Medienkompetenz der Innenminister fördern!

(gar/computerspielberatung) Mit „Gamers against Rejection“ und „Computerspielberatung“ haben zwei Initiativen, die sich für eine differenzierte Debatte über Gewalt in Videospielen einsetzen, eine Kooperation angekündigt. Man hat auch gleich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und sich ein konkretes Ziel gesetzt:

„Da beide Projekte sich der medienpädagogischen Bildung verschrieben haben, wurde auf dem Kooperationstreffen beschlossen die Innenministerkonferenz nach Hannover einzuladen. Gerald Jörns von der Computerspielberatung ist sich sicher, dass man die offensichtlichen Defizite der Innenminister […] durch einem Praxisworkshop mit dem vielfältigen Computerspielangebot ausgleichen könnte. „

24 Gedanken zu “Medienkompetenz der Innenminister fördern!

  1. Ich denke nicht, dass sie es schnell und einfach haben werden, die Innenminister in Sachen VIdeospiele zu schulen.
    Das benötigt Zeit.

  2. ok ein schnellschuss bevor ich lese:
    Die medienkopetenz der Innenminister lässt sich am schnellsten steigern, wenn man sie entlässt.

  3. Find das ein super Idee, auch wenn ich bezweifle, dass die das so schnell lernen können.
    Währe aber trotzdem lustig wenn sie in einen vermeintlichen „Killerspiel“ selbst „gekillt“ werden, was wahrscheinlich zwangsläufig passieren würde :) .

  4. stimmt .. die erste erfahrung die sie machen würden ist dass es sich nicht um eine art moorhuhn handelt. ich frag mich aber wie jemand solche spiele angeht, wenn er vorher immer gehört hat dass die einen gewaltbereiter machen und wenn man sich in den kopf gesetzt hat dass das gegen die menschenwürde verstößt.

  5. ach komm schon, wir möchten wissen ob sich Schünemann,Herrmann,Rech,Bosbach usw dafür angemeldet haben?
    kannst ja das „ja und nein Spiel“ machen :)

    Schünemann
    Herrmann
    Rech
    Bosbach

  6. Ich bezweifel den Nutzen solcher Veranstaltungen. Politiker sind ja nicht dämlich, sie wissen genau wie wir, dass Computerspiele nicht Schuld an Amokläufen sind. Es ist jedoch deutlich einfacher und kostengünstiger diese zu verbieten, anstatt für Medienkomptenz der Eltern zu sorgen, Ganztagsschulen einzuführen oder die Anzahl der Schulpsychologen zu erhöhen. Mal ganz von der Medienwirksamkeit dieser Verbote in Hinblick auf den Wahlkampf.

  7. naja ganztagsschulen sind scheisse, besser wären alternative freizeitbeschäftigungen die auch für viele eltern bzw. den kindern und jugendlichen erschwinglich sind.
    viele familien können es sich nicht leisten ihre kinder in fussballvereine oder sonstiges sportarten anzumelden, auch wenn die kids dafür interesse haben, und genau da sollte nachgeholfen werden.
    ganztagsschulen machen nur depressiv und vergrößern das feindbild „schule“ nur.
    ich hätte z.b. keine lust den ganzen tag in so einer schule zu sein.

  8. ich habe gehört das er jetzt seine arbeit optimiert hat indem er denken ge-outsourced-t hat.
    wie schreibt man das in deutsch? denken ab jetzt dezentral hmm ;)

  9. er lässt von lobbyisten denken und schaltet sein eigenes hirn aus, outsourceing…das machen viele firmen..deswegen gibt es callcenter und so und keine telefonieabteilung mehr (wobei ich ds noch verstehen kann)
    ;)

  10. Booomboy, laut Dr. Pfeiffer sind nur Ganztagsschulen eine Lösung.
    Er setzt sich für eine Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems ein, auch wenn das die Leute die ihn sonst immer zitieren (Herrmann, Schünemann) gerne vergessen, da so eine Forderung in den CDU/CSU regierten Bundesländern unpopulär ist (und man auch zugeben muß, das diese in diesen Bundesländer die Hauptschule – vor allem im ländlichen Raum – nicht die Probleme wie in den Stadtstaaten hat).

    Gegen Alternative Freizeitgestalltungen – etwa in privaten oder kirchlichen Jugendclubs ist er auch, da die Kinder und Jugendlichen dort anfälliger für Kriminalität sind. Das erwähnen Herrmann & Schünemann auch nicht, schließlich legt man sich als Partei die der christlichen Soziallehre verpflichtet ist besser nicht mit kirchlichen Gruppen an die im sinn dieser Soziallehre Jugendarbeit machen ;)

    Das Beste währe wohl eine verbindliche Jugendorganisation wie sie die DDR hatte. Kinder konnten dort in der Gesellschaft für Sport und Technik schießen und Panzerfahren lernen.
    Privater Schußwaffenbesitz gabs da auch kaum, und kein Junger DDR Bürger im Alter von 17, 18 Jahren hat grundlos* auf unbewaffnete Menschen geschoßen ;)

    * …die Grenzer hatte einen Befehl ! ;)

  11. Der Pfeiffer ist auch ein ziemlich mieser Erpresser in einem Interview mit einer Spielezeitschrift (Maniac glaube ich) hatte er ja gesagt seine Verbotsforderung wäre nur Mittel zum Zweck entweder man führe flächendeckend Ganztagsschulen ein und schaffe das dreigliedrige Schulsystem ab um Jugendliche von der Straße zu hollen und zu beschäftigen oder man müße halt auch als Erwachsener mit Zensur und Verbote leben.

  12. schon traurig, wenn man die logik und sinn hinter einer idee weg lässt.
    das wäre so, als wenn man ein verbot von autoreifen verlangen würde, damit betrunkene und geisterfahrer keine unfälle mit verletzten und toten verursachen können.

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