Spiegel-Interview mit einem Mitbegründer der Piratenpartei

(SPON)

„Ich war jahrelang begeisterter Computerspieler und musste mitansehen, wie mein Hobby immer wieder als Sündenbock für gesellschaftliche Probleme herhalten musste. Da ist mir zum ersten Mal die Piratenpartei aufgefallen. Als ich dann auch noch Post von der GEZ bekam, mit persönlichen Daten, die die eigentlich gar nicht haben dürften, wollte ich nicht mehr nur zusehen.“

Zum Interview

22 Gedanken zu “Spiegel-Interview mit einem Mitbegründer der Piratenpartei

  1. „Die Stadt Olching in Bayern hat beschlossen, einen Schießstand in einer Hauptschule einzurichten.“
    http://blog.fefe.de/?ts=b4cee277
    .
    Ich erspare mir jeden Kommentar…


    Ontopic:
    Das überraschendste an dem Interview war für mich, dass es vom SPIEGEL durchgeführt wurde. Hätte ich nicht mehr von dem Blatt erwartet.

  2. Ok an wen können wir das bitte Senden?
    Ach ja, ich schicke den Link gleich mal weiter zu Herr Tauss, vielleicht bringt ihn das genauso wie mich zum EXPLODIEREN

  3. www1.spiegel.de/active/vote/fcgi/vote.fcgi?voteid=6208&choice=1&aktion=setcookie

    Brauchen wir Piraten?
    .
    Die Piratenpartei sieht sich vor allem als Bürgerrechts- und Datenschutzpartei. Hat so eine Partei Chancen, sich im politischen Spektrum zu etablieren?
    Ja, das Thema wird immer wichtiger 5495 91,81%
    Nein, das interessiert nur wenige 284 4,75%
    Vielleicht, bin nicht sicher 206 3,44%
    Gesamtbeteiligung 5985
    Stand: 11.06.2009, 07.36 Uhr

    Mortipher’s Link:
    *viele böse Wörter und ziwschen drin lachen…* wie dumm, blöd (Mangel an Intelligenz,Weisheit) muss man denn sein um auf so eine Idee zukommen?

    @Topic:
    Wie gut waren denn die Grünen bei ihren ersten Wahlen vertreten?
    @all:
    Geht Wählen! Wer faul daheim sitzt gibt seine Stimme der CDU, NPD und CSU in der Reihenfolge! Lasst uns denen die Stimmen abgraben!
    Happy Coding.

  4. @all: War ich als einziger auf einer Schule die keinen eigenen Waffenladen hatte?
    @Don Corleone: Ja wenn man auf EU Ebene es noch schafft gegen Zensur vorzugehen, dann wird dieses Urteil noch mal nützlich sein…

    Happy Coding.

  5. der schießstand ist auch nicht das problem..ehr wie man die kinder da ranführt, man bräuchte also eine beurteilung des ungerrrichts, dann studien wie viele der kinder die daran teilgenommen haben sich entwickelt haben (kriminell oder normal, vllt. sogar human ^^ )
    und dann kann man mit der meinungsbildung anfangen.

  6. Na offensichtlich gibt’s das ja an 122 Schulen in NRW. Merkwürdig, dass man dazu so gar nix von unseren etablierten Parteien hört, während das Verbieten von „Killerspielen“ ja offenbar ganz wichtig ist.

    Zur Piratenpartei:

    Wenn sie sich etablieren will, wird sie nicht darum herumkommen, zu allen anderen Themen, die die Politik in Deutschland nun mal bestimmen, nicht nur Positionen zu beziehen, sondern auch Fachleute dazu in ihren Reihen zu wissen.
    Man kann über die Grünen ja denken, was man will, aber sie haben sich in relativ kurzer Zeit kompetente Leute für Innen-, Wirtschafts-, Verkehrs-, Ausländer-, Justiz- usw. -politik „geholt“. Ohne die und ohne ein umfassendes Parteiprogramm wird die Piratenpartei genau wie die grauen Panther und andere nur eine Fußnote deutscher Politik bleiben. Da helfen auch die Schweden nicht.
    Der Vergleich mit den Grünen hinkt aber sowieso: Eine halbwegs intakte Umwelt ist für die Menschheit von existenzieller Bedeutung; das ist das Spielen von gewalthaltigen Spielen oder das Herunterladen von Dateien nunmal nicht.

  7. Naja, also 0.9% für ihren ersten Auftritt ist doch schon ganz ordentlich. Außerdem haben sie damit ihre Kosten wieder drin weil sie üner 0.5 gekommen sind.

  8. Das trauige ist, an der Rheindahlener Hauptschule gab es zu meiner Zeit viel Gewalt Hauptschüler gegen Hautpschüler, und gegen das Gymnasium welches auf dem selben Gelände stand, es gibt doch zwar auch eine Bücherei und ein Schwimmbad aber das wurde kaum genutzt, wer von den hauptschülern keinen Ausweiß hatte durfte zbsp. in den Pausen nicht in die Bücherei gehen um dort etwas zu lesen/sich zu bilden die Lehrer erlaubten es nicht wer aber auf das Gym war durfte auch ohne rein, auch die Sporthallen waren außerhalb des Unterrichts für Hauptschüler tabu dabei hätte man doch gerne unter Aufsicht Hallenfußball oder Baskettball etc. gespielt besonders bei Regen. Die Computerräume waren für die Hauptschüler ebenfalls absolut tabu dort durfte nur das Gym rein, ebenso in das eigentliche Gebäude in den Pausen durften nur die Gyms hinein und das ganze Gebäude durften auch nur die Gyms nutzen wer von den Hauptschülern im Gym-Bereich erwischt wurde bekam großen Ärger beim Essen wurde die Gym immer zuerst eingelassen danach die Hauptschüler und bis die an der Reihe waren war die Pause fast um deshalb hat man auf das Essen oft verzichtet damit man noch was von der Pause hatte (Und oft hatte man daher das Geände verlassen und sich bei Aldi nebenan versorgt, man mußte allerdings aufpassen da dort auch Lehrer umher liefen) das sorgte für großen Hass auf das Gym und nebenan gab es noch eine Behindertenschule und eine Grundschule und die wurden von Gyms und Hauptschülern gleichermassen abgezogen aber obwohl das bekannt war hat keiner was gegen unternommen. In meiner Schullaufbahn war ich 3 x mal im Sportunterricht auf der Schießbahn (Pro Schuljahr einmal aber ich war einmal krank und daher nicht dabei), habe mich als Naturtalent entpuppt (Keine Ahnung warum aber es war halt so, hatte vorher nämlich noch nie geschoßen)) während die anderen oft nicht einmal die Scheiben traffen und dabei waren die Jungs und einige Mädchen durchaus mit Killerspielen vertraut.

  9. @doktor trask:
    Wusste ich nicht, hab’s erst vorhin als Update bei fefe gelesen:
    „Es gibt in NRW in mindestens 122 Schulgebäuden Schießanlagen.“
    http://blog.fefe.de/?ts=b4cee277 (selber Link wie oben)
    .
    Ich halte das grundsätzlich nicht für problematisch, da ja hoffentlich keine Vermischung stattfindet. Für sehr problematisch halte ich allerdings, dass LAN’s mit Verweis auf Winnenden abgesagt werden dürfen, aber hier der Widerstand (Aktionsbündnis Winnenden zB) zu fehlen scheint.
    Ich will damit Schützenvereine und ähnliches nicht allgemein schlechtreden, nur darauf hinweisen, dass die „Killerspiel“-Verbotsforderer mit zweierlei Maß messen.

  10. genau Mortipher, das kann doch nicht sein!
    Videospiele und Lanpartys werden gleich als Treffen von blutrünstigen Kellerkindern beschimpft, auch sind Videospiele nicht mit der Wertegemeinschaft der CDU vereinbar, aber Waffen und Schießanlagen an Schulgebäuden wo kleine Kinder und Jugendliche dran vorbei laufen, das ist mit deren Wertevorstellung vereinbar.
    Waffen und Schützenlobbyismus ahoy

  11. @Booomboy
    Jugendliche dürfen sogar im Sportunterricht da rein und selber unter Lehrer und Betreiberaufsicht ballern (War zwar nur einmal im Jahr aber immerhin), habe ich ja bereits geschildert.

  12. @Mortipher
    krasses Ding! schreib das mal in einer Zeitung, das glaubt dir keiner!
    @boomboy
    und nicht nur das, es wurde sogar gesagt, (schüneman, glaub ich) dass Waffen gut für die Selbstbestätigung der Männlichkeit sind, und außerdem haben sie Tradition.

    In 50 Jahren komm ich dann mit meiner Tradition!

    Gutes Interview, die Fragen sind sehr neutral gestellt, die Antworten einleuchtend, auch vom Standpunkt eines Ausenstehenden, so meine Einschätzung.

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