„Das Leben ist ein gigantisches Killerspiel“

(horx.com) Auf der Webseite des „Trend- und Zukunftsforschers“ Matthias Horx findet sich ein interessanter Artikel, bei dem die aktuelle Diskussion über gewalthaltige Videospiele von einem etwas anderen Blickpunkt aus betrachtet wird. Die Theologin Angela Römelt greift statt zum „Killerspiel“ zur „Bibel“ und stellt beim genaueren Hinsehen überraschende Ergebnisse fest. Eine lesenswerter Gedanke:

Das Spiel ist besser als die Realität, weil es uns erlaubt, uns selbst zu erleben. So, wie wir sein möchten – edel, stark und gut – oder so, wie wir sind – aggressiv, gemein und egoistisch. Oder beides. Wir erkennen an unserer Art zu spielen, wer wir sind. Das ist nicht immer erfreulich. Das Spielen oder die Spiele zu verbieten, beraubt uns einer Erkenntnisquelle und bringt uns der Komplettlösung nicht näher.

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8 Gedanken zu “„Das Leben ist ein gigantisches Killerspiel“

  1. Naja als Atheist kann ich das net als Argument nehmen aber manchen Kirchentrotteln von den CHRIST Demokratensollte es zu denken geben.

  2. ich bin auch Atheist mag aber Fanatsy literatur auch wenn cih die Bibel etwas schlecht geschrieben finde. der text war sehr ansprechend, und da die bibel auch teils von vernümpftigen menschen verfasst wurde kann man auch von kernerkenntnissen zur menschlichen natur ausgehen die dort stehen.

  3. Wirklich sehr guter und auch witzig geschriebener Text. Vorallem da er sehr gut die Motivation aufzeigt oder welchen Gewinn es für eine Person sein kann Videospiele zu spielen. :)

  4. Theologie 4 t3h win ! ;)
    Der Artikel ist super, wenn sie den jetzt noch auf l33t veröffentlicht falle ich von meinem Glauben an Eris ab ;)

  5. Toller Text, hab mehrmals laut lachen müssen, vor allem wenn Bibelstellen mit Gamer Vokabular umschrieben werden.

    Auch wenn das ganze auf eine eher belustigende Art geschrieben ist, findet sich doch viel wahres und einige Denkanstöße darin.
    Kann eigentlich kaum glauben das der Artikel von einer Geistlichen stammen soll, auf jeden Fall Daumen hoch.

  6. Ich kann mich dem Artur da nur anschließen.
    Wirklich witzig und die Vergleiche mit Strategiespiel,Rollenspiel usw sind gut gelungen.

    Und wenn man den Leuten die Möglichkeit nimmt seine Fantasien ausleben zu können, die ja sonst auch jedes andere Kind hat, dann nimmt man den Leuten ihre Persönlichkeitsrechte.

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