Späte Erkenntnis

(gulli) Lorenz Marholdt hatte im Tagesspiegel das Verbot von Paintball kritisiert, der Staat werde „zur Moralinstanz – er maßt sich an, darüber zu richten, was gut ist und schlecht. Damit aber löst der Staat kein Problem. Er wird selber zu einem„. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz hatte offenbar eine ähnliche Erkenntis. Nachdem er das Verbot ursprünglich unterstützt hatte, bekommt er Zweifel an einer Zulässigkeit.

„Ich halte Paintball für sittenwidrig, frage mich aber, ob eine solche Überzeugung für ein Verbot ausreicht.“

Eine Verbindung mit Amokläufen sei nicht tragbar, denn Winnenden war nur der Anlass für ein Verbot.“ Die Union und andere SPD-Politiker wie Sebastian Edathy unterstützen jedoch weiterhin ein Paintballverbot.

14 Gedanken zu “Späte Erkenntnis

  1. http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1367
    *grins* Ich habs ja schon immer gesagt…
    RapeLay löst Proteste aus – Japanischer Vergewaltigungssimulator von 2006 im Fadenkreuz
    Toll sind die Kommentare der User… Boden maximal Teppichkannte… Von L Games haben die meisten noch nie was gehört *g* Komsch ist doch alle egal ob sie das Spiel kennen oder nicht brüllen nach Verboten… aber bitte die Splatter Filme und Spiele bitte Uncut… *LOL*

    Da der Titel aber so Passend ist noch mal das ganze *G*
    Seit 2006 Verkauft aber jetzt 2009 verbieten wollen… toll!
    Späte Erkenntnis… *lol*

    „Winnenden war nur der Anlass für ein Verbot“
    Ja etwas passiert und alle Rennen rum wie Hühner…

    „Manche Innenpolitiker der SPD haben Zweifel, ob ein Verbot von Paintball zielführend ist“
    NUR MANCHE?
    .
    „Stattdessen beruft sich der Politiker auf das humanistische Menschenbild“
    Wir sind Tiere! Wilde Tiere nicht mehr und nicht weniger…
    Das einzige was und von Affen unterscheidet ist (Irr)Glauben und ein Führerschein…

    Happy Coding.

  2. @Booomboy:
    Gut dann stimm ich dir zu.
    .
    Ich hatte mal einen der hat sich über brain.exe darüber aufgeregt, dass ein einziges Programm garncht so viele Features unterstützen kann… das müsste ja alles zulangsam laufen… *G*
    Als er die Seite mal fertig gelesen hat war ihm die Antwort etwas peinlich… *G*
    Brain.exe zuspät gestartet..
    http://brain.yubb.de/
    .
    Happy Coding.

  3. Was ist an Paintball sittenwidrig? Klar, so etwas das HC und seine rechtsextremen Freunde in Ö durchgezogen haben vielleicht, aber sonst?

    Wahrscheinlich weiß Marholdt es selbst nicht so genau. Politiker möchte ich wirklich nicht sein, sich ständig mit dem Wind drehen zu müssen…

    Ist vielleicht wie bei Undercover-Polizisten in Filmen: am Ende ist man selbst nicht mehr sicher auf welcher Seite man eigentlich steht.

  4. hey es gibt sogar leute die finden schwarzarbeit sittenwidrig ^^, naja aber echt mal so en 55jähriger arbeitsloser facharbeiter sollte lieber ALG beziehen und sinnlose fortbildungen mit kurzarbeit machen anstatt unversichert zu arbeiten..aber 4k auf die kralle…total unverständlich wie man da schwarzarbeit machen kann…ich mein unversichert (die ironie schwankt *stolper*)

  5. Alles schon mal gehört, das unten, eigentlich kann man sich über die Selbstkritik der oben genannten Personen freuen, und Politiker lügen ja soweiso immer.

  6. „Heute einigten sich die Regierungsparteien auf eine Verschärfung des Waffengesetzes. Darin enthalten: Das lange erwartete Paintball-Verbot.“
    http://www.gulli.com/news/waffengesetz-paintball-verbot-2009-05-12/

    „Paintball und ähnliche Spiele fallen nach dem neuen Gesetz unter die Regelung, dass „Spiele, bei denen die Tötung des Gegners simuliert wird“ in Zukunft mit Bußgeldern geahndet werden sollen.“
    Bitte auch auf „Völker-“ und „Brennball“ sowie „Cowboy und Indianer“ und „Räuber und Gendarm“ ausweiten, danke.

    „Die Reform enthalte auch das umstrittene Verbot von Kampfspielen wie Paintball, Gotcha oder Laserdom, wie Unionsunterhändler Wolfgang Bosbach [Moment, den kennen wir doch, Anm. v. Mortipher] der AP sagte.“
    http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/zr-koalition-einigung-verschaerftes-waffenrecht-298288.html
    .
    Zunächst mein Beileid mit den Paintballspielern/-veranstaltern und sonstig Betroffenen eines Wahlkampfpropagandarundumschlages von Politikern, die verbieten, um bei ihrer Zielgruppe gut dazustehen und denen die Langzeitfolgen (gesetzliches Verbot!) ihrer Wahlkampfpropagandamaßnahmen weniger wichtig sind, als wiedergewählt zu werden.
    Auch mein Beileid mit den Verbliebenen der Opfer von Winnenden, dass ihre Tragödie dazu missbraucht wird, eine Diskussion über diesen Rundumschlag von vorne herein zu unterbinden (sittenwidrig, jetzt auf einmal, letztes Jahr aber noch nicht, oder wie? Menschenwürde, aber dass es die Personen freiwillig machen ist ja egal, ja? Wie soll man Politiker da noch Ernst nehmen?!).

    Darüberhinaus: eure Tipps wie lange es dauert, bis das auf „Töten in virtuellen Welten“ ausgeweitet wird? 2 Jahre?

  7. wenn die paintball verboten haben, also richtig das gesetz verankert ist, kann auch alles andere verboten werden.
    EU-gerichtshof ich kommeeeee

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