ePetition fordert Killerspielverbot

(spiel*) Zur Zeit kann für eine offizielle Petition abgestimmt werden, die vom Deutschen Bundestag ein Verbot von “Killerspielen” verlangt. Als Gründe werden der Jugendschutz und die Suchtgefahr angeführt:

Killerspiele zerstören die Psyche von Kindern und stumpfen Sie gegen Gewalt ab. Manche Spiele bergen obendrein Suchtgefahr. Wer Medien verbreitet muß auch die Verantwortung für gefährdende Inhalte übernehmen und nicht nur den Profit absahnen.”

Obwohl Links zu Videos von www.stigma-videospiele.de gelöscht wurden kann sich ein kleiner Thread mit kritischen Stimmen in dem zur Petition gehörenden Forum halten. Bisher haben 217 unterzeichnet – 50 000 Unterschriften sind notwendig, damit sich der Bundestag mit dem Begehren auseinandersetzen muss.

19 Gedanken zu “ePetition fordert Killerspielverbot

  1. Zu blöd für die (bzw. gut für uns), das die meisten Leute die sowas unterzeichnen würden sich nicht mit dem Internet auskennen.

  2. Kann bestätigen, dass Killerspiele gegen Gewalt abstumpfen. Jedes mal, wenn ich von neuen Verbotsforderungen /-petitionen lese oder höre, werde ich aggressiv und möchte irgendwas oder irgendwen zerstöööören… *zynisch*

  3. Ich lach mich weg xD
    Zuerst suche ich verzweifelt den Text und frage mich wo ich druafklicken muss um weitergeleitet zu werden und dann stellt sich heraus, dass diese 4 Zeilen alles sind.
    Warum nicht gleich:
    Text der Petition
    Bitte verbieten: …
    Begründung
    Weil das so ist.

  4. Eine “Gefahr” sicherlich nicht, immerhin hat Wiefelspütz zur Online Petition gegen Netzsperren, die zum Zeitpunkt der Aussage die 50.000er Marke bereits geknackt hatte, ausgesagt, dass sie das Gesetzgebungsverfahren “nicht beeinträchtigt”.

    Schön zu sehen, dass Menschen, die die Online Petition überhaupt finden, zum Großteil nicht für ein Verbot sind.

  5. Ich hab ne Weile selbst in dem Forum mitdiskutiert. Mit einer Ausnahme, waren alle Befürworter der Petition recht engstirnig und ließen nicht wirklich mit sich reden. Als die “Troll-Kriege” sich dann dem Ende zuneigten habe ich eine nette ausführliche Debatte mit einem User namens Lutz geführt. Zwar sind wir uns nicht wirklich einig geworden, aber er kam wohl zu dem Schluss, dass es mit spielen mehr auf sich hat als diese Petition vermuten lies. Ein anderer Nutzer wiederum hat 3mal was kontroverses gepostet und dann gesagt er ziehe sich aus dem Forum zurück. Mit dem hätt ich auch gerne noch eine Weile geredet, vorallem weil er anscheinen nicht wirklich viel über das Thema wusste.

    Man muss aber dazu sagen, dass ca. 60% der Diskussionsteilnehmer leider nichts wirklich sinnvolles zu der Debatte beigetragen haben.

  6. Sehe ich das richtig, dass die schon seit Ende März läuft?
    218 Unterschriften in knapp 2 Monaten? Das hebt doch die Laune :)

  7. und wenn sies schaffen würden, mit den 50.000 stimmen, wie lange würde es dauern bis der sever wieder down ist weil zuviele die gegen petition unterzeichnen wollten? :/

  8. das sind alles Leute, die keine Ahnung haben, die dafür stimmen.
    (schade eigentlich, mit einer ausgewogenen diskussion wäre das gar nicht erst passiert)
    sehr sinnvoll, der Link zu stigma-videospiele.de super seite :-D

  9. Zitat: “Killerspiele zerstören die —>Psyche von Kindern<— und stumpfen Sie gegen Gewalt ab. Manche Spiele bergen obendrein Suchtgefahr. Wer Medien verbreitet muß auch die Verantwortung für gefährdende Inhalte übernehmen und nicht nur den Profit absahnen.”

    Sind denn die “harten” Spiele nicht sowieso ab 16/18 Jahren erst freigegeben? Oder wurde die USK verworfen… hab ich da was Verpasst?

  10. “Sind denn die “harten” Spiele nicht sowieso ab 16/18 Jahren erst freigegeben? Oder wurde die USK verworfen… hab ich da was Verpasst?”

    Dieser Punkt wird von Spiele-Gegnern aller Art gerne übersehen.

  11. Eigentlich wollte ich schon gar nicht emhr diskutieren.
    Mittlerweile ist das nur noch ein “gegen die Wand reden”. Für die Petition hab ich mal eine Ausnahme gemacht.

    Da wir tatäschlich seitenlang über die Auswirkungen geredet die “Killerspiele” auf Kinder haben.
    Das das total am Thema vorbei geht merkt scheinbar keiner.
    Killerspiele sind bereits für Jugendliche verboten und darüber muss nicht mehr diskutiert werden.

  12. Ich denke, etwas (hier pauschalisierend “Killerspiele”) abzulehnen, das einem nicht gefällt, womöglich noch in unlauteren Bezug auch zu setzen aufgrund der Eindrücke die man daraus gewohnen hat, ist eine Sache, eine andere ist es politische Forderungen in Richtung Verbot oder sonstwas zu stellen – welche kreativ entstanden sind, dabei niemand zu Schaden gekommen ist und auch kein vergangener Schaden verhöhnt beziehungsweise noch geleugnet werden soll (wie etwa bei amateurhafter Nazi-Propaganda-Software).
    Insofern sind solche Forderungen für mich auch Ausdruck von Respektlosigkeit, denn ich möchte Wert darauf legen, kein grundsätzlich anderes Menschenbild zu haben, als hier gemeint wird vertreten zu werden. Eine Verherrlichung von Krieg oder Gewalt meine auch ich gleichberechtigt ablehnen zu können, während ich mich mit Videospiel-Titel beschäftige die demnach (wieder pauschalisierend) verboten werden sollten.

  13. @kraid
    Auf der Hindenburgstraße (MG NRW) gab es kürzlich einen Infostand an dem Formulare auslagen die man Unterschreiben konnte (Name, Anschrift, Geburtsjahr) der sich für die Internetsperre und gegen Killer/Suchtspiele einsetzte daher braucht es nicht zwingend Internet.

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