„Killerspiele“ Schuld an Ausschreitungen

(Die Welt) Letztes Wochenende wurden in Düsseldorf Polizisten mit Flaschen und Holzlatten verprügelt sowie mit Plastersteinen und Feuerwerkskörpern beworfen. Die Täter waren zum Teil erst 14-16 Jährige Fußballfans, die schwer alkoholisiert und mit Bierflaschen bewaffnet durch die Straßen zogen. Die Bilanz der Krawalle: 50 Verletzte. Die Konsequenz: Um dieser „neuen Gewaltphänomene“ und dem „Hass auf Polizisten“ zu begegnen soll Alkohol nicht mehr offen ausgeschenkt und „Killerspiele“ verboten werden. Schließlich würde die „die frühkindliche Verrohung durch gewaltverherrlichende Computerspiele […] die spätere Lust an tatsächlicher Gewalt“ fördern. Deswegen müssten „zumindest die grausamsten Killerspiele“ verboten werden. Es ist natürlich müßig anzuführen, dass „gewaltverherrlichende Computerspiele“ und damit auch „die grausamsten Killerspiele“ bereits verboten sind.

41 Gedanken zu “„Killerspiele“ Schuld an Ausschreitungen

  1. Das erinnert mich an den Römischen Senat zu Zeiten der punischen Kriege: Selbst wenns um Kohlbauern in der Provinz ging, hat der Redner danach „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ („Im Übrigen bin ich der Meinung, das Karthago zerstört werden muss“)gesagt.
    Bei uns isses halt so : „Oh, unsere Felder werden von Schädlingen zerstört! Lasst uns Vernichtungsmittel subventionieren. Im Übrigen bin ich der Meinung dass Killerspiele verboten werden müssen“.

    Echt lächerlich das ganze.

  2. „Die Täter waren zum Teil erst 14-16 Jährige Fußballfans […]“

    Wie wärs wenn wir da mal ansetzen: Vieleicht hilft ja ein Verbot von Fussball oder zumindest eine Festlegung von einem Mindestalter von 18 Jahren -.-

    „[…] die schwer alkoholisiert […]“

    Was ja auch garantiert von der letzten „Killerspiel- (Wie ich das Wort hasse) -Orgie“ kommt

    Die haben echt keine Fantasie mehr… Ich frag mich wie platt man ein Thema noch treten will bzw kann. Hauptsache immer schön Mainstream bleiben! Bin stolz auf unseren Staat.

  3. Minister Laschet drängt seit Langem, zumindest die grausamsten Killerspiele zu verbieten. Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer ging jüngst sogar noch weiter und forderte vor Landtagsabgeordneten in Düsseldorf, Internet und Fernseher hätten in Kinderzimmern nichts zu suchen, Familien dürften nicht zuschauen, wie Medien ihre Kinder erzögen.

    wer will mit mir wetten das die randalieren in den meisten fällen keine computerspiuele gespielt haben, zumindest nicht so oft wie sie fußball spielen/zugucken.

  4. also fernsehn würde ich auch aus dem kinderzimmer entfernen..da kommt eh nur noch müll ^^ gute programme kommen meist erst spät abends. (zumindest kenn ich das so)

  5. lol klar, dass bei fußball schon seid vielen jahren krawalle mit von der partie sind ist ja vollkommen egal.
    gott wie ich diese populistischen und aufmerksamgeilen Freaks verabscheue

  6. „Tatsächlich liegen auch schon allerhand Vorschläge auf dem Tisch. Nur stießen diese bislang meist auf Widerwillen bei der FDP. Da sind zum Beispiel die Forderungen aus den Reihen der CDU und SPD, den Alkoholkonsum Jugendlicher effektiver zu einzuschränken, schließlich waren die Randalierer von Düsseldorf in vielen Fällen schwer alkoholisiert und häufig erst 14 bis 16 Jahre alt. Trotzdem torkelten sie mit etlichen Bierflaschen bewaffnet durch die Altstadtstraßen und hatten damit auch noch Wurf- und Schlagwaffen zur Hand“

    Alkoholverbot wo bleibst du?

    „Schließlich steigt die Gewalt gegen Polizisten seit zehn Jahren kontinuierlich an. 2008 erreichte die Zahl polizeifeindlicher Übergriffe gar ein Rekordniveau: Über 6000 Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden gezählt, 2007 waren es noch 5320. Seit 1998 hat sich die Zahl der Übergriffe damit beinahe verdoppelt.“

    Ich würde sagen, dass hat damit zu tun, dass die Menschen ihre Wut über die Politik gegen die richten, die näher direkten Kontak mit der Bevölkerung haben, also die Polizisten.
    Die Politiker verstecken sich ja hinter ihren Regierungsgebäuden oder Panzerwagen.
    Würde sie das nicht tun, würden nicht Polizisten sondern die Politiker eins drauf bekommen.

    „Diesen Hass auf Polizisten beobachtet Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), insbesondere bei Fußballfans seit Jahren, wie er nicht müde wird zu betonen. Auch in der CDU-Fraktion sagen Experten, diese Tendenzen seien schon lange bekannt gewesen.“

    Ja das ist richtig!
    Bei Fußball ist das doch fast immer so, dass sich Fans nach dem Spiel gegenseitig eins drauf geben.
    Wenns mal nicht passiert, ist das für mich ein Ausnahmefall.

    „Wie dieser Druck aussehen müsste, wissen auch Jugendminister Armin Laschet (CDU) und CDU-Innenpolitiker Winfried Schittges. Sie drängen darauf, minderjährige Testkäufer einzusetzen, um Alkoholverkäufer in flagranti zu überführen, die den Jugendschutz ignorieren“

    Absolut richtig!
    Aber wie das immer so ist, hört niemand auf den Herrn Laschet, er wird einfach nicht ernst genug genommen.

    „Dem breiten Konsens in dieser Frage hat sich bislang allerdings die FDP widersetzt, mit der die CDU im Land koaliert. Ähnlich verhält es sich mit dem CDU-Vorstoß, schon die frühkindliche Verrohung durch gewaltverherrlichende Computerspiele zu bekämpfen, die die spätere Lust an tatsächlicher Gewalt förderten. Minister Laschet drängt seit Langem, zumindest die grausamsten Killerspiele zu verbieten. Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer ging jüngst sogar noch weiter und forderte vor Landtagsabgeordneten in Düsseldorf, Internet und Fernseher hätten in Kinderzimmern nichts zu suchen, Familien dürften nicht zuschauen, wie Medien ihre Kinder erzögen. Allein: Auch hier waren es die Freien Demokraten, die der Verbotsforderung mit Bedenken und Zaudern begegnete.“

    Wenigstens ist die FDP noch so schlau und wiedersetzt sich dem Müll der CDU.
    Denn „frühkindliche Verrohung durch gewaltverherrlichende Computerspiele“ ist doch totaler unsinn.
    Frühkindlich heisst doch: ab 3 – 12 Jahren (wenn ich richtig liege) und die dürfen so oder so noch keine Games ab 16 oder gar 18 spielen.
    Außerdem sind „gewaltverherrlichende Computerspiele“ schon längst verboten.
    Die CDU scheint wirklich nur aus hirnlosen, ahnungslosen oder einfach ignoranten Leuten zu bestehen, zumindest Süd-Deutschlandmäßig.

    „Bis in polizeitaktische Einzelfragen hinein lassen sich die Gräben zwischen Liberalen und Christdemokraten nachzeichnen – etwa beim Einsatz zivil gekleideter Polizisten. Der liberale Innenminister hält bislang daran fest, dass Zivilbeamte sich zwar unter gewaltfreudige Gruppen mischen sollen. Dort aber beschränkt sich ihr Auftrag primär auf „Aufklärung“. Das heißt: Die Zivilbeamten sollen ihre uniformierten Kollegen informieren, wo und wann Gewaltausbrüche krawallbereiter Gruppen drohen. Dagegen gehört es nicht zu ihrem Auftrag, Straftäter festzunehmen oder Beweise für eine spätere Verurteilung zu sichern.

    Den Zivilbeamten genau diese Mission – also Beweissicherung und Festnahme – aufzutragen, stößt aber bei Unionsinnenpolitikern zunehmend auf Sympathie. Schließlich ist dies in vielen CDU-regierten Bundesländern, die eine hohe Aufklärungsquote bei Straftaten vorweisen können, längst Praxis“

    Also wenn sie diese Lösung schon lange anwenden und diese erfolgreich ist, wozu dann bitte wieder den Videospielen die Schuld geben?

  7. bei solchen aussagen könnte ich echt ausrasten. das passt wunderbar ins hexenjagd-prinzip. wieso ignoriert man dass die jugendlich waren und für sie die spiele bereits verboten sind oO arrr das macht mich wahnsinnig. sry das ist so bescheuert, ich kann da nichts seriöses zu sagen.

  8. @NoX
    Der typische Fusßballholigan ist um die 32 Jahren da hilft es eigentlich kaum was das Mindesteintrittsalter ins Stadium auf 18 Jahren raufzusetzen aber ein Fußballverbot sollte man vielleicht doch durchsetzen immerhin verursacht nichts mehr Krawalle, Gewalt und Zerstörung als Fußball und das gleichermaßen durch die Seiten der Gewinner und Verlierer.

  9. jaja, als ich noch ein kleinkind war, da hab ich viel mehr gezockt, als jetzt.
    klar hasst man die polizei, wenn man spiele wie Rainbow six spielt, wie soll das auch anders sein?
    .
    Ich hasse sowas…
    .
    Gruß
    DerMarc42

  10. tjo, und wenn es dann zu ausschreitungen kommt, sind natürlich Alkohl, Drogen, Medien schuld, mit Verlogen Politikern, teurer aber qualitativ unterdurschnittlicher bildung, schlechte arbeitsmarkt situation, nötigung durch das arbeitsamt, datenschutzfeindliche ALG II anträge, horende spritpreise, gewalltige monopole im energiewesen die nicht in staatlicher hand sind, und sich wahrscheinlich auch noch absprechen, teure Medikamente, Praxisgebühr, die nicht nur den patienten gegen den strich geht sondern auch den buchhaltungsaufwand der ärtzte erhöht, welchen sie nach der arbeitszeit machen müssen (wohl mittwoch da haben alle nur bis um 12 offen), dann natürlich noch das blitzen von autofahrern um die stadtkasse aufzubessern, also städtische blitzer dann noch blitzen an stellen wo es zwar keine unfälle gibt dafür aber grade staßen wo man den 100%igen einblick hat und auch schneller fahren kann, weil da einfach nix is, usw und sofort. da könnte man noch stundenlang weitermachen.

  11. Ich fordere ungehend ein Verbot von gewaltverherrlichenden Fußballs denn Zerstörung, Gewalt, Unruhen, Alkoholmißbrauch, Verletzte, Brandstiftung und vieles mehr gehört zum Fußball wie der Rentierschlitten zum Weihnachtsmann.

  12. Argh… hab diese Woche erst eine Email an den Herr Rech geschrieben, wg. der Absage des Intel Friday Night Games in Karlsruhe. Darin verglich ich die E-Sport Events mit den Fußballspielen und stellte ihm die Frage wie speziell seine Partei auf die Idee kommen, dass Spiele wie CS und Warcraft Gewalt verursachen, da ja jede dieser Veranstaltungen immer friedlich über die Bühne gegangen sind, während es speziell auch bei den aktuellen Fußballspielen zu großen Gewaltausschreitungen gekommen ist.

    Hätte mir gleich denken können, dass es sinnlos ist, solchen Leuten eine Nachricht zu schicken. Jetzt behaupten die einfach, dass es an den Videospielen liegt…

    Aber eins muss man auch sagen – was den Artikel in der Welt betrifft – so negativ ist der meiner Meinung garnicht. Es werden ja lediglich die Meinungen 3er Parteien (CDU, SPD und FDP – ok im Prinzip nur die von der CDU ) wiedergegeben.

  13. @Dom200
    Leider werden die Leser in ihrer Meinung durch diese drei Parteien bestätigt das Spiele Gewalt auf deutschen Straßen verursachen. (Und nachdem man die Zeitung ausgelesen hat geht es ins Stadium um die Fans der anderen Mannschaft den Schädel einzuschlagen)

  14. Als Fan der alten(!!) GTA-Spiele begegne ich Polizisten immer dann mit Respeckt, wenn grad keine Lackiererei in der Nähe ist, die mein Auto umlakieren könnte. Schließlich habe ich in vielen Spielstunden gelernt: nicht auffallen, keine Passanten überfahren usw ist die beste Lösung um das Ziel zu erreichen.
    .
    Diesen Lerneffekt, den erreicht man nichteinmal mit 13jahren Schule bis zum Abitur. Dort habe ich nie gelernt, das man seine Ziele dann am besten erreicht, wenn man die Polizei nicht gerade zu feind hat.

  15. Hauptsächlich befasst sich der Artikel doch eher mit dem Konflikt zwischen CDU und FDP.
    Das nun wieder Videospiele mit ins Boot geholt wurden, liegt daran, das der Artikel die Kluft zwischen der FDP und den anderen Parteien verdeutlichen will. So waren die Liberalen sowohl gegen Einschränkungen des Alkoholkonsums (SPD), als auch gegen ein Verbot von ,,grausamsten´´ Videospielen (CDU).
    Was mich wundert ist, im Artikel steht, die Polizisten seien ,,völlig überrascht´´ gewesen, als man sie angriff. Hey, nichts gegen unsere Polizei, auch nicht gegen die in Düsseldorf – ich bin ihnen täglich dankbar dafür, was sie alles für uns leisten – aber hätten die nicht bei so was mit Randalen rechnen müssen. Oder meint der Artikel, das die Angriffe so plötzlich kamen, dass die Polizisten überrascht waren ?
    Und noch an alle, die ein Verbot von Fussball fordern:
    Verbote nützen in diesem speziellen Fall garnichts. DAdurch wird der Sport nur noch interessanter. Dann spielen die halt im Verborgenen weiter, oder gehen ins Ausland. Wir müssen eher dafür sorgen, das den Bürgern eine spezielle Fussballkompetenz zu Gute kommt. Die Gewalt im Fussball zu verbieten löst unsere Probleme nicht, aber dafür mit dieser Gewalt richtig umzugehen. :)

  16. fußball ist eine ausgebürt der hölle und die gewalltverherrlichenden hooligens sind zugleich kinderschänder, nochdazu saufen sie sich die hemmschwelle unter die gürtellinie. ein verbot von fußball, welcher auch noch durch zwielichtige sponsoren aus dem braugewerbe unterstützt wird, hat in einer christlichen wertegemeinschafft nichts verloren!

    na wem kommt das bekannt vor :D

  17. @Seth
    Es müßte eine Unterstützung von Fußball, welcher auch noch…hat in einer christlichen Wertegemeinschaft nichts verloren… heißen du aber schreibt ein Verbot von Fußball, welcher… hat in einer christlichen Wertegemeinschaft nichts verloren.

  18. VERBIETET DOCH FUßBALL UND ALK!

    „frühkindliche Verrohung durch gewaltverherrlichende Computerspiele zu bekämpfen“
    USK? FSK? Nö noch nie gehört? Dann liebe Eltern/Politiker LERNT MAL WAS DAS IST!

    „Christian Pfeiffer ging jüngst sogar noch weiter und forderte vor Landtagsabgeordneten in Düsseldorf, Internet und Fernseher hätten in Kinderzimmern nichts zu suchen“
    Zum Glück ist die CDU schon dabei dies alles zu verbieten…

    @hecter specter:
    Ja aber mal Verbote fordern könnte somanches bewirken…

    Happy Coding.

  19. Killer(Fuß)ball hat in einer demokratisch christilichen Werteordnung nicht verloren und uns ist es unverständlich, dass man ein Spiel in den man Abschießen und Blutgrätschen machen kann noch nicht verboten ist. Deshalb fordern wir ein Verbot von diesen gewaltverherrlichenden Killerfußballspielen und ein Verbot der Verbreitung und Herstellung von Killerfußbällen! Mit den Schädlichen Auswirkungen steht Killerfußball mit Drogen und Kinderpornos auf einer Stufe. Immer mehr Polizeifeindlichkeit und Gewalt entsteht durch Killerfußball die Politik muss endlich ihre Pflicht tun und uns von diesen Entartungen befreien.

    Happy Coding.

  20. Dem kann ich nur zustimmen Killerfußball gehört geächtet und verboten, nichts bringt unsere christlichen Werte, unsere Freiheit, unser Frieden und unsere Demokratie in derartig große Gefahr wie Killerfußball.

  21. Zu dumm das denen noch keine Möglichkeit eingefallen ist Videospiele für die Finanzkrise verantwortlich zu machen… .

    Ich denke mal die steigende Gewalt gegen Polizisten beruht auch etwas auf Gegenseitigkeit.
    Die Beamten greifen halt schneller ein als früher so das die Situation eskaliert, das dabei auch mehr Ordnungshüter zu schaden kommen ist nur logische Konsequenz.

    Für Fußball hab ich nicht sonderlich viel übrig, aber verboten bzw. ohne Publikum ausgetragen werden sollte es mMn nicht.

    Ein Alkoholverbot auf derartigen Veranstaltungen wäre zu überlegen, aber die Umsetzung gestaltet sich da bestimmt nicht einfach.

  22. Es ist nicht ganz ein „ceterum censeo“, wohl aber ein Beweis dafür, daß wenn man sich einmal ein bestimmtes Weltbild zugelegt hat, man absolut unfähig zu sein scheint, da wieder herauszukommen. Gerade vor ein paar Tagen stolperte ich über die Geschichte des sog. „Simon von Trient“. Als im Jahr 1475 ein vermißtes Kind tot aufgefunden wurde, war natürlich für alle vollkommen klar, daß die Juden dafür verantwortlich sein mußten — denn ein bekannter Haßprediger hatte kurz zuvor den Menschen erklärt, die Juden würden Rituale mit Menschenblut durchführen, und das konnten auch die der Schrift Unkundigen auf großen Gemälden in den Kirchen sehen. Daraufhin hatte man mehrere Dutzend Juden verhaftet und gefoltert, bis etliche von ihnen schließlich gestanden, den Jungen umgebracht zu haben, und ein Großteil von ihnen wurde schließlich hingerichtet. (In einem ähnlichen Fall ein paar Jahrhunderte später stellte sich im übrigen später heraus, daß die jugendliche Mutter überfordert war und ihr Kind selbst getötet hatte. Aber erst einmal hatte der Mob halt „Gerechtigkeit“ gesprochen.)

    Das soll nicht heißen, daß sich Computerspieler mit Juden vergleichen sollen, das wäre ja „Relativierung“. Wohl aber, daß Denkweisen, die zu so etwas führen können, durchaus noch vorhanden und abrufbar sind. Aber wie gefährlich das ist, zeigt das genannte Beispiel. Und Politiker und Medien, die in diese Kerbe schlagen, glauben sich dafür auch noch im Recht: In der öffentlichen „Diskussion“ werden Computerspieler konsequent zumindest als Idioten dargestellt, wenn nicht gleich als psychisch Kranke oder potentielle Amokläufer. Und wann immer irgendetwas passiert, waren natürlich die Computerspiele schuld, und nicht etwa der Alkohol, obwohl fast alle Randalierer sturztrunken waren. Und wenn Homosexualität heute noch ein Problem darstellte, dann würde Pfeiffer vielleicht auch eine Studie produzieren, in der er „beweisen“ würde, daß der Konsum von Computerspielen homosexuell macht (wie in den 1950er Jahren bei den Comics). Und keine „ordentliche Person“ hat es bisher gewagt, sich als Spieler auszuweisen.

  23. @Martin Ebers
    Stimmt sich als Spieler zu outen ist schwierig, man hat hier mit ähnlicher Ausgrenzung und Verachtung zu kämpfen wie in den 50-60iger Jahren die Schwulen und Lesben, ein Computerspieler zu sein ist ein absolutes Tabu, ein No-Go!, ein Skandal, eine Abnormität niemand der einen guten Namen hat würde sich sich als Spieler outen so verrückt ist keiner, sein Ruf wäre dann nämlich futsch. Man kann zwar noch sagen ja ich Spiele mit meinen Sohn Fifa oder ich gucke meiner Tochter beim Sims spielen zu aber das ist auch schon das höchste der Gefühle und da wird man schon mehr als nur schief angeguckt.

  24. „Ein Sack Reis in China ist umgefallen. Killerspiele sind schuld und müssen verboten werden!“
    Mal ehrlich was haben Games damit zu tun wenn besoffene Jugendliche randalieren?
    Da hat ja wohl zum Teil der die Schuld der ihnen den Alkohol zugänglich gemacht hat (da gabs doch sone Regelung mit mindestens 16 und bei härteren Sachen mindestens 18 wenn ich mich nicht irre).

    Wie in anderen Fällen ist es die Durchsetzung von Gesetzen die dem vorbeugen könnte (zumindest in gewissem Maße). An angetrunkene Personen darf kein Alkohol ausgeschenkt werden und an unter 16jährige darf keiner verkauft werden PUNKT

    @Doktor Trask: Der Anfang deiner Ausführung erinnert mich irgendwie an „lasse redn“^^

  25. „Minister Laschet drängt seit Langem, zumindest die grausamsten Killerspiele zu verbieten.“
    Hat er doch die Seite gewechselt?

  26. Bin froh das es noch normale Menschen hier und auf schnittberichte.com und einigen anderen Seiten gibt, auf Xbox.com wird man von den Usern sogar angemacht und beleidigt wenn man dort auf die Demo, einen neuen Anti-Killerspielebeitrag, der Bilderausstellung oder ähnliches eingeht, da wird ein Verbot von den meisten Usern sogar befürwortet. Und dort bezeichen sich die Leute auch noch als echte Gamer*Kopfschüttel*, so wie es aussieht sind viele Gamer so entnervt das sie sich einfach nur noch das *Killer*spieleverbot herbeiwünschen damit sie Ruhe haben.

  27. Malexmave
    Den gibt es bereits

    Hooligans

    Hooligans ist ein Echtzeit-Strategie Spiel mit einer sehr umstrittenen Hintergrundstory. Das Ziel des Spiels besteht nämlich darin der gefährlichste Hooligan von ganz Europa zu werden. Hierzu müssen wir während einer ganzen Fußball Saison an diversen Schauplätzen mit unserer schlagkräftigen Truppe am Start sein und mit klassischen Hooligan-Methoden zur Tat schreiten. Hierzu gehören hochgeistige Freizeitaktivitäten wie z.b. Bier trinken, Läden plündern, laut rumgröhlen, Passanten und Polizisten zusammenschlagen, Waffen kaufen und natürlich den Weg ins Stadion zu finden und uns dabei gegen generische Fanclubs zu verteidigen. Die Hersteller weisen allerdings auf ihrer Homepage nochmals explizit darauf hin, dass jemand, der echte Hooligan-Aktivitäten für toll hält auf deren Seite nichts verloren hat.

    Wir starten also in Season-Mode mit unserer kleinen Truppe um diverse Missionen zu erledigen. Diese verlangen aber vom Spieler nicht dumme Brutalität, sondern durchaus einiges an strategischen Denken. So kommt man im Spiel nicht weiter, wenn man einfach auf alles was sich bewegt einschlägt. Vielmehr muss man sich geschickt zwischen der Polizei und den feindlichen Hools durchschlängeln um das Ziel zu erreichen. Hierzu brauchen wir oft Geld um weitere Mitglieder anzuwerben oder Waffen zu kaufen. Gut das die umliegenden Geschäfte immer etwas Bargeld für uns in der Kasse haben. Wenn wir den nahe liegenden Pub besetzen und ein paar Runden Bier schmeißen, schließen sich uns oft noch ein paar Leute an, diese können wir zwar nicht selbst steuern, allerdings sind diese Supporter in Massenschlägereien oft der entscheidende Vorteil.

    Die Grafik ist relativ unspektakulär, eine ziemlich farblose Vogelperspektive lässt uns das Geschehen im klassischer Echtzeit-Ansicht verfolgen. Das beste am Spiel sind allerdings die Ladezeiten! Denn hier hört man im Hintergrund einige Hooligans klassische Fußball-Gesänge gröhlen, allerdings mit den Worten: „Looooading, weeee are looooading!“ Da wartet man gerne noch ein bisschen länger bis der Level geladen ist.

    Spielerisch bietet das Spiel einiges mehr, als der Titel vermuten lässt. Allerdings ist die schlechte Grafik und auch das teilweise unfaire Gameplay nicht gerade einer guten Wertung zuträglich. Hätte das Spiel nicht eine solch umstrittene Hintergrundstory, währe es wahrscheinlich nicht sonderlich vielen Leuten aufgefallen. Aber wir wissen ja: Auch schlechte Presse ist gut für die PR-Kampagne!

    Und hier ein Video dazu.
    http://www.youtube.com/watch?v=Px9exCTd-Qo&feature=related

  28. natürlich hatte die hooligan szene keinen schlechten einfluss auf die kinder -.-

    ja und es unglaublich Sisyphos Arbeit immer wieder solchen Tatsachen VErweigereren klar zu machen das Spiele in Deutschland sowie schon seit jahren blutleer oder mit robotern spielen.
    Aber selbst international keine so wie berschriebene Spiele legal zu erhalten sind

  29. @angdkor
    „natürlich hatte die hooligan szene keinen schlechten einfluss auf die kinder -.-“


    Natürlich hatten die keinen Einfluß auf die Kids, Hools sind anders als die Computerspieler und Spieleentwickler sowie Verkäufer ja gute Menschen, Computerspieler und co. dagegen sind so richtig fies und gemein, sind das BÖSE. Undf darum muß man Spiele verbieten und Spieler in den Knast bringen. (Erinnert ihr euch noch an Schünemanns Äußerung das Spieler Dingfest gemacht hören und an Becksteins Forderung von bis zu 3 Jahren Gefängnis und die 1 Jahres Arrest-Forderung von Hermann?)

  30. das ist doch satire oder?!

    ich hab mir gestern den ellenbogen beim telefonieren an nem wandvorsprung gestoßen… hat weh getan…
    verbeitet telefone und den wald!

    was ein stuss!

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