„Du sollst nicht…verbieten!“

(Tahlkirchengemeinde) Thomas Hartmann hat im Blog auf der Homepage seiner Gemeinde einen kleinen Kommentar zu den aktuellen Verbotsdebatten geschrieben. Unter der Überschrift „Du sollst nicht …verbieten!“ redet der Pfarrer und Buchautor Klartext.

      „Unsere Regierenden scheinen derzeit zu glauben, alles Kontroverse lasse sich auf Kosten der
       Selbstbestimmung und Freiheit regeln. Dieser Schuss aber wird nach hinten losgehen. Kein Gottesstaat
      (zum Glück), aber ein weltlicher Überwachungsstaat, der fast jeden Aspekt unseres gesellschaftlichen
      Lebens berührt, erwartet uns, wenn es so weitergeht.“

Den gesamten Text findet Ihr hier.

18 Gedanken zu “„Du sollst nicht…verbieten!“

  1. find ich klasse^^
    zumal der herr pfarrer da sogar recht selbstkritisch war, und nicht den üblichen happy-klappy kram getippt hat.

  2. “Wie lebt (und stirbt) sich’s mit der Jedi-Religion?”
    *lol*
    b2t:
    Ich muss so manche Meinung über Pfarrer wohl über Bord werfen…
    Nicht übel. Ist wirklich gut geschrieben.
    Happy Coding.

  3. finde es auch interessant, dass ausgerechnet die geistlichen zur zeit zu den vernünftigsten menschen gehören. seltsam, dass der CDU so was nicht auffällt, oder irr ich mich? (:

  4. Obwohl ich in den letzten Jahren zwar eine ziemliche Abneigung gegen organisierte Religion im allgemeinen entwickelt habe, bin ich von diesem Mann doch sehr positiv überrascht.

  5. Abgesehen von der Tatsache, dass der Text in seinen Konsequenzen sicherlich ein große Schnittmenge mit der Meinung dieser Seite hat, finde ich ihn inhaltlich problematisch. Über seine gesamte Länge vermittelt er, dass jenseits allen Kontroll-, Zensur- und Verbotsabsichten mit Sicherheit “gute Absichten” stecken, die nur leider etwas fehlgeleitet sind. Dass hinter den ganzen Geschichten handfeste politische Interessen stehen, die langfristig gesehen viel problematischer als das einzelne Verbot sind, wird konsequent ausgeblendet.

    Ansonsten kann ich mit dem Blog auch nicht viel anfangen. “Aber wer Unterhaltung mit der Wirklichkeit verwechselt, dürfte irgendwann ein Problem bekommen.” Natürlich, mit Lichtschwertern durch die Gegend zu springen und telekinetisch Dinge herumzuwerfen ist Entertainment, aber Jungfrauengeburt und Sintflut ist plausible Wirklichkeit.

    Vielleicht erscheint manchmal jeder Fürsprecher willkommen, aber man sollte immer aufpassen, wen man sich zum Verbündeten macht.

  6. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich das Buch gelesen habe, verändern sich nicht plötzlich die Inhalte des Blogs. Wobei … wenn Gott seine Finger im Spiel hat, muss man mit allem rechnen.

    Wenn du wirklich denkst, dass Hartmanns Bücher meine Meinung über den Inhalt des Blogs verändern, könntest du die Gründe hierfür in 1-2 Sätzen kurz umreißen, anstatt meine Aussage mit nichtssagenden Ratschlägen entkräften zu wollen.

  7. ich mag die kirche(n) auch nicht, aber es gibt überall leute mit durchblick selbst da wo man es nicht erwartetn würde (das zeigt auch wie kurzsichtig man selbst ist)

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