Interview mit Deef Pirmasens

(blogpiloten) Doreen Butze hat bei blogpiloten.de ein Interview mit Deef Pirmasens geführt. Dieser hatte vor einigen Monaten ineinem offenen Brief medienwirksam die einseitige Berichterstattung über „Killerspiele“ angeklagt. Nun legt er seine Beweggründe dar und kommentiert die aktuelle Entwicklung. Ein schönes Fazit:

Wenn wir in Deutschland stolz auf unsere Meinungs- und Kunstfreiheit sind, dann müssen wir aber Erwachsenen auch Medien und Spiele zugestehen, die nicht jeder geschmackvoll findet. Alles andere wäre eine Geschmacksdiktatur. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemand wünscht.“

9 Gedanken zu “Interview mit Deef Pirmasens

  1. Das Problem ist aber das ja genau diese Geschmacksdiktatur ja von einigen Mächtigen vorrangetrieben wird.
    Und viele klatschen Applaus.

  2. Naja. Ich denke die Meisten haben einfach keine Ahnung. Sie denken bei Spielen weder an „Medien“ noch an „Kunst“ und somit denken sie bei den Schreien nach den Verboten nicht direkt an Demokratie oder ähnliches sondern halt an Gealtprävention. Und da liegt das Problem. Vor allem kommt es in den Meidien so rüber, als ob vor allem uoder ausschließlich Kinder Computerspiele spielen würden und dann halt hauptsächlich gewalttätige und so weiter. Wenn wir erstmal ordentlich über dieses Thema reden können ohne belächelt zu werden, ist schon viel getan. Somit sper Interview!

  3. Kunst bedeutet auch oft gefährlicher.
    Der künstlerische Wert von Goethes Werther sorgt erst dafür es er die Leser zum Selbstmord animiert, Kunst ist also gefährlicher als Schund ;)

  4. Recht er haben tut. Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn mehrere Leute in Kunsthallen gehen würden und medienwirksam die Entfernung von bestimmten Kunstwerken führen würden, weil sie nicht den „moralischen Werten“ oder anderen Dingen entsprechen. Der Aufschrei der Künstler wäre groß…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.