Normalität?

Bei der Debatte über den (Un-) Wert von gewalthaltigen Videospielen werden regelmäßig Parallelen zu anderen Medien gezogen. So wurden nicht nur Videospiele sondern auch das Fernsehen sowie das Kino beim Aufkommen kritisch beäugt und für die Verwahrlosung und den sittlichen Verfall der Jugend verantwortlich gemacht. So lässt sich einem Buch über die Geschichte des internationalen Films entnehmen, dass bereits 1907 der “Kampf gegen Schmutz und Schund” geführt wurde, um den “vom Kino ausgehenden Gefahren für die Jugend, Arbeitsdisziplin, Moral und öffentliche Ordnung” zu begegnen.

Je tiefer man gräbt auf desto mehr Beispiele trifft man. So wurden nach dem zweiten Weltkrieg nicht nur Comics als “Auslöser für die Abgestumpftheit der Jugend, moralische Verfall und Sittenlosigkeit” von Eltern, Lehrern und Politikern bekämpft, sondern auch Jazz wie Rock für missliebige Entwicklungen verantwortlich gemacht:

“The effect of rock and roll on young people, is to turn them into devil worshippers; to stimulate self-expression through sex; to provoke lawlessness; impair nervous stability and destroy the sanctity of marriage. It is an evil influence on the youth of our country.”

Hinter denen man, ganz zeitgemäß, die Russen als Drahtzieher vermutete:

“Noebel sees rock music as a subversive Communist plot. He accuses the Soviets of using “an elaborate calculated scientific technique aimed at rendering a generation of American youth neurotic through nerve-jamming, mental deterioration, and retardation”.”

Bei SPON lässt sich in der preisgekrönten Rubrik „einestages“ in Erfahrung bringen, wie Deutschland in den 50ern mit missliebigen Comic umging. Werke, die nach Ansicht von Jugendschützern und Elternverbänden zur Verbreitung von Gewalt, Unzucht und Dummheit beitrugen, wurden unter dem Feuerspruch “Was an Schmutz und Schund ich hab’, fort damit ins Schmökergrab” öffentlich verbannt.
Selbst Dinge wie “Pen & Paper”-Rollenspiele standen in der Kritik, da diese ein “feeding program for occultism and witchcraft” seien. Diejenigen, die derartige Reaktionen auf den Grund gehen, landen nach der Lesewut und Schundmanen im vierten Jahrhundert vor Christus. Nicht erst 1809 wurde im Wörterbuch der deutschen Sprache “Lesesucht” als die “ungeregelte auf Kosten anderer nötiger Beschäftigungen befriedigte Begierde zu lesen” definiert. Schon Platon konnte dem Buch wenig abgewinnen. Er wollte nicht nur Epos und Tragödie wegen des schädlichen Einflusses auf die Jugend verbannen sondern wetterte auch gegen die Schrift selbst, denn diese werde “Vergessenheit schaffen in den Seelen derer, die sie erlernen, aus Achtlosigkeit gegen das Gedächtnis, da die Leute im Vertrauen auf das Schriftstück von außen sich werden erinnern lassen durch fremde Zeichen, nicht von innen heraus durch Selbstbesinnen.”.

Nun folgt die typische Argumentation. Alle diese Medien, vom Roman über Musik bis hin zum Film, seien bei ihrem Aufkommen auf Unverständnis gestoßen, wurden dann aber schließlich doch akzeptiert. Aber ist das wirklich so? Sind Bücher, Musik und Film über jegliche Zweifel erhaben?
Mitnichten. Man muss sich nur die Reaktionen auf den Amoklauf von Littleton ansehen. Nicht nur Videospielen wie “Doom” wurde die Schuld für diese grauenhafte Tat zugeschrieben. Die Täter hätten mit ihren langen Mäntel als Angehörige der “Trenchcoat Mafia” Bilder von Actionfilmen adaptiert und Musik von Rammstein gehört, die zu dieser Tat aufgefordert hätten. Auch wären die Täter “vor ihrer Tat […] Gehirnwäschepraktiken” wie “Dungeons & Dragons” in Berührung gekommen, die denen man lerne seine “Menschlichkeit abzustreifen und sich mit “dem Bösen” vertraut zu machen“. Auch Steinhäuser hätte vor seiner Tat den Song “School Wars” von Slipknot gehört, in dem man dazu aufgefordert werden würde seine Lehrer mit einer „Shotgun“ zu erschießen. Während es von Slipknot keinen Song mit dem angesprochenen Inhalt gibt, findet sich bei „Weisses Fleisch“ von Rammstein tatsächlich eine nicht unverfängliche Zeile: “Du auf dem Schulhof ich zum Töten bereit und keiner hier weiss von meiner Einsamkeit.”. Die Idee, dass die Täter mit Ihrer Kleidung zweifelhaften Vorbildern aus gewalttätigen Filmen nacheiferten, klingt zu schön um wahr zu sein. Tatsächlich hatten die Täter nur lose Verbindungen zur „Trenchcoat Mafia“, in der sich hauptsächlich Gamer befanden. Der Grund für die Kluft findet sich in ernüchternd praktischen Erwägungen. Sie “trugen am Tattag ihre Mäntel wohl zum Verbergen der Waffen.”.
Aber unabhängig davon, ob die Vorwürfe gegen Heavy Metal, Pen & Paper und Actionfilme völlig aus der Luft gegriffen sind oder sie nicht jeder Grundlage entbehren: Die Vorwürfe wurden erhoben und stehen nun im Raum. Nicht 1926, als die Kampagne gegen “Schmutz und Schund” zur Schaffung einer Zensurstelle führte, sondern 1997. Für derartige Beschuldigungen muss man auch gar nicht auf Extremfälle zurückgreifen. Als Harry Potter veröffentlicht wurde, gab es nicht nur Lob, da es Kinder wieder zum Lesen brachte. Andere warnten, dass diese Literatur die Jugend verderben würde. Kinder würden in Okkultismus geschult, was mit christlichen Werten nicht vereinbar sei. Die Ansicht von Fundamentalisten ist eindeutig: “The Potter books open a doorway that will put untold millions of kids into hell.” Nach Berichten der BBC kam es auch hier zu Bücherverbrennungen, nicht in den 30ern Jahren sondern im 21. Jahrhundert.
Selbst bei Musik gibt es ein großes Spektrum von Kritikern. Während manche nur gegen Heavy Metal vorgehen wollen andere jegliche Musik außer klassischer verbieten. Selbst Popmusik von den Beatles sei nicht zu dulden. Diese Kritik stammt ebenfalls nicht aus den 70ern sondern zum Beispiel von dem Klaus Miehling, Dr. der Musikwissenschaft:

Aber die Gewalt kann auch im verzerrten Klang einer E-Gitarre und in der Aggressivität der menschlichen Stimme liegen. Das sind keine Randerscheinungen, sondern es betrifft die Mehrheit der sogenannten populären Musik. Auch Mainstream-Pop ist aggressiv und deswegen Gewaltmusik.[…] Es muss ein Umdenkprozess stattfinden.[…] Vielleicht wird am Ende tatsächlich ein Verbot stehen, wie es dies auch schon für andere Drogen gibt.”

Die gängige Logik bei der Einführung in die Thematik, Akzeptanz eines neuen Mediums nach anfänglichem Unverständnis, geht also offenbar nicht auf. Neben der gewöhnlichen Bevormundung durch die BPjM werden von Teilen unserer Gesellschaft auch etablierte Medien angegriffen. Weder ist Musik über jegliche Vorwürfe erhaben noch gelten Filme als unbedenklich. Selbst Bücher werden oft noch als Werkzeug dunkler Mächte angesehen und wie zu Zeiten des Nationalsozialismus verbrannt. Was sagt uns das, müssen wir Gamer uns mit der aktuellen Situation abfinden? Ist das Normalität?
Tatsächlich bestehen doch einige Unterschiede. Bücher, selbst wenn sie wie die der Harry Potter Reihe im Verdacht stehen dunkler Magie Vorschub leisten, werden vom Großteil unserer Gesellschaft geduldet. Bei Nachrichten über Bücherverbrennungen von Comics und Harry Potter Büchern schüttelt jeder den Kopf. Wenn ein Erwachsener Musik mit gewalthaltigen Texten hört fürchtet man nicht um sein Leben sondern zweifelt “nur” an der geistigen Reife. Wenn selbst ein Richter einem während eines Praktikums fragt, ob man auch Filme von Quentin Tarantino möge, zeigt das, dass man sich selbst für brutalere Filme als “James Bond” nicht zu schämen braucht. Im Allgemeinen kann der Fan von Horror Videos wie auch der Hörer von dunklen Metal seiner Leidenschaft nachgehen, ohne dass die Gesellschaft großartig versucht daran etwas zu ändern. So outet sich selbst Katharina Wagner, Urenkelin des bekannten Richard Wagner, als Rammstein Fan und der Comedian Bernhard Hoecker bekennt sich zu Blind Guardian.

Bei gewalthaltigen Videospielen ist das anders. Darüber, dass diese Machwerke nicht gut sein können und aus der Gesellschaft verbannt werden sollten, besteht Konsens in Politik und Gesellschaft. Man ist sich nur uneins, auf welchem Weg man dies erreichen soll. Während die einen lediglich “pädagogisch wertvolle” Videospiele fördern wollen setzten andere auf ein Verbot. Abseits davon ist man sich aber einig, dass derartige Spiele gesellschaftlich geächtet werden müssen. Diese Spiele dürften in der Gesellschaft, unerheblich, ob sie jetzt rechtlich zulässig sind oder nicht, nicht geduldet werden. Während Horst Köhler jeden Einzelnen in die Pflicht nimmt, da es “zur Selbstachtung gehört es, dass man “Nein” sagt zu Dingen, die man für schlecht hält – auch wenn sie nicht verboten sind“, rufen nicht nur die Grünen sondern auch die Union zur offenen Ächtung von diesen Spielen auf: “Computerspiele, deren wesentlicher Gegenstand das Töten ist, sind gesellschaftlich zu ächten“. Nicht nur zufällig, wenn offenbar aber auch mit Hemmungen, wird nicht nur gegen die Spiele sondern auch gegen Menschen, die mit diesen in Verbindung stehen, mobil gemacht. Während es nach Helmut Lukesch von “der Gesellschaft geächtet werden [sollte], wenn jemand mit solchen Spielen Geld verdient“, will Rudolf Weiß nicht nur den Herstellern sondern auch den Spielern ans Leder:

Die gesellschaftliche Ächtung von Horror-/Gewaltfilmen und von Gewalt-/Killerspielen beginne bei den Politikern, die die Herstellung und den Vertrieb dieses Genres gesetzlich einschränken könnten, und ginge bis zur jugendlichen Freundin, die ihren Freund vor die Wahl stellen sollte, sich mit ihr anstatt mit bluttriefenden Computerspielen zu beschäftigen.“

Aber selbst wenn manche sich nur für eine Ächtung der Spiele aussprechen, wie kann dies geschehen ohne auch die Menschen zu treffen? Hinter den Spielen stehen Menschen. Händler, eSportler und Gamer. Bei jeder Maßnahme gegen Spiele sind auch diese betroffen. Wenn der Verkauf von Videospielen freiweillig eingestellt wird oder nur nach Erfassung der Personalien erfolgt, ist der Mensch getroffen. Wenn ein eSport-Turnier verboten wird, sind Menschen betroffen. Wenn gegen Spiele derart gehetzt wird, dass sich deren Nutzer abfällige Blicke von „Mitmenschen“ gefallen lassen müssen und ihnen jeglicher sozialer Geltungsanspruch abgesprochen wird, sind Menschen betroffen. Kann solch ein Vorgehen gegen Millionen Spieler gewollt sein? Zumindest das Vokabular legt das Nahe. Den Begriff der Ächtung, den von Künast bis Herrmann Politiker jeglicher Couleur so gerne in den Mund nehmen, sollte man nicht so leichtfertig benutzen. Seine historische Bedeutung zeigt doch klar, was nicht nur damals sondern wohl auch noch heute gewollt ist, wenn man dieses Wort in den Mund nimmt.

Ächtung […] verlangt die Ausstoßung des Geächteten aus der menschlichen Gemeinschaft, das Verbot, ihm beizustehen, und ermächtigt jedermann, ihn straflos zu töten.”

Ich hoffe, dass manche bayrische Politiker Gamern mit dem Gebrauch dieses Wortes nur die Ehre und nicht das Recht zu Leben absprechen wollen, aber ist das an sich nicht schon schlimm genug? Videospiele(r) sind heute einer gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt, die von der breiten Gesellschaft getragen wird und politisch gewollt ist. Wobei man hier noch differenzieren sollte. Es geht nicht nur um die Nutzer von gewalthaltigen Videospielen beziehungsweise “Killerspielen”. Wobei schon hier eine genaue Abgrenzung unmöglich ist. Während anfangs nur Ego-Shooter gemeint waren wurden von der Bild mit Final Fantasy und der Gutenberg-Kommission mit Gothic auch Rollenspiele mit “Killerspielen” und den mit dieser Bezeichnung einhergehenden Vermutungen hinsichtlich der Wirkung in Verbindung gebracht. Nach dem MMORPG “World of Warcraft” sind mit “Warcraft 3” mittlerweile sogar Strategiespiele betroffen. Abseits von Fifa und Adventures bleibt nicht mehr viel übrig, obwohl deren Nutzung mittlerweile auch schon als “eine Art Körperverletzung” bezeichnet wurde, da das freigesetzte Adrenalin zu Herzkreislauferkrankungen führen würde. Da fühlt man sich an Aussagen anlässlich des Aufkommens der Eisenbahn erinnert, damals warnten Ärzte “allen Ernstes vor Schwindsucht und Tod bei den “hohen Geschwindigkeiten” von mehr als 30 km/h“. Nichtsdestotrotz gibt es selbst in der Politik Bemühungen zumindest einen Teil der Videospiele von der generellen Hexenverfolgung auszunehmen, wohlgemerkt mit der Intention die Verachtungswürdigkeit der unerwünschten Spiele umso mehr herausstellen zu können. Ein Teil dieser Idee ist der “Deutsche Computerspielpreis”. Die Preisgelder für “qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle” Spiele werden nur “mit der Maßgabe, sie für die Entwicklung weiterer qualitativ und pädagogisch wertvoller Spiele zu verwenden“, ausgezahlt. Mittlerweile ist aber auch dieses Vorhaben von der allgemeinen Hysterie überholt worden. So wurde Anfang des Jahres mit “Drakensang” ein Spiel ausgezeichnet, dass mittlerweile aufgrund der Ähnlichkeit mit “World of Warcraft” wohl als Killerspiel bezeichnet werden muss. Hier konnte auch nicht helfen, dass der deutsche Kulturrat für die Anerkennung von Videospielen als Kulturgut kämpft. Speziell Christian Pfeiffer, den man sonst nur mit Kritik an polarisierenden Videospielen wie “den Pate” in Verbindung bringt, setzt sich vehement gegen Videospiele als Kulturgut ein. Dabei sieht er Spiele, die sich an Kinder richten, beinahe kritischer als solche, die mit gewalthaltigen Inhalten klar für Erwachsene konzipiert sind:

“Ich denke erst einmal müsste die Wissenschaft Belege dafür haben, dass es Anlass gibt ein Computerspiel zu preisen. Bisher ist es aus meiner Sicht alles die Anregung zum Zeitverdaddeln. Dazu, dass man sich verliert im stundenlangen Computerspielen, und das nutzt niemanden was. […] Weltweit gibt es den empirischen Nachweis, dass Spiele sinnvoll sind, nicht. Sehr wohl gab es den aber für preisgekrönte normale Brettspiele. Da hat man tatsächlich festgestellt, dass die positive Wirkungen haben. Dass Kinder in ihrer Persönlichkeitsreifung dadurch gut beeinflusst werden.”

Andere Medien haben nach ihrem Aufkommen tatsächlich eine Akzeptanz erreicht. Selbst gewalthaltige Comics, Bücher, Musik und Filme sind mit “Spiderman”, “Winnetou” und “James Bond” im Mainstream angekommen, so dass sich deren Benutzung niemand schämen muss. Kein Mensch muss Repressalien ohne rechtliche Grundlage fürchten, wenn er “Casino Royale” ansieht. Abgesehen von den von der breiten Masse akzeptierten Titeln gibt es zwar auch einige Genre, die kritisch beäugt werden. Aber neben gesunden Vorbehalten gibt es hier keine politisch angeordnete Ächtung, wie es bei Videospielen der Fall ist. Diese haben tatsächlich noch einen langen Weg vor sich. Nicht nur die Extreme haben mit Vorbehalten zu kämpfen, sondern Videospiele aller Art werden kritisiert. Eine Normalisierung der öffentlichen Debatte, die nicht vor jeder Kritik schützen wird, diese aber auf eine Ebene zurückführen würde, die als demokratischer Diskurs betrachten werden kann, ist noch lange nicht erreicht. Solange das nicht geschehen ist wird man in Kauf nehmen müssen, dass der Angriff auf die Würde einer virtuellen Spielfigur gegen den Grundkonsens unser auf einem friedlichen Miteinander basierenden Gesellschaft verstößt, der Angriff auf die Würde von uns Gamern aber nicht. Normalität ist das nicht, oder sollte es in einer Demokratie zumindest nicht sein.

57 Gedanken zu “Normalität?

  1. “Solange das nicht geschehen ist wird man in Kauf nehmen müssen, dass der Angriff auf die Würde einer virtuellen Spielfigur gegen den Grundkonsens unser auf einem friedlichen Miteinander basierenden Gesellschaft verstößt, der Angriff auf die Würde von uns Gamern aber nicht. Normalität ist das nicht, oder sollte es in einer Demokratie zumindest nicht sein.”

    *in die Hände klatsch*
    *in die Hände klatsch*

    Mehr kann man dazu nicht sagen…
    Lasst und dafür sorgen, dass es nicht zulange dauert bis man auf der Gleichen ebene ist wie Filme und Bücher.
    Happy Coding.

  2. guter und vor langer beitrag.. (:
    ich weiß jetzt nicht wie groß die aufschreie bei älteren medien waren, aber ich kann die in bezug auf “killerspiele” teilweise nachvollziehen, da die gewalt hier in extremster form dargestellt wird.

  3. Sehr netter Text, schon die “Leiden des jungen Werther” wurden ja nach dem selben Schema kritisiert.

    @Egocide: Gewalt in extremster Form wird aber auch in Büchern und Filmen dargestellt (lies mal einen John Conolly, dann weisst du was ich meine ;) ). Und von Abscheulichkeiten wie Hostel will ich erst garnicht anfangen. (Hier sei bemerkt, ja, ich finde es widerlich und würde es mir nie ansehen, aber ich aktzeptiere das es Leute gibt dies mögen und toleriere das.)

  4. Ja, aber hat man nicht auch die “Aktionsmöglichkeit” das Spiel auszumachen wenn man mit den Taten, die man zum Fortschritt begehen müsste, nicht einverstanden ist? Und was, wenn nicht Spaß-oder Unterhaltungsfaktor, ist dann die Gewalt in Filmen? Achja, in Filmen ist
    das ja Kunst…

  5. eigentlich darf man sich garnicht mehr mit diesen Idioten aus Wissenschaft und Politik beschäftigen, das fördert nur die Gewaltbereitschaft…

  6. also ich wollte jetzt nicht die bekannte diskussion starten.. @@ bei spielen entscheidet man über leben und tod der dargestellten figuren und das ist oft der hauptbestandteil des spieles. bei filmen kann man höchstens zurückspulen und neu abspielen und das bleibt dann auch die selbe person. naja ok bei filmen mit massenschlachten à la 300 oder star wars.. ka. kann man nur mit der aktion argumentieren, aber eig ist es genauso der wesentliche inhalt des filmes.

  7. Ausgezeichneter Text!
    Ich wollte in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass auch klassische Musik nicht von Zensur verschont blieb: “Der wunderbare Mandarin” ist ein Ballett von Bela Bartok, bei dem es unter anderem um Mord und Prostitution geht. Da dieses Sujets Vielen missfiel, wurden im Jahr 1926 die Aufführungen dieses Balletts in Köln durch den damaligen Bürgermeister (und späteren Bundeskanzler) Konrad Adenauer verboten.

  8. Jaja, ich wollte eigentlich auch nicht diese Diskussion wieder anfangen, ich entschuldige mich^^
    Was ich mich nur frage: Ist denn die “Killerspiel”-Diskussion verhältnismässig schlimmer als z.B. die Rockmusiksache in den 50ern? Ich kann das iwie nicht abschätzen…

  9. Das man Perry Rhodan so nieder gemacht hat ist schon hart, aber Perry Rhodan habe ich nie gelesen… Kann mal einer darüber berichten ob er ein “Führer” ist oder nicht???

    Mama Papa ZOMBIE! www youtube.com/watch?v=0N1_0SUGlDQ
    So schlimm ist ein Zombie jetzt auch wieder nicht…
    Aber es zeigt genau wieder die Ängste die auch jetzt geschürt werden…
    und ja auch sieht man Menschen im TV ohne Plan und Ahnung über andere Menschen berichten.

    “Schmutz und Schund”
    Kann man nicht ein Recht auf Trash fordern?
    Wieso sollte man nicht ab 18 (GS) “Blut und Morde” ansehen dürfen?
    Aufhalten kann man ja auch keinen…

    Happy Coding.

  10. @ Rey: Danke für die Vids, Mama Papa Zombie kannte ich, der Rest war mir neu. Perry Rhodan als “Hitler des Weltraums” zu bezeichnen…zeigt nur das man wirklich nichts glauben sollte was man im Fernsehen sieht. Aber dann ist das vllt ein Grund zur entwarnung…in 10 Jahren sind Computerspiele dann voll aktzeptiert und es gibt einen neuen Sündenbock….bin gespannt was das dann ist^^

  11. @Scuba:
    AR – Augmented Reality – Erweiterte Realität.
    Holodeck für Arme… unter www
    .
    youtube.com/watch?v=oHkUOpYNhoM
    youtube.com/watch?v=Lfp8id6bpDU
    Spiele:
    youtube.com/watch?v=cWscwSLpMS4
    youtube.com/watch?v=gIuusrEoFuQ&feature=related
    youtube.com/watch?v=5spuwsAeoIo&feature=related
    .
    Denn wenn Realität und Fiktion verschmelzen so verschmelzen auch die Geisteszustände und der Wahnsinn ergeift unsere Jugend da sie nie das Unterscheiden zischen Fiktion und Realität lernen konnten. Gererationen an die neue Teufels Technik verloren!!!!
    .
    So oder so in der Art…
    Happy Coding bis dahin…

  12. yo gestern als ich mit der waldfee gesprochen habe über die drohende zerstörung der umwelt, kam ein wiesenkobold und erwähnte was von verschiedenen realitäten…aber wir wurden unterbrochen von diesem dämlichen pan mit seiner picoloflöte, düddul pip …es war zum wahnsinnig werden….

  13. Pingback: lang aber lesenswert | magenbrot.net

  14. Ich möchte darauf hinweisen, das schon Erich Kästner darüber ausgelassen hat. Man findet dazu in “Das große Erich Kästner Lesebuch” ab Seite 126 das Kapitel “Schmutzsonderklasse”.
    Zur Schmutzsonderklasse zählten die Werke von Polgar, Tucholsky, Klabund und Käsnter.
    Eine Leseprobe findet man hier: http://books.google.de/books?id=Ox0W0GQVackC&pg=PA126&lpg=PA126&dq=%22Schmutzsonderklasse%22&source=bl&ots=d2gwB_-aGD&sig=qxJrfZg2XfFggcZdU3Mo8M-9AGM&hl=de&ei=RfwiSsWMO8WOsAa2zNHIBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10#PPA127,M1

    Interessanterweise, oder viellecht auch nicht, überlappt sich die Liste der in dem Kapitel von den üblichen Verdächtigen (50 deutsche Vereine und Vereinigungen) geschmähten Schriftstellern mit denen, deren Werke später bei der Bücherverbrennung zum Opfer fielen.

    Ich sehe sie wieder aufstehen, die Geister, die “Hüter” der Sittlichkeit.

  15. Sehr guter Text.
    Das es diese Kampagnen schon immer und zu allen gab ist ja allgemein bekannt. Die Frage ist, ob wir Spieler wirklich riskieren können auf ein friedliches Ende zu warten. Das ist, wie der Autor schon sagte, erstmal nicht in Sicht.

  16. @Arbol1

    Vielen Dank für den Link. Das Bild “Der deutsche Spießer marschiert! Rückwärts, versteht sich!” ist wunderbar!

  17. Egocide
    Von meiner Oma (93 Jahre) weiß ich das der Aufschrei bei Film und Radio genauso groß war wie jetzt bei den Spielen und von meinen Eltern das der Aufschrei bei Comicheften und Rockmusik genauso groß war wie jetzt bei den Spielen.

    Wie ich schon sagte die Geschichte wiederholt sich, es verwundert nur das die die schon ähnliches/das gleiche durchmachten später die gleiche Hetze/Fehler gegen andere Medien begehen.

  18. @kraid: Ja man braucht so eine Brille und die Marker damit das Bild passen gesetzt wird.
    Mein Tipp für die Zukunft AR oder so ähnlich wird kommen und man wird hoffentlich besser aufgeschlossen sein als jetzt dem Computer gegenüber… nee viele werden genau so wieder reagieren da es neu und anders ist…

    Wie könnte man auch akzeptieren, dass Jugendliche mit einer Brille auf dem Kopf vor einen leeren Tisch sitzen und dabei Spaß haben.

    Sind wir mal erlich, wenn einer vor einen leeren Tisch sitzt und lacht denk man doch eher darüber nach was der eingeworfen haben könnte und nicht, dass der gerade ein neues Spiel zockt…

    @Doktor Trask:
    Ja wir die schon mal “Geächtet” wurden werden uns daran erinnern…
    nur der Rest nicht…

    @Ines: Noch jemand den man an den okulten Hexenkram verloren hat… ^^ *grins*
    “The Potter books open a doorway that will put untold millions of kids into hell.”
    Manchmal ist einen wirklich nur nach Kopfschütteln oder?… ^^

    Happy Coding.

  19. ich glaube nicht das dsa der fall sein wird, das prob an den hetzern ist das die von den dahmaligen hetzkampangen nicht betroffen waren, streng religiöse erziehung ohne zweifel am eigenen standpunkt = vollidiot :/

  20. “Aber die Gewalt kann auch im verzerrten Klang einer E-Gitarre und in der Aggressivität der menschlichen Stimme liegen. Das sind keine Randerscheinungen, sondern es betrifft die Mehrheit der sogenannten populären Musik. Auch Mainstream-Pop ist aggressiv und deswegen Gewaltmusik.[…] Es muss ein Umdenkprozess stattfinden.[…] Vielleicht wird am Ende tatsächlich ein Verbot stehen, wie es dies auch schon für andere Drogen gibt.”
    Klingt fast nach Herrn H..^^

    “Ich denke erst einmal müsste die Wissenschaft Belege dafür haben, dass es Anlass gibt ein Computerspiel zu preisen. Bisher ist es aus meiner Sicht alles die Anregung zum Zeitverdaddeln. Dazu, dass man sich verliert im stundenlangen Computerspielen, und das nutzt niemanden was. […] Weltweit gibt es den empirischen Nachweis, dass Spiele sinnvoll sind, nicht. Sehr wohl gab es den aber für preisgekrönte normale Brettspiele. Da hat man tatsächlich festgestellt, dass die positive Wirkungen haben. Dass Kinder in ihrer Persönlichkeitsreifung dadurch gut beeinflusst werden.”
    Welchen “guten Einfluss” hat denn Mensch ärger dich nicht? Da kann man…nein muss man die anderen Mitspieler aus dem Spiel kicken. Das ist doch eigendlich nicht viel anders als CS nur dass man da nicht dazu gezwungen ist (da ist schmeißen nämlich nicht pflicht).
    Wekchen guten Einfluss hat Monopoli? Ich glaube einige Bankenchefs haben das zu oft gespielt haben den Bezug zur Realität verloren und wussten nichtmehr was echtes und was Spielgeld ist (niemand hat gesagt es wäre verboten den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen^^).

    Die wollen die Menschenrechte von Polygonen schützen aber uns zum Abschuss freigeben. Wenn das nicht das Prädikat “besonders hohl in der Birne” verdient dann weiß ich auch nicht.

  21. ich habe eigentlich keine lust da eine schlammschlacht draus zumachen..

    fakt ist: “killerspiel”- gegner leiden unter geistiger abstinenz und müssen ignoriert werden. Punkt. Man füttert keine Trolle. Was machen die Medien…sie werfen mit Wagenladungen Futter um sich.

  22. @The_Real_Black: Betreffs Perry Rhodan, kann ich dir eigentlich nur empfehlen, dir das erste Silberband zu organisieren und selbst zu entscheiden. Alternativ ginge aber auch die Kurzfassung, von Wiki, ab dem 3. Absatz. Ist zwar nur grob umrissen, aber man erkennt, das er absolut nichts mit Hitler gemein hat. Dieser Vergleich ist schon geradezu Pervers.

    MfG Cooper

  23. Ähnliche Vergleiche macht man ja auch bei den Spielen, es hieß doch mal das man Killerspiele mit der Judenvernichtung gleichsetzen könne. (Dieser Vergleich kam wie sollte es auch anders sein aus dem CDU/CSU-Lager)

    Ein schöner Ausblick in unsere Zukunft dabei stammt dieser Filmausschnit aus einem Streifen von 1966. http://www.youtube.com/watch?v=ghANkWNG-r4

  24. Ein großartiger Beitrag.

    Ich muss gestehen, dass mir das soziale Ansehen der Videospiele relativ egal ist. Was mir aber nicht egal ist, sind die daraus resultierenden Konsequenzen. Damit meine ich weniger die Ächtung der Spieler wie der Spiele selbst, sondern die Teufelsspirale aus Politik und Volksmoral.

    Politik sagt, die Spiele sind schlecht, fordert Verbot – Volk bejaht, fordert hohe Strafen – Politik verbietet – Volk sagt, das reicht nicht – Politik fordert öffentliche Verbrennung der Spiele – Volk applaudiert, die Feuer brennen – Politik, bestätigt durch den Erfolg, fordert die Einstufung der Spiele als gefährliche Droge und damit ihren Konsum – Volk ist entzückt, schreit nach Blut…

    Die Politik bleibt in ihrer Basis letztlich ein Sprachrohr der (intoleranten) Gesellschaft. Was das Volk will, das bekommt es – gerade im Wahljahr! Verbote sind einfach, unkompliziert und komfortabel – vor allem, wenn sie sich nur gegen eine augenscheinliche Randgruppe, also keine relevante Wählerschicht – richten. Die Politik und die Gesellschaft stacheln sich beide immer weiter an – das gab’s in Deutschland schon einmal. Damaliges Resultat: Brennende Synagogen und Konzentrationslager. Natürlich stelle ich die Verbrechen des Nationalsozialismus und die ‘Killerspiel’-Debatte nicht gleich, ich gebe bloß zu bedenken, dass die zugrunde liegende Mechanik die gleiche ist.

    Von daher ist es wichtig, sich für eine Positivprädikatisierung einzusetzen, da Spieler ansonsten nicht nur moralisch, sondern tatsächlich rechtlich geächtet sind, indem ihnen die Ausübung ihres Hobbies untersagt wird. In Neuseeland, beispielsweise, gilt für Spiele, die vom Staat effektiv verboten wurden, ein Besitz- und Nutzungsverbot – man darf Titel, die der Staat als ‘gefährlich’ ansieht, dort tatsächlich nicht besitzen oder spielen. Gamer, die die Korrektheit des staatlichen Urteils anzweifeln und sie trotzdem spielen, sind faktisch kriminell. Ich warte nur darauf, dass der erste Unionspolitiker diesen Vorschlag bringt – als Prävention, damit die Spiele Minderjährigen nicht mehr in die Hände fallen können, denn – und ich höre ihre Stimmen bereits in meinem geistigen Ohr – “Ein effektiver Jugendschutz muss in unserer Gesellschaft Vorrang haben!” – dagegen lässt sich schlecht argumentieren …

    Auch ist dies kein rein deutsches Problem. Ich bin aus Österreich und darf mit ansehen, wie die Debatte auch bei uns (wieder) geführt wird – rein präventiv, obwohl in Österreich nichts vorgefallen ist. In der Schweiz ist es noch schlimmer, dort wird derzeit – im Großen und Ganzen – darüber debattiert, ob das deutsche Modell mit USK, BPjM und Indizierung übernommen werden sollte. Zudem will Deutschland ja bei der nächsten Reformation des PEGI-Systems federführend sein – ich kann mir schon denken, wohin das führt …

    Es stimmt, mir ist der Ruf der Gaming-Szene egal. Ich würde auch dann noch zocken, wenn meine Nachbarn alle Angst vor mir hätten, weil ich sie jeden Augenblick in einem Anflug blinder Raserei niedermähen könnte. Meine Sorge ist, dass Spieler tatsächlich irgendwann kriminalisiert werden könnten – und nicht nur sie. Auch Händler und die Industrie – eine erfolgreiche Industrie, von der viele Jobs abhängen und die inzwischen mehr Geld abwirft als die Filmbranche. Von mir aus können Politiker weltweit Verbote und Restriktionen verhängen, so viel sie wollen – solange es kein Besitz-, Nutzungs- und Importverbot gibt.

    Ich würd’s gerne verstehen – warum muss es immer Menschen in einer Gesellschaft geben, die auf (ihre) Moral und (ihre) Werte pochen und meinen, anderen etwas wegnehmen zu müssen, weil sie es nicht verstehen oder akzeptieren können? Wenn sie keine Videospiele rezipieren möchten, kein Problem – niemand zwingt sie dazu. Kein ‘Killerspiele-Spieler’ steht mit einer Waffe hinter ihnen und nötigt sie zum Konsum. Warum, also, stehen sie hinter den Spielern und klopfen ihnen mit dem Rohrstab auf die Finger? Wie kann man verbohrt genug sein, Flatratesaufen (ein ähnliches Unwort wie ‘Killerspiele’) und Schützenvereine (die auch niemand als ‘Killervereine’ bezeichnet) als Kulturerscheinungen abzutun – “Weil’s so Brauch ist, das hat mein Großvater schon gemacht” -, obwohl beides DEFINITIV mehr Menschen tötet, als es Spiele je könnten (zumal mir nur wenige Fälle bekannt sind, in denen tatsächlich ein Spiel den Tod herbeiführte, nämlich durch tagelanges, pausenloses Zocken, wobei letztlich die Erschöpfung den Tod herbeiführte, nicht das Medium), aber die neuen Medien – seien es, wie im Beitrag beschrieben, Radio, Musik, Fernsehen oder Comics – prinzipiell verteufeln?

    Für eine angeblich aufgeklärte Gesellschaft wahrlich ein Armutszeugnis …

  25. LiquidSnakE, wenn wir das wüssten, gabe es keine probleme mehr auf der welt. leider kommen diese, nennen wir sie mal noch, menschen immerwieder aus ihren geistigen palästen und überziehen die welt mit absolutem nonsense, würdern diese leute sich mit geschichte auskennen würden sie nicht sagen das der vergleich mit nazis eine verhamlosung ist. sollen wir vllt warten bis die ersten Spieler lebenslänglich einsitzen?

  26. Zeit verdaddeln, das nutzt niemanden was ?
    Tja, durch diese Behauptung wird mir der Dr. Pfeiffer nicht sympathischer.
    Das ist nämlich die typische Argumentation eines Menschen, der seine Wertvorstellung über alles setzt. Wenn das Spielen spaß macht, dann ist es schon berechtigt, auch wenn jemand wie der Dr. Pfeiffer der meinung ist, die Kinder sollten lieber Steine klopfen und den Gehweg neu teeren (das nützt der Gesellschaft, und ist somit besser als spielen).
    p.S.
    http://www.youtube.com/watch?v=_uafhZwQnFw

  27. @Seth: “warten bis die ersten Spieler lebenslänglich einsitzen?” Oder umerzogen werden…
    NEIN!

    Und wenn die Genger weiter Ächten wollen kann man sie nur mit den Vergleichen überzeugen:
    Wir Gamer sind die neuen Juden.
    Unsere Spiele sind unsere Herkunft und Religion.
    Die uns ächten und einen Überwachungsstaat machen sind die neuen faschistischen Nazies .
    Die die Spiel-Verbote fordern sind die neuen Bücherverbrenner.

    Wir verhamlosen dabei nicht die Vergangenheit wir sagen, dass es jetzt genau so läuft wie früher uns wir Angst haben, dass wir genau so behandelt werden könnten. Die vergleiche mit Bücherverbrennungen zeigen nicht nur gegen welche ignoranz wir kämpfen müssen. Bei Happy Potter ist es ja das gleiche es gibt Menschen die darin Teufelszeug sehen und es vernichten wollen weil sie es nicht vertehen und nicht Ignorrieren können (nach Akzeptanz verlangen will ich garnicht man soll uns nur in Ruhe lassen). Wenn man mal über den Staatlichen Tellerrand sieht erkennt man, dass man auch mit weniger Gesetzen viel besser klar kommen kann.
    Japan mit seine Porno Spielen in denen selbst “junge” Figuren und Tiere vorkommen.
    USA, Russland und Österreich mit Gewaltspielen bei denen nichts geschnitten wurde.
    In vielen Länderen gab es mit viel lascheren Jugendschutz gesetzen weniger/keine Amokläufe!
    Somit fordern wir nur, dass man uns und unseren Hobbys einfach in Ruhe lässt eine akzeptanz ist dann nur ein zweiter Schritt… Aber Ruhe vor Anschuldigungn und vor Lügen und Ächtungen sollte man jeden entgegen bringen…

    Leider sind wir Spieler uns da sehr einig darüber…
    .
    Man darf die Gegenseite gerne gerne zeigen wie es wirklich aussieht auch mit harten Worten und vergleichen da wir noch diese Option haben…

    Sollten sie aber diese Option nicht annehemen und uns weiter in die Ecke drängen…
    So dürfen wir wie jedes andere Tier welches man in eine Ecke gedrängt hat reagieren…
    .
    Happy Coding.

  28. @Seth: Zeitverschwendung == zeitverdaddelung
    Schach spielen == Zeitverschwendung(wo kann man Dame A4 auf König C4 sonst nutzen?Real?)
    Bücher lesen == Zeitverschwendung (was nützten die alten Helden sagen?)
    durch den Wald laufen == Zeitverschwendung (Produktivität? keine!)
    Fußball spielen == Zeitverschwendung (Wo kann man im RL einen Fallrückzieher brauchen?)
    Musik Spielen == Zeitverschwendung (Da man damit meist nichts verdient.)
    Mensch ärger dich nicht == Zeitverschwendung (Lerneffekt?)
    Brettspiele spielen == Zeitverschwendung (Keine anwendungen im RL)
    Teater gehen == Zeitverschwendung (nutzen keiner…)
    Monopoly, Risiko, Dame, Mühle == Zeitverschwendung …

    Welches Spiel nützt im RL… KEINES. Dazu sind es ja Spiele!
    Die Entstehung der Kultur beruht auf langeweile…
    Wir hatten uns soweit entwickelt, dass wir Kunst entdeckten und Spiele wie bei Tieren immer noch den Kampf und Überlebensfähigkeitentraining dienen musste. Lange lange ist es her und Kunst, Kultur und Spiele sind Unterhaltung geworden, frei von den Anspruch des Trainungs der Fähigkeiten…
    Nach noch viel längerer Zeit, jetzt, sind Spiele Unterhaltung nicht mehr…
    .
    Also wieso sollten jetzt Spiele etwas vermitteln?
    .
    Happy Coding.

  29. ka, ich habe noch nie einen sinn in studien gesehen die gewalltbereitschaft erklären wollen…das ist geldverschwendung, is doch ganz einfach
    .
    einer sagt oder tut was dummes, selbstsüchtiges, oder aus niedrigen motiven (lust etc.) und er bekommt eins auf die mütze. gewallt entsteht aus ungerechtem verhalten anderer gegenüber…oder scheinbar ncihtlösbarer konflickte..und um das zu verstehen muss man nur die situation betrachten und es erschließt sich..die studien von herrn pfeiffer waren alle entweder unnötig(da logisch für ottonormal) oder hatten ein nicht nachvollziehbares fazit das sich schon soweit von der realität entfernt hat das man guten gewissens von gnadenlos verrannt und in sich selbst verloren sprechen kann.

  30. In France, cinema was labeled as the “school for murder” until the 50’s. And there was a legislation 60 years ago against comic books, just after a violent campaign orchestrated by parent groups, educators, politicians and journalists of all origines. Comic books were compared to poison and narcotics, and their publishers were attacked in column entitled “How many children do you kill per week ?” (Louis Pauwels, “Combat”, 1947).

  31. Die USA und Deutschland haben wieder einen Sieg gegen Schmutz und Schund eingefahren, sie haben es geschafft Japan ihren Willen aufzuzwingen die ganzen Hentai, Rape und Porn Games sind dort ab heute verboten über Sinn und Unsinn kam man wie beim Thema Killerspiele sicherlich streiten.

  32. Hm sicher das es eine Ente ist? Auf Schnittberichte.com und diversen Japangameseiten steht nichts von einer Ente und die wütenden Reaktionen von Japanern auf den englischsprachigen Websites sagen auch was anderes aus.

  33. und ich finds gut :) diese moralapostell ohne moral ham da nix zu sagen, wenns ihnen nicht gefällt müssen sie es ja nicht spielen…ja so einfach ist es.

  34. Hm ist die einzige Seite bisher die sagt es sei noch erlaubt, bin auch sehr erstaunt das ausgerechnet die Gorehounds und Splatterfeans bei den Thema Rape/Porn-Games den Moralapostel spielten, ich persönlich kann mit solchen Spielen nichts anfangen ich mag sowas einfach nicht aber ein Verbot? Das muß nicht sein.

  35. es ist doch überall das selbe, es gefällt wem nicht und dann soll es verboten werden, ich würde es ja verstehen wenn da bilder von echten mishandelten auftauchen würden (wobei es dann auch in japan verboten wäre) aber irgendwelche figuren und abgedrehte storylines sind für mich kein grund für ein verbot.

  36. @Seth
    Ich bin wie ich bereits schrieb immer wider überrascht wie schnell sich die Leute wie Pfeiffer, Beckstein, Hermann, von der Leyen oder halt Schünemann anhörnen sobald etwas auftaucht was gegen ihre eigenen Werte und Moralvorstellungen verstößt, man kann sagen das viele doch eine gewisse Heuchelei an den Tag legen und man kann sagen das sie eigentlich nicht das Recht haben sich über Zensur zu beklagen wenn sie sie doch an anderer Stelle herbei wünschen.

  37. Pingback: Game Over! » As seen on TV » Ist Töten ein sportlicher Wettkampf?

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