Karlsruhe startet Informationskampagne

(ka-news) Die Entscheidung ein “Electronic Sports League”-Turnier nicht zu verbieten hat den Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich Kritik von den Grünen und der Union eingebracht. Nichtsdestotrotz bleibt er bei seinem Standpunkt und wird eine Informationskampagne starten:

“Emotionen tragen nicht zur Lösung der Probleme bei, und für den Wahlkampf eignet sich das Thema schon gar nicht. […] Wir in Karlsruhe stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung, suchen die sachlich fundierte Auseinandersetzung mit kritischen Fragen und ducken uns nicht weg, wenn es schwierig wird. […] Wenn wir gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen wollen, müssen wir sie verstehen, um uns damit auseinandersetzen zu können. […] Was wir brauchen sind rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen und fundierte Informationen über die möglichen Auswirkungen von Computerspielen, in denen andere im virtuellen Raum getötet werden. Deshalb wird es auf meine Veranlassung hin – auf Basis der einhelligen Unterstützung aller Fraktionen im Hauptausschuss – eine lokale ‘Informationsoffensive’ zunächst für Medien und politische Entscheidungsträger geben.”

Ziel und Inhalt der Informationskampagne wirken noch etwas diffus, unter der geplanten Podiumsdiskussion kann man sich aber etwas konkretes vorstellen. Auch die Einstellung zu gewalthaltigen Videospielen ist noch unklar. So wurde die Veranstaltung wohl nur deswegen genehmigt, weil in deren Rahmenprogramm von der Bundeszentrale für politische Bildung auch eine Eltern-LAN angeboten wird, um die Erziehungsberechtigten mit der Freizeitbeschäftigung ihrer Kinder vertraut zu machen. Der Wille “gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen” zu wollen zeigt ebenfalls, dass man mit dem status quo nicht zufrieden ist.

41 Gedanken zu “Karlsruhe startet Informationskampagne

  1. Eindeutig gemischte Gefühle.
    Man kann zwar froh sein, dass er nicht einknickt und die Veranstaltung stattfinden darf, allerdings liest sich “gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen wollen” wie der Versuch, auf eine perfidere Art und Weise als bisher “Killerpsiele” ächten zu wollen.

  2. http://www.gamestar.de/hardware/news/vermischtes/1956121/internetsperrren_verfassungswidrig.html

    “Internetsperrren verfassungswidrig Kein „Hadopi“-Gesetz in Deutschland ”

    http://www.gamestar.de/hardware/news/vermischtes/1955924/eu_kippt_3_warnungen_regelung.html


    “Emotionen tragen nicht zur Lösung der Probleme bei” Stimmt.

    “Wenn wir gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen wollen, müssen wir sie verstehen”
    Eine gesellschaftliche Entwicklungen entwickelt sich von alleine!
    Alles andere ist ein Versuch der Gleichschaltung…
    aber der Punkt mit dem Verstehen ist schon mal ein guter Ansatz.

    “und fundierte Informationen über die möglichen Auswirkungen von Computerspielen, in denen andere im virtuellen Raum getötet werden”
    Virtuelle Taten führen zu realen Taten! So in etwa wird es doch kommen nach dem man Pfeiffer und Co dort sprechen lässt…

    Wenn das wirklich so ist wie Pfeiffer und Co sagt müsste es in Japan auf Grund der vielen Sex-/Vergewaltigungs-Spiele für Computer, der vielen Mangas (L und H) und der dazugehörigen Zeichentrickfilme doch echt schlim zugehen oder?
    .
    http://books.google.de/books?id=HIantx059coC&printsec=frontcover#PPA188,M1
    Die Geschichte von Liebe und Sex – Von Lutz van Dijk – Seite 188
    “Beachtung verdient, dass Japan heute international eines der Länder mit den geringsten Sexualstraftaten ist.”
    Also genau das GEGENTEIL ist der Fall!
    Ob jetzt die SexSpiele, Puppen Bordelle, getragene Damenslips aus Automaten, Comics mit Inzest und Tierpornos usw ein Patentrezept für die ganze Welt ist oder nicht ist mal Nebensache uU funktioniert es ja auch (nicht) nur in Japan…

    Aber es ist ein Beweis, dass Medien nicht viel Einfluss auf Menschen haben können…
    wie von manchen Menschen immer wieder gebetsmühlenartig prophezeit wird.

    Langsam aber sicher endet die Duskusion über das “Sex”Spiel aus Japan auf
    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1367
    und es komsich wie man versucht andere Kulturen zu beeinflussen. Leider hat man Japan dies schon einmal angetan man hat sie gezwungen verschiedene Gesetze gegen, für Westliche Werte, “Schund” zu erlassen!
    .
    einzig Abartig ist aber Doppelmoral von vielen Menschen…
    Hip Hop, Rap Songs und andere Liedtexte bei denen Gewalt und Vergewaltigung auf Englisch aber offen glorifiziert wird sind akzeptiert, weil meistens keiner sich die mühemacht ein Lied zu verstehen…
    Gewalt in Spielen für viele kein Thema welches Aufmerksamkeit verdient. Solange das Blut nicht weggeschnitten wird.
    Dann aber ein Spiel in den angeblich eine Grenze überschritten wird…
    dort flippen alle aus und fordern sofort ein Verbot…
    (warum?)
    Ganz einfach weil virtuelle Taten ja bewiesen (zumindest von Pfeifer und Co) zu realen Taten führen… schon wieder sind wir am gleichen Punkt wie ‘unsere’ Gegner…
    .
    Warum ich wieder Japan und ‘diese’ Spiele hervorziehe ganz einfach…
    es ist meine Informationskampagne damit viele mal über den Tellerrand sehen ;-)
    Und mal überlegen ob Japan nicht doch uns einiges Voraus hat…

    Seid offen, denkt mal nach, macht euch ein Gesamtbild und dann lasst das Urteilen…
    dann könnten wir alle zusammen auf diesen Planeten in diesen Sternensystem friedlich und frei nebenanander und miteinander leben…

    Hoffen wir mal, dass diese Informationskampagne wirklich Informationen verbreitet und
    nicht nur wieder die gleichen falschen Ängste schürrt…

    Persönlich sehe ich es auch wie Admin, es ist sehr diffus was mit der Informationskampagne erreicht werden soll. Wollen wie Aufklären was es alles gibt oder wollen die nur mehr Verbote fordern…

    Happy Coding.

  3. @Admin:
    Stimme dir zu und erinnere mich in diesem Kontext an eine sehr passende Aussage von einem gewissen Skrain Dukat (ST:DS9) “Der wahre Sieg ist erst dann erreicht, wenn der Besiegte anerkennt, dass es falsch war, sich überhaupt erst zur Wehr zu setzen.” (sinngemäß)
    .
    Wie equal schon richtig meinte, ist die Herangehensweise des OB Fenrich eine andere, als bisher. Statt immer wieder direkt Verbote zu fordern, erscheint seine Aussage als sachlich und kompromissbereit. Zischen den Zeilen gelesen bedeutet sie jedoch imho, dass durch diese “Informationskampagne” Aufklärung bei der Bevölkerung betrieben werden soll und “Aufklärung” seites der Politik (und der Medien und eines Teils der Wissenschaft) hat sich bei diesem Thema meist als problematisch bzw. parteipolitisch gelenkt erwiesen. Das Problem dabei ist, dass dadurch der Eindruck erzeugt werden kann, dass die Politik auf die Gamer zugeht, diese aber mit Ablehnung reagieren und so als uneinsichtig outen.
    Ergo dürfte das oberste Ziel der Politik sein, die Gamer davon zu überzeugen, dass sie mit ihrer Meinung falsch liegen und letztlich die der Politik als die richtige anerkennen.

  4. Hmm…so wie Ihr das sagt, könnte da sogar was dran sein. Wir müssen aufpassen, dass diese “Medien-Kampagne” nicht zu mehr Sendungen führt wie der Heute-Journal neulich.

    Ich denke eventuell sollten sich aber vielleicht auch mal die Spieler etwas kritischer mit dem Medium auseinadersetzen. Ich sage nicht, dass Spiele gewalttätig machen, aber eine gewisse emotionale Reaktion kann man nur schwer leugnen.

  5. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/datenafftelekom100.html
    …schade, dass mein anderer beitrag noch nicht frei ist…
    “Ex-Telekomchefs in Datenaffäre schwer belastet”
    Und diese Menschen sollen für Datensammlung beauftagt werden? (Filter)
    Da hat man Angst, dass nicht diese Firma erst Erpresserbriefe schickt
    und dann fals man nicht zahlen will wird man auf die Liste der Perversen gesetzt…
    “Oder wie viel wollen sie denn zahlen damit man von der liste weg kommt?”
    Verantwortungslose Menschen werden mit Wichtigen vertrauenvollen aufgaben betraut…
    Man muss Angst um deutschland und die freiheit haben

    Happy Coding.

  6. Also ich finde diese Einstellung ist schonmal offener als Andere. Auch wenn hier noch von beeinflussen gesprochen wird ist man dem Thema immerhin nicht ganz verschlossen.

  7. Man darf jetzt aber auch nicht in paranoya verfallen.
    es wundert mich nämlich, dass der mann nicht eingeknickt ist und das er sich voll und ganz gegen die meinungen der eigenen leute stellt, was eine absage dieses events betrifft!
    natürlich muss man aufpassen, was genau er vor hat und worauf er wirklich abzielt, aber ich denke diese Aufklärungskampange ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Die Frage ist nur : wie läuft diese Aufklärungskampagne ab und was genau wird in dieser den Teilnehmern bzw Interessenten beigebracht / erzählt.

  8. erstmal ist das positiv.

    was für motive nun dahinter stecken ist ersteinmal egal, das wird später interessant wenn die sache anläuft oder wenigstens ein inhaltliches konzept steht.

    selbstverständlich führen games zu (irgendeiner)beeinflussungen…wenn dem nicht so ist sind sie ja langweilig…ich schau mir auch keinen film an von dem ich schon im vorrnherein weis das er langweilig ist, selbiges bei büchern etc…

    es ist gefährlich gewallt aus dem alltag verschwinden zu lassen, wenn eine gesellschaft zu pazifistisch wird kann sie leicht opfer militanterer gesellschaften werden…ohne ein gesundes gewaltverständnis wird unsere gesellschaft zu schlachtvieh sowohl im einzelnen wie auch in gruppen.

  9. naja er ist zwar offener als andere aber es läuft immer auf das gleiche hinaus
    -> Solange es diese Regierung in Deutschland gibt. Es Korrupte Menschen wie bei Telekom, Die Bahn, Lidl oder Ähnliches die nur unsere Daten, Personalien, unsere Lieblingsfarbe, Lieblingsessen, unsere Freunde/Verwandte ausspionieren, uns über Medien wie TV, Zeitung und Internets belügen, betrügen, und uns zum Narren halten und das dann auch noch ganz legal und über hilfe des Internets, und ungehindert auf unseren, deinen und meinen PC zugreiffen können, und sie sich nicht ändert oder ändern will, bleiben nur wir die Mindertheit der Bevölkerung Deutschlands die dagegen ankämpft die Spieler, die in ihrer Freizeit spaß haben will, die Datenschützerund die 10Millionen anderen Menschen können wir eigendlich nur wenig dagegen machen. Auch Demonstrationen werden da nicht mehr helfen. Denn die werden einfach mit der Staatsgewalt unterbunden oder erst garnicht genehmigt. Es heißt ja in einem bekannten Werbespot “WIR SIND DEUTSCHLAND” aber ob ich momentan noch Glücklich bin ein Deutscher zusein. Bezweifel ich momentan richtig überall gibt es Verbote gegen unsere Freizeitaktivitäten wie Paintball doch sie nehmen uns alles und wenn sie es schaffen dann dürfen wir im Jahr 2020 nur noch essen, trinken, zur Arbeit gehen und unsere Steuern zahlen und nix anderes denn das ist di heutige Welt und sie ist eine schreckliche Welt es wird aus dem Sozialstaat Deutschland ein Polizeistaat Deutschland.

  10. @The_Real_Black
    höhrst du BitsundSo? Da haben sie extra für Hadopi eine neue Rubrik “depressing News” aufgemacht^^
    Und das ist nicht nur rechtswidrig, sondern auch noch sinnlos. diese Internetsperren übrigens auch. (wer von uns kann sich ins Betriebssystem keinen neuen DNS-Server eintragen?)

  11. @Mystical13: hörst du sie nicht?…
    Da ich mehr oder minder IT Experte bin ist ein DNS Server einstellen bzw gleich einen eigenen aufsetzen kein Problem…
    .
    Happy Coding

  12. Erstmal: ja ich spiele selbst! und ich habe Spaß daran.
    Aber dennoch sollte man sich GEdanken darüber machen ob es ‘richtig’ ist virtuelle Gewalt auszuüben. Und das ist etwas das man von Fall zu Fall unterscheiden sollte.
    Nur weil jetzt mit falschen Methoden und falschen Argumenten auf der Basis von Manipulation und Verleumdung gegen PC- Spiel vorgegangen wird heißt das noch lange nicht, dass ‘unsere Gegner’ nicht auch ein kleine bisschen Recht haben könnten. Ich ganz persöhnlich habe etwas gegen zu realistische Darstellungen von Gewalt oder Sadismus und finde das manche Spiele (wenige) Spiele durchaus verboten gehören. Andererseits finde ich Spiele wie CS(S),FC2,UT und CoD im Multiplayer für harmlos. Dabei geht es schließlich darum als Team gegen das ander Team Erfolg zu haben(vgl jede beliebige Manschaftssportart).

    @ equal, The_Real_Black, hopfen:
    Eure Kommentare haben mich so aufgeregt das ich jetzt doch mal vom passieven Leser zum Aktiven Schreiber geworden bin.
    Seit objektiever!!!!
    Ihr seid so darauf aus in allem was irgendwer in der Öffentlichkeit über Games/er sagt einen persönlichen Angriff zu sehen, dass ihr garnicht mwrkt um was es eigentlich geht!

    “Wenn wir gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen wollen, müssen wir sie verstehen, um uns damit auseinandersetzen zu können.[…]Deshalb wird es auf meine Veranlassung hin – auf Basis der einhelligen Unterstützung aller Fraktionen im Hauptausschuss – eine lokale ‘Informationsoffensive’ zunächst für Medien und politische Entscheidungsträger geben.”

    ist die Kernaussage des Obigen Textes. Sie besagt allerdings, dass Heinz Fenrich und die von Ihm geleitete Regierung sich dafür einsezen wollen das falsche Wissen, dass bis jetzt das Urteilsvermögen der meisten Einwohner der BRD trübt, zu korigieren. Er möchte aber auch etwas in der Geselschaft ändern, da er (genau wie Ich) nicht mit allen Inhalten von PC-Spielen übereinstimmt und der Annahme ist (die Ich Teile) das ebendies sich (ZUSAMMEN mit vielen anderen Faktoren (meine Meinung von Ihm kann ich das nur vermuten aber nicht beweisen)) auf die reale Gesellschaft übertragen. (Tatsache ist, dass die GEsellschaft immer mehr verroht.) Und um dies zu bewerkstelligen muss er die Gesellschaft beeinflussen. Ganau wie Ihr das auch wollt! Ihr wollt das Games/er akzeptiert werdenund sich die mommentane Debatte von Manipulation und falschaussagen abwendet! Um das zu erreichen muss die Gesellschaft eben geändert werden Sprich beeinflussd.
    NOcheinmal ihr scheint nicht zu sehen, dass beeinflussung nicht sofort etwas negatives ist. Natürlich kann sie (und ist es oft) negativ sein aber in dem obigen Text deutet NICHTS darauf hin! Wenn du einem kleinen Kind, dass auf eine heiße Herdplatte fassen möchte sagst es soll das bleiben lassen dann beeiflussd du es! und das schadet ihm garantiert nicht! (sorry wegen des ausgelutschten vergleichs aber er ist nunmal sehr drastisch)

    Versucht nicht in allem einen Angriff zu sehen!
    Lest zwischen den Zeilen, aber nur das was auch zu lesen ist!

    (der Text ist jetzt doch nicht ganz so objektiev geworden wie ich dachte dass er werden würde als ich mir den Namen Gab aber das zeigt wie schwer dies ist (bessonders in Bezug auf ein so Emotional behandeltes Thema)

    p.s. wer Rechtschreibfehler findet gibt sie mir bitte zurück ich möchte mir nen Rechner draus bauen)

  13. “Die Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft, deren Sozietäre von dem Grundsatz ausgehen: man muß das Brot jedes einzelnen Aktionärs dadurch sichern, daß man die Freiheit und Würde jedes einzelnen preisgibt.”
    Ralph Waldo Emerson, Von der Schönheit des Guten

    Das ist natürlich jetzt etwas polarisierend formuliert aber eine funktionierende Geselschaft beruht immer auf der Beschränkung des Rechtes einzelner.
    Es sollte aber immer gelten: So wenig Eingriff in die Privatangelegenheiten wie möglich!!
    Man kann es aber auch anders formulieren: Ein Angriff auf die Rechte einer Person ist nur dann erlaubt wenn jener die Rechte dritter verletzt. Doch verletzen Videospiele die Rechte dritter?? Aufkeinenfall rechtens ist der Staat als Moralinstanz. Eine Moralinstanz wäre z.b eine Religion, welche allerdings heutzutage in unserem Gesselschaftssystem glücklicherweise keine wirkliche Executive hat. Verfügt aber eine solche Moralinstanz über einen ausführenden Arm kolabiert das System der Gerechtigkeit –> siehe Mittelalter (Juden/Ketzerverfolgung e.t.c)
    Oder nach Nietzsche: “Der Sieg eines moralischen Ideals wird durch dieselben «unmoralischen» Mittel errungen wie jeder Sieg: Gewalt, Lüge, Verleumdung, Ungerechtigkeit.”
    Ist was “moralisch” ist also nicht frei von jedem für sich selbst definierbar??
    Ich denke nein, das Problem ist das Moral unser Handeln beeinflusst und wir damit an dem Punkt übergangen sind in dem es darum geht die Rechte dritter zur beeinflussen.
    Propagandiert ein Spiel also sinnlose oder ungerechtfertigte Gewalt wie z.B. Manhunt ist es rechtens das es verboten wird. Ich würde hierbei übrigens absolut nicht zwischen Filmen, Comics, Romanen, Opern oder Videospielen unterscheiden.
    Wenn ihr jetzt laut aufschreit “Aber Manhunt wurde doch verboten –> Dein Beitrag ist sinnlos” will ich deutlich machen das ich mich nur denen entgegenstellen will die für eine lockerung der Gesetze sind oder hier zumindestens die totale Freiheit in ihren Comments propagandieren.

    So jetzt hab ich den Bogen zu Videospielen doch noch bekommen ;-)
    Ich hoffe ihr verzeiht mir dass das ganze etwas theoretisch war, ich will nur nicht das unsere Seite, die der Gamer genauso eine undifferenzierte Haltung annimt wie die meisten unserer Gegner.

  14. Was Zensur angeht könnte es gelockert gewerden, aber Spiele wie Manhunt braucht hier wirklich keiner.
    Ein Spiel muss für mich nicht nur gute Grafik haben, sondern auch eine originelle Story die im Spiel Stück für Stück weiter erzählt wird.
    Gutes Beispiel dafür ist Half-Life+Half-Life2 oder auch Doom3.
    Das Spiel Doom3 ist besser als die Verfilmung und das als Horrorshooter.
    Und darum sag ich immer : es gibt Dinge die für Kinder wohl geeignet sind, aber es gibt Dinge die nur was für Erwachsene sind.
    Den Leuten die diese Spiele unbedingt tot sehen wollen argumentieren immer so, als wenn Computerspiele immer und ausschließlich für Kinder gemacht worden sind.
    Selbst beim Film gibt es viele Filme für Kinder, aber auch viele für Erwachsene und wenn es nach der Argumentationsweise von den Spielekillern geht müssten auch viele Erwachsenenfilme wie Indianer Jones verboten werden.
    Für mich persönlich macht es keinen Unterschied ob ich die Gewalt im Film sehe oder im Spiel per Klick ausführe.
    Denn wenn 5 Männer um eine Frau gefangen nehmen und 4 davon vergewaltigen sie und der 5. steht nur da und guckt zu, so wird er trotzdem für Vergewaltung bzw. mindestens für unterlassener Hilfeleistung verknackt.

  15. @Die Objektivität:
    “auf eine heiße Herdplatte fassen möchte”
    natürlich nicht wenn es Verbrennungen bedeuten würde…
    aber ein sehr “warmer” Ofen und ein Kind dass es den gerne anfassen würde zusammen kommen sollte man jeden seine eigenen Erfahrungen machen lassen…
    Eine Warnung ist nur Wissensvermittlung wenn man aber das Kind vom Ofen weg reißt wird es irgendwann ohne kontolierte Umgebung (aufpassen der Eltern) einen Ofen anfassen wollen…
    wie dies endet können wir uns ja alle denken…
    .
    PS Kinder immer dazu zuzwingen zB beim Laufen auch mal aufzupassen usw hält Kinder nur davon ab eigene Erfahrungen zu machen… ZB “wenn ich nicht aufpasse dann macht es halt *bumm* an der nächsten Wand und bekomme eine Beule…” Einer Erfahrung die wir alle sicher mal gemacht haben. Ein in Watte verpacktes Kind wird selbst als erwachsener nicht aufpassen wo hin es geht…
    .
    “einen persönlichen Angriff” auf mich sehe ich im Text oben nicht…
    Mir ist nur nicht klar was für Informationen verbreitet werden sollen.
    Auch Pfeiffer und Co verbreiten Informationen über Killerspiele…
    Wahrheiten sind aber etwas anderes, deshalb bin ich erst mal vorsichtig bei diesen Thema.

    “dafür einsezen wollen das falsche Wissen … zu korigieren”
    Sie wollen Informationen verbreiten… mehr nicht…
    über Fehlinfos aufklären steht dort nichts.

    “Tatsache ist, dass die Gesellschaft immer mehr verroht.”
    Beweise bitte? Wir sind solange Aufgeklärt wie lange nicht, aber dies können wir nur duch Offenheit beibehalten. Also sollte man nicht gleich Verbote fordern…
    .
    “nicht mit allen Inhalten von PC-Spielen übereinstimmt”
    Aber wieso soll man es dann verbieten?
    “Einfach nicht kaufen” ist der beste Tipp den ich da geben kann…
    Wenn es dennoch Absatz findet sollte man mal darüber nachdenken…

    “Gedanken darüber machen ob es ‘richtig’ ist virtuelle Gewalt auszuüben”
    wieso nicht? Ich füge niemanden Schaden zu! Es tut niemanden weh! Es stirbt niemand!
    “Und das ist etwas das man von Fall zu Fall unterscheiden sollte.”
    Sehe ich anders. Warum sollte ich über jedes Spiel einzeln Urteilen? (wenn dies gemeint war) Entweder ich Akzeptiere es, dass es Gewalt in Spielen gibt oder ich bin Intolerant.
    Wenn gemeint wurde, dass es jeder für sich entscheiden Muss ob er jetzt Gewalt allgemein bzw in einen Spiel nicht möchte liegt es natürlich am einzelnen ein Spiel zu kaufen oder nicht. Aber ein Verbot fordern gegen ein Spiel bzw gegen alle ist es etwas was ich nicht verstehen kann.

    PS: Wenn ich jemanden dazu gebacht habe Aktiv zu werden freut es mich :-)

    Happy Coding noch.

  16. “aber Spiele wie Manhunt braucht hier wirklich keiner”
    Ich kann nur für mich sprechen, aber ist es ein Grund dieses Spiel zu verbieten?
    .
    Doom 3 hat Story?
    Teleporter reißt loch in Hölle -> Zombies -> töte Böses…
    .
    “Es sollte aber immer gelten: So wenig Eingriff in die Privatangelegenheiten wie möglich!”
    Ist mein Standpunkt: Wenn man niemanden anderen Beeinflusst sollte man im Kopf, am PC usw machen dürfen was man will! Dafür ist jeder für sich selbst verantwortlich.
    Und jeder muss damit selbst klar kommen.
    .
    Happy Coding

  17. @The_Real_Black
    “Ist mein Standpunkt: Wenn man niemanden anderen Beeinflusst sollte man im Kopf, am PC usw machen dürfen was man will!”
    Ja nur wie ich schon geschrieben hab: “Ist was “moralisch” ist also nicht frei von jedem für sich selbst definierbar??
    Ich denke nein, das Problem ist das Moral unser Handeln beeinflusst und wir damit an dem Punkt übergangen sind in dem es darum geht die Rechte dritter zur beeinflussen.
    Propagandiert ein Spiel also sinnlose oder ungerechtfertigte Gewalt wie z.B. Manhunt ist es rechtens das es verboten wird.”

  18. @ The_Real_Black:
    das Beispiel mit dem Kind war Metaphorisch zu verstehen. Ich hab es nur herangezogen um dir (euch) klarzumachen (zumindest hab ich es versucht) das Beeinflusung nicht immer nur böse ist

    Da der Herr Fenrich so objektiv ist das ESL-Turnier nicht zu verbieten (und darauf auch nach massiver Kritik beharrt) nehem ich an er wird Informationen verbreiten die ihn dabei Stüzen, sprich er wird versuchen in die andere Richtung zu manipulieren wie die MAssenmedien es tun sprich Informationen die negativste Informationen wiederlegen also eher an die Wahrheit herankommen!
    (auch manipulieren ist so eine Sache die meistens negativ ist aber eben nicht immer. In einer Diskussion (die ‘wir’ mit der Öffentlichkeit halten) versuchen beide Seiten die andere soweit zu manipulieren, dass sie überzeugt wird)

    ““nicht mit allen Inhalten von PC-Spielen übereinstimmt”
    Aber wieso soll man es dann verbieten?”
    ich bin keineswgs für breitgefächerte Verbote sondern dafür das die FSK in Einzelfällen ‘härtere’ ‘Urteile’ fällt (in einigen allerdings auch mildere). Wobei ich hier ein Thema anschneide das scheinbar gänzlich vergessen wird! Es GIBT eine Kontrolle! Wen überhaupt sollte hier ein wenig verbessert werden mehr halte ich von Politischer Seite für absolut überflüssig!

    “Entweder ich Akzeptiere es, dass es Gewalt in Spielen gibt oder ich bin Intolerant.”
    Auch hier muss man wieder Unterscheiden. (Wie in vielen Gebieten in dieser Diskussion wird nur noch zwischen Schwarz und Weiß unterschieden.)Wenn ich Vergewaltigungen nicht akzeptiere bin ich intollerant(!) aber du wirst denoch kein Problem damit habe (oder?)

    allerdings war hier gemeint, dass jeder für sich selbst entscheiden muss welche Spiele er Spielt (kaufen steht hier absichtlich nicht) und welche nicht. Ich persönlich habe keine Probleme wenn jemand Spiele spielt die ich nicht spielen würde es seiden diese Spiele sind zu extrem. Um nocheinmal den Vergleich mit der Vergewaltigung heranzuziehen: wenn sich jemand so etwas forstellt oder entsprechendes (gefaktes) Bild-/videomaterial anschaut hab ich damit kein Problem obwohl ich es verwrflich finde sobald er aber selbst zur Tat schreitet oder ‘echte’ Videos schaut finde ich gehört dem ein Rigel vorgeschoben.
    (das ist jetzt wieder Metaphorisch gesehen versuch bitte zu verstehen was ich meine und nicht das Beispiel auf seine Fehler zu untersuchen)

    PS: du darfst dich freuen bisher hab ich hin und wieder mal diese Seite (oder andere) gelesen und mich über die Dargestellten Sachverhalte oder die Diskusionen aufgeregt habe es aber nicht für nötig gehalten selbst etwas zu tun. Aber genau diese Haltung macht es uns so schwer etwas zu erreichen!

    mögest du (und ihr) die Wahrheit und die Freiheit als höchste Gebote ehren!

  19. Frage ist will man jetzt das denken eines jeden beeinflussen?…
    *diese Gedanken fürhren an einen dunklen Ort*
    Im anderen Thread habe ich geschrieben, dass der PC für mich nur erweiterte Gedanken sind und niemanden darf man Gedanken verbieten… Umsetzen ist etwas anders, aber nicht jeder Gedanke wird auch umgesetzt… und wenn doch ist eine Simulation doch der bessere Ort als die Realität…

    Moral ist wenn man ein Spiel nicht kauft aber auch keinen der es will davon abhält…

    Ich persönlich zocke sehr gerne DeusEx, Dark Projekt, Gothic und Baldurs Gate
    Viel Story, viel Freiheit…
    Wenn einer sinnlos ballern will ist es aber dem seine Entscheidung und wenn einer Manhunt spielen will soll er doch oder H- und L-Spiele aus Japan…

    Denn ob jemand seine Ideen umsetzt steht auf einen anderen Blatt und dafür hat man dann ein Strafgesetzbuch. Soll mir jetzt keiner sagen, dass Spiele direkt einfluss haben, denn dann würde jeder mit einer Waffe beim Sprechen auf einen anderen Zeigen wie es nunmal in vielen Shootern üblich ist… oder steckt ihr eure waffe immer ein?
    Verhalten im Spiel bzw in der Realität sind zwei paar Schuhe…

    Happy Coding.

  20. “sobald er aber selbst zur Tat schreitet oder ‘echte’ Videos schaut finde ich gehört dem ein Rigel vorgeschoben” Dazu gibt es ja Verbote -> es beeinflusst/schadet ja andere…

    “Wenn ich Vergewaltigungen nicht akzeptiere bin ich intollerant”
    Wenn du Polygon Figuren aus der Kleidung schubst ist dies kein Problem…
    aber man sollte zwischen Real und Künstlich unterscheiden…
    Einem Verbrechen behehen und “entsprechendes (gefaktes) Bild-/videomaterial anschaut ”

    “wirst denoch kein Problem damit haben”
    Solange du nicht anfängst es anderen zuverbieten habe ich kein Problem mit deiner Meinung. Ist ja deine Meinung geht mich nichts an.

    “Es GIBT eine Kontrolle!”
    Brauchen wir die aber wirklich?
    Die meisten Beschlagnahmten Spiele hätte die Mehrheit sowieso nicht gekauft…
    Und die die es wollten haben es sich sicher anders beschafft…
    der Markt gleicht sowas schon aus denn Extreme mögen nicht mal Gamer, aber warum soll msn die Ausfiltern bevor sich die Leute entscheiden dürfen?

    Happy Coding.

  21. “Verhalten im Spiel bzw in der Realität sind zwei paar Schuhe…” Ja und doch wieder nein, es geht nicht darum wissentschaftlich zu beweisen, dass man nach ner Runde Counterstrike von der Maus zu 9mm wechselt, das ist das was viele Spielegegner gerne hören wollen, denn das wär einfach und offensichtlich -schwarz und weiß- sondern es geht darum dass man wenn man Manhunt spielt damit einwilligt das Menschen (!Achtung!) sinnlos (/!Achtung!) sterben. Klar sind es nur Pixelhäufchen, aber ein gutes Spiel erkennt man ja schlieslich daran dass man sich mit der Situation den Personen indentifiziert (Multiyplayer ist jetzt mal aussenvor) ergo überträgt man seine Verhaltensweise ins Spiel. Hast du bei CoD etwa gedacht “oh jetzt verändere ich diesem Haufen Pixel so das er ausgelöst durch einen eingriff in seine Treffervariable zu Boden sinkt” nein ich dachte mir eher als ich meinen Kameraden hinterhältig von einem japanischem Bajonett durchbohrt sah : “Das gibts zurück du Schwein….” (Warum fühl ich mich grad beobachtet?? Jetzt muss ich schnell was Schäuble konformes sagen…) Das Problem ist das es immer ein paar Dumpfbacken gibt die nach einer Weile die Werte die da vermittelt werden (jetzt net in CoD sondern in Manhunt) übernehmen. Oder wie denkst du funktioniert die Modebranche??

  22. Werte von Manhunt übernehmen?
    Wieso nicht von Doom. Ach ja … zu wenig Zombies…

    “Das Problem ist das es immer ein paar Dumpfbacken gibt”
    dies schon, aber die schreiben dann Gewalttätige Gedichte…
    nicht so als ob dies jetzt ungewöhnlich wäre…

    Es ist so, dass Gewalttätige Menschen einen hang zur Gewalt haben Musik, Gedichte, Killerspiele
    aber
    durch Killerspiele, Gedichte, Musik wird man nicht beeinflusst, dass man seine Werte überbord wirft…

    PS Ich bin Programmierer… ich sehe Spiele öfters als “aha jetzt wird die Variable auf null gesetzt…”

    Frage ist es wirklich so sinnlos, dass Menschen in Manhunt sterben?
    Wenn du dich vor sie stellst würden die dich nicht “töten” versuchen?
    Ab da ist es praktisch Notwehr…
    Da ich Manhunt weder habe noch je gespielt habe könnte man diessen Punkt ja mal klären.
    Bei Deus Ex gibt es Zivilisten die man töten kann obwohl sie einen nichts getan haben…
    Ist dies bei Manhunt auch so? Nach Geschichten aus dem Netz nicht.
    Bei vielen Spielen ist nun mal jeder hinter den Spieler her um ihn zu töten…

    Wiki:
    “Durch die Berichterstattung der RTL-Sendung Stern TV mit der Leiterin der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Elke Monssen-Engberding, sorgte das Spiel für Aufsehen. Nach Angaben von Branchenkennern stieg daraufhin der Absatz des Spiels rapide an.”
    Hätte man nichts gemacht hätte es niemanden gekümmert…
    ein Beispiel für Selbstregelung
    und sabald man von Außen eingreift steuert das System entgegen…
    Ich wette es gibt viele die sich das Spiel nur gezogen haben weil es Verboten wurde.
    Die hätten ansonsten nie dieses Spiel haben wollen.

    Happy Coding

  23. spiele egoshooter meist wegen der story, ich mag shooter eigentlich nicht so, aber max payne und mafia fand ich sehr gut, man hunt als name is nicht zwiungend schlecht aber wenn ich nicht weiss um was es geht kann ich auch nicht sagen ob ich es gut oder schlecht finde, sollte ich mir also eine meinung bilden wollen müsste ich irgendwie zugriff auf das game haben oder ein video sehen…allerdings hat es mich nie sonderlich interessiert, ich lasse mich so schon vom staat genug bevormunden also wehere ich mich natürlich da wo es möglich ist.

  24. @Die Objektivität

    Zurerst freue ich mich, dass du dich auch mal entschieden hast hier aktiv zu schreiben. Zum Inhalt: Ich denke dein Vergleich mit der “Herdplatte” trifft ungewollt (?) die Meinung vieler Politiker recht gut. Für die sind, wie harte Drogen, gewalthaltige Videospiele Dinge, mit denen man keine Erfahrungen sammeln sollte sondern sie bereits aus anderen (ethischen?) Gründen strikt ablehnen sollte. Etwas überspitzt vormuliert und ohne die Abischt von dir eine positive Antwort zu erhalten. Meinst du wirklich, dass man Jugendliche und Erwachsene durch eine Art Videospielprävention von für sie freigegebene Videospiele fernhalten sollte?

  25. @ admin

    “Matthias Dittmayer: Einerseits ja. Andererseits habe ich gerade mit den Spielern auch das Problem, dass manchen von ihnen meine Position noch nicht weit genug geht. Sie wünschen sich, dass in Spielen praktisch alles erlaubt sein soll. Ich sehe das anders. Ich denke, es gibt durchaus ethische und moralische Schranken, die wichtig sind.
    Meiner Meinung nach muss und darf es zum Beispiel keinen „KZ-Manager“ geben. Es gibt aber Spieler, die sagen: „Wir wollen es vielleicht nicht spielen, aber trotzdem sollte es grundsätzlich erlaubt sein.“”

    dann verstehe ich die Frage an Radagast aber nicht ganz –>

    “Meinst du wirklich, dass man Jugendliche und Erwachsene durch eine Art Videospielprävention von für sie freigegebene Videospiele fernhalten sollte?”

    zumal er ja nie dafür plädiert hat Erwachsene von für sie freigegebene Videospiele fernzuhalten, er ist nur genau wie du (laut Interview) für “ethnische und moralische Schranken” den ihm gefallen “….nicht alle Inhalte von PC-Spielen….” das umschliest auch zensierte Spiele(ich hoffe ich hab ihn und dich da nicht falsch verstanden)

  26. Ich werd ab sofort unter dem Pseudonym Radagast schreiben, da ich in der nun entstandenen Debatte meinen Anspruch auf Objektivität nicht mehr 100%ig durchsetzen kann….
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    @ The_Real_Black:

    “Es ist so, dass Gewalttätige Menschen einen hang zur Gewalt haben Musik, Gedichte, Killerspiele aber durch Killerspiele, Gedichte, Musik wird man nicht beeinflusst, dass man seine Werte überbord wirft…”
    Das würde ich so nicht ganz sagen. Natürlich ändert man seine Werte nicht sofort und auch nicht radikal aber wenn man die entsprechenden Veranlagungen (on sozial oder genetisch spielt hierbei keine Rolle (ist übrigens auch noch nicht ausreichen wissenschaftlich geklärt)) hat wird man durch derartige Spiele beeinflussd. Das ist eine Tatsache die ich aus persönlicher (nicht eigener) Erfahrung bestätigen kann!
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    “Frage ist es wirklich so sinnlos, dass Menschen in Manhunt sterben?
    Wenn du dich vor sie stellst würden die dich nicht “töten” versuchen?
    Ab da ist es praktisch Notwehr…”
    nach deiner Argumentation ist es Notwehr wenn man sich in Afganistan auf einen Basar stellt und laut “Tot den Mulimen” ruft und jemanden Tötest der dich (wegen einer Kuklur die hier NICHT angegriffen werden soll mir fällt nur auf die Schnelle keine beseres Beispiel ein. Entschuldigung an alle Muslime) angreift. Das heißt du wähnst dich hier im Recht etwas eigentlich ungesetztliches zu Tun aufgrund einer Handlung die du selbst provoziert hast.
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    “Meinst du wirklich, dass man Jugendliche und Erwachsene durch eine Art Videospielprävention von für sie freigegebene Videospiele fernhalten sollte?”

    Nein (wie erwartet) meine ich das nicht! Ich glaube nur, dass einige wenige (extreme) Spiele
    schwerer zu eschaffen sein sollten da viele (vor allem jüngere) Menschen nicht in der Lage sind zu Urteilen ob etwas “gut” oder “schlecht” für sie ist oder ob sie etwas wirklich wollen. Als Beispiel: Ein Bekannter von mir hat als er 14 war durch zufall die BDSM-Pornos von seinem Vater gefunden einige Zeit lang geschaut, biss ihm aufgefallen ist, dass das eigentlich garnicht mit seinen Werten kompatiebel ist. Darauf hat er so Starke Zweifel an sich selbst bekommen, dass er fast depressie wurde und angefangen hatt Drogen zu nehmen. Dadurch ist er dan auch in der Schule stark abgerutscht (vom G8 eines Gymnasiums über diverse Realschulen schließlich zur Hauptschule. Heute macht er eine Ausbildung zum Fließenleger obwohl er einmal Medizin studieren wollte).
    Deshalb (und das ist der einzige Grund (von allen anderen Gründen bin ich durch diese Seite abgekommen)) sollte man Spiele nur dan verbieten (aber es auch tun) wenn sie für Persohnen die nicht alleine entscheiden können ob etwas “gut” für sie ist oder nicht eine ernsthafte Gefahr darstellen. Vieles in diese Richtung wird durch die FSK ja bereits getan. Deshlb bleibt uns eigentlich nur noch eine Lösung auszuargeiten, die von Politikern realisierbar ist und die eine ausreichend befriedigende Wirkung auf die von den Massenmedien (negativ) beeinflusste Breite Masse hatt ohne uns Gamer wirklich in unseren Rechten einzuschränken.

    ps: diejenigen zu schützen die dies nicht selbst können wäre auch über verbesserte kopierschütze (ist das wirklich der richtige Plural?) zu erreichen, da dies aber sehr schwierig und kostenintensiev ist (eventuell auch unmöglich) bleib nur der Staat als regelnde Instanz. Hirbei haben wir aber wieder das Problem, dass der Staat als “Moralinstanz” auftreten würde was wiederum verhindert werden müsste.
    Alles in allem bin ich mommentan durch meine eigene Argumentation verwirrt und bitte EUCH diese Diskussion so objektiev wie möglich weiter zu führen um einem armen Gamer der gerade nicht mehr weiß was er eigentlich will wieder eine Meinung zu geben.

    Hugh ich habe gesprochen

  27. Ontopic:
    Ein Artikel auf heise.de fasst die Geschehnisse in und um Karlsruhe noch einmal zusammen:
    http://www.heise.de/newsticker/Karlsruher-Computerspiele-Event-erhitzt-die-Gemueter–/meldung/137998
    .
    Meinen Respekt vor dem OB, dass er sich bei derartiger Kritik für die Veranstaltung ausspricht. So viel Standfestigkeit bei einem Thema, das er selbst als bedenklich ansieht, hätte ich nur den allerwenigsten Politikern zugetraut, immerhin muss er damit rechnen, bei der nächsten Wahl die Quittung dafür zu erhalten.
    Ich hoffe, dass er standfest bleibt, sowohl für die Spieler, die sich auf die Veranstaltung freuen, als auch für alle Menschen im Land, die sich eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Thema wünschen.

  28. @Radagast:
    Ein solches Instrument, den Zugang zu beonders gewalthaltigen Spielen stärker zu erschweren, als nur durch Altersfreigaben, gibt es längst: die Indizierung.
    Indizierte Spiele dürfen im Laden nur gegen Nachweis der Volljährigkeit verkauft werden (USK 18 Spiele auch, ob die Kontrollen bei indizierten Spielen effektiver durchgeführt werden, weiß ich nicht) und nicht via Versandhandel verschickt werden.
    Somit bleiben für einen Minderjährigen nur zwei Möglichkeiten, an das Spiel heranzukommen:
    – der illegale Download, der jedoch keinesfalls als Verbotsbegründung ausreicht. Man will auch keinen Alkohol verbieten, weil 14-jährige den im Laden klauen könnten.
    – die Weitergabe des Spiels von volljährigen Personen an den Minderjährigen. In diesem Fall liegt die Verantwortung allein bei den weitergebenden Personen, und auch das reicht nicht für ein Verbot aus: man will auch keinen Alkohol verbieten, weil Papa den 14-jährigen mal einen Schluck Bier nehmen lassen könnte.
    .
    Noch eine Kleinigkeit zu deinem Beispiel: auch wenn du es nicht explizit geschrieben hast, so nehme ich doch an, dass die BDSM-Bilder von realen Menschen stammen. Computerspiele hingegen sind rein virtuell.
    Dass manche Inhalte aufgrund ihrer Wirkung für Minderjährige nicht geeignet sind, stelle ich nicht in Frage. Aber wir sollten doch unterscheiden, ob diese Inhalte realer Natur sind oder nicht, da dies imho ein entscheidender Faktor bei der Bewertung dieser Inhalte ist. Eine virtuelle Figut ist nur das: virtuell. Man kann eine virtuelle Figur nicht “verletzen”, zumindest nicht in dem Wortsinn, dass ein Lebewesen zu Schaden kommt.

  29. Pingback: Karlsruher Bürgermeister bleibt stark | magenbrot.net

  30. Die ganze “Killerspiel”-Diskussion ist eine lächerliche Geschichte. Oder besser gesagt: Sie wäre es, wenn es nicht zum Heulen wäre, wie leicht sich der Bürger mit derartiger Spiegelfechterei davon ablenken lässt, von seinen gewählten Vertretern das einzufordern, was sie tatsächlich tun sollen: Die tatsächlichen Probleme zu lösen, von den es derzeit ja wohl mehr als genug gibt.

    In a nutshell: Der ganze Hype um Killerspiele ist Augenwischerei und Volksverarsche, deswegen forder ich, dass “Killerspiel” das Unwort des Jahres 2009 wird.

  31. Pingback: CDU und Grüne machen Ernst - Streit um das IFGN in Karlsruhe - Teil 1 | Esportsarena

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