. @boombay: Es stimmt schon, man konnte da Fragen stellen. Aber das Problem war, dass Pfeiffer 2 Stunden reden konnte und man selbst schon 20 Minuten gebraucht hätte um alles geradezurücken was er so gesagt hätte. Dann hatte der auch noch seinen Fan-Club dabei, ich vermute mal das waren dieselben Leute, die vor einiger Zeit einen Anti-“Killerspiele”-Kongress in München abgehalten haben. Die haben dann auch immer so tolle Fragen gestellt, auf die er dann natürlich *Überraschung* total toll antworten konnte. Auf jeden Fall hätte man durch eine Fragen nicht viel erreicht, dachte ich. Im Nachhinein habe ich mich dann aber doch geärgert, dass er es so leicht hatte. Deswegen fände ich es ja sinnvoll sich mal ein bisschen zu organisieren, dann hätte man da zu mehreren hingehen können und hätte vielleicht verhindern können, dass jetzt 150 Leute Games für den Untergang des Abendlandes halten.

  34. spiel spielen= konzentrieren sonst verliert man
    actionfilm = explosion+einfacher plot..konzentration ist nicht unbedingt hoch.

    wenn du dich 3h lang auf etwas konzentrierst, dann ist es doch ganz verständlich das man dannach erst eine pause braucht, wieso glauben die gibt es in der schuhle pausen zwischen den stunden? damit die kinder sich umstellen können auf ein neues fach und einfach mal kurz abschalten können, da hätte man nun wirklich keine studie gebraucht….

  35. Ein Zyniker ist ein Mensch der die Dinge so sieht wie sie sind, und nicht so wie sie sein sollten.

    Ich finde die T-Shirts toll. Wenn man uns als Killerspiele-Spieler diffamiert, dann hilft nur eins. Den Begriff ironisch annehmen, so wie es andere Gruppen getan haben die diffamiert wurden. Deswegen meine Vorschläge:
    “Ich spiel Killerpiele, und das ist gut so !”
    “Killerspiele, Negermusik und Schundromane formten meinen Verstand”
    “Killerspiele-Spieler für den Frieden – CS statt Krieg”
    “Killerspiele-Spieler sind potentielle Mörder, Soldaten nicht !”

  36. Mann, wenn das Ernst wäre, dann wärs schon abartig. Das erfüllt tatsächlich die Kriterien für “selbstzweckhafte Darstellungen”. Sehr krasses Beispiel.

    Wenn man aber versteht dass es ein Satirevideo ist und da nicht ein echtes Spiel gezeigt wird, dann ist es echt gut.

    Gruß
    Aginor

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