Forschung korrekt vermitteln…

(idw) Mit Unterstützung der Volkswagenstiftung wurden vor einiger Zeit zwei Forschungsprojekte ins Leben gerufen, die das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Journalismus untersuchen sollen. Darunter auch “Killerspiele in der Wissenschaft und in den Medien”.

“Offenbar ist es nicht gelungen, die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit korrekt zu vermitteln” meint Prof. Dr. Christoph Klimmt und untersucht in einem Kooperationsprojekt nun die Darstellung von Forschungsergebnissen in den Medien dargestellt und wie diese verbessert werden könnte. Dafür wird er zusammen mit Gollwitzer und Rothmund Medienberichte über Gewaltspiele der letzten Jahre analysieren.

Des Weiteren führt er aus:

“Wir finden Berichte, wonach sozialwissenschaftliche Studien gezeigt haben, dass Gewaltspiele das schlimmste Gift sind und zu mehr Gewalt im realen Leben führen oder dass Killerspiele völlig harmlos sind und überhaupt kein Zusammenhang besteht oder aber dass die Forschung gar nichts dazu weiß. […] Die journalistischen Darstellungen sind hoch kontrovers und selbst Qualitätszeitungen veröffentlichen völlig unterschiedliche und sich widersprechende Aussagen.”

Das Projekt soll im Sommer dieses Jahres starten und ist auf drei Jahre angelegt.

16 Gedanken zu “Forschung korrekt vermitteln…

  1. wurde auch zeit, bin gespannt ob sowas dann mal groß an die glocke gehängt wird, damit die bürgerinnen und bürger sehen was ihnen den ganzen tag von blöd und den ÖR erzählt wird.

  2. naja mal gucken was daraus wird. aber ich glaube nicht das es früchte trägt, den irgendein politiker steckt dennen doch wieder geld in die tasche

  3. ob man darüber berichten wird? glaube das wollen die gar nicht hören. daran merkt man aber auch wieder wie kompliziert das thema ist. wenn kritiker andere kritiker kritisieren und journalisten auf unsachliche berichte aufmerksamkeit machen und wenn studien über studien entstehen .. @_@

  4. Vorallem werden manche Studien “überbewertet”. Da werden sogar altbewährte Tricks wie das “fälschen” von Statistiken und Grafiken benutzt.

  5. Eine Meta Studie über die Darstellung von Forschung ist so eine sache…
    viele halten nichts von Meta Studien denn oft lassen sich Meta Ergebnisse viel zu sehr auslegen…
    trotzallem ist es mal ein guter ansatz *daumen hoch*

    “Die journalistischen Darstellungen sind hoch kontrovers und selbst Qualitätszeitungen veröffentlichen völlig unterschiedliche und sich widersprechende Aussagen”
    *LOL* Sehr schön! Endlich mal ein Wahres Wort *G*

    Happy Coding.

  6. Glaube zwar nicht dass das durch die Gross durch die Presse gehen wirt, finde es aber gut dass es gemacht wird!
    Nur ob es in 3 jahren noch einen Interessiert oder einen Unterschied macht weiss ich nicht.
    Egal, gute Sache!

  7. @ the real black
    Erst in zwei Jahren. Wie hast du es geschafft, in dieser hitzigen und frustrierenden Debatte deinen Optimismus zu bewahren ?
    Just Kidding :D

  8. vielleicht schwafeln jetzt noch die politiker ihr standardscheiss runter, macher vielleicht erst einmal pause um die ergebnisse abzuwarten?

  9. So ein Projekt ist natürlich zu begrüßen. Es bleib allerdings abzuwarten, wie die Ergebnisse dann aufgenommen werden, und natürlich wie sie ausfallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.