“Die Vorwürfe sind größtenteils dramatisiert.”

(MA) Auch wenn eine Verbindung zwischen Videospielen und Amokläufen doch mehr als fraglich ist, hält dies die Öffentlichkeit nicht davon ab schon einmal präventiv gegen dieses Medium vorzugehen. Die Schülerin Linda Schildbach wollte selbst herausfinden, was an dieses Vorwürfen dran ist, und spielte als Test 6 Tage “CounterStrike 1.6”. In der “Märkischen Allgemeinen” schreibt sie über ihre Erfahrungen und kommt auch zu einer selbstverständlichen aber notwendigen Feststellung:

Doch eines wurde mir gleich zu Beginn des Spiels klar: Es ist nur ein Spiel. Und so denkt man auch. Hier werden keine realen Menschen niedergemetzelt.”

13 Gedanken zu ““Die Vorwürfe sind größtenteils dramatisiert.”

  1. und hätten das die kritiker selber mal gemacht, also den selbsttest, dann wüssten sie es schon lange.
    aber ich glaube sowieso nicht mehr daran das sie ahnung oder keine ahnung haben, für mich ist einfach klar : games wie counterstrike stehen einigen politikern in weg, sind ihnen ein dorn im auge.
    sogenannte experten wie pfeiffer nutzen sowas nur für eigen poblic aus.
    kurz und bündig : es ist ihnen eigentlich scheiss egal was in so einem spiel vor sich geht, die spiele sind für diese leute nur eine stufe weiter nach oben in der karriereleiter.

    ansonsten guter artikel, sachlich und objektiv, so stelle ich mir sowas vor.

  2. jetzt müssten auch Erwachsene, ja sogar “Experten” und Politiker mal soetwas machen, oder das Angebot einer Eltern-Lan wahrnehmen, dann säh es hier aber mal ganz anders aus!

  3. das problem ist ja auch wie man an die sache rangeht. wenn man jetzt immer hört man würde dort auf “menschen” schießen und die spiele machen einen zu potentiellen amokläufern etc wird man sich schon ganz schön überwinden müssen um so was anzuzocken. manche würden dann behaupten man stumpft spontan ab wenn man es ausprobiert und hat nur deswegen keine hemmungen mehr zu schießen…

  4. hab den artikel gerade durchgelesen und musste beim lesen an meine ersten erfahrungen mit cs denken. ich war genauso verwirrt.
    das ist glaube ich das, was viele menschen bei cs sind, wenn sie es zum ersten mal spielen. solch ein selbsttest ist, denke ich, eine gute idee. denn um die inneren strukturen des spiels zu erfassen und zu verstehen , bedarf es mehr als nur ein kurzes anspielen, von etwas einer stunde und erst recht als ein reines beobachten

  5. also ich war so verwirrt als ich zum ersten mal eine P8 bei der Bundeswehr abfeuern sollte.
    war mir irgendwie nicht so sicher, obwohl ich ja, wenn ich von unseren “spezis ausgehe”, doch voll der Überkiller sein müsste.
    naja hab abgedrückt und das ding ist mir fast aus der hand geflogen, so heftig war der recoil.

  6. Naja wenn man es genau nimmt wird bei niemand “niedergemetzelt”. Die offizielle Bezeichnung ist “messern”^^ ansonsten wird eigendlich eher geschossen aber an sich auf jeden Fall ein positiver Bericht.

  7. Zwar ein positiver Bericht, aber dennoch denke ich das Linda hier eher wenig Verständnis für das Spiel hatte. Sinnlose und auch falsche Aussagen sind zwar nicht feindlich gegenüber Spielen, aber dennoch zeigt es das auch neutrale Personen sich Dinge ausdenken bzw. so aussprechen wie es für sie Sinn macht.

  8. Woah hoffentlich kommt das mädel unter psychologischer beobachtung! Wer weiss vielleicht haben killerspiele ja flashback wirkungen wie LSD so das man selbst monate nach dem konsum plötzlich wieder die wirkung spührt.

    Den satz mit den “ist kein böser egoshooter das ist ein multiplayergame” fand ich allerdings auch witzig.

  9. Übertreiben wir es nicht. Der kleine Fehler mit Egoshooter ändert am Artikel nichts. Insgesamt recht neutral an die Sache rangegangen, ohne großen Vorkenntnisse und die Erfahrungen aufgeschrieben. Ist halt nicht jedermanns Sache son Spiel, aber es mal zu testen, um mitreden zu können, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Also auch mal Artikel loben und nicht wegen ein, zwei falschen Fachbegriffen aufregen. :)

    Mit böser Egoshooter meinte sie halt das öffentliche Bild, alleine im dunklen Zimmer, linke Maustaste arretiert und ballern, ballern, ballern, nachladen, ballern, ballern …, ohne Kommunikation mit andren oder irgendeiner Taktik. Das dies kein Egoshooter klassifiziert ist halt ein kleiner Fehler, der einem Neuling mal passieren darf. Ist ja auch kein 30-Jahre-im-Job-Journalist. So denken halt viele nach der medialen Hetze und wenn nun mal einer schreibt, dass er andre Erfahrungen gemacht hat, einfach mal positiv bewerten.

  10. Also ich persönlich rege mich ja nicht über den Fehler auf. Diese Bildungslücke zeigt nur noch deutlicher dass die Schülerin mit Shootern vorher absolut nichts am Hut hatte.

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